Der seit 2019 anhaltende Beschäftigungsrückgang in der deutschen Automobilindustrie war absehbar, fällt aber inzwischen deutlich stärker aus, als es die Transformation zur Elektromobilität allein erklären würde. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Center of Automotive Management (CAM).
Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts belegen demnach: Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der Branche nur noch rund 691.500 Menschen beschäftigt – der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005. Gegenüber dem Beschäftigungshöchststand von 834.000 im Jahr 2018 sind das rund 142.500 Arbeitsplätze beziehungsweise ein Rückgang von 17 Prozent.
„Dass der Wandel zur Elektromobilität Beschäftigung kosten würde, haben wir bereits 2017 in unserer CAM-Studie zu den ‚Beschäftigungstrends der Elektromobilität in Deutschland‘ belegt – dieser Effekt war erwartet worden und ist eingetreten“, so Studienleiter Stefan Bratzel. Die damalige Untersuchung bezifferte den Beschäftigungseffekt bei einem Marktanteil von 50 Prozent batterie- und plug-in-elektrischer Fahrzeuge auf -135.000 Stellen beziehungsweise -17 Prozent gegenüber 2016.
Genau diese Größenordnung ist inzwischen erreicht – obwohl der tatsächliche Anteil rein batterieelektrischer Neuzulassungen (BEV) in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 erst bei rund 25 Prozent und der von Plug-in-Hybriden (PHEV) bei 11 Prozent lag und damit deutlich unter der 2017 unterstellten Marke von 50 Prozent.
„Der Stellenabbau, den wir heute sehen, geht damit klar über das hinaus, was der reine Antriebswechsel erklären würde“, sagt Bratzel. „Wir beobachten bereits jetzt einen Beschäftigungsrückgang, den unsere damalige Studie erst bei einem sehr viel höheren Elektrifizierungsgrad erwartet hatte. Das zeigt: Ein erheblicher Teil des Rückgangs ist nicht der Transformation selbst, sondern der sich verschlechternden Wettbewerbsposition des Standorts Deutschland zuzuschreiben – hohe Energie- und Arbeitskosten, regulatorische Lasten und zunehmender Konkurrenzdruck durch chinesische Hersteller, auch auf traditionellen Exportmärkten.“
Besonders betroffen sind laut der Auswertung die Zulieferer: Ihre Beschäftigung sank zum Ende des ersten Halbjahres 2026 um 7,6 Prozent, bei den Fahrzeugherstellern lag der Rückgang bei 6,1 Prozent – beides deutlich über dem Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes insgesamt (-2,7 %).
„Die Transformation an sich hätte diesen Aderlass so früh und in diesem Tempo nicht erfordert“, so Bratzel. „Umso wichtiger ist es, jetzt an den Standortbedingungen anzusetzen, statt den Stellenabbau pauschal der E-Mobilität zuzuschreiben. Gleichzeitig gilt es für die Automobilindustrie Abhängigkeiten in den Transformationsfeldern der Elektromobilität und Software / KI zu reduzieren und kritische bzw. differenzierende Teile beschäftigungsrelevanter Wertschöpfung nach Deutschland zu holen. Gleichzeitig müssen mittel- und langfristig neue Wachstumsfelder, wie etwa automatisiertes Fahren und Robotik, mutig erschlossen werden.“

Petro meint
Das schlechtreden!!!! der e mobilität von lobbyisten, (diskussionen über irgendwelche e-fuels, technologie offenheit ?!?! usw) stammtischexperten und ewig gestrigen war von anfang an das hauptproblem !!!! Das zieht sich nahtlos durch, auch bei der energiewende….so sind wir in europa massiv in rückstand geraten…..schaut euch doch mal die jahre alten postcast mit max fichtner an. Er und andere, logisch denkende personen haben das problem vor über einem halben jahrzehnt genau so vorausgesagt…..natürlich braucht alles neue immer seine zeit……aber objektive berichterstattung ist heute leider nicht mehr möglich, wäre aber für umwelt und Mobilitäts Themen absolut Match entscheidend !
