Im Juni 2024 stiegen die Pkw-Zulassungen in der EU um 4,3 Prozent, angetrieben durch Zuwächse in drei der vier wichtigsten Märkte der Region: Italien (+15,1 %), Deutschland (+6,1 %) und Spanien (+2,2 %). Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge ging gegenüber dem Vorjahr zurück. Gleichzeitig stieg der Marktanteil von Hybridfahrzeugen.
Im Berichtsmonat gingen die Zulassungen von Elektroautos um 1 Prozent auf 156.408 Einheiten zurück, wobei ihr Gesamtmarktanteil von 15,1 auf 14,4 Prozent sank. Trotz erheblicher Zuwächse in Belgien (+50,4 %) und Italien (+117,4 %) konnten diese Zuwächse die zweistelligen Rückgänge in den anderen Spitzenmärkten nicht ausgleichen: Deutschland (-18,1 %), die Niederlande (-15 %) und Frankreich (-10,3 %).
Die Zulassungen der Plug-in-Hybridfahrzeuge gingen im letzten Monat um 19,9 Prozent stark zurück, wobei in drei der größten Märkte erhebliche Rückgänge zu verzeichnen waren: Belgien (-49,2 %), Frankreich (-21,7 %) und Deutschland (-3,4 %). Im Juni machten Plug-in-Hybride mit 66.482 verkauften Einheiten 6,1 Prozent des gesamten Automarktes aus, gegenüber 7,9 Prozent im letzten Jahr.

Hybrid-Elektrofahrzeuge waren die einzige Antriebskategorie, die ein Wachstum verzeichnete: Die Zulassungen stiegen im Juni um 26,4 Prozent auf 321.959 Einheiten. Alle vier größten Märkte für dieses Segment verzeichneten zweistellige Zuwachsraten: Frankreich (+34,9 %), Italien (+27,2 %), Spanien (+23 %) und Deutschland (+16,5 %). Durch dieses Wachstum stieg der Marktanteil von Hybrid-Elektrofahrzeugen von 24,4 Prozent im Juni 2023 auf 29,5 Prozent.
Die Verkäufe der Benziner blieben im Juni 2024 relativ stabil und gingen um 0,7 Prozent zurück. Rückgänge in wichtigen Märkten wie Frankreich (-20,2 %) und Spanien (-7,5 %) wurden durch Zuwächse in Deutschland (+12,1 %) und Italien (+6,9 %) ausgeglichen. Infolgedessen liegt der Marktanteil von Benzinern jetzt bei 34,4 Prozent, gegenüber 36,2 Prozent im Juni zurückliegenden Jahres.
Auf dem Markt für Dieselfahrzeuge war die Situation ähnlich, mit einem leichten Rückgang von 0,9 Prozent, was zu einem Marktanteil von 12,7 Prozent im Juni führte. Während Deutschland einen Zuwachs von 12,4 Prozent verzeichnete, wurden auf anderen wichtigen Märkten wie Italien (-18,3 %), Frankreich (-8,3 %) und Spanien (-2,1 %) Rückgänge beobachtet.
hu.ms meint
Diese zahlen für nur einen monat finde ich uininteressant.
Wann gibts zahlen für das 1. Hj. mit vergleich zum vorjahreszeitraum nach hersteller-makrtanteilen ?
Oder werden die nicht mehr veröffentlicht weil das infarkt-risiko der tesla-fans zu grosws ist.
Solariseur meint
Hast Du Dich vom finanziellen Herzinfarkt als Laienshorter schon erholt? Verstehe gut, dass Du wegen der vergangenen Entwicklung – entgegen Deiner Prognosen – am Würfelhusten leidest.
Andi EE meint
Deutschland als Kontraindikator für Teslas Geschäftsgang weltweit. 😄
hu.ms meint
Es geht hier um europa.
Andi EE meint
„Oder werden die nicht mehr veröffentlicht weil das infarkt-risiko der tesla-fans zu grosws ist.“
Das sind doch einfach kleingeistige Sätze. Geh doch wieder short, dann ist alles gut, dann profitierst wenigstens du, wenn es Tesla nicht kann.
hu.ms meint
Sieht doch garnicht so schlecht aus für tesla:
Bei eu-evs: alle länder YTD 16.1 % = 2.platz.
In USA rückgang auf unter 50% marktanteil.
