Der Absatz vollelektrischer Automobile (Battery Electric Vehicle/BEV) erlebte im Gesamtjahr 2022 trotz Lieferengpässen und Inflation abermals ein Rekordniveau. Nach Schätzungen des Center of Automotive Management (CAM) wurden rund 7 Millionen BEVs abgesetzt, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 63 Prozent entspricht.
Im laufenden Jahr 2023 werden laut dem CAM voraussichtlich 10 Millionen BEVs erreicht. Die Lage der deutschen Automobilhersteller ist dabei höchst angespannt. Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz steigern zwar allesamt ihr Elektro-Auslieferungen, können jedoch nicht mit dem Tempo der Spitzengruppe um Tesla und BYD mithalten. Gerade in China drückt der Markterfolg einheimischer Akteure zusätzlich auf die Absatzbilanz der deutschen Unternehmen. Das sind die zentralen Erkenntnisse der Studie „Globale Absatztrends der Elektromobilität“ im Rahmen des „Electromobility Report 2022“.
US-Hersteller Tesla sichert sich 2022 der Auswertung zufolge abermals den größten Weltmarktanteil: Mit einem Gesamtabsatz von 1,3 Millionen batterieelektrischen Fahrzeugen übertrifft das Unternehmen seinen bisherigen Auslieferungsrekord aus 2021 um rund 40 Prozent und dominiert den globalen Wettbewerb. Der chinesische Mischkonzern BYD kann seinen BEV-Absatz im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifachen auf 911.000 Einheiten. SAIC, deren Erfolg noch immer stark auf dem in China sehr beliebten Kleinstfahrzeug Hongguang Mini EV der Konzerntochter SGMW aufbaut, kann das Tempo von BYD nicht mitgehen und liegt mit rund 750.000 BEVs auf Rang 3.

Die deutschen Autohersteller erreichen 2022 ein gemeinsames Absatzvolumen von rund 921.000 BEVs schätzt das CAM, was einer Steigerung um 316.000 beziehungsweise einem Plus von 52 Prozent entspricht, allerdings unterdurchschnittlich zum globalen Marktwachstum von BEVs liegt (+63 %). Die Volkswagen Group erreicht erstmals die Marke von über 0,5 Millionen Auslieferungen innerhalb eines Jahres, verbessert sich jedoch nur um 26 Prozent. BMW (+145 %) und Mercedes-Benz (+108 %) können ihre BEV-Absätze hingegen mehr als verdoppeln. Im direkten Vergleich behaupten sich die Münchener allerdings deutlich mit 216.000 verkauften Einheiten gegenüber Mercedes mit 133.000 BEVs.
Im globalen Hersteller-Vergleich fallen die deutschen Automobilhersteller trotzdem zurück. Im Unterschied zu Tesla und chinesischen Herstellern haben sie laut dem CAM stärker mit Versorgungsengpässen und dem grundsätzlichen Markthochlauf zu kämpfen. Die größte Bedrohung liege dabei in China, wo im Jahr 2022 5,03 Millionen reine Elektrofahrzeuge (BEV) (+82 %) abgesetzt wurden. Auf dem größten und wichtigsten Automobilmarkt der Welt hätten die deutschen Hersteller bisher gegenüber den einheimischen Marken das Nachsehen, so das CAM. Während etablierte Akteure wie BYD (+184 Prozent) und GAC mit Aion (+119 %) oder junge Start-ups wie Hozon Auto mit Neta (+ 58 %) oder Leapmotor (+ 158 Prozent) immer stärker durch eigene Produkte überzeugten, verlören VW (-3,6 %), BMW (-6,4 %) und Mercedes (-0,9 %) antriebsübergreifend über alle Baureihen wichtige Marktanteile.
Hinzu kommen die zahlreichen Expansionspläne und -schritte der Chinesen gen Westen, die zusätzlich das bisher schwach besetzte Klein- und Kompaktwagensegment avisieren. Allein in Deutschland übertraf die SAIC-Tochter MG Roewe laut dem CAM bereits im November ihr Absatzziel und erreichte nach nur zwei Jahren am Markt mehr als 15.000 Neuzulassungen, davon knapp 9000 BEVs. BYD füllt die Sixt-Flotte in den kommenden Jahren um 100.000 E-Fahrzeuge auf und setzt sich zudem ehrgeizige Verkaufsziele. Für die Deutschen intensiviert sich damit nicht nur der Wettbewerb im Ausland, sondern insbesondere auch auf dem angestammten Heimatmarkt.