Freddy K meint
Man reduziert endlich mal auch den Managementüberhang. Man muss nicht für jeden gewerblichen Arbeiter einen Manager haben. Dieses „Wir müssen mehr managen…“ hat ausgedient. Die wissen eh nicht mehr was sie tun sollen und nerven nur noch mit Videomeetings, Varianten vin Trackings die keiner braucht, elend vielen Fragen die sie selbst beantworten sollten usw. Man braucht die halt nicht mehr. Das Geld verdienen nicht die Manager sondern jene die arbeiten. Es hilft nichts 10 Manager in ner Kutzsche zu haben und nur ein Pferd zieht.
hu.ms meint
Es ist nicht nur die andere antriebsart.
Auch neue fertigungsmethoden wie größere ganzteile und mehr roboter-einsatz reduzieren den personalbedarf.
Kündigungen gibts praktisch nicht. Es wird alles durch abfindungen, altersregelungen und vor allem kaum neueinstellungen geregelt.
Jörg2 meint
hu.ms
Da hast Du die Beruhigungspille der Automobilindustrie ja bis zum Ende gelutscht.
Natürlich ist es schön, wenn kein aktueller Angestellter gegen seinen Willen das Unternehmen verlässt.
Es bleibt aber: Es werden Arbeitsplätze abgeschafft. Die Lohnsummen der Unternehmen werden sinken. Die Kaufkraft der Regionen werden sinken. Die Zahlungen an die Sozialsystem werden sinken… Kommt es zu kompletten Schließungen werden das die Kämmerer der Kommunen deutlich spüren. Da ändern sich dann Kita-Betreuungsschlüssel, Pflegezustände öffentlicher Sportstätten, Betreuungsangebote an sozial schwache…
Peter meint
Ja, Du hast Recht, das das massive Auswirkungen auf die Regionen hat. Es ist aber eben auch so, dass einfach anzahlmäßig deutlich mehr Leute in Rente gehen, als an jungen Leuten in den Arbeitsmarkt einsteigen, weil es einfach viel zu wenig junge Leute gibt. Die Lücke beträgt jedes Jahr (!) 400.000 Erwerbstätige. Auch die Anfängerzahlen an den Hochschulen (Uni und FHs) schrumpfen deutlich, das fällt aber in der Gesamtbetrachtung nicht so auf, weil die berufsbegleitenden Privathochschulen boomen.
Future meint
Was passiert mit der Wertschöpfung im Land, wenn immer mehr Produktion ins billige Ausland verlagert wird und hier immer weniger Menschen zur Arbeit gehen?
Interessant fand ich ja die Geschichte in den Medien von dem Bosch-Ingenieur, der sich von seiner Abfindung seinen Traum verwirklicht hat mit einer eigenen Alpaka-Farm.
Aber das wird nicht jeder machen. Wer sorgt also für die Wertschöpfung der Zukunft?
hu.ms meint
Das ist der lauf der wirtschaft.
Telefonhäusschen-hersteller gibts auch keine mehr.
Beim punkt neue, personalärmere produktionsmethoden bleibt die wertschöpfung im land.
Die verlagerung in andere europäische länder kann nur durch arbeitskosten-reduzierung = weniger brutto, weniger KV-leistungen und endlich günstigen windstrom zu den werken leiten, eingebremst werden.
Da ist die politik gefragt. Und die gewerkschaften sollten darüber nachdenken, ob 15% weniger jahresbrutto oder keine jobs in D mehr besser sind.
Referendar meint
Lohnverzicht hat allerdings noch nie Arbeitsplätze gerettet, sollte man auch mal erwähnen. Ist aber ein gutes Druckmittel.
BtW, wenn das Brötchen beim Bäcker dann auch 15% günstiger wird, könnte ich damit leben, wäre ich noch erwerbstätig. Eher wahrscheinlich, der örtliche Bäcker macht zu oder eine Kette übernimmt mit Teiglingen aus China? Lecker!
Future meint
Deutschland hat in der Vergangenheit schon einige andere Industrien verloren oder stark reduziert. Warum sollte das beim Automobil also jetzt anders sein. Die Gewerkschaften interessieren sich eh nicht mehr für die Arbeitsplätze, wenn sie erstmal ins Ausland verlagert wurden.
Aber geschmunzelt habe ich schon, als Tesla den Streikenden in Schweden einfach Geld gegeben hat und die Gewerkschaft die Kampagne gegen Tesla kleinlaut beenden musste, weil keiner mehr streiken wollte. Geld gewinnt eben immer.