China ist mir nicht bekannt – aber sicher keine 500k.
hu.ms meint
…die dort pro hj gebaut werden könnten.
South meint
Es sind tatsächlich gute Nachrichten. Trotz der Schwäche in der BRD, in Europa sind die E Auto Zulassungen überraschend sehr stabil und robust geblieben, trotz schlechterer Rahmenbedingungen. …
Yoshi meint
Weil ich keine Lust hätte, mir jetzt einen Neuwagen mit einer Antriebsart zu kaufen, die in 5 Jahren vielleicht schon unverkäuflich ist, oder zumindest kaum nachgefragt wird.
Was wir „brauchen“ und was die Wähler wollen sind zwei paar Schuhe, ob es dir gefällt oder nicht.
Yoshi meint
Antwort an Gerry ganz unten.
Dieses Kommentarsystem…
MichaelEV meint
Also keinen Verbrenner kaufen, denn der CO2-Emissionshandel wird die Verbrenner unverkäuflich (an sich ein unsinniger Begriff) machen.
Yoshi meint
Och, den gibt’s ja nicht in allen Teilen der Welt und auch in der EU ist der nicht in Stein gemeißelt. Und selbst wenn, die Steuern und Abgaben auf Sprit sind schon jetzt so hoch, dass viiiiiiiel Spielraum für eine Spritpreisbremse besteht
South meint
Der Yoshi ist echt ein Phänomen … das wirklich lustige daran ist, dass er wirklich glaubt, dass, nur weil er die Notwendigkeit nicht sieht, sich die ganze Welt auch daran ausrichten wird. Andere Länder, Politik, wissenschaftliche Erkenntnisse… das ist für Yoshi alles nur eine Frage der Zeit, bis die auch so „clever“ wie er werden und das ganze vergessen…
hu.ms meint
Nun, er glaubt einfach, dass sich die politik an der meinung der mehrheit orientiert, die weiterhin günstig autofahren wollen.
Wie schon öfters geschrieben:
80% sind für klimaschutz, wenn es sie aber mehr kostet, sind 80% ganz schnell anderer meinung.
Oder anders ausgedrückt: für die lebenswerte zukunft ihrer kinder sind sie nicht bereit für heizung und auto mehr auszugeben und sich bei gleichem einkommen in anderen bereichen einzuschränken. z.b. urlaub.
Lotti meint
Bla bla bla. Mein Model 3 ist im Vergleich zu den Verbrennern, wie ein iPhone zum Nokia 3210.
Der Wandel findet gerade statt, auch wenn es noch viele Ewiggestrige gibt.
Yoshi meint
Echt? Hat es wesentlich unfangreichere Funktionen, die das Ganze 10 mal so nützlich machen, oderacht es einfach nur nicht Brumm?
Bzgl der Haltbarkeit der verglichenen Produkte gebe ich dir Recht
South meint
Ja, wenn du dir keine Antriebsart kaufen willst, welche du in 5 Jahren nicht verkaufen kannst, dann darfst du dir halt keinen Verbrenner kaufen …. ;-)
Gerry meint
Und im Schnitt werden >40k für einen Verbrenner-Neuwagen ausgegeben. Wer soviel Geld für einen Steinzeitantrieb hinblättert der hat wohl noch nichts von Energieeffizienz und Klimaschutz gehört.
Oder hat einfach Angst vom Tanken aufs Laden umzustellen ?
Dabei ist das Aufladen eine eAutos auch nicht viel anders als ein Smartphone aufzuladen. Und das kriegen doch die meisten hin.
Yoshi meint
Der hohe Anteil an Firmenwagen (ca. 2/3) zieht den Schnitt gewaltig nach oben. Wer wirklich viel im Außendienst unterwegs ist, hat es halt mit einem Diesel bequemer, offenbar entscheiden sich 9 von 10 Firmenwagennutzern trotz Steuernachteil dafür. Dass die alle Angst vorm laden oder noch nichts von Klimaschutz gehört haben, bezweifle ich.
Privat verkaufen sich Dacia Sandero und co am besten. Diese Käufergruppe wurde wohl zum Teil genauso 12-15k für einen elektrischen Neuwagen ausgeben, aber da wird ja leider nichts angeboten.
