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Omoda und Jaecoo starten mit Hybriden und Elektro-SUV in Deutschland

14.05.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Bild: Chery

Chery bringt die Marken Omoda und Jaecoo ab diesem Jahr nach Deutschland. Beide gehören zu Chery International, dem internationalen Geschäftsbereich des 1997 gegründeten Konzerns aus Wuhu. Chery nennt sich seit 23 Jahren in Folge größter Pkw-Exporteur aus China und setzte 2025 rund 2,8 Millionen Fahrzeuge ab.

Omoda und Jaecoo wurden 2022 als eigenständige Marken entwickelt. Sie sind auf reifere, anspruchsvollere Märkte ausgerichtet, während Cherys Kerngeschäft traditionell auf bezahlbare Mobilität für Volumenmärkte zielt. Seit der Markengründung wurden knapp 960.000 Fahrzeuge in mehr als 60 Märkten verkauft.

Für Deutschland gelten Großbritannien und Spanien als wichtige Vergleichsmärkte. In Großbritannien stiegen die Zulassungen von 3889 im Jahr 2024 auf 47.775 im Jahr 2025. In Spanien wuchsen sie von 8891 auf 23.697 Einheiten. In Polen erreichten die Marken 2,5 Prozent Marktanteil, in Italien 1,0 Prozent.

Der deutsche Marktstart erfolgt mit Teilzeitstromern sowie einem vollelektrischen Modell. Head of Brand/Marketing & PR Lead Bastian Reisch fasste die Linie im Gespräch mit dem Portal Elektroauto-News.net so zusammen: Man biete an, „was Kunden jetzt kaufen wollen, nicht das, was langfristig als richtig gilt“.

Fokus auf Hybride und Plug-in-Hybride

Die Launchmodelle sind die Elektro- und Hybrid-Versionen des SUV Omoda 5 sowie das Plug-in-Hybrid-SUV Jaecoo 7. Weitere Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Varianten sind angekündigt, vereinzelt stehen auch zusätzliche Elektroautos im Raum. Einige Modelle sollen künftig in einem Werk des lokalen Kooperationspartners Ebro EV Motors in Barcelona produziert werden.

Das Deutschland-Team setzt auf Personen mit Markterfahrung. Ein erheblicher Teil kommt dem Bericht zufolge aus dem Umfeld von Hyundai, Kia und Genesis. Schlüsselpositionen sind mit deutsch-chinesischen Führungskräften besetzt. Das Entwicklungszentrum in Raunheim besteht seit knapp zehn Jahren und ist auf rund 100 Ingenieure und Designer gewachsen.

Klassisches Händlermodell

Der Vertrieb folgt dem klassischen Händlermodell. Vertriebschef Michael Mandery betonte, wer diesen Kanal unterschätze, „verliere Geschäft“. Jeder Händlerstandort soll dabei Verkauf, Werkstatt und Service umfassen. Aktuell sind 15 Händler im aktiven Vertrieb, weitere 15 im Vertragsprozess und 15 in Verhandlung. Bis Ende Mai sollen 40 Standorte unter Vertrag sein, bis Jahresende 100. Langfristig liegt die Zielvision bei 240 Handelsstandorten bundesweit.

Auch das Flottengeschäft wird bearbeitet, seit dem 1. April gibt es einen eigenen B2B-Verantwortlichen. Welchen Flottenanteil am Gesamtabsatz man anpeilt, kommuniziert Chery nicht. Das Gesamtziel für 2026 liegt bei 8000 abgesetzten Fahrzeugen in Deutschland. Für Finanzierung wird dabei mit Santander und Allianz kooperiert. Ein eigenes Privatkunden-Leasing ist für das zweite Quartal 2026 in Vorbereitung.

Im Aftersales betreibt Chery ein Zentrallager in Rennerod mit Kühne+Nagel als Logistikpartner. Zum Marktstart sollen mehr als 99 Prozent aller Teile für beide Launchmodelle in Deutschland verfügbar sein. Das Lieferziel liegt bei 24 Stunden an jeden Händlerstandort. Die Garantien umfassen unter anderem sieben Jahre oder 150.000 Kilometer für das Fahrzeug und acht Jahre oder 160.000 Kilometer für die Hochvoltbatterie.

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Tags: China, Europa, Jaecoo 7 SHS, Omoda 5 EV, Omoda 5 HEVUnternehmen: Chery, Jaecoo, Omoda
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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