Referendar meint
Jeder hat seinen Preis, und die 80 Streikenden die das Angebot angenommen haben sich von Tesla rauskaufen zu lassen, die haben jetzt eben keinen Job mehr, was nicht schlimm ist. Schlimm nur für alle verbliebenen Mitarbeiter, der angestrebte Kollektivvertrag wurde nicht ungesetzt, es gibt weiterhin keinen Tarifvertrag. Etwas kurz gedacht, aber Schweden ist eben nicht Deutschland, wir haben hier eine ganz andere Streikkultur.
BtW, wie Samsung das umgesetzt hat ist dagegen vorbildlich: Die Mitarbeiter haben lediglich mit Streik gedroht, schon bekam jeder Beschäftigte 300.000€ Bonus, 6,2% Lohnerhöhung, und eine langfristige Beteiligung am Gewinn.
Daran sollte sich Tesla ein Beispiel nehmen, anstatt Lohndumping zu betreiben. Tesla sind doch die Guten, oder?
Future meint
Früher gab es noch Mahnwachen und Werksbesetzungen in Deutschland. Heute gibt es dagegen Populismus und Parteien, die die wütenden Arbeiter umgarnen, damit wieder alles »wie früher« wird. Mal sehen, wohin uns das führt.
Aber ich glaube, auf den enormen Erfolg von Samsung sind viele neidisch, die sich weiter auf die Beschäftigungsgarantie von VW verlassen. Ein Bonus wie bei Samsung in Korea ist unvorstelbar in Niedersachsen. Allerdings muss man noch ergänzen, dass nur Leute in der boomenden Chipsparte von Samsung das Geld bekommen haben. Man braucht als Unternehmen halt bestimmte nachgefragte Produkte für den Erfolg, so wie immer.
Gernot meint
Natürlich fällt der Jobabbau überproportional aus, denn wir stellen eben nicht nur auf BEV um. Wir haben aufgrund unterlassener Investitionen und Missmanagement die Batteriezellfertigung und Software anderen überlassen. Diese neuen Jobs, die durch die Transformation zu erwarten waren, die sind nun nicht da. Batteriezellen kommen aus China und bei Software setzt VW nun auf die von Rivian und Xpeng. Und damit sind die Wertschöpfung und die Jobs dafür eben nicht in Deutschland gelandet.
Und diesen Schwachsinn von pauschal zu hohen Arbeits- und Energiekosten kann ich nicht mehr hören. Um eine kWh Batterien zu produzieren braucht es 20 kWh Strom und 0,09 Arbeitsstunden (inkl. Verwaltungsoverhead etc.)
Wenn in einer neuen deutschen Industrieanlage (z.B. eben zur Batteriefertigung) im Jahresmittel mehr als 10-12 Ct/kWh gezahlt werden, weiß das Management nicht, was es tut. Der sich aus den höheren Stromkosten ergebende Kostennachteil gegenüber China liegt dann in der Größenordnung 0,60 Euro/kWh. Wenn bei den Lohnkosten noch mal 2,5 Euro dazu kommen, sind wir bei 3,10 Kostennachteil pro kWh Batterie.
Beim Import aus China fallen 2,7% Zoll an. Bei 70 Euro/kWh (laut Bloomberg NEF) ergibt das 1,90 Euro/kWh Zoll. Und weil Batterien groß und schwer sind, fallen ca. 1 Euro/kWh an Transportkosten an, um die Batterien von China nach Europa zu schippern. Mit CBAM (CO2-Ausgleich für Importe) kommen zukünftig nochmal 0,80- 3 Euro bei den chinesischen Zellen hinzu.
Wenn die Rechnung nicht aufgeht, liegt es höchstens daran, dass man die Lieferketten für Vorprodukte (Lithium, Nickel, Mangan, …) nicht aufgebaut hat.
Letztlich: Tesla, CATL und andere können Batterien in Deutschland fertigen. Auch Northvolt hätte hier wettbewerbsfähig gefertigt. Die sind nicht an Kosten gescheitert, sondern daran, dass sie technische Probleme mit den chinesischen Maschinen im Stammwerk in Schweden nicht in den Griff bekommen und darüber Aufträge verloren haben. Nur die deutschen Automobilhersteller wollen „wissen“, dass Batteriefertigung hier nicht geht. Wissen sie natürlich nicht. Das Topmanagement behauptet das, weil die Investitionen zu unterlassen, verbessert den Cashflow und auch den Gewinn. Dafür bekommen Blume, Källenius und Co. halt Boni.
hu.ms meint
Bei VW läuft die zellfertigung in Salzgitter gerade an. Verzögert sich wg. zuviel ausschuss.
