Volvos Elektroauto-Schwestermarke Polestar wirbt mit hoher Wertbeständigkeit für seine Limousine Polestar 2. Nach aktuellen Berechnungen des Marktforschungsinstituts Schwacke liege der prognostizierte Restwert der Ausführung mit großer Batterie und zwei E-Motoren (Polestar 2 Long Range Dual Motor) nach 24 Monaten und 30.000 Kilometer Laufleistung bei 70,1 Prozent. Damit sei der Polestar 2 eines der wertbeständigsten E-Fahrzeuge im Premiumsegment.
Der Restwert gibt den zu erwartenden Preis eines Fahrzeugs an, der sich beim Verkauf nach einer bestimmten Anzahl an Jahren und gefahrenen Kilometern erzielen lässt. Die Bewertung durch Schwacke erfolgt anhand einer Vielzahl von Kriterien. So werden neben Preis und Design auch die Qualitätsanmutung der verwendeten Materialien und die technologische Beschaffenheit des Fahrzeugs zur Erstellung des Restwerts herangezogen.

Mit dem prognostizierten hohen Restwert von 70,1 Prozent lande der Polestar 2 auf dem zweiten Rang in seinem Segment und lasse damit viele Modelle etablierter Hersteller hinter sich, freut sich der Hersteller. „Das zeitlose Design des Polestar 2 und kontinuierliche Over-the-Air (OTA) Updates, die die Technologie immer auf dem aktuellen Stand halten, machen den Polestar 2 zu einem der zukunftssichersten Elektroautos. Hinzu kommt der bewusste Verzicht von Polestar auf Preisnachlasse und Intrabrand-Wettbewerbe, die das Fahrzeug zusätzlich wertstabil halten“, heißt es in einer Mitteilung.
Nicht nur hinsichtlich des Restwerts bewähre sich der Polestar 2: Schwackes Bewertung der „Total Cost of Ownership“ (TCO/Gesamtbetriebskosten), die alle einmaligen und laufenden sowie (in-)direkte Kosten einer Investition berücksichtigen, zeige, dass Polestar seine Wettbewerber in den Gesamtkosten deutlich unterbietet.

„Unser Fahrzeug überzeugt nicht nur durch seine Qualität und Leistungsstärke, sondern bietet in Ausstattung und Preis eines der besten Gesamtpakete im Premiumsegment. Der geringe Wertverlust und die niedrige Total Cost of Ownership bringen privaten und gewerblichen Kunden erhebliche finanzielle Vorteile und machen den Polestar 2 somit noch attraktiver“, sagt Deutschland-Chef Alexander Lutz.
Als Grundlage für die Bewertung durch Schwacke diente der Polestar 2 Long Range Dual Motor mit 300 kW (408 PS) und 78-kWh-Batterie für 482 Kilometer Reichweite gemäß WLTP. Die Modellreihe umfasst drei Varianten mit zwei Antriebssträngen, zwei Batteriegrößen und optionalen Ausstattungspaketen. Der Polestar 2 ist ab knapp 43.000 Euro erhältlich, die Ausführung Long Range Dual Motor kostet mindestens 5470 Euro mehr.
Achim meint
Das hört sich an die Schleichwerbung für Volvo
Egon meier meint
Spekulationen über bev-gebrauchtwagenpreise sind momentan völlig müßig, da es für attraktive Modelle noch gar keinen echten Markt gibt – wegen fehlenden echten Angebots. Meist handelt es sich um Vorführer, die zu Fantasiepreisen eingestellt werden. Die Tesla-preise , die so kolportiert werden, haben auch ihre Ursache im mangelnden Angebot, da es kaum Leasing-rückläufer gibt. Aussagekräftige Preise wird es für alle Marken und Typen erst in 3 Jahren geben – wenn eben eine namhafte Zahl durch die Leasing-gesellschaften auf den Markt kommt.
Es gibt momentan nur eine Ausnahme: Zoe…. Am besten mit mietakku… Überall schön preiswert und in großer Zahl zu kriegen…
Leotronik meint
Quelle: Pressemitteilung Polestar. Es wäre verwunderlich wenn die nicht hochstapel würden.
Stromer64 meint
Das ist in der Tat sehr wertstabil. DAT hatte ein ähnlich gutes Resultat für Polestar wenn ich mich richtig erinnere. Denke zum sicheren (Volvo) Auto ist der gute Volvo Service in Deutschland positiv in der Wertung.
Martin meint
Korrekt! Das war vor nem halben Jahr. Polestar 2 wurde Platz eins. Ich finde diese Transparenz wirklich gut. Vor allem weil es mal kein Preis oder Vergleichstest Gewinn ist, sondern wichtige Daten für den täglichen Nutzer der sich rational, finanziell Gedanken über das Auto macht.
René Runge meint
Das Tesla Model 3 ist das Wertstabilste Elektroauto in Deutschland. Dazu kommt eigentlich noch der Kia E-Niro und Hyundai Ioniq VFL.