So einfach ist das
South meint
Hihihi, geil, also Yoshi ist auch bei Verbrenner einfach ein Wahrheitsexperte. Endlich sagst mal einer. Wir fahren alle Dacia Sandero, das wissen bloß viele offenbar nicht so genau. Bin heute hunderttausenden auf der Autobahn begegnet und habs kaum gemerkt…
Yoshi meint
Hihi South, dass der Sandero das meistverkaufte Auto im Privatsektor ist, ist ein einfach nachzuprüfen der Fakt. Aber mit Fakten hast du es ja nicht so:)
Was du so auf der Autobahn siehst ist da sicher die verlässlichere quelle.
South meint
Das der Fakt richtig ist, heisst noch lange nicht, dass dein Schluss daraus richtig ist, schon gar nicht bei deiner engstirnigen Weltsicht. Es ist wie bei den blau-braunen, nur auf den ersten Blick muss es sich richtig anhören. Und jetzt mit Nachdenken.
a) Seit wann zählen denn nur Auto’s die im Privatsektor verkauft werden?
b) Was sagt es denn aus, wenn bei aberhundertmodellen eines das Erste ist. Für den Gesamtmarkt eben eher nichts. Dacia ist eher eine Nischenmarke.
Du machst immer den gleichen Unsinn, nur weil du ein bestimmtes Nachfrageverhalten hast, gibt es trotzdem viele andere und die sind nicht etwa komisch, sondern haben andere Rahmenbedingungen… aber den Bogen kriegst du nicht mehr, der Zug ist abgefahren…
brainDotExe meint
Seit wann haben Energieeffizienz und Klimaschutz beim Auto höchste Priorität?
Da gibt es andere Kriterien, die den Käufern wichtiger sind.
South meint
Der zweite Experte, der glaubt, nur weil er alten röhrenden Museumteilen nachhhängt, dass gefälligst alle anderen dass auch mögen und aushalten müssen…
gradz meint
@South beim Auto geht es nicht um die Umwelt und das Klima ändert sich sowieso. Aktuell sind aber optimale Klimabedingungen vorhanden deshalb gibt es auch so viele Menschen.
Ganz schlecht für die Umwelt sind Pendler.
South meint
Es gibt aktuell wirklich nur soviele Menschen, weil es optimale Klimabedingungen gibt? Hätten also wegen des Klimas 1950 oder 1850 oder 1150… dann keine 8 Mrd. Menschen Leben können?
Ganz schlecht für die Welt sind wohl eher laute Menschen ohne Substanz, gepaart mit fehlendem Aufbaupotential. Vermutlich ist das tatsächlich das größte Problem geworden … das die Graslegalisierung gleich so schnell durchschlagen würde… sorry, ein bißchen Spass muss sein … da kann man nun wirklich nicht mehr ernst bleiben…. ;-)
Daniel S meint
85% der verkauften Autos in der EU haben noch immer einen Verbrennermotor eingebaut.
Erschreckend.
eCar meint
Kein Wunder. Alle warten auf einen 25000€ BEV mit 150Kwh Akku, damit weiterhin die täglichen 600Km bei 160Km/h gefahren werden können.
Yoshi meint
Ne, die warten z.b auf einen bezahlbaren elektrischen Kombi oder ähnliches.
Wenn man im halbwegs bezahlbaren Bereich nichts liefert, bzw in den nächsten Jahren nur Kleinwagen mit Mini-Reichweite ankündigt, muss man sich nicht wundern. Abseits der über 60% Dienstwagen sind die meistverkauften Autos Dacia Sandero und co. Die Kundschaft dafür kann oder will nicht 10.000€ zusätzlich drauflegen, um beim eC3 oder ähnlichem zu landen.
Ist das tatsächlich so schwer zu begreifen?
Stefan Redlin meint
Ich glaube das Problem welches Du schilderst ist gar nicht wirklich ein E-Auto-Phänomen. Familien waren schon immer die Gekniffenen, denn sie haben oft das wenigste Einkommen und zudem die „teuren“ Kinder. Auch zu Verbrennerzeiten war ein Passat-Kombi nie günstig, schon gar nicht als Neuwagen. Das ist bei E-Autos nicht anders. Jetzt könnte man ja sagen, dann wird es vielleicht ein ausländisches Fabrikat richten. Das glaube ich aber nicht, da der Fahrzeugtyp Kombi eigentlich nur in Deutschland geht und gefragt ist. In keinem anderen Land interessiert Kombi. Darum wird von dort auch kein Game-Changer kommen.