„Der Markthochlauf der Elektromobilität verstärkt sich in allen globalen Kernregionen und wird maßgeblich durch Tesla und chinesische Automobilhersteller getrieben“, sagt Studienleiter Stefan Bratzel. „VW, BMW und Mercedes-Benz müssen ihre Anstrengungen weiter intensivieren, um ihre globalen Marktanteile im Elektrozeitalter nicht zu verlieren. Dazu gehört neben dem schnelleren Ausbau des Produktportfolios die Stabilisierung der Lieferketten sowie die Reduzierung von Abhängigkeiten in zentralen Wertschöpfungskomponenten. Gleichzeitig müssen die deutschen Hersteller ihre Innovationskraft rund um das Ökosystem der Elektromobilität weiter stärker, um ihre höheren Preise zu rechtfertigen und langfristig erfolgreich zu bleiben.“
Wasco meint
In der Grafik fehlt Hyundai.
Ossisailor meint
@Wasco: Stimmt, Hyundai fehlt. Die von mir geposteten Zahlen stammen aus dem Blog „Ecomento“, wo eine Grafik mit diesen Zahlen abgebildet war mit dem Titel „BEV-Verkäufe weltweit“, als Quelle wurde CAM angegeben.
Wieso Hyundai/Kia nicht dabei ist: keine Ahnung. Alleine in Europa war deren Absatz bei rund 150.000 in 2022.
Ossisailor meint
In der Grafik fehlt auch Stellantis. Die dürften bei rund 300.000 liegen, so sieht es jedenfalls das Portal Teslamag.
South meint
Der Artikel bringt es auf den Punkt. Der Markt wächst weltweit beständig stark und gewinnt weiter an Bedeutung. Wer nicht zeitnah, und das sind nur noch wenige Jahre, und ernsthaft umstellt, bekommt existentielle Probleme…. die Zeiten in denen man sich wg. 200T Stück p.a. auf die Schulter klopft, sind heute schon fragwürdig und in ein paar Jahren eher ein Warnsignal als ein Erfolg….
Fra p. meint
Intressant ist das Nio und Xpeng gerade mal 20-30% wachstum gehabt haben, trotz top software von VW ID fahrzeugen in china übertroffen wurden.
Wasco meint
Es waren bestimmt 8 Mio BEV in 2022.
Gasgoo berichtet heute von 5.365 Mio BEV Auslieferungen in China, hinzu kommen 900k in Amerika und sagen wir Mal 1,6 Mio in Europa (vielleicht mehr). Macht einen Bestand von insgesamt 19 Mio BEV weltweit.
Ossisailor meint
Zumindest die Zahl für China ist nicht richtig. Check mal, ob da nicht die Hybriden dabei sind.
Woher sollen die auch kommen, die 8 Mio, wenn die Marktführer das nicht stemmen konnten in 2022. Hier die weltweiten Verkäufe in 2022 der Top-OEM:
1. Tesla mit 1.314.000
2. BYD mit 911.000
3. SAIC mit 750.000
4. VW-Gruppe mit 572.000
5. Geely mit 381.000
6. GAC mit 271.000
7. BMW mit 216.000
8. HOZON mit 152.000
9. MB-Gruppe mit 133.000
10. NIO mit 122.000
Das sind zusammen 4.822.000 BEV in 2022. Wer bitte soll die Lücke zu 8 Mio gefüllt haben?
Yogi meint
In einem Markt mit 82% BEV Wachstum, -3,6 %, -6,4 % und -0,9 % abzuliefern….. allen Respekt an die technologieoffenen Kolbenfritzis…ihr seid ganz sicher die Zukunft eurer Firma.
Thomas meint
Das zeigt die ganze Katastrophe der VW-Gruppe deutlich. Die haben die Produktion völlig versemmelt und verlieren nun massiv Marktanteile im Elektrosegment – und das als selbst ernannter Vorreiter. Selbst das H2-Irrlichternde BMW hat seine Absatzzahlen verdoppelt.
elbflorenz meint
Die Produktion an sich und die Produkte sind keine Katastrophe.
