DS Automobiles präsentiert den neuen DS N°7, gesprochen „DS Nummer Sieben“. Wie das 2018 gestartete Vorgängermodell DS 7 ist auch der DS N°7 im kompakten Premium-SUV-Segment positioniert. Der DS N°7 kombiniere aerodynamisch optimiertes SUV-Design mit „außergewöhnlichem“ Komfort, hochwertigen Materialien im Interieur und moderner Technologie, wirbt der französische Hersteller.
Die Plattform STLA-Medium des Mutterkonzerns Stellantis ermöglicht unterschiedliche Antriebstechnologien. Zur Wahl stehen neben einem Mild-Hybrid-System und einem später kommenden größeren Hybrid auch drei rein elektrische „E-Tense“-Varianten. Der Bestellstart in Deutschland ist für Mai 2026 geplant, der Marktstart soll im Herbst erfolgen. Preise werden noch nicht genannt, bisher kostete die maximal als Plug-in-Hybrid erhältliche Baureihe mit Dieselantrieb ab knapp 50.000 Euro und als Teilzeitstromer mindestens rund 54.300 Euro.
Gegenüber dem Vorgängermodell bleibt der neue DS N°7 mit einer Breite von 190 Zentimetern und einer Höhe von 163 Zentimetern unverändert. Lediglich die Länge der Karosserie ist um rund sieben Zentimeter auf 4,66 Meter angewachsen. Der um fünf Zentimeter auf nun 2,79 Meter verlängerte Radstand kommt insbesondere der Innenraumarchitektur und damit dem Platzangebot für die Passagiere zugute. Der Kofferraum bietet je nach Antriebstechnologie und Audiosystem ein Volumen zwischen 500 und 560 Litern.
„Nach der Einführung des DS N°8, unserem ausschließlich elektrisch angetriebenen Topmodell, und der kompakten Limousine DS N°4, die mit unterschiedlichen Antriebstechnologien angeboten wird, setzt der DS N°7 die Produktoffensive von DS Automobiles weiter fort. Als erste Modellneuauflage unserer jungen Premiummarke verkörpert der DS N°7 eine neue Stufe der Reife: Mit der Verbindung aus Raffinesse, Komfort und Technologie stellt er einen wichtigen strategischen Meilenstein für die Marke dar“, so Xavier Peugeot, CEO DS Automobiles.
Drei Elektroauto-Versionen
Der DS N°7 E-Tense FWD Long Range mit Vorderradantrieb leistet 180 kW (245 PS) und im Boost-Modus (kurzzeitig bei über 90 % Batterieladung verfügbar) 206 kW (280 PS). Die Reichweite beträgt bis zu 740 Kilometer. Ermöglicht werde dieser gute Wert durch die effiziente Aerodynamik und eine Batteriekapazität von 97,2 kWh, erklären die Entwickler. Der Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,26 und eine aerodynamische Widerstandsfläche (CxA) von 0,69 m² ermöglichten zudem mehr als 450 Kilometer auf der Autobahn bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 km/h.
Der DS N°7 E-Tense AWD Long Range verteilt die Antriebskraft auf alle vier Räder und bietet eine Leistung von 257 kW (350 PS). Die Boost-Funktion stellt 276 kW (375 PS) bereit. Damit beschleunigt das Topmodell der Baureihe in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Reichweite liegt bei bis zu 679 Kilometern nach WLTP-Norm.
Ergänzt wird die Palette der Elektro-Modelle durch den DS N°7 E-Tense FWD mit Vorderradantrieb, der mit einer 73,7-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 543 Kilometern ermöglicht. Der DS N°7 E-Tense FWD mit 169 kW (230 PS) stellt die Einstiegsversion dar. Kurzfristig steigert die Boost-Funktion die Leistung auf 191 kW (260 PS). Bei allen drei Leistungsversionen ist die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 190 km/h begrenzt.
Die große 97,2 kWh-Batterie kann innerhalb von 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent mit einer maximalen Ladeleistung von 160 kW aufgeladen werden. DS verspricht eine sehr flach abfallende Ladekurve, die zwischen 20 und 55 Prozent Ladezustand annähernd konstant bei 160 kW bleibe. So soll sich innerhalb von zehn Minuten eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern zurückgewinnen lassen. Die Batterie kann sowohl automatisch als auch manuell thermisch vorkonditioniert werden. Die Plug&Charge-Funktion, mit der sich ein Ladezyklus automatisch auslösen lässt, sobald das Fahrzeug an eine DC-Schnellladestation angeschlossen wird, ist Serie.
Das Energiemanagement wird durch eine dreistufige Rekuperation beim Bremsen unterstützt. Das regenerative Bremsen setzt ein, sobald kein Druck mehr auf das Fahrpedal ausgeübt wird. Der Grad der Rückgewinnung lässt sich über Schaltwippen hinter dem Lenkrad wählen. Im Einpedalbetrieb wird die Energierückgewinnung maximiert: In diesem Modus steigt die Bremsleistung durch Rekuperation stark an. Das Bremspedal wird so nicht mehr oder nur noch zum starken Verzögern benötigt.












M. meint
Von außen ist der für ein SUV echt schick, und sogar noch haöbwegs kompakt.
Innen leider nur beim Blick nach vorne. Was sollen das für Schrägen an den Türverkleidungen sein, haben die einen Nutzen, wenn sie schon so… aussehen?
Die Reichweite ist dank der großen Batterie ganz gut, aber… Boost nur über 90% SoC…. dann lasst es doch gleich weg.
Und 20 – 80 ist auch ein alter Trick, um da keine 3 stehen zu haben. Fällt trotzdem auf.
;-)