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Xpeng will im zweiten Quartal 2024 in Deutschland starten

01.11.2023 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 36 Kommentare

Xpeng

Bild: Xpeng

Das chinesische Elektroauto-Start-up Xpeng steht vor dem Markteintritt in Deutschland. Im Gespräch mit der Automobilwoche sprach Deutschlandchef Markus Schrick über die Pläne.

Im zweiten Quartal 2024 wolle die Marke ihre ersten beiden Produkte hierzulande anbieten, drei Monate später solle das dritte Modell folgen, so das Branchenportal. „Im darauffolgenden Jahr kommen wir mit einem kleinen Fahrzeug auf dem Markt“, kündigte Schrick an.

Derzeit entsteht ein Händlernetzwerk in Deutschland. Bis Jahresende soll ein kleines Netz mit 15 Partnern und 30 Standorten stehen. 2024 sollen sich die Zahl der Partner als auch der Standorte verdoppeln. Mittelfristig will Xpeng in Deutschland ein Händlernetz mit 120 bis 130 Standorten betreiben. „Kein Kunde soll mehr als 150 Kilometer zu einem Standort fahren müssen“, sagte Schrick.

Zum Markteintritt in Deutschland setzt das 2014 gegründete Unternehmen auf ein traditionelles Händlersystem. „Wir wollen Partner, die sich mit der Marke identifizieren, Verantwortung übernehmen und auch investieren“, so Schrick. Ihnen verspricht er überschaubare Anfangsinvestitionen und eine „gute zweistellige Marge“.

In den nordeuropäischen Ländern Norwegen, Dänemark und Schweden sowie in Holland sind die Chinesen bereits seit zwei Jahren aktiv. Ob Xpeng in Kontinentaleuropa erfolgreich sein wird, häng nach Überzeugung von Vize-Verwaltungsratschef Brian Gu insbesondere vom Erfolg in Deutschland ab.

Xpeng lieferte im vergangenen Jahr weltweit knapp 121.000 Autos an Kunden aus. Im Angebot sind das SUV G9 (Artikelbild), die Limousine P7 und das im Juli in China eingeführte, wahrscheinlich ebenfalls nach Europa kommende neue SUV G6. Der für internationale Märkte zuständige Xpeng-Manager Eric Xu hat mit Blick auf Verkaufspreise angekündigt, sich „sehr wettbewerbsfähig“ im Markt positionieren zu wollen.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: China, Start-upUnternehmen: Xpeng
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Eichhörnchen meint

    02.11.2023 um 09:25

    7 Posts schon vom Eg on, ich würde sagen Panik unter den VW Jüngern ;-)

    • Egon Meier meint

      02.11.2023 um 15:22

      boa … wieder so ein Beitrag, der mit richtig nachhaltigen Bezug zum China-BEV-Thema und zur Marktsituation hat ..
      Ihr werdet immer besser ..

  2. LOL meint

    02.11.2023 um 09:02

    mit VW Logo oder xpeng ?
    gleich das original kaufen oder doch den VW ?

    • Ben meint

      02.11.2023 um 10:34

      Es werden beide gekauft, die Fans kaufen Golf die schlauen Leon…oh warte um was gings gerade ?

  3. IchAuchMal meint

    02.11.2023 um 02:54

    Mir scheint es so, dass chinesische BEV-Bauer die China-Vernarrtheit einiger Foristen für repräsentativ für den europäischen Markt halten.
    Vielleicht verstehen sie es irgendwann, dass man für einen neuen Markt dem Kunden für sein erhebliches finanzielle Risiko eine Kompensation bieten: deutlich geringer Preise und klare technische Vorteile.
    Im Moment ist das alles nicht zu sehen und die Chinesen werden – außer wenn sie sich hinter bekannten euroäischen Namen verstecken – keine Chance haben.

    • Jörg2 meint

      02.11.2023 um 07:38

      Oder wir gewöhnen uns daran, dass es üblich ist, bei einem Markteintritt erstmal oben zu starten.

      • Reinhold Kluge meint

        02.11.2023 um 09:05

        Wer ist denn wir, die potenziellen Kunden? Die kaufen dann eben nicht, da kann der Preis noch so hoch sein.

        • Jörg2 meint

          02.11.2023 um 19:24

          Ich meinte eher alle die, die solche Markteintritte beobachten.
          Käufer (so meine Vermutung) wird es erstmal nicht viele geben.