Ben meint
„einen bezahlbaren elektrischen Kombi“
Warum sollten Firmen Produkte anbieten die nur in einem winzigen unbedeutendem Absatzmarkt nachgefragt sind ???
Oh sorry…ich habs gerade gesehen hat ja der Verbrenner Troll geschrieben -_-
Yoshi meint
Hi Ben, jedenfalls scheint das aktuelle Portfolio ja nicht so gut anzukommen.
eBikerin meint
Komisch Ben Kombis waren mal in Skandinavien auch der Renner.
Und übrigens – es ist sehr unhöflich und zeugt nicht von geistiger Reife wenn man andere dauernd als Verbrenner Troll bezeichnet, Mal drüber nachdenken.
Halber Akku meint
Ich habe meinen Hyundai Händler gefragt, warum es den Ioniq 6 nicht als Kombi gibt (da gab es auch schon mal Bilder im Netz wie der dann aussehen könnte). Antwort: Würde sich in Deutschland sicher besser verkaufen als die Limousine, aber auf dem Rest der Welt wird dieser Fahrzeugtyp inzwischen zu wenig nachgefragt. Warum das so ist, muss man nicht verstehen.
Andi EE meint
Der Hyundai Ioniq 6 gewinnt vor allem durch sein flach auslaufenden Heck an Aero-Performance. Das wäre dann beim Kombi weg, wenn der nach Schema Hatchback ausläuft.
Man muss einfach sehen, dass der Passat zwar unter den grösseren Verbrennern relativ gut bezüglich Luftwiderstand war, aber halt mit einem cw-Wert von 0.30-0.32 im Vergleich zu guten BEVs, extrem schlecht dastehen würde. Noch schlimmer sieht es bei kürzeren Polos und ähnlichen Fahrzeugen aus (ca. 0.35).
Die leichte Bananenform von Model Y und vom Ioniq 6 welcher auch ziemlich hoch aufbaut, beeinflusst den Luftwiderstand auch positiv. Ein Kombi vom Ioniq 6 wird es sicher nicht geben, da man sonst die DNA (gute Aerodynamik) killen würde. Dass es so was wie das Model Y geben könnte, wo man länger oben mit der Karosse bleibt, aber dann abfällt, hingegen schon. Diesen Raum opfert man ja nicht zum Spass, das ist der bestmögliche Kompriss aus Aerodynamik und Stauvolumen.
Fahrzeuge wie der ID.4 oder Enyaq laufen kombiartiger hinten aus, damit mehr Stauvolumen erhalten bleibt, haben aber klar schlechtere cw-Werte und somit deutlich höheren Luftwiderstand.
Steffen meint
@Andi EE Interessant ist dann allerdings schon, dass es VW irgendwie gelungen ist einen BEV-Kombi auf die Beine zu stellen, der kaum Abstriche hat gegenüber der Limousine. Die ID.7-Limousine hat nach WLTP 618 km Reichweite, der ID.7 Tourer nur 13 km weniger!
Andi EE meint
@Steffen
Eben … der WLTP-Wert hat null Ausssagekraft bezüglich Autbahn / Langstrecke. Der könnte trotz klar schlechterem cw-Wert, praktisch ident sein, schlicht weil i Durchschnittgeschwidigkeit be ca. 50km/h … auf Deutsch, die Aerodynamik spielt bei dem Zyklus eine beinahe zu vernachlässigende Rolle.
Was für eine Farce, wenn man doch im Schnitt 100-130km/h schnell fährt. Das Fahrzeug beim WLTP nu 5% zurückliegt, kann bei Autobahntempo 30% auf ein Gutes verlieren, kein Problem.
Das ist eine Verbrauchertäuschung wie man sie sonst nirgends sieht, zumal ja die Reichweite nur dort wirklich wichtig ist. 80% der Fahrzeug sind schlecht bis sehr schlecht für diese Aufgabe konstruiert. Die Verbraucher haben keinen Schimmer, wieviel Abstriche sie machen müssen.
gradz meint
14,4% sind nach über 10 Jahren Emobilität nix und die 3% im Bestand ( wovon die Hälfe nichtmal einen Verbrenner ersetzt hat) zeigen das der Wandel noch lange nicht in der Breite angekommen ist. Es wird wohl noch bis 2035 dauern.
