Der weltweite Markt für batteriebetriebene Elektroautos verzeichnete in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Rekordwert. Mit rund elf Millionen Neuzulassungen stieg die Zahl der rein batterieelektrischen Fahrzeuge (BEVs) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent an. Besonders stark war das Wachstum im dritten Quartal, als ein Zuwachs von 16 Prozent verzeichnet wurde.
Europa fungiert laut einer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegenden Analyse der Unternehmensberatung PwC als wesentlicher Motor dieser Entwicklung. In der Region wurden demnach seit Beginn des Jahres 2,5 Millionen Elektroautos verkauft, was einem Plus von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Im Gegensatz dazu stagniert der Absatz im größten Markt China bei etwa 6 Millionen Fahrzeugen. Da der dortige Gesamtmarkt um mehrere Millionen Fahrzeuge geschrumpft ist, konnte der Marktanteil der BEVs dennoch zulegen. In den USA sank die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos um 29 Prozent auf 746.000 Einheiten, wodurch der Marktanteil auf 6 Prozent zurückging.
Deutschland belegte mit 604.000 Zulassungen weltweit den dritten Platz und verzeichnete ein Plus von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Entscheidung für Elektroautos wird laut PwC durch die anhaltend hohen Kraftstoffpreise beeinflusst, welche Verbrenner weniger attraktiv machen. Für Verbraucher spielten die Kosten für Strom und Kraftstoff eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung, da der Verbrauch elektrischer Autos deutlich günstiger als der von Verbrennern ausfalle.

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