Aber die Versorgung mit Akkus (und teilweise mit Chips) ist einfach schlecht. Schon schlecht geplant.
Freddy K meint
Ja, ganz schlimm. Und wenn man sieht wie weit vorne Renault, Mitsubishi, Toyota, Stellantis, GM usw sind.
Alle vor VW, BMW und Mercedes…. Echt schlimm. Und wenn jetzt Chattanooga und Emden noch hochläuft wirds noch schlimmer…
Die deutschen Hersteller gehen bald Pleite…
Soon in 2 Wochen wahrscheinlich…
Wird nix mehr…
LOL meint
Mögen die Besten gewinnen
MAik Müller meint
@LOL und der Verlierer (wahrscheinlich wir) haben mehr Arbeitslose :)
Flo meint
…aber selbstverschuldelt, weil die Gier siegt.
OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint
Wessen Gier? Die der Fraktion ich bestelle alles schön billig bei Alibaba in China, auch mein nächstes Auto?
justmy2cent meint
Nö, die arbeiten jetzt in Grünheide. ;-)
alupo meint
@MAik
Dann kauf doch endlich ein BEV Made in Germany anstatt Deinen alten, dreckigen Verbrenner weiterzufahren und damit den Gestank, die Gifte und den Lärm mit Stolz vollmundig auf alle Anwohner zu verteilen.
Gerade wegen Leuten wie Dir dauert es etwas länger mit der Transformation als es sein müsste. Bei mehr BEV Bestellungen hätten die alten Autobauer ihre Produktion sicher etwas schneller umgestellt. Und komme mir bitte nicht mit CO2, das ist nur die vermeintliche Rettungsboje für die Vergifter.
Andi_XE meint
China macht das m.a. nach besser als die EU mit ihren CO2 Vorgaben.
In China muss eine Quote NEV KFZ erfüllt werden.
2022 16 %.
2023 18% …..
Da kann nichts schön gerechnet werden……
Mäx meint
NEV sind in China auch Plug Ins.
Somit könnte man auch nur Plug Ins absetzen um die Quote zu erfüllen.
Außerdem könnte man im Gegenzug ausschließlich V8 SUVs absetzen mit 400gCO2/km, weil es ja nur um eine Quote für die NEVs geht und nicht um eine Verringerung der Flottenemissionen.
Du siehst, nicht alles was die EU anders macht ist schlecht und man findet immer irgendwelche Kritikpunkte.
Kasch meint
Fakt ist, BYD als reiner NEV-Hersteller hat seinen BEV-Absatz in 2022 verdreifacht. Der Preis für BEVs hat sich in Cina in 3 Jahren halbiert und Stromkosten sind dort nicht der Rede wert – bäm !
Mäx meint
Es ging doch darum, welche Regelung besser ist.
Man kann mit beiden Regelungen mauscheln.
Was die Hersteller daraus machen ist doch individuell.
Dass chinesischer Hersteller und gerade BYD auf BEVs gehen ist wohl selbsterklärend.
Wenn dann die Rahmenbedingungen passen, setzt sich BEV von alleine durch.
Stefan meint
Gerade VW verkauft für meinen Geschmack noch viel zuviele Elektroautos. Wenn der ID3 in China 6.000€ billiger wird während die Hütte in Deutschland 6.000€ teurer wird obwohl das Auto eine einzige Krankheit ist sollte die Karre komplett im Autohaus stehen bleiben. 40.000€ für einen elektrischen Polo sind ein Witz mit Anlauf
Eichhörnchen meint
Das verstehe ich nicht, David schreibt doch immer wie toll die Deutschen Hersteller bei E-Autos sind. Wieso verkaufen die sich so schlecht ?
Tesla hat ja den Abstand zum VW Konzern (nicht Marke) sogar vergrößert. Wenn man hier liest, meint man immer VW als Gruppe wäre so toll und würde die Märkte beherrschen.
Hab mal ein bisschen verglichen (Technik und Preis), Model Y vs. ID4 oder Model 3 vs. BMW i4, da wundern einen die globalen Absatzzahlen nicht. Was mich auch wundert, ist das die Deutschen Modelle so schwer sind, 200-400 kg !
