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Alfa Romeo geht Elektrifizierung an – zunächst mit Hybridautos

02.01.2018 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Alfa-Romeo-Elektroauto-Hybridauto

Bild: Alfa Romeo

Alfa Romeo bietet noch kein elektrifiziertes Auto an, das soll sich jedoch bald ändern. Der erste Stromer des italienischen Autobauers wird ein bis zu 400 PS starkes großes SUV mit Hybridantrieb. Das kündigte ein Alfa-Manager im Gespräch mit AutoExpress an.

Die Basis für das erste Serienauto mit Elektromotor von Alfa wird das 2017 eingeführte SUV Stelvio stellen, der bereits in Entwicklung befindliche Hybrid-Italiener soll aber etwas größer ausfallen. „Der Stelvio ist auf jeden Fall ein Beispiel der Alfa-DNA, warum übertragen wir das nicht auf ein Auto, das etwas größer ist?“, so Alfa-Technikchef Roberto Fedeli.

Alfa Romeos Elektro-Strategie sieht zunächst nur eine zurückhaltende Elektrifizierung ohne reinen Elektro-Betrieb vor. „Wir müssen das neue Auto mit dem richtigen Maß elektrifizieren. Plug-in-Hybrid könnte aus Sicht der Alfa-DNA problematisch sein, aber ein 48-Volt-Hybrid-System könnten wir umsetzen, ohne Abstriche zu machen“, erklärte Fedeli.

Mit seinem in etwa zwei Jahren kommenden neuen Siebensitzer-SUV will Alfa Premium-Modellen wie dem Audi Q7 oder Volvo XC90 Konkurrenz machen. Bei der Leistung visieren die Italiener trotz kompaktem 2,0-Liter-Benzinmotor mindestens 350 bis 400 PS an. „Ich bin recht glücklich mit den Resultaten, die wir mit einer Kombination aus Vierzylinder und 48-Volt-E-Turbo erreicht haben“, so Fedeli.

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Via: AutoExpress
Unternehmen: Alfa Romeo
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Reto Miloni meint

    26.05.2018 um 20:36

    Eingefleischten Alfisti sind tonnenschwere SUV’s ein Gräuel. Warum denn 4-Zylinderchen noch lange Hochkitzeln und mit ein wenig Plug-in-Electricity salonfähiger machen?. Wahre E-Mobilität läuft – Marchionne mög’s mir verzeihen – mit leichteren Fahrzeugen und total emissionsfrei ab. Diesen Trend wird FCA aus meiner Sicht komplett verschlafen. Leider!

  2. Hasenkoetel meint

    03.01.2018 um 09:03

    Liegt vielleicht daran, dass die Italiener nicht sofort jeden Trend nacheifern. Warum mit biegen und brechen eine E-Krücke hervorzaubern? Gerade Alfa hatte mal das Talent, einen der tollsten Otto-Motoren überhaupt zu bauen (Busso V6). Fast unverändert von 1980-2004. Klar das da nicht irgendein Elektromotor in einen Alfa kommt. Zumal das doch nicht schlecht ist, schließlich steht und fällt alles mit den Akkus. Das genau diese noch nicht soweit sind, wie wir es als Verbraucher gerne hätten, zeigt doch Tesla & Co. Und wirklich etwas mit Umweltbewusstsein hat es auch wenig zu tun, wenn man sich mal überlegt unter welchen Umständen die seltenen Erden für Elektronik und Akkus hergestellt werden.

    @Peter W: Der Untergang von „Alfa Romeo“ wurde schon mindestens 32,8x vohergesagt. Man versteht es aber zumindest kurz vor der Pleite immer wieder ein gutes Fahrzeug auf die Welt zu bringen. Siehe Alfa 156, Giulia etc…die Langzeitqualitäten jenseits der 300.000km sind natürlich ein anderes Thema.

  3. S EDE meint

    02.01.2018 um 17:24

    Die 48V Bordtechnik hat ursprünglich Gewichtseinsparung als Ziel. Höchere Spannung, geringerer Strom bei gleicher Leistung. Kleinerer Strom, dünnerer Querschnitt. Dass zusätzlich der Motor mit angetrieben werden soll, daran ist zu erkennen, was für eine Hilfskrücke das ist.

  4. Thomas Wagner meint

    02.01.2018 um 13:48

    So wie sich Fiat-Chriysler der Elektromobilität verschließt,
    sehe ich diese Firma samt ihren Ablegern Alfa-Romeo usw.
    auf einem ganz schlechten Weg, der in 5 – 10 Jahren mit dem
    vollkomenen Absturz dieses Dinosauriers beendet sein wird !
    Nicht schade drum :-)

    • Dieter Knoll meint

      03.01.2018 um 10:45

      Absturz nur in China und einigen europäischen Ländern die in ca. 10 bis 15 Jahren keine Diesel – und Benzin Autos mehr wollen .
      Ob das auch so kommen wird ?
      Fiat stellt ja nicht nur Autos und Transporter her ! Busse , LKW in allen Größen
      und das ganz große Landmaschinen Geschäft .
      So schnell wird der FCA nicht absaufen / Pleite gehen .
      Aber unmöglich ist das auch nicht .

    • Helly meint

      07.02.2018 um 15:29

      Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

  5. Lewellyn meint

    02.01.2018 um 13:00

    Ganz Fiat-Chrysler hat die Elektromobilität nicht wirklich auf der Agenda.

    2020 soll Maserati als erste Konzernmarke ein echtes BEV vorstellen.

    • Priusfahrer meint

      02.01.2018 um 20:53

      Aber nur weil Maserati NICHT italienisch ist. Sei´s gedankt!

  6. Priusfahrer meint

    02.01.2018 um 12:58

    Die Italiener plagen sich mit der Umstellung auf elektrifizierte Fahrzeuge.
    Da ihnen meist alles was nicht auf Hautkontakt abläuft, total egal ist. Die
    Umstellung der Taxis in Rom und Turin auf Toyotas Auris und Prius geht
    auch nur sehr langsam von statten. Die Italiener haben einfach kein
    Umweltbewusstsein!

    • Dieter Knoll meint

      03.01.2018 um 10:52

      Doch !
      Die fahren eben die viel günstigeren , sehr sauber verbrennenden CNG- Kfz .
      Autos , LKWs und Busse .
      Schaut euch mal das sehr deutlich größere CNG-Tankstellen Netz an !
      CNG = im Vergleich zum E-Auto Blitzschnell zu betanken und viel mehr Reichweite
      mit Erdgas . Mit den Benzin Reservetank kommt man sogar weiter als ein Diesel !

  7. Peter W meint

    02.01.2018 um 11:53

    Das 48 Volt System ist so lächerlich!
    Alpha Romeo wird bei dieser Vorgehensweise den Trend komplett verschlafen und in 10 Jahren, wenn überhaupt, nur noch ein paar Fans bedienen können.

    • Dieter Knoll meint

      03.01.2018 um 10:54

      48 Volt ist nur für den Fahrantrieb lächerlich .
      Für ein elektrischen Verdichter / Turbolader kann der sehr wohl gut genug sein .

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