Mit dem Bridger Concept gibt Renault einen Ausblick auf ein erstes Fahrzeug, das in weniger als zwei Jahren in Indien entsprechend den neuen Standards der Renault Group entwickelt werden soll. Es basiert auf der modularen Plattform des Konzerns mit dem neuen Namen RGMP small und soll je nach Markt als Verbrenner-, Hybrid- oder Elektroversionen erhältlich sein.
Das Showcar steht laut den Designern für die internationale Offensive von Renault. Das weniger als vier Meter lange SUV-Modell sei bereit, neue Maßstäbe für das Fahren in der Stadt zu setzen und neue Kunden im B-Segment (Kleinwagen) zu gewinnen. Die Proportionen seien für dieses Fahrzeugsegment „gleichermaßen gewagt wie überraschend“. Die hohe Bodenfreiheit von 200 Millimetern vermittelte ein robustes, selbstbewusstes Äußeres und verleihe dem Bridger Concept zusammen mit den 18-Zoll-Rädern die Präsenz und den Stil eines „urbanen Abenteurers“.
„Am Heck unterstreicht das Reserverad an der Heckklappe den Offroad-Look des Bridger Concept und seine Ambitionen, die Stadt hinter sich zu lassen und neue Gebiete zu erkunden“, heißt es weiter. „Die Radkästen, der Renault Schriftzug auf dem Kühlergrill und die Karosseriefarbe Beige Dune Satin gleichen den massigen optischen Eindruck mit leichten, subtilen Akzenten aus.“
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Trotz seiner kompakten Außenmaße sei der Bridger Concept innen überraschend großzügig und setze in seiner Klasse neue Maßstäbe in Sachen Platzangebot und Raumgefühl, so die Designer weiter. Im Fond betrage die Beinfreiheit 200 Millimeter – „ein Rekord in diesem Segment“. Der Kofferraum überzeuge ebenfalls mit einem großzügigen Fassungsvermögen von 400 Litern. Und schließlich biete die erhöhte Sitzposition „hervorragende Sicht“ auf die Straße und ein hohes Sicherheitsgefühl.
Eine Serienversion des Bridger Concept soll zunächst Ende 2027 in Indien auf den Markt kommen. Anschließend soll das Modell dann schrittweise in anderen internationalen Märkten eingeführt werden.










Stefan meint
Vom Design her gibt es Ähnlichkeiten zum Dacia Duster – was wohl gewollt ist.
In der Größe wird er zwischen Spring und Duster liegen.
Der Sandero-Kleinwagen ist ja auch schon vom Design her nahe am SUV.
derJim meint
Die Proportionen finde ich schwierig. Die lange Motorhaube ist aus der Zeit gefallen, zumindest für Europa und das auch noch in einem Kleinwagen.
R2D2 meint
konsequent BEV ist der Kia PV5… und dann meckern die Leute schon wieder, das es komisch aussieht. Also was nun? Motorhaube ja oder nein?
derJim meint
Die Motorhaube kommt ja eben dadurch, dass er auch als Verbrenner angeboten wird und entsprechend die länge benötigt wird. Trotzdem wirkt das optisch unglücklich und man hätte es meiner Meinung nach besser lösen können. Und ich mag den PV5 :)
M. meint
„Im Fond betrage die Beinfreiheit 200 Millimeter“
Was ist das in Schuhgröße? 36?
Beliebter Trick: die Sitzfläche verkürzen.
Aber der wird für seine Größe bestimmt geräumig sein, die Kastenform hat er ja schon.
Jeff Healey meint
Mmhja, wieder ein SUV halt, wenn auch mit gefälligem Design wie ich finde. Das Reserverad außen an der Heckklappe ist gar keine schlechte Idee, schafft vermutlich innen mehr Platz für Technik, Batterie, Passagiere.
Anvisierte Preise und Batterie-Typ für die E-Version wäre interessant zu wissen. Mir nützt der nichts mehr, mein E-Auto kommt im April.
derJim meint
Oha und was für ein Fahrzeug wird es bei dir?
Jeff Healey meint
Hallo derJim,
ich wollte den aktuellen Dacia Spring mit LFP Batterie, der hätte mir eigentlich gereicht. Aber die „Chefetage“ hat ein Machtwort gesprochen: Es wird nun der Opel Frontera Electric (ein SUV! Bäh! Pfui!!!).
Mehr Platz, mehr Reichweite, mehr Sicherheit…, “dahattichkeineschangse“
derJim meint
Das stimmt, die beiden Fahrzeuge kann man nur schwer vergleichen. Bei dem finde ich die Dachlast von 200 kg krass. Da kann ein ID.3 mit seinen 0 kg nicht anstinken :D
Ich bin auf deine Erfahrungen gespannt. Bei Stellantis BEV hört man ja von Licht und Schatten.
Jeff Healey meint
„Ich bin auf deine Erfahrungen gespannt. Bei Stellantis BEV hört man ja von Licht und Schatten.“
Er war vergleichsweise sehr, sehr günstig…
Gespannt bin ich aber auch, wie er sich bei uns halten wird.
M. meint
Das Ersatzrad schafft es nicht in die Serie. Vielleicht in Indien, wo die Straßen schlecht sind, und die nächste Werkstatt 2 Std. entfernt ist.
Aber nicht hier. Das altert wie die Fahrbereifung auch, und muss dann mit vollem Profil getauscht werden. Wer macht sowas…
derJim meint
@M.: Richtig. Das ist nur für die Offroad-Optik und es wird sicher nicht international enthalten sein. Zumindest nicht serienmäßig. Es hat heute ja fast kein Brot-und-Butter Auto mehr ein vollwertiges Ersatzrad, und das aus gutem Grund. Bei unserem Van ist das Ersatzrad unbenutzt auch schon seit 13 Jahren mit Originalbereifung unter dem Kofferraum fixiert. Wenn es dazu noch dem Sonnen- und UV-licht ausgesetzt ist, ist es wie das sprichwörtliche fünfte Rad am Wagen…
Jeff Healey meint
Ja, stimmt. Renault könnte da alternativ einen abschließbaren Leer-Behälter bzw. Stauraum draus machen, z.B. um das mobile Ladekabel unterzubringen, oder den üblichen Krimskrams, etc., den man so im Auto hat.
M. meint
Könnte man machen.
Aber das sollte man robust auslegen, sonst fährt man bald mit offener Klappe, und ohne Inhalt.