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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Analyse: Preise für Lithium-Ionen-Akkupakete erreichen Rekordtief von 139 $/kWh

06.12.2023 in Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

Audi-Elektroauto-Batteriepaket-innen

Bild: Audi

Die Analysten von BloombergNEF (BNEF) haben die neueste Ausgabe ihrer Auswertung von Batteriepreisen veröffentlicht. Nach einem bisher nicht da gewesenen Preisanstieg im Jahr 2022 sanken die Preise demnach 2023 wieder.

Der Preis für Lithium-Ionen-Akkupacks ist laut der Analyse um 14 Prozent auf ein Rekordtief von 139 Dollar pro Kilowattstunde ($/kWh) gefallen. Dies ist den Analysten zufolge auf die sinkenden Rohstoff- und Komponentenpreise zurückzuführen, während sich die Produktionskapazitäten in allen Bereichen der Wertschöpfungskette für Batterien erhöhten. Das Nachfragewachstum sei derweil hinter den Erwartungen einiger Branchenvertreter zurückgeblieben.

Die Analyse zeigt, dass die Nachfrage nach Batterien für E-Fahrzeuge und stationäre Energiespeicher mit 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen und im Jahr 2023 950 Gigawattstunden (GWh) erreichen wird. Trotz dieses Wachstums hätten die großen Batteriehersteller eine geringere Auslastung ihrer Anlagen gemeldet, während Nachfrage und Umsatz hinter den Erwartungen vieler Unternehmen zurückblieben. Infolgedessen überprüften viele E-Fahrzeug- und Batteriehersteller ihre Produktionsziele, was sich wiederum auf die Batteriepreise auswirke.

Die Preise für den Rohstoff Lithium hätten Ende 2022 einen Höchststand erreicht, aber die Befürchtungen, dass die Preise hoch bleiben würden, hätten sich seitdem weitgehend gelegt, und die Preise fielen jetzt wieder, so die Studienautoren.

„Es ist ein weiteres Jahr, in dem die Batteriepreise eng an die Rohstoffpreise angelehnt waren. In den vielen Jahren, in denen wir diese Umfrage durchgeführt haben, wurden sinkende Preise durch Erfahrungen mit der Skalierung und technologische Innovationen angetrieben, aber diese Dynamik hat sich geändert“, erklärt die Hauptautorin des Berichts Evelina Stoikou. „Der Preisrückgang in diesem Jahr ist auf den erheblichen Ausbau der Produktionskapazitäten in der gesamten Wertschöpfungskette in Kombination mit einer schwächer als erwarteten Nachfrage zurückzuführen.“

Die Zahlen stellen einen Durchschnittswert für mehrere Batterie-Endanwendungen dar, darunter verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen und stationären Speicherprojekten. Für Batterie-Fahrzeug-Packs lagen die Preise im Jahr 2023 der Studie zufolge im volumengewichteten Durchschnitt bei 128 $/kWh. Auf Zellebene lagen die Durchschnittspreise bei 89 $/kWh. Die Akkus machen demnach im Durchschnitt 78 Prozent des gesamten Batteriepaket-Preises aus. In den letzten vier Jahren habe sich das Verhältnis der Zell- zu den Batteriepaket-Kosten von der traditionellen 70:30-Aufteilung erhöht, so die Analysten. Dies sei zum Teil auf Änderungen im Battriepaket-Design zurückzuführen, wie die Einführung von Cell-to-Pack-Ansätzen, die zu einer Kostensenkung beitrugen.

LFP-Chemie macht Akkus billiger

Die Industrie stellt weiter auf die kostengünstige Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie (LFP) um. Diese Batteriepakete und -zellen wiesen laut der Auswertung mit 130 $/kWh beziehungsweise 95 $/kWh die niedrigsten globalen gewichteten Durchschnittspreise auf. Dies ist das erste Jahr, in dem die Analyse des BNEF ergab, dass die durchschnittlichen Preise für LFP-Zellen unter 100 $/kWh fielen. Im Durchschnitt waren LFP-Zellen im Jahr 2023 32 Prozent billiger als Lithium-Nickel-Mangan-Kobaltoxid-Zellen (NMC).

Von BNEF befragte Minenbetreiber und Metallhändler gehen davon aus, dass die Preise für wichtige Batteriemetalle wie Lithium, Nickel und Kobalt 2024 weiter sinken werden. Vor diesem Hintergrund erwartet die Analysten, dass die durchschnittlichen Preise für Batteriepacks im nächsten Jahr wieder zurückgehen und 133 $/kWh erreichen werden. Technologische Innovationen und Produktionsverbesserungen dürften die Preise für Batteriepacks in den kommenden Jahren weiter sinken lassen, auf 113 $/kWh im Jahr 2025 und 80 $/kWh im Jahr 2030.

Yayoi Sekine, Leiter des Bereichs Energiespeicher bei BNEF: „Die Batteriepreise haben in den letzten zwei Jahren eine Achterbahnfahrt hinter sich. Große Märkte wie die USA und Europa bauen ihre lokale Zellfertigung auf, und wir beobachten genau, wie sich Produktionsanreize und strengere Vorschriften für kritische Mineralien auf die Batteriepreise auswirken werden. Diese Lokalisierungsbemühungen werden die regionale Entwicklung der Batteriepreise in den kommenden Jahren noch komplexer machen.“

Die Lokalisierung der Batterieherstellung in den USA und Europa könnte einen Aufwärtsdruck auf die Preise für Batteriepacks ausüben, wenn die lokalen Industrien expandieren, so die Analyse. Die Batterieherstellung in den USA und Europa sei aufgrund höherer Energie-, Ausrüstungs-, Land- und Arbeitskosten teurer als in Asien, wo derzeit die meisten Batterien hergestellt werden. Lokale Fördermaßnahmen könnten einen Teil der Kosten ausgleichen.