  4. Yoshi meint

    01.11.2023 um 18:13

    Ich hab rein subjektiv dass Gefühl, dass die Marke es in Deutschland aufgrund des Namens schwerer haben wird als andere Chinesen.
    Vom reinen Lesen her finde ich passt das überhaupt nicht zur relativ hochpreisigen Positionierung.

    • Eugen P. meint

      01.11.2023 um 21:03

      Eiweiß oder der Zerberster von MG klingen nicht auch nicht so viel besser ;)

      • Yoshi meint

        01.11.2023 um 21:24

        Das stimmt:)
        Aber MG hat der ein oder andere schon Mal gehört und auch Nio klingt ein bisschen gefälliger

    • Ben meint

      01.11.2023 um 21:23

      Ja stimmt gibt sogar Anbieter die nennen ihr Fahrzeug Zieh-Trön keine Ahnung was das für ne Marke sein soll.
      Oder diese Ei-Die-Drei oder Iiihh-Dee-Sree, kann keine Sau aussprechen-

      • Yoshi meint

        03.11.2023 um 08:52

        Citroen kennt man einfach, ID.3 klingt für deutsche Ohren halt auch nicht ungewöhnlich, trotz der englischen Note.
        „Ich schaue mir nächste Woche einen Xpeng an“ klingt komisch, wie gesagt nur meine subjektive Meinung. Aber wir werden ja sehen, welcher der drei Hersteller mit den komischen Namen in 5 Jahren noch Autos in Deutschland verkauft;)

  5. Egon Meier meint

    01.11.2023 um 14:24

    Xpeng verkauft schon in vielen anderen europäischen Ländern.
    Erfolg: Alles unter der Wahrnehmungsschwelle.
    Dagegen sind die Marktanteile von Renault noch eine Erfolgsgeschichte
    Irgendwann stehen die China-Anbeter dann ohne Service da. Lehrgeld.
    Ihr Problem.

    Mal so ein paar Zahlen:

    Norwegen Januar bei Oktober 2023
    Xpeng 0,3 % BEV-Marktanteil
    Renault 0,39 % BEV-Marktanteil

    • Egon Meier meint

      01.11.2023 um 14:26

      Kleiner Nachtrag:
      Im Oktober hat sich Xpeng doch auf 1% hochgerobbt – Renault ist bei 0,4%

      Zum Vergleich mal:
      VW 23%, Tesla 9% …

      Klar .. alles nur ein einzelner Monat aber trotzdem spannend.

    • nie wieder Opel meint

      01.11.2023 um 14:30

      „2022 weltweit 121.000 Autos “
      Naja, erinnere mich an einen Kommentar, in dem über nur 80.000 Stück eines Mitbewerbers gelästert wurde. Abgerechnet wird immer zum Schluss und ich denke, es ist noch zu früh, den Laden tot reden zu wollen.

    • Ossisailor meint

      01.11.2023 um 15:03

      Das Interessante im norwegischen Markt ist, dass die chinesischen Hersteller, die dort schon 2022 am Start waren, in diesem Jahr völlig abgesackt sind, auch XPeng:
      – SAIC – 15,4 % (3.115 BEV in 23 vs. 3.681 in 22, jeweils bis Oktober)
      – BYD – 53 % (859 in 23 vs. 1.839 in 22)
      – XPeng – 52,8 % (266 in 23 vs. 563 in 22)
      – NIO – 44,7 % (467 in 23 vs. 844 in 22)
      – FAW – 99,6 % (6 in 23 vs. 1.355 in 22)
      Eine Erklärung habe ich nicht dafür, weil sie in anderen Märkte – wo sie allerdings auch später gestartet sind – sehr stark wachsen.

      • Egon Meier meint

        01.11.2023 um 21:17

        Der Grund ist ganz einfach: Zuerst werden die Nerds bedient .. und wenn außer den China-Nerds niemand mehr nachkommt .. ja dann verläuft sich das eben.
        War hier mit Aiways auch so.
        Erst Jubel, dann Leere.

        • Franz Mueller meint

          01.11.2023 um 21:32

          Am Anfang kaufen die Firmen ihre eigenen Autos um überhaupt welche zu verkaufen. Die gehen dann an lokale Mitarbeiter und deren Freunde zu extrem günstigen Konditionen. Sowas kann man nicht jedes Jahr wiederholen

        • Werner Mauss meint

          01.11.2023 um 23:16

          Stimmt, VW hat das auch jetzt lernen müssen….

