Amble hat mit dem Amble One sein erstes Fahrzeug vorgestellt. Der straßenzugelassene Elektro-Buggy der Fahrzeugklasse L7e ist für Orte konzipiert, an denen klassische Autos nach Auffassung des Unternehmens nicht hingehören. Das offene und minimalistische Leichtfahrzeug verbinde Alltagstauglichkeit mit leichter Geländefähigkeit.
Der Amble One ist laut den Entwicklern für staubige Straßen, Küstenwege, Dörfer und Wohnviertel vorgesehen. Im Mittelpunkt stehe die Fortbewegung durch landschaftlich reizvolle Orte. Das Elektrofahrzeug soll für Fahrten eingesetzt werden, die Menschen mit Natur, Gemeinschaft und Entdeckungen verbinden.
Der Amble One ist 3,2 Meter lang, 1,45 Meter breit und 1,85 Meter hoch. Das Gewicht gibt der Hersteller mit 450 Kilogramm an, die Reifengröße mit 28 Zoll. Der Motor liefert 15 kW (20 PS), die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Speicherkapazität von 12 kWh. Damit soll das E-Mobil mit 65 km/h Höchstgeschwindigkeit mindestens 100 Kilometer weit kommen. Strom gezogen wird nur über einen herkömmlichen Netzanschluss, eine volle Ladung soll 5,5 Stunden benötigen.
Die vier Sitze lassen sich umklappen, so können auch größere Dinge transportiert werden. An verschiedenen Montagepunkten lassen sich Taschen und Behälter anbringen. Hinter der Rückbank können Spanngurte montiert werden. Vor der Windschutzscheibe sind Montagepunkte auf einer Ablage verbaut. Hinter dem Lenkrad befindet sich ein kleines Display, das Fahrinformationen anzeigt. Ein Infotainmentsystem gibt es nicht.
Das Elektrofahrzeug besitzt keine Türen. Mitgründer Hoenig beschreibt das Konzept als offenen und einfachen Entwurf ohne unnötige Trennung zwischen Innen- und Außenraum sowie zwischen Menschen und Ort. Für den One werden laut Amble langlebige Materialien wie Aluminium, Leder, Baumwolle und Kork verwendet.
Das in Lissabon ansässige Unternehmen Amble wurde in Portugal von José António Uva, Julian Hoenig, Michael Tropper und Adrien Roose gegründet. Das Team vereint Erfahrungen aus Gastgewerbe, Industriedesign und elektrischer Mobilität. Die Investoren bringen laut dem Startup Erfahrung in den Bereichen Energie, Mobilität und Gastgewerbe mit. Zusammen wolle man mit Amble eine neue Kategorie leichter E-Fahrzeuge für kurze Strecken schaffen.
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CEO und Mitgründer Adrien Roose erklärt, viele Fahrten seien kurz, während Autos dafür häufig zu groß, zu komplex und zu teuer seien. „Amble ist unsere Antwort: eine neue Art von Elektrofahrzeug für Mobilität auf kurzen Strecken, bei der die Fahrt Teil des Erlebnisses wird.“ Der Name Amble geht auf das englische Verb „to amble“ zurück, das „gemächlich schlendern“ bedeutet, und steht für eine entschleunigte Fortbewegung mit bewusstem Blick auf die Umgebung.
Die ersten Lieferplätze für 2027 sind vergeben, während für 2028 eine Warteliste geöffnet wurde. Der Preis beginnt bei 20.000 Euro vor Steuern. Der Amble One ist als erstes Fahrzeug einer umfassenderen Plattform für elektrische Kurzstreckenmobilität vorgesehen. Der Hersteller plant weitere Modelle für stärker urban geprägte Umgebungen.

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