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Mercedes testet neue Elektro-E-Klasse als Nachfolger des EQE

10.09.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 21 Kommentare

Mercedes-Benz-E-Klasse-

Bild: Mercedes‑Benz (Symbolbild)

Mercedes testet derzeit eine neue elektrische E-Klasse, die das bisherige, eigenständig daherkommende Batterie-Pendant namens EQE ersetzen soll. Wie AutoExpress unter Verweis auf aktuelle Erlkönigfotos berichtet, wird das neue Elektromodell parallel zu einer Verbrennerversion mit ähnlichem Design erscheinen. Die offizielle Vorstellung der neuen Modellreihe soll für das Jahr 2027 geplant sein.

Die Neuentwicklung soll dem Ziel von Mercedes folgen, die elektrische und die klassische Modellpalette enger miteinander zu verzahnen. Im Gegensatz zur aerodynamischen Form des EQE weist die neue E-Klasse demnach auch als E-Auto die Proportionen einer traditionellen Stufenhecklimousine auf. Die Gestaltung soll durch eine längere Motorhaube sowie die Positionierung des Fahrersitzes und des Kofferraumdeckels geprägt sein.

An der Frontpartie werden sich die Elektroversion und der Verbrenner jedoch erkennbar unterscheiden, so der Bericht. Das mit Strom betriebene Modell soll den neuen beleuchteten Kühlergrill zeigen, der bereits bei den jüngsten rein elektrischen Ausführungen von GLC und C-Klasse zum Einsatz kommt. Im Innenraum wird ein großflächiges Display erwartet, das sich mit einer Breite von 39 Zoll über die gesamte Cockpitbreite erstreckt.

SPOTTED: 2027 Mercedes E-Class EV!

We’ve caught the all-electric Mercedes E-Class putting in hot laps on the infamous Nordschleife! Here’s what we know so far… 👀

🔋 Anticipated range pushing 450+ miles!
✨ Ditches the controversial star-pattern LED taillights!
⚡ Expect… pic.twitter.com/92M3SoSPMI

— carwow (@carwowuk) September 9, 2026

Die neue Mercedes-Plattform für Elektroautos MB.EA ermöglicht konstruktive Vorteile im Passagierraum. Ein flacher Boden in der zweiten Sitzreihe sowie eine kastenartigere Dachform sollen für mehr Kopffreiheit und verbesserten Platz sorgen. Hinsichtlich der Reichweite werden AutoExpress zufolge Werte zwischen 450 und 500 Meilen angestrebt, also bis zu etwa 800 Kilometer. Dafür könnte eine große Batterie mit einer Speicherkapazität von etwa 110 bis 120 kWh eingesetzt werden.

Die für nächstes Jahr erwartete Markteinführung der rein elektrischen E-Klasse soll verschiedene Motorisierungen umfassen, darunter ein leistungsstarkes Allradsystem mit zwei E‑Maschinen. Es besteht laut AutoExpress zudem die Möglichkeit, dass die besonders sportlich ausgelegten Axialflussmotoren aus elektrischen AMG-Modellen integriert werden. Dann könnte die E-Klasse mit reinem Elektroantrieb bei entsprechender Auslegung eine Leistung von über 1000 PS (736 kW) erreichen.

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Via: Auto Express
Tags: Mercedes E-KlasseUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Envision meint

    10.09.2026 um 12:25

    Das Problem vom EQE ist nicht das Design, sondern das er vollkommen unpraktisch ist, kleiner Kofferaumöffnung mit für so ein Riesen Auto viel zu kleinen Kofferraum – und den Vogel schießt wirklich die Bodenfreiheit von 10,2!! cm bei 3,10m Radstand ab, der i4 mit 12,5 und 2,88 Radstand war bei mir schon suboptimal – aber das ist ein echter Bodenschrubber, liegen gebraucht wie Blei in den Regalen und gehen mit riesigen Abschlägen ins Angebot – zu recht.

