Fiat zeigt das Konzeptfahrzeug Multiplay. Die 4,45 Meter lange Studie verbindet die Raumaufteilung eines Familienvans mit Gestaltungselementen eines SUV und der Transportfunktion eines Pick-ups. Im Mittelpunkt steht eine wandelbare Karosseriestruktur, mit der sich das Fahrzeug zwischen unterschiedlichen Nutzungskonfigurationen umbauen lässt.
Fiat bezeichnet den Multiplay ausdrücklich als Experimentierplattform für künftige Fahrzeugkonzepte und nicht als Vorläufer eines bereits geplanten Serienmodells. Die zentrale technische Besonderheit ist das sogenannte Metamorfosi-System im Bereich der C-Säule. Ein auf Schienen geführtes Heckmodul kann längs verschoben werden und ermöglicht dadurch den Wechsel zwischen einer geschlossenen Familienkonfiguration und einem viersitzigen Pick-up mit offener Ladefläche.
Nach Herstellerangaben erfolgt der Umbau mit wenigen Handgriffen. Zusätzlich lässt sich der Heckspoiler zu einem Fahrradträger umfunktionieren, der in der Pick-up-Konfiguration zwei Fahrräder aufnehmen kann.
Im geschlossenen Zustand verfügt der Multiplay über sechs reguläre Sitzplätze sowie ein zusätzliches, multifunktionales Element namens „Petsenger Seat“. Dieses kann unter anderem als Befestigungspunkt für einen Kindersitz, Platz für ein Haustier, Ablage oder kleiner Tisch verwendet werden.
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Im hinteren Innenraumbereich sieht Fiat Sitzmöglichkeiten für zwei Kinder oder gegebenenfalls einen Erwachsenen vor. Eine weitere Besonderheit ist der „Sunseat“: Der Beifahrersitz lässt sich im Stand nach hinten drehen und zusammen mit dem Armaturenbrett als Liegesitz nutzen.
Auch bei der Innenraumgestaltung verfolgt Fiat einen modularen Ansatz. Große Fensterflächen und ein Panoramadach prägen die Kabine, während ein im ausgeschalteten Zustand verborgenes Display in das Armaturenbrett integriert ist.
Für zahlreiche weiche Innenraumkomponenten verwendet die Studie laut Hersteller Monomaterial-Textilien, die in einem nahtlosen 3D-Strickverfahren gefertigt werden. In Bereichen für Kinder und Haustiere kommen wasserabweisende Oberflächen zum Einsatz. Zur weiteren Ausstattung gehören unter anderem ein integriertes Fach mit faltbarem Tiernapf sowie ein abnehmbares Polsterelement, das als Hundeleine verwendet werden kann.
Welche Antriebstechnologie Fiat für den Multiplay vorsieht, ist bislang nicht bekannt. Der Hersteller hat weder einen Elektroantrieb noch andere Antriebsvarianten bestätigt. Die Italiener stellen die Studie als Grundlage für die Entwicklung zukünftiger Lösungen für Familienfahrzeuge vor.
„Multiplay verkörpert eine Qualität, die wir in das nächste Kapitel von Fiat mitnehmen wollen: die Fähigkeit, das Auto im Alltag wirklich nützlich zu machen“, sagt CEO Arnaud Belloni. „Die Bedürfnisse von Familien verändern sich – und dieses Konzept erlaubt uns, Lösungen zu erproben, die sich mit ihnen weiterentwickeln. Es ist ein Ideenlabor für die Zukunft der Marke, mit Raum, Vielseitigkeit und jenem italienischen Charakter im Mittelpunkt, der FIAT auf den ersten Blick unverwechselbar macht.“














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