Envision meint
Tja, wenn man von (Testfahrt) M3 in einen i4 umsteigt merkt man es schon, fühlt sich um eine Klasse höher an, Fahrwerk/Geräuschdämmung, Material und z.B. auch Lenkung trennt schon einiges, der Polestar den ich mal kurz hatte liegt dann irgendwo dazwischen, der Tesla kann halt am besten schnell beschleunigen, aber da fehlt einem bei der Konkurrenz auch wenig, bei vielen anderen Autoqualitäten ist er dann halt nur unteres Mittelfeld, mal abgesehen noch vom Verbrauch.
Aber bei BMW kannste noch den Preis handeln, bei Tesla/Polestar nicht, 2021 gabs da z.B. noch 17% Rabatt über Carwow.
Die deutschen Hersteller waren halt neben Halbleiter gegenüber Tesla /Chinesen von den Leoni Kabelbäumen aus Ukraine betroffen, da ging Monate nicht viel.
Flo meint
BMW führt 2026 auch das Agenturmodell ein, 2024 bei Mini. Preishandeln ist vorbei.
Mark Müller meint
Mercedes hat dem CAM offenbar nichts bezahlt, darum sind sie jetzt nicht mit auf der Grafik.
michelken meint
MB Group = Mercedes Benz Gruppe
MichaelEV meint
MB Group…
David meint
Da hast du Recht. CAM und CAR gelten in der Branche als Ausgestoßene. Von daher können sie fröhlich übertreiben oder draufhauen, es beauftragt sie eh keiner. Es beauftragt sie aber auch nicht Tesla oder die Chinesen. Denn die Menschen in der Auoindustrie sind alle miteinander vernetzt.
Andi EE meint
@David
😁 So was nennt sich selektive Wahrnehmung, von dem du im Übermass betroffen bist.
Wer kann wohl neutral schreiben, der der die Werbung von Audi, Mercedes und Co. geschaltet bekommt oder der, der keinen Cent von diesen Playern erhält. Bei dir sind es natürlich Letztere, die von Audi, Mercedes und Co. kein Geld erhalten und deshalb gegen diese Hersteller schreiben, quasi als Neider auftreten. Die Guten, Wahrheit verbreitenden Medien ADAC, AMS … , die weil sie Geld bekommen, ja frei schreiben können. 😆 ohne wirtschaftlichen Druck frei von der Leber weg schreiben.
@ecomento
Im Schnitt dauert jetzt die Freischaltung meiner Posts so um die 10 Stunden. Mir ist schon klar, dass ich nicht nach eurem Gusto schreibe, aber bitte etwas mehr Neutralität und Fairness im Kommentarbereich durch die Moderation. Weil mit der Zeitverzögerung macht eine Veröffentlichung keinen Sinn mehr. Der Letzte Post erschien jetzt ca. 14 Stunden später.
Zufall kann das leider nicht sein, weil es passiert so oft … schade / mühsam.
Rüdiger Maiwald meint
Andi, warum wechselst du nicht das Forum wenn du hier mit der Redaktion unzufrieden bist? Ich an deiner Stelle wäre längst weg, oder ist diese Plattform besonders wichtig für deine Mission, bzw. macht dein Auftraggeber Druck?
Andi EE meint
@Rüdiger
😄 du schreibst jetzt dich grad mal 2 Tage hier und empfiehlst mir den Austriitt. Sorry, aber das ist ganz schön schräg, ich schreib hier schon mehrere Jahre.
Bist von der Moderation und möchtest die Sache finalisieren?
Ich seh auch nicht, wieso man mich jetzt so scheiden muss, so gehaltvolle Beiträge wie David, Maik und Co. die ja immer gleich veröffentlicht werden, krieg ich ja auch noch hin.
Tim Leiser meint
„… Mir ist schon klar, dass ich nicht nach eurem Gusto schreibe, aber bitte etwas mehr Neutralität und Fairness im Kommentarbereich durch die Moderation.“
Und du schimpfst über selektive Wahrnehmung anderer. Der Brüller. Manchmal frage ich mich, ob David und Du die selbe Person ist, die zum Spaß völlig extrem eine Position einnimmt und sich dann drüber lustig macht, wie es Diskussionen anheizt.
