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E-Autos drücken Werkstattumsatz, Hersteller und Händler setzen auf Verbrenner-Garantien

19.02.2026 in Autoindustrie, Service von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Toyota-bZ4X

Bild: Toyota

Die Elektromobilität verändert die Ertragsstruktur im Automobilhandel, besonders im Bereich Aftersales. Etwa zwei Drittel der Erträge im Autohandel stammen laut der Automobilwoche aus Werkstattdienstleistungen, doch mit der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos sinken diese Einnahmen. In Norwegen, wo bereits 96 Prozent der Neuwagen E-Autos sind, erziele der VW-Importeur bei Elektrofahrzeugen einen um 46 Prozent niedrigeren Werkstattumsatz im Vergleich zu Verbrennern.

Um die Rückgänge im Aftersales-Geschäft abzumildern, setzen viele Hersteller und Händler auf Garantien, die den Verbrenner-Fuhrpark an die Werkstätten binden. Asiatische Hersteller sind hierbei besonders aktiv: Kia bietet sieben Jahre Garantie, Mazda sechs Jahre. Toyota geht mit seinem Programm „Toyota Relax“ am weitesten: Es bietet eine Garantie bis zu 15 Jahre oder 250.000 Kilometer, wenn das Fahrzeug jährlich in einer Vertragswerkstatt zur Inspektion kommt.

„Wir holen mit Toyota Relax aktiv Kunden zurück“, sagte Mario Köhler, Geschäftsführer von Toyota Deutschland, der Automobilwoche. Das bestätigen auch Händler. „Toyota Relax ist ein riesiger Gamechanger“, wird ein großer Toyota-Partner zitiert. Zahllose Kunden mit älteren Autos kämen nun nicht mehr in die freie Dorfwerkstatt, sondern wieder in die Markenwerkstatt.

Etwa 60 Prozent der Fahrzeuge zwischen einem und zehn Jahren kommen laut Köhler jetzt wieder in die Vertragswerkstätten, was deutlich über dem Branchenschnitt liege. Er geht davon aus, dass Toyota im Aftersales bis 2030 keine Einbußen verzeichnen wird, da die Kombination aus Garantie und dem hohen Anteil von Hybridfahrzeugen bei den Japanern den Serviceeinbruch verzögert.

Garantien binden Kunden und stärken das Image

Aktuell steigert die wachsende Kundenbindung sogar die Aftersales-Umsätze, was den Druck im Neuwagenbereich ausgleicht. „Die Erträge im Neuwagenbereich sind branchenweit unter Druck. Mit unserem wachsenden Aftersalesgeschäft gleichen wir das aus“, erklärte Köhler. Händler bestätigen, dass die Garantie auch im Vertrieb positiv wirkt: „Es macht enormen Eindruck auf Kunden, wenn wir sagen können, dass wir von der Qualität unserer Autos so überzeugt sind, dass wir 15 Jahre Garantie geben.“

Das Toyota-Modell hat mittlerweile auch andere Hersteller zum Nachdenken angeregt. Marcus Söldner, CEO von CarGarantie, erklärte der Automobilwoche, dass bereits erste Gespräche über ähnliche Programme geführt werden. Parallel dazu intensivieren viele Händler ihr Geschäft mit Gebrauchtwagen-Garantien oder Servicepaketen, um die Werkstattbindung zu erhöhen. Michael Rappl, Geschäftsführer der Autohausgruppe Häusler, betont den Erfolg dieser Strategie: „Das funktioniert sehr gut.“

Garantieanbieter wie CarGarantie bestätigen diesen Trend. Von 2020 bis 2025 wuchsen die Beitragseinnahmen des Spezialversicherers von rund 200 auf mehr als 350 Millionen Euro. Die durchschnittliche Garantielaufzeit stieg von 15 auf 20 Monate, und mittlerweile verlängern etwa 20 Prozent der Kunden ihre Garantie.

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    19.02.2026 um 12:13

    Die Hersteller können es so wie BMW machen im Aftersale. BMW hat mir Kosten für die Wartung einfach innerhalb von 2 Jahren verdoppelt. Also bin ich jetzt zu einer freien Werkstatt gewechselt. Die kriegen auch hin, was beim Elektroauto nicht aufwendig ist: Innenraumfilter und Bremsflüssigkeit wechseln, Durchsicht, Staubsaugen. Ich frage mich, warum man das überhaupt alle 2 Jahre machen soll laut Hersteller. Im Artikel steht die Antwort.

    Antworten
    • Oeyn@ktiv meint

      19.02.2026 um 12:41

      Zitat eines BMW-Managers im Zusammenhang mit plötzlicher Preisexplosion eines Navigerätes im i3 vor etwa dreizehn Jahren: „BMW-Kunden haben einen Premium-Anspruch und sind gerne ereilt, dafür etwas mehr zu bezahlen“.
      Ich hatte mal einen Premium-BMW und kenne daher die durchschnittliche Qualität, weshalb sich meine Zahlungsbereitschaft verflüchtigte und ich seither ein Fahrzeug mit siebenjähriger Werksgarantie bei gleichzeitig niedrigen Inspektionskosten fahre.

      Antworten
      • Future meint

        19.02.2026 um 12:45

        Damals gab es allerdings keine so große Auswahl wie heute. In 2017 war der i3 von BMW einer der weniger Fahrzeuge unter 4,20 Metern. Heute würde ich auch nichts mehr von BMW kaufen. Alte Marken spielen doch im Elektrozeitalter keine so wichtige Rolle mehr wie früher einmal.

        Antworten
        • Stef meint

          20.02.2026 um 20:19

          Naja. Da BMW immer noch mit die besten BEVs baut irgendwie schwach BMW als Beispiel zu nehmen ;-)

    • Stef meint

      20.02.2026 um 20:18

      Komisch. Bei mir im i4 und auch mit meinem Mini ist gar nix gestiegen. Ganz im Gegenteil. Relativ billig die Services.

      Erster Service beim Mini im März fällig. Voranschlag 280€.

      Antworten
  2. F. K. Fast meint

    19.02.2026 um 11:24

    Gut, dass nun auch Werkstätten eingestehen, dass die Wartungskosten von BEV deutlich niedriger sind als bei Verbrennern. Das spricht IMHO stark für BEV.

    Antworten

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