Die Redakteure von Motor1 Italien haben auch in diesem Jahr einen Reichweitenvergleich mit Elektroautos durchgeführt. Die Tests mit insgesamt 12 Modellen fanden auf dem Autobahnring GRA rund um Rom statt, wobei die E-Fahrzeuge in einem Konvoi fuhren. Von dem Ergebnis berichtet die Motor1-Italien-Schwester InsideEVs.de.
Zu den Testbedingungen gehörte eine Außentemperatur von etwa 19 Grad. Während der Fahrt war die Klimaanlage auf 22 Grad eingestellt, und es wurde der Normal- beziehungsweise Standard-Fahrmodus gewählt. Bei der Rekuperation kam der Standardmodus oder eine mittlere Stärke zum Einsatz. Die E-Autos starteten mit vollem Akkupaket und verließen die Strecke zur Stromladung, sobald der Batteriestand fünf Prozent erreichte.
Die getesteten Elektroautos wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die Kategorie „Stadtautos“ fuhr maximal 110 km/h, die „Reiseautos“ bis zu 130 km/h. Zu den Stadtautos zählten der BYD Dolphin Surf, Fiat Grande Panda, Ford Puma Gen-E, Leapmotor T03 sowie der Renault 4 mit großer Batterie. Die Gruppe der Reiseautos bestand aus dem BMW iX3 50 xDrive, Kia EV5, Mazda 6e, Mercedes CLA 250+, Smart #5 mit 267 kW, Tesla Model Y in der Version Premium Long Range RWD sowie dem Volvo ES90 in der Einstiegsvariante.
Beim Stromverbrauch setzten sich die Mittelklasselimousine Mercedes CLA 250+ (Normverbrauch: 12,3 kWh) und der kompakte SUV-Crossover Ford Puma Gen-E mit 14,0 kWh/100 km (Normverbrauch: 13,0 kWh) an die Spitze. Der Kleinstwagen Leapmotor T03 folgte mit einem Wert von 14,5 kWh/100 km (Normverbrauch: 16,3 kWh) auf dem dritten Platz.
Die ermittelten Reichweiten basieren auf einer Hochrechnung, da die Elektroautos nur bis zu einem Ladestand von fünf Prozent gefahren wurden. Den höchsten Wert erreichte der BMW iX3 50 xDrive mit 586 Kilometern pro Ladung (WLTP-Normwert: 805 km), unterstützt durch die größte Batterie (108,7 kWh netto) im Test. Dahinter folgten der Mercedes CLA 250+ mit 577 Kilometern (85 kWh netto) und das Tesla Model Y Long Range RWD mit 495 Kilometern (ca. 75 kWh/netto).

hu.ms meint
So ändert sich das angebot und die zeiten:
Bei solchen vergleichstests waren noch vor 3 jahren die BEV aus ami-land führend.
David meint
Nanu, warum hat denn da kein Tesla teilgenommen? So lautete vor einige Zeit die Standard Frage der Community, wenn kein Tesla gewonnen hatte. Indessen haben sie sich das abgewöhnt. Denn die Tesla sind oft dabei, nur nicht vorne. Es gibt sparsamere Autos. Immer mehr, die Vierlinge sind ja gerade erst auf dem Markt. Und 805 zu 495 km sind ein Affront für den Tesla. Denn der BMW ist ebenso ein SUV, sogar einer mit klassischem Heck und hat etwa gleiche Abmessungen wie der Tesla.