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Hiriko: Vom Wunder-Elektroauto zum Millionengrab – und jetzt ein Fall für die Justiz

06.05.2016 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Hiriko-Elektroauto

Bild: Flickr | kieronroberts

Erinnern Sie sich noch an den Hiriko? Das faltbare Elektroauto, das lange vor dem Tesla Model 3 die Elektromobilität in die breite Masse bringen sollte? „Günstig, umweltfreundlich und platzsparend“ sollte es sein, so die Zeit. Aber aus dem von der Europäischen Kommission als „Durchbruch der Elektromobilität“ gefeierten Projekt ist ein Millionengrab geworden. Dessen Verantwortliche sich nun wegen Betrug, Veruntreuung und Geldwäsche vor Gericht erklären müssen.

„Es war zwecklos“, erinnert sich der Zeit zufolge Fernando Oharriz, damals einer der leitenden Ingenieure des Projekts an den Tag, an dem das Fahrzeug in Brüssel der EU-Kommission hätte präsentiert werden sollen. Aber der Prototyp wollte sich partout nicht vom Fleck rühren. Die Feuchtigkeit in Brüssel hatte die Elektronik lahmgelegt. „Das war ein Labor-Prototyp, der niemals die Werkstatt hätte verlassen dürfen“, so Oharriz weiter, und nur „Glück“ sei es zu verdanken, „dass es nicht angefangen hat zu brennen.“

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Etwa 20 Millionen Euro an EU-Fördergeld ist in dem ehrgeizigen Projekt versickert. Hinter dem Hiriko habe „ein Geflecht von Firmen und Gesellschaftern des baskischen Establishments“ gestanden, so die Zeitung. Zentrale Figur sei Jesús Echave gewesen, „ein schwerreicher rennsportbegeisterter Bergbau-Unternehmer mit besten Kontakten in die Regierungspartei PNV, eine Art baskische CSU“. Ein Gericht soll nun klären, ob es sich beim Hiriko-Projekt tatsächlich „um geplanten Subventionsbetrug handelte oder einfach nur um Misswirtschaft“.

Dem Untersuchungsausschuss zufolge sei die Sache klar, wie der junge Oppositionspolitiker Igor Lopez de Munain von den Linksnationalisten der Zeitung erklärt: Die baskische Regierung habe im großen Stil Fördergelder an parteinahe Geschäftsleute um Echave weitergereicht, die damit unter anderem fragwürde Immobilien-Geschäfte tätigten und in Rennsport investierten.

„Das war eine Plünderung. Das Ziel war von Beginn an, öffentliches Geld über verschiedene Firmen zu waschen und abzuzweigen“, meint der Politiker. „Ohne selbst auch nur einen Euro investiert zu haben, wollten sie die Gewinne abschöpfen.“ Verschiedene Firmen seien einzig zu dem Zweck gegründet worden, Subventionen zu unterschlagen, heißt es in der Anklageschrift. Das Thema Hiriko ist eben doch noch nicht ganz vorbei.

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Stefan meint

    09.05.2016 um 13:27

    Die Förderungsbetrüger gibt es überall, und immer wieder fällt jemand darauf herein. Forschung muss ja so schnell nichts liefern. Wir haben auch viele Jahre z.B. in die EU Batterieforschung Geld gepumpt. NaS-Batterie und viele andere mehr wurden so bezahlt. Vor ein paar Jahren sind alle Großen aus dem Thema Batterie ausgestiegen, nicht marktreif, zu teuer, kommt nie …
    Es ist schon lange keine Forschung für die Elektromobilität mehr nötig. Die Marktförderung nach Münchner Vorbild bewegt wirklich etwas: reine Elektroautos, Car-Sharing und regenerative Versorgung.
    Da nutzen alle Ankündigungen nichts mehr, andere liefern und fahren, und keiner will mehr zurück.

  2. Tesla-Fan meint

    06.05.2016 um 22:21

    Eigentlich muss NICHTS mehr bezüglich E-Mobilität im Feld geforscht werden, es ist schade ums Steuergeld. Die vermeintlichen „neuen Erkenntnisse“ sind immer die Gleichen. – Reichweite, Infrastruktur und Fahrzeugkosten.

    Und einen Prototypen aus Steuergeldern zu bauen ist auch keine Kunst.
    Dann zu hoffen, irgend ein OEM würde bereit stehen um so ein Fahrzeug in Serie zu bringen, ist reichlich naiv. Aus einer Mischung von gekränktem Stolz, Arroganz und NIH-Syndrom heraus wird das niemals einer tun.

    btw. – Kaum ist mal Feiertag mit Brückentag, schon schweigen die offensichtlich bezahlten Verbrenner-Trolle, die hier sonst immer zur besten Bürozeit rumstänkern… ;)

    • Redaktion meint

      07.05.2016 um 07:07

      Die Trolle sollten wir eigentlich mittlerweile in den Griff bekommen haben. Künftig dürfte es hier nur noch wenige Ausreißer/Störer geben…

      VG
      TL | ecomento.de

      • Tesla-Fan meint

        07.05.2016 um 08:47

        Danke!

  3. Thrawn meint

    06.05.2016 um 14:20

    Überdachter Krankenfahrstuhl – Das fällt mir dazu ein, wenn ich diese Gehhilfe sehe. Diesen Elektro-Rollator hätte man vielleicht einem Blindeninstitut als Dienstauto verkaufen können.

    Solchen Eierschaukeln ist es zu verdanken, dass die breite Masse oft immer noch an Seifenkisten denkt, wenn sie das Schlagwort „Elektromobilität“ hören.

    Somit verschindet diese Mähdrescherfahrerkabine auf Rädern -völlig zurecht- in der Versenkung. Schade um’s Geld…

  4. GhostRiderLion meint

    06.05.2016 um 14:06

    „…etwa 20 Millionen Euro an EU-Fördergeld ist in dem ehrgeizigen Projekt versickert…“

    Da geht dem „normalen“ Bürger die Hutschnurr hoch wenn solche Gelder ohne die entsprechende Absicherung gewährt werden!!!

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