Tim Leiser meint
&AndiEE
Woher willst du wissen, wie schnell die Freischaltung anderer Leute geht? Vermutlich witterst du Machenschaften zwischen der DEUTSCHEN Seite und den DEUTSCHEN OEMs und ihren bezahlten Schreiberlingen.
Andi EE meint
@Tim Leiser
Weil nur ich mich für meinen Veröffentlichzeitpunkt und den der Moderation, sowie den Inhalt interessiere. Dich interessiert doch das einen Dreck, wann meine Posts veröffentlicht werden. Diese drei Dinge ergeben die Wahrscheinlichkeit einer absichtlichen Verzögerung. Interessierst du dich nur für eines der drei Dinge nicht, kannst du nichts Sinnvolles zu dieser Sache beitragen, weil du nicht informiert bist.
Ein bewusstes Zurückhalten von Beiträgen, wenn der Inhalt nicht genehm ist, das ist leider offensichtlich. Die Posts wurden wegen fehlender Sachlichkeit auch nicht korrigiert.
„Vermutlich witterst du Machenschaften zwischen der DEUTSCHEN Seite und den DEUTSCHEN OEMs und ihren bezahlten Schreiberlingen.“
Die Wahrscheinlickeit dass es ein Typ wie du ist, der aus patriotischen Gründen den Nestbeschmutzer bestraft, ist viel naheliegender.
ecomento.de meint
Ihre Beiträge werden manuell moderiert, weil Sie immer wieder Beleidigungen enthalten.
VG | ecomento.de
Andi EE meint
@ecomento
Welche Beleidigungen?
Andi EE meint
@ecomento
Einfach ein Beispiel …
Es kann einer von euch geschützten Schreibern uns als „arrogante Tesla-Jünger“ bezeichnen. Diesen Beitrag veröffentlicht ihr instant. Meine Antwort In dem ich auf die Beleidigung ihn als Ahnungslosen bezeichene, weil die BEV-Absatzzahlen eine andere Sprache sprechen, braucht bei euch 14 Stunden, bis er unzensiert veröffentlicht wird.
Im einen Fall kann ich ungeniert beleidigen, weil es in der Mehrzahl geschrieben ist und wahrscheinlich weil „arroganter Tesla-Jünger“ halt auch des Moderators Meinung ist.
Das Schema ist ganz einfach, du beleidigst nicht die Person, sondern ziehst in jedem Post mit infamen Lügen über Tesla her (MAiks, Davids, …) oder in einer Mehrzahlversion über Tesla-Vertreter her, bis man dann mal persönlich wird und ihr den Sittenwächter spielt.
hu.ms meint
7 mio, davon 470K in D = 6,7 %.
Und jeder hersteller verkauft in der hauptregion (china, nordamerika, europa) wo er angesiedelt ist die meisten BEV bzw. hat den grössten marktanteil. Welch wunder !
Könnte daran liegen, dass er seine produkte auf die käuferanspruche in diesen teilmarkt ausgerichtet hat. In anderen regionen dann andere käuferansprüche auf die man erst mal eingehen muss um auch dort mehr makrtanteile zu erlangen.
OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint
„Könnte daran liegen, dass er seine produkte auf die käuferanspruche in diesen teilmarkt ausgerichtet hat.“
Die Marke spielt für viele Käufer eben eine wichtige Rolle. Man möchte einheimische Firmen unterstützen, die hier für Beschäftigung sorgen. Schau dir einfach an welche Marken sich in Schweden, Tschechien, Italien, Frankreich, Spanien, Japan oder Korea am besten verkaufen, wo es eigene Automobilhersteller gibt. Das hat nicht nur mit Käuferansprüchen etwas zu tun.
Ben meint
Ich arbeite bei VW in Mosel aber fahre nen Model 3 und auch sonst haben wir kein Fahrzeug aus Konzern, mach auch von Preis/Leistung her keinen Sinn, der ID.3 mit 77er Akku wird(zur Zeit) gibts nur als 4 Sitzer in „Vollausstattung“ geliefert für 56k, zu viel, für 40k wäre der ok.
elbflorenz meint
Über 70% der weltweit verkauften BEV’s wurden in China zugelassen. Extrem hoch.
Und wenn man die Guangzhou-Auto-Show 2022/23 gesehen hat, wird dieser Wert nicht sinken.
Hilfreich ist auch eine niedrige Inflationsrate von rund 2% in 2022.