Anhaltende Investitionen in Forschung und Entwicklung, Verbesserungen der Herstellungsprozesse und Kapazitätserweiterungen in der gesamten Lieferkette werden laut BNEF dazu beitragen, die Batterietechnologie zu verbessern und die Kosten im nächsten Jahrzehnt zu senken. Die Analysten gehen davon aus, dass Technologien der nächsten Generation wie Silizium- und Lithiummetallanoden, Festkörperelektrolyte, neues Kathodenmaterial und neue Zellherstellungsprozesse eine wichtige Rolle bei der Ermöglichung weiterer Preissenkungen spielen werden.

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Via: BloombergBNEF
Tags: Batterie, KostenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Michael_Ohl meint

    14.12.2023 um 14:06

    Immer wieder lustig zu lesen, das ich den überteuerten Firmenwagen vom Steuerzahler bezahlt bekomme. Ich muss meine Firmenwagen kaufen, bekomme die Vorsteuer wieder und darf dann noch vom versteuern Einkommen 1% vom Fahrzeugwert zusätzlich versteuern, weil ich den von mir bezahlten Wagen nicht nur für meine Firmenfahrten benutzen möchte.

  2. South meint

    06.12.2023 um 10:25

    Ja und das sinnbefreite Thema, die Preise bei E Autos müssen im Sinne der Kunden hochgehalten werden, erübrigt sich doch damit. In einem neuen Markt fallen die Preise naturgemäß stärker als in dem altem Verbrenner-Markt, nämlich wenn der Nischenmarkt in einen geregelten Markt übergeht. Da gibt es keinen Sinn zu versuchen, die Preis künstlich hochzuhalten, da ansonsten schlicht die Nachfrage wegbricht….was ja jetzt passiert ist. Dann warten die Kunden bis sich das künstlich hohe Preisniveau wieder normalisiert.

    • gradz meint

      06.12.2023 um 10:29

      @South? Die Industrie macht maximale Gewinne wenn der Akku günstig in der Herstellung und das Auto im verkauft extrem teurer ist. Dazu zahlt der Steuerzahler die überteuerten Firmenwagen.
      Es geht weder um die Umwelt noch darum das die Bevölkerung bezahlbare Autos hat.

      • South meint

        06.12.2023 um 14:05

        @Ma ik. Wie werden den Dienstwagen besteuert?

      • nie wieder Opel meint

        06.12.2023 um 16:50

        „Dazu zahlt der Steuerzahler die überteuerten Firmenwagen“

        Ja, das ist die 1%-Regelung. Jeden Monat bekommt der Nutzer des überteuerten Dienstwagens 1% des Bruttogehaltes aller seiner Privatautofahrer-Kollegen auf sein Konto überwiesen. Diese müssen dann – und aus diesem Grund – 10 Jahre alte Gebrauchte fahren.
        Habe ich Dich da richtig verstanden? Kenne mich nicht so aus damit.

        • South meint

          06.12.2023 um 17:06

          @nie wieder Opel. Jetzt sag ihm doch die Wahrheit. Du und wir alle haben superteure E Firmenleasingwagen, die wir uns nie und nimmer leisten könnten und uns niemals privat kaufen würden. Und Ma ik. Die Speerspitze der arbeitenden Gesellschaft muss die Zeche zahlen und muss solange darauf verzichten… wegen dir und der gewinnmaximierenden Autoindustrie … hihihi….

  3. Justin Case meint

    06.12.2023 um 10:05

    Man frag sich, warum dann Speicher für die PV (z.B. BYD HVS [LFP!]) den Verbraucher trotz Umsatzsteuerbefreiung oft über 500€ pro Kilowattstunde kosten.

    • Thomas Claus meint

      06.12.2023 um 10:10

      Da kommt ja auch noch die Elektronik zum Laden dazu. Dazu dann noch die MwSt und sicherlich auch noch Importzölle. Die Hersteller der Speicher schlagen auch noch ihre Marge drauf. Die Händler natürlich auch.

      • Lorenz Müller meint

        06.12.2023 um 11:31

        PV Equipment hat keine Importzölle und auch keine MwSt.

        Die Wahrheit ist, dass die Installateure und Kunden größtenteils einfach schlecht Informiert sind und hohe Preise hinnehmen.

      • Steffen meint

        06.12.2023 um 11:58

        Mehrwertsteuer eigentlich nicht, da PV-Produkte ja von der Umsatzsteuer befreit sind.

    • Anti-Brumm meint

      06.12.2023 um 10:18

      Weil die Dinger trotzdem gekauft werden.
      Macht ja zB. Apple genauso.

    • fgragr34 meint

      06.12.2023 um 10:30

      @Justin Case wo lebst du? Es geht um maximale Gewinne!

      • South meint

        06.12.2023 um 14:07

        Ja, Ma ik und der Kunde will möglichst günstig einkaufen. Wir nennen das Marktwirtschaft. Sag mal, in welcher Branche muss man arbeiten, um so wenig davon zu verstehen? ;-)

      • nie wieder Opel meint

        06.12.2023 um 16:52

        betreutes Wohnen.

    • Lorenz Müller meint

      06.12.2023 um 11:29

      Naja liegt ja in deiner Hand.
      Es gibt auf eBay genug Akkus für deutlich weniger als 200€/kWh.
      Man beschwert sich doch bei Porsche auch nicht wie teuer die Autos sind, sondern kauft einfach woanders?

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