Das liegt einzig und allein an den sehr hohen Kaufpreisen.
Fred Feuerstein meint
Ja und? Wen interessiert dieses Geschwätz? Derweil bin ich elektrisch im Urlaub. Ist super.
Yoshi meint
Aber sicher nicht mit einem 25.000€-Auto. Ihr könnt machen was Ihr wollt, nur zwingt mich nicht über steigende Spritpreise irgendwann mit einem ec3 in den Urlaub fahren zu müssen:)
ID.alist meint
Yoshi,
nein kein e-C3 aber ein gebrauchter TM3,ID.3 oder ähnliches. Sprit wird jedes Jahr teurer, Strom dagegen sollte eher stabil im Preis bleiben, solange der verrückte Russe nicht weiter durchdreht, aber dann ist sowieso Urlaub mit einem e-C3 das kleinere Problem.
Fred Feuerstein meint
Tja Yo.shi, dann musst du halt weiter tanken fahren, das nennt man wohl persönliches Schicksal,
Derweil lade ich für 0,23 €/ kWh gut DC im Urlaub in den Niederlanden.
Solariseur meint
Wie wäre die Lösung:
BEV-Kleinwagen für Alltag
Verbrenner-Mietwagen-Van für Urlaub?
Mal abgesehen davon, dass ich nicht 800 km in Urlaub fahren würde (kann man ja fliegen) gibt es Südlich von Deutschland ordentliche Mietwagen ab 16 EUR/Tag.
Statt 3 Tage Qual im PKW klaro 4 Stunden in der Luft. Ist auch viel günstiger für die, die rechnen müssen.
Verstehe nicht, warum man sich Leipzig – Gardasee an einem Tag mit TDI quält, zumal es da Direktverbindung gibt.
gradz meint
@Fred Feuerstein die Zahlen hast du verstanden? Prima.
Ich fahre derweil mit HVO Diesel sauberer und schneller in den Urlaub.
Ich vermute du bist auch gegen die Feststoffakkus :)
gradz meint
@Solariseur 7h zum Gardasee sind doch OK Klar mit deinem Eauto brauchst du 2-3h länger. Wie kommst du auf 3 Tage?
Mit dem Flugzeug braucht man deutlich LÄNGER!
Bitte beachte das das Flugzeug an der Haustür startet sonder z.B. gern mal in Berlin und man 2-3h VORHER am Flughafen sein muss. Fährt man das mit der Bahn sollte man min 4h einplanen.
Yoshi meint
Id.alist,
Die Strompreisen werden leider aufgrund des Netzausbaus zukünftig steifen, zumindest wenn man seriöse und regierungsnahe Prognosen glaubt. Sprit wird ja lediglich künstlich verteuert, das kann nach einem Regierungswechsel von heute auf morgen anders aussehen (siehe Spritpreisbremse).
Ich traue aktuellen Autos ohne Garantie nicht über den Weg, viel zu anfällig (egal welche Marke und welcher Antrieb).
eBikerin meint
Oh man Solar – ich fliege im Sommer wieder in den Urlaub – weil ich kein Auto mehr habe – Strecke Haustüre – Haustüre 890 Kilometer – Flugzeit 1,5 Stunden – und nun rate mal wie lange ich tatsächlich unterwegs bin? Fun-Fakt mit einem Verbrenner wäre ich schneller – mit einem eAuto wie dem neuen Taycan Plus würde ich gemütlicher ankommen und etwa gleich lange brauchen.
Ach ja, bist du eigentlich noch nie geflogen oder Auto gefahren – deine Zeiten die du angibst lassen es vermuten
Solariseur meint
Ich fliege regelmäßig von BRD nach Andalusien. Bin es einmal mit dem Auto – nie wieder. Danke.
Zum Flughafen mit Taxi 1,5 Stunden. Am Ziel-Flughafen wartet der Mietwagen oder meine Frau. In Santiago steht seit Jahren ein Auto von mir am Flughafen, das nutze ich gelegentlich, wenn Wellen dort sind. Kostet 3 Euro am Tag. Man wir vom Parkservice abgeholt und das Auto ist gewaschen und startklar.
Leipzig-Gardasee gibt es Direktverbindung. Der Shuttleservice bringt Dich punktgenau vor die Tür.
Wo bitteschön ist das Problem? Niemals mehr möchte ich so riesen Strecken mit dem Auto fahren, auch nicht nach Italien.