Aber aller anfang ist schwer und es muss erst mal hier passen, bevor in S auch zellen gefertigt werden.
Fazit: sehr spät – aber doch.
Gernot meint
Ja, das ist am Ende besser als nichts, aber es ist nur sehr wenig mehr als Nichts. Als Standort, an dem nur Batterien aus China, Software aus den USA, ADAS-Lösungen aus China, Elektromotoren aus China usw. zu einem Fahrzeug endmontiert werden, ist Deutschland definitiv zu teuer und nicht wettbewerbsfähig. Entweder werden wir wieder innovativ, bauen überlegene Lösungen, die Mehrwert schaffen und für die wir einen etwas höheren Preis verlangen können oder wir erleben hier den totalen Kahlschlag der Autoindustrie. Als reiner Endmontagestandort sind wir zu Ungarn, Türkei, China nicht konkurrenzfähig.
Um überhaupt eine Chance zu haben, innovative Lösungen zu kreieren, muss man dann eben z.B. Batterieentwicklung und -fertigung im Haus haben. Und bei Batterien und VW gilt: Viel zu spät. Viel zu wenig. Schon wieder auf die Hälfte zusammengestrichen. Das im Bau befindliche Batteriewerk in Spanien will VW schon wieder teilweise (eventuell auch ganz) an Gotion (China) verkaufen. Gotion hat auch die Technologie für die Zellfertigung in Salzgitter geliefert.
Salzgitter soll bis zu 20 GWh im Jahr produzieren können. In 5 Jahren dürfte VW konzernweit um die 500 GWh pro Jahr benötigen. Salzgitter bedient dann 4-5%. Insgesamt kann ich da nicht erkennen, wie der (noch) zweitgrößte Autobauer der Welt eine vernünftige Strategie hat, um bei Batterien ein ernstzunehmender Player auf dem Markt zu werden. Und Batterien sind nun mal die wichtigste Komponente bei einem BEV, die alle wichtigen Parameter bestimmt: Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Leistung, Lebensdauer, V2X, Preis. Ohne eigenes Batterieknowhow wird VW nicht zweitgrößter Autohersteller der Welt bleiben.
Peter meint
Der Ausschuss ist vermutlich ziemlich normal und weltweit üblich. Wenn sich was „verzögert“, wurde vorher mangels Erfahrung zu blauäugig geplant. Aber auch das lernt VW hoffentlich aus Salzgitter und plant es das nächste Mal besser.
David meint
Vernünftige Bewegung. Und im Wesentlichen reine Demographie. Wenn wir jetzt auf den Stand von 2010 zurückfahren, ist das absolut gesund.
Ben meint
Es ist also absolut gesund wenn in Grünheide 1500 MA gesucht werden und VW ab 2030 4 deutsche Werke schließen wird.
btw. nächste Woche Mittwoch ist BV in Zwickau und Blume und Schäfer sind auch da, kannst dir ja gern mal anhören wie es um VW steht.
hu.ms meint
Es ist eine logische reaktion der geschäftsleitung:
1. Gewinne aus china gehen stark zurück
2. Personal- und energiekosten in D zu hoch
3. Neue produkte, neue fertigungsmethoden und kommende super-roboter
hu.ms meint
Wenn SSP kommt und MEB-produktionslinien nicht mehr gebraucht werden ist es mit Zwickau ca. 2030 vorbei.
South meint
Naja, das stimmt so aber nicht, denn im Stand 2025/2026 ist ja der Arbeitsplatzabbau von den Herstellern noch gar nicht vollständig enthalten. Wir werden also deutlich niedrigere Beschäftigungsstände als 2010 sehen.
Und ob was gesund ist oder nicht, hängt halt im wesentlichen davon ab, ob man sinnvoll ausgelastete Beschäftigte auch für das weiterführen der Firma, sprich Innovationen hat. Also nur die Renten vorziehen und keine Jungen mehr einstellen kann enorme langfristige Probleme mit sich ziehen. Bei uns wurden sogar wieder Mitarbeiter eingestellt, die mal eine Abfindung bekommen haben.