    Finde diesen Rückschritte auf altes Verbennerdesign eine durchaus gefährlich Kiste, Zeiten und Geschmäcker ändern sich – sind andere Generationen die jetzt kaufen – und bei E Auto will ich auch gerne ein modernes Design, da sind z.B. die Chinesen wie Xpeng/Nio progressiv im Vormarsch.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      10.09.2026 um 14:43

      Das ist halt Geschmackssache. Ich will beim E-Auto definitiv kein anderes Design.
      Ich will nicht dass die Antriebsart am Design erkennbar ist. Es soll stimmig aussehen wie ein Verbrenner.

      Deswegen habe ich auch kein E-Nummernschild.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        11.09.2026 um 07:28

        Du möchtest die Antriebsart „Verbrenner“ im Design vorfinden?

        Antworten
        • brainDotExe meint

          13.09.2026 um 11:29

          Ja, weil das die prägende Antriebsart für das Design der letzten Jahrzehnte war und noch ist.

          Ich will nicht so Kommentare hören wie „hast du dir ne Öko-Karre gekauft“?

      • Uli meint

        11.09.2026 um 07:55

        E Kennzeichen ist Pflicht bei mir – sonst müsste ich auf der Inntalautobahn bei IG-L immer 100 km/h fahren :-). Hat alles auch Vorteile
        P.S.
        Viele kennen das gar nicht – BEV (nicht PHEV) mit E-Kennzeichnung dürfen in Österreich auf Autobahnen mit Kennzeichnung IG-L / 100 km/h trotzdem 130 km/h fahren. Achtung nachdem BEV und PHEV die E-Kennzeichnung haben, kann man einen Strafbefehl bekommen und muss in dem Fall seinen Fahrzeugschein hochladen. Dann wird das Verfahren eingestellt. Am besten auf Seiten wie dem ADAC vorher informieren.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          13.09.2026 um 11:30

          Ja, das habe ich schon gehört. Bin aber in Deutschland wohnhaft, also betrifft es nicht nicht.

          Man kann nur hoffen, dass diese Diskriminierung irgendwann gekippt wird und man auch ohne E-Nummernschild die Vorteile nutzen kann.
          So lange verzichte ich aber.

  2. brainDotExe meint

    10.09.2026 um 12:18

    Ich bin gespannt ob BMW noch in der laufenden Generation gegensteuert.
    Mit dem A6 und der kommenden E-Klasse EQ wirken die 80 kWh des i5 etwas klein, keine Frage er ist weiterhin ein exzellentes Auto, aber wenn die Konkurrenz mehr bietet ist das aus Sicht des Marketing nicht gut.

    Theoretisch könnte man, wie beim i7, per Retrofit die neuen Akkuzellen in das bestehende Akkupack Format setzen um zumindest 90-100 kWh zu bieten.

    Die neue Generation i5 kommt schließlich erst 2030.

    Antworten
    • M. meint

      10.09.2026 um 14:26

      Ja, die Batterie ist zu klein. Aber der aktuelle 5er hat mich nach dem G30 insgesamt in vielen Belangen enttäuscht. Da ist die Batterie nur ein Punkt von vielen.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        10.09.2026 um 15:57

        Echt? Ich bin sowohl den Diesel als auch Benziner schon gefahren, hat mich nicht enttäuscht.
        Er ist mir nur inzwischen zu hoch und zu lang.

        Antworten
        • M. meint

          10.09.2026 um 16:18

          Ja, die Abmessungen sind auf der Negativ-Liste. Das ist einfach zu viel.
          Dann die grenzwertige Optik, die nicht gewachsene Innengröße (ausreichend, aber passt nicht mehr zu den Abmessungen), beim Touring fehlt die getrennt öffenbare Heckscheibe. Die FEHLT da wirklich. Das war ein USP, verschenkt.
          Der Akku kommt auch noch dazu, aber das geht fast noch. Natürlich dürften es gerne 15 kWh mehr sein. Groß genug ist er ja.
          Fahren wird der sicher gut.

