Der Renault R-Space Lab Concept soll einen Ausblick auf die nächste Generation des Espace geben und ist Teil einer größeren Modelloffensive der Marke. Die Franzosen planen, in den kommenden vier Jahren zwölf neue Modelle in Europa auf den Markt zu bringen – darunter Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieben. Der neue Konzeptwagen greift einen Namen auf, der bereits 2011 für eine Studie verwendet wurde, die damals einen ersten Blick auf die vorherige Espace-Generation ermöglichte.
Renault beschreibt den R-Space Lab als „ein Labor zur Erforschung des Geistes der ‘voitures à vivre’“ – also von Autos, die als Lebensraum gedacht sind. Der rund 4,5 Meter lange und etwa 1,5 Meter hohe One-Box-Entwurf soll zwar laut dem Autohersteller nicht direkt in ein Serienmodell münden. Doch das seriennah wirkende Exterieur deutet darauf hin, dass er Designelemente kommender Renault-Fahrzeuge vorwegnimmt.
Entwickelt wurde das Konzept im „Futurama“-Labor der Renault Group, das sich mit der Entwicklung sogenannter „smarter Fahrzeuge“ für das Jahr 2030 beschäftigt. Im Mittelpunkt steht ein modularer Innenraum, dessen Aufbau sich flexibel an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen lässt. Damit verfolgt Renault die Idee eines variablen Fahrzeuginnenraums, der sich je nach Nutzung neu konfigurieren kann.
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Das Cockpit wird von einem gebogenen Panoramadisplay geprägt, das sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt. Wichtige Funktionen lassen sich laut Renault „so natürlich wie ein Smartphone“ über einen zentralen Touchscreen bedienen. Ein kleines Yoke-Lenkrad arbeitet mit einem Steer-by-Wire-System, das nach Angaben des Herstellers eine bessere Sicht und mehr Komfort ermöglichen soll.
Auch bei der Sicherheit und beim Innenraumlayout setzt die Studie auf neue Lösungen. Auf der Beifahrerseite sind Front- und Vorhangairbag direkt in den Sitz integriert, wodurch das Armaturenbrett kleiner ausfallen kann und Platz für ein großes multifunktionales Handschuhfach entsteht. Der Beifahrersitz lässt sich zudem bis in die zweite Reihe zurückschieben.
Im Fond gibt es drei Einzelsitze mit verstellbaren Rückenlehnen und hochklappbaren Sitzflächen, die sich vollständig umlegen lassen. Die hinteren Türen öffnen bis zu 90 Grad und erleichtern so den Einstieg. Darüber hinaus zeigt das Konzept neue Sicherheitstechnologien wie einen berührungsgesteuerten Alkohol-Detektor sowie einen Sicherheitsassistenten, der von künstlicher Intelligenz im Fahrzeug unterstützt wird.


















Shino meint
Der als 7-Sitzer wäre schon cool.
Besser-BEV-Wisser meint
Das Raumkonzept ist Klasse !
Die Bildschirmlandschaft dagegen weniger …
So ein eklektischer Touran, das wär was.
Gunnar meint
Gibt es schon ein Elektroauto mit drei Einzelsitzen auf der Rückbank, welches nicht gleich ein Bus ist?
Shino meint
Ioniq 9, Kia EV 9 und Lucid Gravity.
Gunnar meint
Alle drei von dir genannten Fahrzeuge haben keine drei Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe. Der mittlere Sitz ist nur ein Notsitz. Und die dritte Sitzreihe ist auch nichts für Menschen über 1,20m
Shino meint
Hast Recht, habe wohl nicht richtig gelesen
David meint
Gut, das ist ein Konzept, und es hat ganz nette Ideen. Aber man fragt sich, ob es für Renault nicht passend wäre, tatsächlich einen neuen Espace elektrisch auf den Markt zu bringen. Man könnte diesen Klassiker in der Tat wie diese Studie flacher und somit noch aerodynamischer anlegen und mit einem großen Akku langstreckentauglich machen. So hätte man ein Flaggschiff In einer Nische, die sonst niemand besetzt.
Paule meint
Dann mach doch, wer hindert dich dran?
ID.alist meint
Entwickelt wurde das Konzept im „Futurama“-Labor ….
Ist das Konzept von Prof. Farnsworth?