Die neue staatliche Förderung für Elektroautos kommt laut einem Bericht noch nicht so richtig in Fahrt. So bezeichnete Burkhard Weller, Präsident des Verbands der Automobilhändler Deutschlands (VAD), das neue Förderprogramm gegenüber der Automobilwoche als „Rohrkrepierer“. Diese Einschätzung wird dem Branchenportal zufolge von zahlreichen anderen Händlern geteilt.
Seit dem 19. Mai können Verbraucher über ein Onlineportal des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Anträge für die neue Elektroauto-Kaufprämie stellen. Das ist rückwirkend für Käufe seit Januar möglich, auch bestimmte Plug-in-Hybride und E-Autos mit Verbrenner als Stromgenerator werden bezuschusst. Der Fördertopf soll bis Ende 2029 für circa 800.000 Fahrzeuge reichen, wobei Summen von bis zu 6000 Euro vor allem einkommensschwächere Teile der Gesellschaft unterstützen sollen.
In den ersten 24 Stunden gingen knapp 17.000 Anträge ein, nach einer Woche waren es etwa 33.000. Burkhard Weller erklärte dennoch: „Die Förderung hat nichts belebt.“ Die Weller-Gruppe mit 42 Standorten habe ihre Verkäufer im Vorfeld gebrieft, „dass sie Verbrauchern bei der Beantragung der Prämie auf Wunsch helfen“. Das Interesse an diesem Angebot sei jedoch sehr gering.
Eine aktuelle Auswertung der HUK-Coburg zeigt immerhin, dass sich Verbraucher durch die Zuschüsse stärker mit Elektroautos auseinandersetzen. Jeder elfte Bundesbürger denkt demnach nun erstmals über einen Kauf nach, weitere sieben Prozent wollen einen Kauf vorziehen.
Knapp 24 Prozent der Pkw-Neuzulassungen bis Ende April waren rein batterieelektrische Fahrzeuge, was einem Zuwachs von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das zunehmende Interesse an Stromern liegt Branchenkennern zufolge insbesondere auch an den stark gestiegenen Kraftstoffpreisen.

Die Wahrheit meint
Gerade auf der Tesla Seite gesehen, das Model Y Hinterrad Standard ist voraussichtlich im Sept. 2026 lieferbar. Nix auf Halde. Wer unbedingt ein abgestandenes Haldenfahrzeug zum Neupreis möchte, der muss zum Hersteller XX gehen.
Bei Tesla gibt es nur frische Ware vom Band.
Meine Model Y RWD Bestellung mit gekauftem FSD im April soll August/September zur Auslieferung kommen. Bis dahin dürfte auch klar seun, ob Deutschland, das KBA, die Genehmigung für das überwachte, selbstfahrende Auto freigibt oder sich Deutschland zu einer Vollblamage hinreißen läßt. Mercedes hatte Platz für sein inzwischen nicht mehr angebotenem Level 3.
Dann wäre es fair, wenn TESLA den ersten Platz für Level 2+++ bekommt. Deutsche Autohersteller sind in der Eigenentwicklung zurückgefallen oder ganz ausgestiegen. Sie müssen auf zugekaufte Systeme von XPeng ( China), RIVIAN (USA) und NVIDIA (googelt selbst -:) ) zurück greifen. Diese Systeme sind nicht fertig, noch in der Entwicklung mit minimalen Testkilometern, also noch extrem unsicher. TESLA hat praktische Erfahrung in USA mit > 10 Milliarden Milen FSD Fahrten und in Europa >25 Millionen Kilometer FSD Fahrten. Tendenz schnell steigend.
Die Angaben zu den Lieferzeiten sind aber alles Prognosen, die sich vor oder zurück im Kalender verschieben können.
TESLA fährt wegen der erfreulich hohen Nachfrage die Produktion in der Giga Berlin hoch und hat auch mehr Personal eingestellt. Insofern könnte sich die Lieferzeit verkürzen, wenn die Nachfrage nicht noch weiter steigt.
Durch die steigenden Verkäufer, steigt aber auch das Interesse und die Mund-zu-Mund Propaganda verstärkt sich. TESLA verzichtet ja bekanntlich auf teuere Werbespots in den Medien und schaltet keine Werbeannoncen. Dafür gibt es Werbeprämien von Kunde zu Kunde per Referral Code. Wer als Neukunde davon profitieren möchte, schaut sich um. In Foren oder auf Youtube vergeben Tesla Besitzer gerne ihren Werbecode weiter. Dann haben beide etwas davon. Aktuell sind es 1.000 Freikilometer beim Laden am Supercharger.