Solariseur meint
„2-3h VORHER am Flughafen“
Was sind das für Märchen? Was machst Du dann 3 Stunden dort? QWarum nicht gleich 5 Stunden für Swarovski?
Mäx meint
@Sola
Also mal im Ernst:
Für das was du fliegst, kann unser Dieselfreund auch weiter dieseln und ist damit vielleicht sogar noch umweltfreundlicher unterwegs.
Zumindest bei internationalen Flügen wird empfohlen 2-3h vorher da zu sein.
Ob das auch so sein muss…keine Ahnung, bin schon ein paar Jahre nicht mehr geflogen.
Solariseur meint
Im Jahr 2023 lag der durchschnittliche Kerosinverbrauch der deutschen Flugzeugflotte bei knapp 3,6 Litern pro Passagier und 100 km. Quelle: Atmosfair.
Ich hab da kein schlechtse Gewissen. Und von den Kosten sowieso ein Witz. Maut nach Andalusien ist schon teurer als jeder Flug, selbst wenn der Tesla den Strom für lau bekommt.
Und sicherer ist es auch. Wenn es beim Fliegen eine vergleichbar hohe Unfallrate wie beim PKW gäbe, würden alle Flieger wohl am Boden bleiben. Das aber nur mal so am Rande.
BrainBug meint
@gradz:
also 1. bezweifle ich dass du es in 7h von Leipzig zum Gardasee schaffst. Ich sag nur Reiseverkehr und Baustellen. 9-10h sind da wohl realistischer. (ich verlasse mich da mal auf Google Maps)
und 2.: warum sollte ich mit dem EAuto 2-3 Stunden länger brauchen?
Je nachdem was du bevorzugst und welches Auto du hast brauchst du 1 langen bis 3 kurze Ladestops. Aber das kostet dich in etwa 1 Stunde. in Summe.
Also wenn ich nicht laden müsste würde ich auch so alle 2-3 Stunden mal kurz stehen bleiben um mir die Füße zu vertreten. Meine Kids brauchen das sowieso.
Außer du meinst eines der neuen EAutos mit kleinem Akku (z.B. eC3), wo du vielleicht 200km Autobahn bequem schaffst. Da würde ich deiner Zeitschätzung zustimmen.
Diese Autos sind ein Zwischenschritt. Preislich etwa 10k unter den bisherigen Einstiegsfahrzeugen um neue Zielgruppen zu erreichen.
Die sind bereits super für den Alltag, aber noch mühsam auf der Langstrecke.
Trotzdem ein guter Kompromiss, wenn man das nur 0-1mal im Jahr braucht und Autos mit großen Akkus noch nicht leistbar sind.
Aber die Preise fallen Jahr für Jahr mit den laufenden Verbesserungen der Akku Technologien.
Und damit steigt dann auch die Kapazität in der Einstiegsklasse. Und somit erschließen sich weitere Kundengruppen. Und so weiter.
Das läuft so seit Jahren.
Und wenn man sich ansieht was gerade in die Massenproduktion startet, braucht man keine Glaskugel um zu erkennen was das bedeutet.
Mag sein dass es 2035 noch Leute gibt die auf ihren Verbrenner schwören, aber ich bezweifle dass es viele sein werden.
Aber hey, ich starte auch noch manchmal meinen Oldtimer, andere haben dafür ein Pferd. Nur Dampfmaschinen seh ich tatsächlich sehr selten :-)
Mäx meint
@Sola
Ich sag ja auch nicht, dass es auf manchen Ebenen nicht Sinn ergibt zu fliegen.
Die 3,6l/100km pro Passagier gelten dann für dich, wenn du alleine fährst.
Okay.
Fährt unser Maikiboy mit 4 Personen in den Urlaub, wären das im Flugzeug 14,4l/100km…da sieht die CO2 Bilanz schon deutlich anders aus.
Finde es befremdlich, sich auf einer Plattform, die sich um elektrisches Fahren dreht und damit eine nachhaltigere Mobilität, für das Fliegen stark zu machen…
Solariseur meint
Nun, es geht um Alternativen zum Vorschlag von Maaiiikk, mit dem TDI in den Auslandsurlaub zu fahren.
Anstrengender, nicht weniger Emissionen, wesentlich teurer. Besser? Nö. Da müsste jeder zu Hause beliben und radeln.