Der Arbeitsplatzabbau bei den heimischen Herstellern hat zudem mehrere Gründe. Es wurden viel zu viele nicht wertschöpfende Beschäftige aufgebaut, das internationale Geschäft in China und USA läuft nicht mehr so gut, was zu Überkapazitäten führte, die zunehmende Automatisierung mit Roboter und KI schlägt zu Buche und da kommt eben noch oben die eMobilität oben drauf.
Bedeutet. Schwer vorstellbar, dass es bei diesem relativ geringen Arbeitsplatzabbau bleiben dürfte…
Futureman meint
Das Problem der deutschen Herstellern (bzw. das dadurch entstehende Problem für die Mitarbeiter) ist die fehlende Konsequenz bei der Umstellung. Dieses Feld übernehmen halt andere Hersteller und nehmen zusätzlich zur fehlenden Marge auch noch gleich die Kunden weg. Wer nicht liefern kann oder will (so kommt es einem als Käufer in einem Autohaus eines beliebigen deutschen Hersteller jedenfalls vor),muss damit klar kommen, dass der Marktanteil an andere Hersteller geht. Dadurch fallen natürlich auch entsprechend Arbeitsplätze weg.
hu.ms meint
Im autohaus sehe ich mir nur das modell an.
Gekauft wird dann bei der günstigsten quelle.
Habe seit jahrzehnten auch autos für die familie im ausland geholt, wenn der örtliche händler beim preis nicht mitging: Passat variant aus I, Yeti aus PL.
Inzwischen läuft ja fast alles übers netz.
EVrules meint
Der Stellenabbau ist weder durch CO2-Vorgaben, noch durch die eMobilität verursacht – der einzige Grund hierfür ist das Einbrechen des chinesischen Marktes – was bereits vor 2014 absehbar war, durch die direkten Ankündigungen der KP China.
So zu tun, als ob das nun unerwartet treffen würde oder durch sinnvolle und überfällige Regularien erlitten wäre, ist einfach nur eine billige Ausrede der jeweiligen Manager.
Mäx meint
Ich würde auch gerne mal den Absatz deutscher Autobauer in China über die Grafik mit den Arbeitsplätzen legen und schauen was dabei so rauskommt.
hu.ms meint
Die in D im vergleich z.b. zu S oder P zu hohen personal- und energiekosten spielen auch eine grosse rolle.
Und neue fertigungsmethoden mit weniger MA für die zukünftigen plattformen wie SSP bei VW.
ID.alist meint
„…. hohe Energie- und Arbeitskosten ….“
gleichzeitig muss auch sagen, dass wir gegen jemand spielen der gezinkte Karten nutzt.
Die Arbeitsverhältnisse/Entlohnung aus China will niemand in Europa haben, und eine so Stark vom Staat subventionierte Energiebranche auch nicht.
Ja, die Energiekosten könnte niedriger sein, aber die Kombination von immer höheren Gewinnmargen und all diese NIMBYs die es in Europa gibt, führt dazu, dass keine vernünftige Energiepolitik möglich ist, selbst wenn Politiker dazu bereit wären.
Und man brauch nicht auf DIE zeigen, denn es gibt nur ein WIR.
Ben meint
Alles Nebelkerzen, Energiepreise für die Industrie sind in DE exakt im europ. Mittel und Lohn macht 10% vom Fahrzeugpreis.
EVrules meint
Anscheinend wollen wir die Arbeitskosten haben, denn schließlich kommt der Cupra Tavascan aus China, Modelle von Mini/BMW (bspw. iX3), Smart, Tesla, Volvo/Polestar (ok, ist auch chinesisch) … daher kann man hier nur Doppelmoral attestieren und vorallem Verschleierung beim Management/bei der Kommunikation.
Mark Müller meint
Die Grafik ist sehr manipulativ, weil sie die Basislinie bei 650’000 setzt. Damit werden die Veränderungen übertrieben wahrgenommen. Das ist wissenschaftlich unredlich.
Eine Balkengrafik, welche die Basislinie nicht bei 0 legt, ist fast immer problematisch.
Peter meint
Volle Zustimmung. Ist mir auch aufgefallen.