Die Wahrheit meint
Was haben die Hersteller, Händler und Verbände erwartet?
Das Angebot ist schlecht geblieben, die Preise sind überzogen, die Mängel und KBA Rückrufe sind gestiegen und ärgerlich, die Diskussion, Abwicklung und Wartezeit auf Ersatzteile ist nur nervig. Die Kreditzinsen sind viel zu hoch. Da ist der Kaufanreiz natürlich schwach. Hersteller landen auf dem Boden der Tatsachen.
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*** Tesla boomt dieses Jahr wieder! ***
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In allen Ländern explodieren die Zulassungen für das Model Y und 3.
Sogar Käufer in Deutschland werfen die konstruierten Bedenken über Bord, weil das Produkt im Gesamtpaket unschlagbar ist.
Besonders das günstige Standard Modell Y mit Hinterradantrieb hat eine stetig hohe Nachfrage, zu Recht. Die Lieferzeiten steigen, schnell sein lohnt sich. Eine 0% Finanzierung ohne Anzahlung und mit bis zu 60 Monaten Laufzeit als Ballonkredit, sind verlockend.
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Da ist nichts, aber auch garnichts auf Halde,
wie jeder Online selbst überprüfen kann.
Bei anderen Herstellern, besonders die, die auch Verbrenner anbieten und die Kunden verunsichern, sieht das völlig anders aus.
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Das Model Y wird auch dieses Jahr zum vierten Mal!!!! hintereinander zum meistverkauften Auto weltweit werden. Da bin ich mir sicher.
Quasi der neue Käfer und Golf, nur viel besser, moderner, zukunftsicher, effizient, sparsam im Verbrauch und im Unterhalt.
Da können alle Seiten dagegen reden wie sie wollen, der Kunde ist nicht blind.
Sogar die Autobild knickt mit ihrer Berichterstattung ein und kommt nach einer FSD Probefahrt zu einem erstaunlich euphorischem Ergebnis.
Die EU Abstimmung für das Tesla FSD supervised kommt vielleicht noch diesen Monat. Ich kenne so viele Leute, die nur darauf warten und nach den Probefahrten so geflasht sind und sagen: „Das will ich auch haben“.
Sie waren ebenso erstaunt, wie problemlos ein Angebot oder der Bestellvorgang für ein Neufahrzeug abläuft. Kein Gequassel von gegeelten, aroganten Möchtern-Starverkäufern, die mit Unkenntnis im E-Autobereich glänzen und lieber zum Verbrenner drängen, weil die Provision da viel höher ist. Das alles gibt es bei TESLA nicht. Ein Preis für Alle, kein Feilschen “ was ist letzter Preis“, kein Wirrwarr bei Ausstattungspaketen, kein -nicht in Kombination mit- und viele aberwitzige Irritationen beim Neuwagenkauf. Zackig knackig übersichtlich schnell zum Erfolg.
Auch dir Neufahrzeugabholung ist schlicht gehalten. Schließlich hat man Wochen auf das neue Auto hingefiebert und will fahren und nicht labern. Blumen und Sekt kann ich mir selber kaufen, zumal man das nicht geschenkt bekommt, sondern dies alles mit im Preis einkalkuliert wird.
Selbst Probefahrten sind verblüffend einfach. Kein Verkäufer der nervt, kein Papierkram, keine Unterschrift und kein gezicke bei der Rückgabe: „aber der Kratzer war vorher nicht da“.
Meine Probefahrt letzten Monat in Horst/NL war Online schnell gebucht. Mit dem Model S sind wir zum gebuchten Termin hingefahren, habe zum Laden angesteckt und mit dem Handy schlüssellos das Probefahrzeug geöffnet und konnten mit breitem Grinsen gut gelaunt starten. Meine Frau hat auch gestaunt, wie TESLA das an einigen Standorten kontaktlos organisiert und wie bequem das sein kann. Das kennt sie von keinem anderen Autohaus. Nach der Probefahrt haben wir noch einen Spaziergang um den See gemacht und im angrenzendem Hotel Kaffee und Kuchen genossen und die vielen Eindrücke und den Zweitwagenkauf besprochen.