Und ja, Fliegen ist für solche Strecken (m)eine Alternative. Stelle mir vor, alle Passagieren würden das in Zukunft mit BEV machen wollen. Supergau.
BEV geht nicht für alles – sag ich als überzeugter Teslafanatikjüngermuskhörigerblasenbewohner aus der DDR (hab ich alles erwischt?).
Stefan meint
Es gibt auch elektrische Schnellzüge für die Urlaubsreise. Langsamer als ein Flugzeug, aber oft schneller als im Auto. Am Ziel kann man sich Auto oder Fahrrad mieten oder den dortigen ÖPNV testen.
Solariseur meint
Deutsche Bahn – nein danke, nie wieder.
AVE hingegen ein Träumchen. Selbes Prinzip, völlig anders umgesetzt. Super Alternative zum fliegen.
Länderübergreifend mit der Bahn ist mir nix. Dauert zu lange.
hu.ms meint
Den ansatz mit dem verbrenner für die urlaubsfahrt haben wir auch realisiert:
3 haushalte halten sich gemeinsam einen 12-jährigen passat-variant.
Für größere transporte und eben die urlaubsfahrt wg. lademöglichkeit und keine ladepausen.
Bin zwar immer noch dabei, habe ihn aber für den urlaub die letzten beiden jahre nicht mehr genutzt, da wir nur noch zu zweit fahren und die 2 x 40 min. laden meines ID2 Pro für kaffee und spaziergang nutzen.
Man muss einfach im kopf entspannter werden und nicht so typisch deutsch hetzen.
Stefan Redlin meint
Deinen letzten Satz würde ich eher nicht betätigen wollen. Da fast alle Autos auf Kredit gekauft werden, kann man sich ja auch für ein E-Auto Geld leihen. So gesehen könnten schon viel mehr Menschen, so wie ich über 10 Jahre, elektrisch fahren. Es ist eine Frage des Willens und die Negativcampagnen der deutschen Hersteller in den Anfangszeiten der E-Auto-Transformation wirken bei vielen ebenfalls immer noch nach.
Yoshi meint
Rechnet man die zusätzlichen Finanzierungskosten eigentlich in die TCO ein?
gradz meint
@Stefan Redlin Wer einen Kredit fürs Auto aufnehmen muss kann es sich nicht leisten.
Fred Feuerstein meint
Es soll Leute geben, die können rechnen. 25.000 € zu 0 % finanziert und den Betrag zu 3,75 % angelegt, sorgt für einen Zinsertrag von 937,50 €.
Macht mehr Sinn als Barkauf.
Yoshi meint
Danke Fred, mir wurde ein Angebot von 5,99% für einen Kredit gemacht.
Da habe ich kurz gerechnet und mich dagegen entschieden.
Mäx meint
@Fred
AbER NuR GEkAUft ISt AUch WIRklICh BEzaHlt!!1!11!
tigger996@arcor.de meint
Tja, kann ja glücklicherweise jeder so machen wie er will. In 4 Jahren 3750 € einfach so zu verdienen will halt nicht jeder. Manche haben eine Aversion gegen Geld. Und ob mir da Auto erstmal gehört oder der Bank ist mir völlig egal, das Geld für einen Barkauf hätte ich sowieso.
Fred Feuersteln meint
Tja, kann ja glücklicherweise jeder so machen wie er will. In 4 Jahren 3750 € einfach so zu verdienen will halt nicht jeder. Manche haben eine Aversion gegen Geld. Und ob mir da Auto erstmal gehört oder der Bank ist mir völlig egal, das Geld für einen Barkauf hätte ich sowieso
Solariseur meint
Ich wäre froh, ich hätte alle meine Autos geleast – dann wären sie alle weg. Ich mag die Kisten eigentlich gar nicht mehr und muss nun sehen, wem ich die Dinger andrehe. Ihre Zeit ist einfach vorbei und es nervt mich, wenn mich die Leute dauern deswegen anglotzen und anquatschen. Seit BEV macht es damit keinen Spaß mehr, ist anstrengend.
Was für ne b l ö d e Idee, solche Dinos zu horden und Kohle rein zu stecken.
hu.ms meint
Insteressante rechnungen die ihr hier anstellt, denen ich nicht zustimmen kann.