So lange gibt es den Polstar 2 noch gar nicht. Gebrauchte habe ich auch noch nicht gesehen.
Naja.
Sebastian meint
Die Wertstabilität des TM3 zahlt 1. der dt. Steuerzahler und 2. die Nachfrage in Skandinavien.
Shullbit meint
Vielleicht können die geschätzten Schwacke-Experten mir ja mal einen Hinweis geben, wo ich ein Tesla Model 3 Baujahr 2019 mit um die 30.000km für 25.000 EUR kaufen kann. Das muss ja so der Standard sein, denn anders kann die Schwacke-Rechnung kaum aufgehen, laut denen Polestar bei den TCO „DEUTLICH“ unter der Konkurrenz liegt. Ein Tesla muss ja einen Wertverlust haben, der massiv über den angeblich 30% des Polestar 2 liegt. Denn der Polestar sollt trotz massiv höherem Verbrauch (laut EPA 28% gegenüber M3 Performance und 54% höher als M3 SR+) bei den TCO „DEUTLICH“ unter der Konkurrenz liegen. Und das es sich hier nur um einen bezahlten Marketing-Stunt für Polestar handelt, kann man der alt-ehrwürdigen Schwacke ja nicht vorwerfen…
Davon abgesehen: Der Polestar 2 wird in Deutschland überhaupt erst seit 08/2020 ausgeliefert. Es gibt also null echte Marktdaten zu 2 Jahre alten Autos, sondern Schwacke stellt nur eine Hypothese auf. Zunächst gab es auch nur die überteuerten Versionen zu kaufen, bei denen man für knapp 60.000 EUR ein Elektroauto in der Größenordnung Audi A3 bekam. Zudem hatte Polestar gleich am Anfang 2 oder 3 Rückrufe in Folge. Das Modell hat sich in der Folge anfangs nur in homöopathischer Menge verkauft und insofern gibt es selbst zu einem Jahr alten Modellen nur Marktdaten in homöopathischer Menge.
OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint
Man stelle sich mal eine Bank vor, die ein Produkt mit wertstabil bewirbt bzw. anpreist, welches aber 30% Wertverlust hat. Die Worte Wertbeständigkeit oder wertstabil sind hier wie ich finde völlig deplatziert.
ExExperte meint
Es gibt genug „Bankeigene Anlageprodukte“, da wäre so mancher Anleger froh er hätte nur 30% Verlust gemacht..
OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint
Das mag stimmen. Die wurden aber sicher nicht mit „wertstabil“ beworben, sondern hoffentlich die mögliche Verlustrisiken aufgezeigt.
hd filus meint
…. und wo liegt der honda e, „auto of the year“ im kleinsegment?
croniac meint
Die Glaskugel von Schwacke hat gesprochen
Olli meint
Die haben bestimmt die durchschnitts Preise bei mobile.de genommen. Da hat es ein paar Polestar aus NL, welche teurer sind als ein Neupreis.
ExExperte meint
Schwacke Preise sind, auch wenn es Händler Ankaufspreise sind, immer deutlich niedriger als zb. DAT. Ein Traum, hätte ich meine Fahrzeuge immer zum Schwacke Preis kaufen können.
Jürgen W. meint
Dafür sind die Verkaufszahlen aber extrem niedrig. Wenn das nicht besser wird ist er schneller wieder verschwunden, als er da war. Wäre sehr schade um das schöne BEV.
EMfan meint
Deshalb sind sie ja so wertstabil, weil seltener als eine Blaue Mauritius.
Rene meint
Ob das am neuen Verkaufskonzept Online-Verkauf liegt?
Ich wüsste derzeit noch immer nicht, wohin ich mich im Falle einer Reparatur wenden müsste …
Wilfried Zurr meint
Dazu findet man etwas.
Einige Volvo-Servicebetriebe sind schon auch zu Polestar-Servicebetrieben geworden und die Zahl wächst weiter an. Gut so. Da habe ich somit ein besseres Gefühl und Perspektive als teils bei chinesischen oder US-amerikanischen Hersteller(n).
Tommi meint
Du wüsstest es, wenn Du einen hättest. Ich kann einfach entweder bei der Polestar Wekstatt meines vertrauens anrufen oder bei der Service Hotline von Polestar. Und mit dem Polestar hat man 3 Jahre Hol und Bring Service, so dass es egal ist, wo die Werkstatt ist.
Es klingt natürlich dramatischer, wenn Du nicht weißt, an wen Du Dich wenden solltest.
War bei mir allerdings noch nicht notwendig. Das Auto fährt einwandfrei und verbraucht auch nicht so viel, wie der allgemeine Ruf vermuten lässt. Ich fahre ihn mit ca. 20-21 kWh/100km.
Martin meint
September verkauften die 311 Polestar. Das ist ein verdammt ordentlicher Batzen!