Die Probefahrt selbst war beeindruckend. Das FSD von TESLA ist einfach überzeugend gut. Auch kniffelige Situationen wurden entspannt und sicher gelöst. Man muss es einfach selbst erleben und nicht jeden Quatsch von Kritikern glauben.
Sogar viele ältere Menschen und Jung-Rentner (Boomer) haben die Erleichterung bei Teslas genialen Fahrsystem erkannt. Es gibt aktuell kein anderes Level 2 System, das in allen Fahrsituationen und auf allen Stecken (Autobahn, Labdstraße, City, Wald- und Feldwege, Parkplätze, Parkhaus) so überzeugend fährt.
Nach den Niederlanden, mit sehr strenger und langer 18 monatiger Prüfung mit nachgrwiesenen 1.6 Millionen Testkilometern, folgten schnell Litauen und Estland. Belgien startet noch diesen Monat. Weitere Länder werden folgen.
Deutschland ist zögerlich, abwartend.
BMW und Mercedes mussten ihr stark kastriertes Level 3 System pausieren, weil Kunden nichts damit anfangen konnten. Bei TESLA sieht das völlig anders aus. Da haben Kunden das System bisher über 90% der Fahrzeit im Einsatz. Tendenz steigend.
Paule meint
Lass mich mal anknüpfen.
Unsere Firmen-Teslas sind geleast, also 100% sorgenfrei. Die privaten gekauft, darunter ein SR+ in der Familie. Unglaublich hoher Restwert 50% nach über 6 Jahren und 150k km. Der Grund ist mir klar: Akkus halten und haben lange Gewährleistung, die Ersatzteil-Preise sind ein Witz. Denn bei über 10 Millionen Fahrzeugen hat sich der Zubehörmarkt längst entwickelt, es müssen keine 20 verschiedenen Bremsen gehordet werden, selbst die anfangs anfälligen Fahrwerksteile sind allesamt für Appelundei im Web verfügbar. Dazu kommt eine frei zugängliche, FIN-selektive Teile-Datenbank, auch bei den Originalteilen sind die Preise inzwischen völlig akzeptabel. Egal ob Brembo oder Meyle, alle haben verstanden, das wird ein riesen Markt.
Service oder Unfallreparaturen habe sich auf ein Niveau entwicklet, das mir jeden Wechsel zu einer anderen Marke unvorstellbar macht. App auf, Problem beschrieben, Kostenvoranschlag erhalten, Termin gebucht – fertig. Tesla war so clever, die besten Servicepartner zu finden. Die approved body shops haben 5-Sterne-Bewertungen.
Tesla muß sich keine Sorgen um Restwertrisiko machen. Unsere Anfragen, die geleasten Fahrzeuge kaufen zu können, wurden alle abgelehnt. Die haben lange vor Leasingende schon einen neuen Besitzer gefunden. Ganze 460 Model Y sind bei Mobile zu finden. Der günstigste 22.500 EUR mit knapp einer viertel Million km.
Ben meint
Erster Absatz und schon gelogen, was war in der Pannenstatistik des ADAC zu lesen, BEV haben im Schnitt weniger Pannen als Verbrenner und insgesamt sind die Pannen zurückgegangen.
Weiter hab ich doe WoT nicht gelesen aber wenn der erste Absatz schon komplett gelogen ist, ist ja logisch wie der Rest ausschaut.
David meint
Dadurch, dass du die 70 % Firmenfahrzeuge und die 20 % Privatanschaffungen wohlhabender Menschen gar nicht förderst, Sondern nur Neuanschaffungen von Leuten, die sich in Mehrheit gar keinen Neuwagen leisten können, wird die Prämie selbstverständlich länger reichen. Wenn die Vierlinge in ihren Basisversionen auftauchen und dann einm36 Monate Leasing angeboten wird, könnte sich der Zuspruch etwas verbessern. Nur wurden die Wagen ja auch schon von Leuten aus der Hand gerissen, die sich einen teureren Neuwagen leisten können und entsprechend kannst du monatelang warten. Außer, du nimmst einen Tesla, die stehen auf Halde. Aber da muss dann auch der moralische Kompass entsprechend gestört sein…
Paule meint
„Außer, du nimmst einen Tesla, die stehen auf Halde“
Kannst Du mir bitte so einen von der Halde besorgen? Ideal wäre im Juli oder Anfang August.
Tesla bekommt das nicht hin. Kassenmodell in weiß genügt.