MAik Müller meint
Bisher gibt es keinen „Markt“. Die Nachfrage (besonders durch fast geschenkte E-Firmenwagen)
übersteigt das Angebot mit den entsprechenden Auswirkungen (extrem hohe Preise und schlechte Technik)
Mal sehen wann es ENDLICH zu einem Überangebot kommt.
Ossisailor meint
Bei Tesla ist offenbar das Überangebot schon spürbar: Man verkaufte in 2022 bereits weniger als produziert wurden. Daher gab es zum ersten Mal in der Firmengeschichte in vielen Märkte Rabatte, niedrigere Listenpreise und sonstige Verkaufshilfen, vor allem im wichtigsten Markt: China. Indikator sind auch die deutlich kürzer gewordenen Lieferzeiten und sogar Lieferungen aus dem Bestand.
Das kann auch anderen Herstellern in der 1. Hälfte 2023 bevorstehen.
MichaelEV meint
„Zwischen Produktion, Auslieferung, Transport z.B. nach Skandinavien, und dann zum Endkunden, der dann den Wagen zulässt, vergeht halt Zeit. “
Echt bitter, ein Zitat von ihnen, gestern getätigt. Und schon heute kommt wieder sowas.
Gestern war die Überproduktion beim ID.Buzz ne klare Sache, heute kann man selbiges aber schon nicht mehr auf einen anderen Hersteller übertragen. Echt traurig.
Ossisailor meint
Es gab und gibt überhaupt keine Überproduktion vom ID.Buzz. Aber selbst wenn es sie gäbe, ist die Überschussproduktion ja nicht vom Tisch zu wischen. Das kann man sogar im Tesla-Fan-Portal Teslamag nachlesen.
MichaelEV meint
Natürlich nicht, 10800 wurden produziert und 6000 ausgeliefert. Ein Delta von 4800.
Die 3000 Model Y auf dem Parkplatz bei Grünheide waren z.B. auch produziert und nicht ausgeliefert, haben auf den Transport nach Taiwan gewartet, weil „Zwischen Produktion, Auslieferung, Transport z.B. nach Skandinavien, und dann zum Endkunden, der dann den Wagen zulässt, vergeht halt Zeit. “! Und bis nach Taiwan vergeht noch viel mehr Zeit als bis nach Skandinavien.
Zu Taiwan: Das Model Y zuletzt auf Platz 1, mit mehr Verkäufen als die restliche Top 5 zusammen.
Powerwall Thorsten meint
@ Michael EV
Ich bewundere Deine Ausdauer in der Argumentation – insbesondere bei Kommentatoren , die entweder von Tesla offensichtlich keinerlei Ahnung haben, oder offensichtlich bezahle Schreiberlinge der deutschen Konkurrenz sind.
Ich habe mir für 2023 ein Ziel gesetzt, und hoffe dieses zu erreichen:
Falls ich zu einem Thema etwas sagen möchte, dann werde ich genau einen Post dazu schreiben und dann zum Popcorn greifen.
Jeder Hersteller wird ja künftig mit Quartalszahlen / Jahreszahlen / Gewinn pro Fahrzeug / etc / genügend Zahlen und Fakten schaffen.
Ich möchte meine Zeit nicht mehr mit beratungsresistenten (weil ja bezahlten) Schreiberlingen und FUDstern wie David (Johann), Egons & Maiks, oder H2 Lobbyisten wie Jakob verbringen.
Das erscheint mir zumindest ein guter Vorsatz für ein gesundes 2023
Time will tell ;-)
Rüdiger Maiwald meint
Ist mir auch aufgefallen, das bei Teslamag die Artikel kritischer ausfallen als hier. Deshalb sind auch viele Tesla Fans hierher gewechselt, da werden sie noch gepampert.
South meint
Naja, Überangebot, das ist schwer zu sagen, aber vermutlich eher nicht. Tesla hat deutlich die Preise angehoben. Tesla könnte mit weniger Marge, aber immer noch mit gutem Gewinn, vermutlich deutlich mehr E Autos kaufen…
Meiner_Einer meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
South meint
Maik. Das musst du uns mal erklären. Mittlerweile werden mehr E Autos als Diesel in Deutschland zugelassen. Ist dann dein geliebter Diesel auch kein Markt mehr?