        • Egon Meier meint

          01.11.2023 um 23:36

          „VW“ …
          ach Maussilein

    • Yoyo meint

      01.11.2023 um 20:44

      Egons Ranault-Bashing ist immer wieder erheiternd…
      Tob Dich doch im Skoda-Forum aus….

      • Egon Meier meint

        01.11.2023 um 21:14

        „Egons Ranault-Bashing ist immer wieder erheiternd…“
        ihr seid sooo leicht zu triggern .. es begeistert mich immer wieder, wie ihr auf einen rein sachlichen Hinweis sooo verbiestert reagieren könnt.

        Gibt es zu Renaults Ehrenrettung denn irgendwas inhaltliches zu vermelden .. so a la „demnächst kommt das xyz-Modell und das rollt dann den Markt auf“?

        • Rolf Porop meint

          02.11.2023 um 08:27

          Ja, der R5 Electric.

        • Egon Meier meint

          02.11.2023 um 15:24

          „Ja, der R5 Electric.“

          Das wurde schon für den e-twingo und einige andere prophetzeit und dann für den Megane …
          also … die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • LOL meint

      02.11.2023 um 09:03

      jeder fängt mal klein an

  6. Futureman meint

    01.11.2023 um 13:15

    Noch ein Hersteller, der zwar kleine aber trotzdem Marktanteile von anderen wegnimmt.

    • enhause meint

      01.11.2023 um 13:42

      @Futureman bis jetzt nicht. Aber evtl. in 5 Jahren.

    • Egon Meier meint

      01.11.2023 um 21:24

      Der nimmt nix weg sondern er bereinigt den Markt, indem er Erfahrungen liefert, die mittel- und langfristig den chinesischen Anbietern massiv schaden.

      Die haben wohl noch nicht begriffen, dass in Europa das Kundendienstnetz ein entscheidender Faktor ist. Es reicht nicht, um ein 12-Zoll-Tablett ein bisschen Auto zu dengeln und es X-Knall zu nennen.

      Warten wir mal die nächsten Bauchlandungen ab. Vinfast ist zwar kein Chinese aber genauso blauäugig. Ok – der bauchlandet nicht denn er hebt erst gar nicht ab.

      • LOL meint

        02.11.2023 um 09:05

        vielleicht in der VW Werkstatt dann?
        genau so wie sich ein BMW oder Mercedes Händler mittlerweile BYD ins Schaufenster gestellt hat, wieso sollen sich die freien Händler nicht auch absichern bevor VW untergeht?

        • LOL meint

          02.11.2023 um 09:06

          …die direktvermarktung von VW ist zwar grundsätzlich ein guter weg, führt aber auch dazu, dass die Händler nicht mehr viel verdienen
          da käme jeder Hersteller, der Geld in die Taschen spült, gerade recht

  7. Jörg meint

    01.11.2023 um 11:37

    Ich freue mich schon Xpeng Knall Bumm.

    • Kasch meint

      01.11.2023 um 11:47

      👍 Aber nie die Realität verdrehen: Es sind nicht chinesische Hersteller, die unbedingt nach Europa exportieren wollen. Es sind europäische Importeure, die das Geschäft ihres Lebens wittern und entsprechend unbedingt importieren wollen. Aber egal, haupsache die Teile kommen !

      • M. meint

        02.11.2023 um 16:48

        Klar, die Importeure.
        Die klauen die Autos in China, um sie hier zu verkaufen. Die Chinesen versuchen das uu verhindern!
        Dazu gibt es ja tausend Interviews!
        Gar keine gibt es von chin. OEMs, die sich zum europäischen Markt äußern – und was sie hier zu verkaufen gedenken.
        Oder vielleicht doch?

    • Ben meint

      01.11.2023 um 21:27

      Bitte lesen lernen da steht Schaupang

      https://de.howtopronounce.com/xpeng

      Schein die Zieh-Trön-Schwäche zu sein :P

      • M. meint

        03.11.2023 um 10:36

        Schon klar, jetzt werden alle Menschen, die irgendwann in ihrem Leben mal einen X-Peng sehen, gleich googln, wie man den richtig ausspricht.
        So wirds kommen.

        „Zieh-Trön“ ist ja genug Hinweis, dass sie das nicht machen. Und da hatten sie nun echt genug Zeit.

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