MK meint
@Paule:
Kommt ja immer auf die Variante an: Ein Model 3, das in Europa gar nicht produziert wird, mit „maximaler Reichweite“ und Allradantrieb bekommen sie laut Tesla-Website vollkommen problemlos im Juli…
Ansonsten weiß ich ja nicht wo Sie wohnen, aber vielleicht einfach mal beim nächst gelegenen Tesla-Händler fragen. Der nächstgelegene hier (Gießen) hat diverse Neuwagen zur sofortigen Abholung bereit stehen.
stueberw meint
Stimmt nicht. Aktuell ein einziges Neufahrzeug in Deutschland sofort verfügbar.
Ansonsten sind noch 18 Vorführwagen mit 8 bis 13 Tsd km verfürbar.
Woher haben sie solche Info?
Paule meint
Nein. In der App steht bei unseren frisch bestellten LR RWD wie auch AWD Ausgust-September.
MY kann ich nicht sagen, Webseite zeigt, der Transport von der übervollen Halde Neuhardenberg bis zum Kunden benötigt 3 Monate, aktuell Auslieferung: Sep 2026. Vermutlich keine Transportkapazitäten. Was soll es sonst sein…
MK meint
@stueberw:
In dem man zum Autohaus hingeht und fragt…
Übrigens sind alleine 5 sofort verfügbare Tesla-Neuwagen bei mobile inseriert. Und wenn Sie auf der Website von Tesla geschaut haben: Zumindest bei mir hat die eine Fehlfunktion: Ich kann den Filter auf max. 200 km vom angegebenen Wohnort setzen. Wähle ich das „Alle lieferbar“ aus (Grammatikfehler auch im Original auf der Tesla Seite), zeigt er keinen Filter an, gehe ich noch mal drauf, sieht man aber, dass der dann automatisch wieder auf 50 km Umkreis springt.
Und was die Gebrauchtwagen direkt von Tesla angeht, finde ich auf der Tesla-Website alleine 36 sofort abholbereite Model 3 nur beim Tesla-Autohaus in Hanau.
Paule meint
“ 5 sofort verfügbare Tesla-Neuwagen bei mobile inseriert.“
Nie im Leben würde ich sowas von irgend jemandem kaufen. Wenn es die Fahrzeuge überhaupt gibt.
Zitat Tesla-Bestellvereinbarung:
„Kein Weiterverkauf. Wir verkaufen Autos direkt an Endnutzer und fordern, dass Ihr Fahrzeug nach der Lieferung zugelassen wird. Sie
verpflichten sich, das Fahrzeug mindestens sechs (6) Monaten ab Auslieferung zu halten. Ein Verstoß wird angenommen, wenn Sie
innerhalb von sechs Monaten nach Auslieferung weiterverkaufen. Sollten Sie nachweislich gegen das Weiterverkaufsverbot verstoßen
haben, werden wir alle künftigen Bestellungen vor Auslieferung der Fahrzeuge ohne vorherige Ankündigung stornieren“
MK meint
@Paule:
Es ist Ihnen vielleicht entgangen, aber Tesla betreibt mittlerweile rund 60 Autohäuser in Deutschland. Viele davon nicht selber, sondern über mittelständische Partnerunternehmen wie andere Autohersteller das auch tun. Und die verkaufen dann natürlich z.B. trotz Kaufvertrags nicht abgenommene Neuwagen auf dem Weg wie sie es immer tun: Durch ein Inserat bei mobile.
Von daher: Diejenigen, die diese Fahrzeuge da inseriert haben, sind nicht „irgendjemand“, sondern seriöse Autohäuser, die auf diesem Weg schon tausende Fahrzeuge verschiedenster Marken verkauft haben.
stueberw meint
Mir bitte auch ein Kassenmodel von der Halde besorgen. Habe vor 8 Wochen bestellt. Liefertermin August / September.
South meint
… muss man sich mal vorstellen Der Audi Händler hat sich beschwert, dass die 0,25% Regelung bei 100T€ gedeckelt wurde und sie deshalb schon Probleme bei der Preisgestaltung hätten…
South meint
Ne, Firmenwagen werden im Rahmen der 0,25% Versteuerung enorm gefördert und da profitieren vorallem die teuren Modelle und die Wohlhabenden; diese 0,25% Förderung wurde auch nie unterbrochen. Das ist auch kein Zufall, nachdem die heimischen Hersteller hier dominieren ist es quasi eine gezielte Förderung durch die Hintertür, und genau eben eher für Reiche.