        • brainDotExe meint

          13.09.2026 um 11:28

          Die Optik gefällt mir tatsächlich ganz gut, vor allem die beleuchtete Niere in der Nacht.
          Das mit der Heckscheibe habe ich gehört, aber ich bevorzuge eh die Limousine.

  3. Htr meint

    10.09.2026 um 11:56

    Na endlich kommen vollwertige Eauzos mit 100er bis 120er Akku.
    Das pasdt auch zu meiner Vorhersage von vor 10 Jahren.
    Rechnung: 400km Autobahnreichweite 4x25kwh + 50km Reserve = 100-120er Akku. Einfache Physik halt.

    Antworten
    • M. meint

      10.09.2026 um 14:27

      Verlink mal, wo du das vor 10 Jahren gesagt hast.

      Antworten
    • ChriBri meint

      10.09.2026 um 15:03

      Klar kommen die. Das war keine Glanzleistung hinsichtlich der Vorhersage. Nur ein Manko ist geblieben: großer Akku bleibt schwer und teuer. Sämtliche Fahrzeuge mit 100 kWh+ liegen meistens jenseits der 70T EUR… hohe Verbreitung in großen Stückzahlen ist ausgeschlossen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt weiterhin in kleinen Akkus und hoher Effizienz.

      Antworten
  4. David meint

    10.09.2026 um 11:42

    Keine große Überraschung. Mercedes musste nur in die Top Ten der deutschen Zulassungen gucken, wo Audi gleich mit zwei Fahrzeugen der oberen Mittelklasse regelmäßig vertreten ist. Warum ist auch kein Wunder: sehen beide normal aus, haben ne gescheite Reichweite und laden mit 800 V zum fairen Preis.

    Antworten
    • ChriBri meint

      10.09.2026 um 15:05

      …zum fairen Preis… scheinen viele Großverdiener bei den Kommentatoren zu sein. Der A/Q6 liegt bei zurückhaltender Ausstattung immer jenseits 70T+… ob das fair ist, weiß ich nicht, Riesenstückzahlen international erreicht man da nicht

      Antworten
      • brainDotExe meint

        10.09.2026 um 15:59

        Die obere Mittelklasse zielt ja auch nicht auf riesige Stückzahlen weltweit ab.

        Antworten
    • EVrules meint

      10.09.2026 um 15:39

      Nur hat Audi im Vergleich global stärker rückläufige Verkaufszahlen (2024 -11,8%; 2025 -2,9% / seit 2024 -14,4%) im Vergleich zu Mercedes Cars (2024 -3%; 2025 -9% / seit 2024 -11,7%), zudem verkauft Mercedes mehr Autos (2025 +11%).

      Die Zahlen in DE spiegeln nicht den globalen Druck und spiegeln auch nicht die Masse an verkauften PKWs wieder.

      Nebelkerzen braucht keiner.

      Antworten
    • Futureman meint

      10.09.2026 um 15:40

      Zum fairen Preis gibt es in China gerade 4 Ringe zu kaufen. Denn die sind dort aufgrund mangelnden Interesse am Markenauftritt von Audi vom Namen getrennt worden. FAW vermarket jetzt Fahrzeuge mit 4 Ringen und Saic unter dem Namen Audi.
      Allerdings sind bei beiden die Preise weit unter den deutschen Angeboten. Gekauft werden sie trotzdem nicht.
      Bleibt für Mercedes zu hoffen, dass es noch genügend Käufer gibt, die aufgrund von Image ein Auto kaufen.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        10.09.2026 um 18:07

        Kein Wunder, die können ja auch mit den originalen Audi Modellen kaum mithalten.

        Antworten
        • M. meint

          11.09.2026 um 14:04

          Ja, für einen Audi-Fahrer sind die schon übel.
          Aber deswegen bekamen die ein neues Logo, wenn es schon nicht für einen anderen Namen gereicht hat. Irgendwas mit „Dream“, „Sky“ oder „Power“, dazu ein Logo von der KI, das hätte sicher geholfen, ein paar Käufer von der westlichen Herkunft abzulenken.

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