Renault bereitet eine Überarbeitung des Megane E-Tech (Artikelbild) vor. Das kompakte Elektro-SUV als Erweiterung der Megane-Namensfamilie wurde vor vier Jahren eingeführt. Eine von Carscoops erstmals gezeigte, überarbeitete Version soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen.
Seit dem Start des aktuellen Modells hat Renault weitere SUVs vorgestellt, darunter den Symbioz und den Scenic E-Tech. Änderungen am Megane könnten ihn optisch stärker an diese Modelle annähern. Der kürzlich abgelichtete Prototyp behält die Grundform des aktuellen Modells bei. Mehr lässt sich wegen der starken Tarnung nicht ausmachen.
Unklar bleibt auch, welche technischen Änderungen Renault beim überarbeiteten Megane E-Tech vornimmt. Derzeit wird das SUV mit 40-kWh- und 60-kWh-Akkupaketen angeboten. Hier könnte es eine Aufrüstung geben, denn der größere Scenic E-Tech bietet bereits eine 87-kWh-Batterie.
Wie der Scenic basiert der Megane E-Tech auf der AmpR-Medium-Architektur von Renault. Diese Plattform wird auch von den Modellen Ariya und Leaf des Allianz-Partners Nissan genutzt. Der Nissan Ariya bietet ein 90-kWh-Akkupaket, der Nissan Leaf einen 75-kWh-Speicher. Dadurch könnte Renault beim Megane E-Tech Spielraum für mehr Speicherkapazität haben.
Berichte nennen neue Batterien von AESC, die in Frankreich produziert werden sollen. Diese könnten dazu beitragen, die Reichweite des Elektroautos zu erhöhen. Aktuell liegt die maximale Reichweite bei rund 450 km. Weitere konkrete Leistungs- oder Reichweitenwerte werden noch nicht genannt.

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