Unabhängig ob eAuto oder Verbrenner. In der BRD ist das wirklich paradox. Wir fördern staatlich genau die ineffizienten Autos von Reichen, genau das, was ein Staat eigentlich nicht tun sollte. Besser wären nämlich die Förderung von Schwachen und effizienten Modellen. Das hat schlicht damit zu tun, dass wir primär unsere Autoindustrie fördern, und die baut immer teurere und schon fast grotesk ineffiziente Autos, spezialisiert sich deshalb auch immer mehr in die Richtung.
Deshalb ist die neue Förderung eher für schwächere Geldbeutel absolut richtig. Es geht hier nicht darum Masse zu fördern, sondern die Schwächeren.
Im Grund müssten wir schon lange mal überdenken, wie wir so falsch abbiegen konnten und so Monster Karren wie Q9,XM etc. auch noch mit staatlichen Mitteln fördern, die keiner Privat kauft. Ein gewachsener Irrsinn…
MK meint
@South:
Vor Allem fördert die Politik schon seit Jahrzehnten die reichen…die haben nämlich mehr Einfluss und können einem mehr Stimmen verschaffen ;)
Zumal unabhängig von 0,25%, 0,5% oder 1%: Der Hauptvorteil besteht ja darin, dass ich als Dienstwagennutzer keinen Vorteil daraus ziehe, energiesparend zu fahren oder nach der günstigsten Ladesäule/Tankstelle suche, wenn ich privat in den Urlaub fahren: Die Kosten werden zu 100% vom Arbeitgeber getragen. Wie viel wettbewerbsfähiger die deutsche Wirtschaft wohl alleine werden würde, wenn ein Energie-Verbrauch der z.B. mehr als 50% überm Normverbrauch liegt komplett vom Arbeitnehmer finanziert werden müsste? Oder alle Tank-/Laderechnungen von Urlaubsfahrten, wo die Fahrten daher nachweislich nicht dienstlich waren? Oder zumindest mal voll als Einkommen mit dem normalen Steuersatz versteuert werden müssten…dann würde sich der ein oder andere sicher schon überlegen, ob er wirklich mit 180 km/h „entspannt“ in den Urlaub fahren muss oder ob 150 km/h nicht auch reichen…
South meint
Das stimmt schlicht nicht und das kann man auch deutlich daran sehen, dass es bereits weniger Rabatte beim eAutokauf gibt. Momentan boomen eAutos, doch es ist halt schwer auszumachen, ob der Treiber nun auf den Schock des Irankrieges, der Förderung oder sonstiger Effekte ist. Auch könnten einige ihren eAutokauf damit vorgezogen haben, es also danach zu einer Delle kommen.
Prinzipiell ist die neue eAuto Förderung tatsächlich cleverer, indem sie sich auf schwächere Einkommensgruppen fokussiert und nicht mehr nach der Gießkanne fördert. Andererseits fördert dies natürlich eher niedrigere Fahrzeugklassen, bedeutet, es partizipieren nicht alle Hersteller gleich. Deshalb ist die Branche auch verschnupft.
Aber es ist wie es immer ist. In der BRD wird prinzipiell immer genörgelt. Nüchtern betrachtet ist der Fokus auf geringe Einkommen richtig und wichtig. Also wenn man fördert, dann das…
MK meint
@South:
Ich denke, die Geschichte hat mehrere Seiten:
– Auch wenn David es wieder mit unsäglicher Pöbelei verbindet, hat er in einer Sache recht: Rund 90% der Neuwagenkäufe dürften bei der Prämie sowieso außen vor sein…und die, die dann noch bleiben, tun es, weil sie entweder ganz dringend ein neues Auto brauchen (haben also nicht unbedingt auf die Öffnung des Portals warten können) und/oder haben das Auto echt als große finanzielle Belastung. Und da fällt so eine Entscheidung nicht von heute auf morgen.
– Auf der anderen Seite haben Sie sicher auch Recht: Hr. Weller spricht für einen Lobbyverband. Es ist also quasi sein Job, der Politik vorzujammern, dass die Bedingungen für seine Branche ja so viel schlechter seien als für alle anderen, dass man noch mehr Subventionen/Steuererleichterungen/…brauche um über die Runden zu kommen. Sonst droht mindestens die Entlassung aller Mitarbeiter, vielleicht auch der Weltuntergang…oder so…