Wenn ich ein auto bar bezahle hat der hersteller keine finanzierungskosten und kann mir folglich das auto um diesen betrag günstiger verkaufen – mit gleichen ertrag für ihn.
Ach ja: in der rückzahlung/leasingsrate ist auch ein erhablicher teil an amortisation enthalten, der natürlich bei einer vergleichsrechnung vom angeglegten kapital abgezogen werden muss und damit weniger zinsen ergibt.
hu.ms meint
Und noch als letztes: der zinsertrag ist EST-pflichtig.
Ziemlich schwach eure rechnungen.
Fred Feuerstein meint
Tja, schöne Theorie die du da anstellst, aber die stimmt in der Realität schon lange nicht mehr. Kannst du ja schon bei deinem kargen id.3 sehen, da hast du eine billige Wallbox und ein paar Felgen bekommen.
30.000 € zu 0 % finanziert und zu 3,75 % angelegt ergibt einen noch höheren Zinsertrag, da kommst du erst Recht nicht mit deinen für den Händler billigen Zugaben nicht hin. Und wenn du schon klug pupsen möchtest, dann wenigstens richtig: Es nennt sich Kapitalertragssteuer und nicht Einkommensteuer,,,
Fred Feuerstein meint
Kleiner Nachtrag: Es versteht sich von selbst, dass man bei der Preisverhandlung des Fahrzeuges als Barzahler auftritt. Aber es zeigt hu.m,s, dass du offenbar wenig wirtschaftliche Kenntnisse hast. Was machst du noch gleich beruflich?
hu.ms meint
Hallo Fred,
Zinserträge sind einkommensteuerpflichtig. Die kapitalertragssteuer ist nur der unterjährige abschlag. Ähnlich der lohnsteuer bei nichtselbständiger arbeit. Egal – entscheidend ist die steuerpflicht, die den oben berechneten angeblichen vorteil heftig mindern.
Und zur amortisation, die den grössten teil der raten ausmachen schreibst du natürlich nichts.
Diese ist monat für monat vom angelegten kapital abzuziehen, da ja für die rate benötigt. Mindert ebenfalls den zinsertrag.
Als selbständiger solltest du schon die finanzielle kompetenz haben , solche erheblichen faktoren zu berücksichtigen.
Fred Feuerstein meint
Die Kapitalertragssteuer ist ein Teil der Einkommenssteuer und wird nur abweichend besteuert, wenn dein Gesamtsteuersatz unter 25 % fällt, sonst sind es immer 25 % plus Soli als Privatperson. Aber das weißt du sicher. Und natürlich habe ich es oben vereinfacht dargestellt, wir sind hier ja nicht im Finanzforum. Fakt ist aber: Es lohnt sich eigentlich immer, wenn man niedrige Zinskonditionen bekommen kann und das Geld bar liegen hat. Du kennst doch sicher den Begriff: Opportunitätskosten…Vielleicht auch nicht, egal.
Fred Feuerstein meint
Kommentar hängt: Kurzum: Meine vereinfachte Ausführung passt, Barkauf ist eigentlich immer schlechter, wenn man das Geld liegen hat: Stichwort Opportunitätskosten.
Fred Feuerstein meint
Kommentar hängt: Kurzum: Meine vereinfachte Ausführung passt, Barkauf ist eigentlich immer schlechter, wenn man das Geld liegen hat: Stichwort Opportunitätskosten.
Fred Feuerstein meint
Ist doch wohl klar, dass ich das hier vereinfacht darstelle, es ging um das Prinzip. Aber war eigentlich auch klar, dass du das nicht verstehst.
Machen wir uns doch einmal den Spaß bei deiner kargen id.3 Gurke, 31.600 €, sind bei niedrigen 3,75 % ein Zinsertrag von 1.185 € im Jahr. 1000 € Freibetrag. Nach 4 Jahren monatlich mit 694 € aus dem vorhandenen Barvermögen abgezahlt und mit 0 % abgetragen. Im ersten Jahr bekommst du 1.012 € an Zinsen, für 12 € musst du wahnsinnige Steuern zahlen: 3,36 €. Anschließend keine mehr.
Nach vier Jahren hast du auf diese Weise 2.324 € erwirtschaftet. Selbst ohne Freibetrag kommen so 1.713 € zusammen. Das Geld auf andere Art und Weise angelegt, ist der Ertrag entsprechend höher.
Was machst du noch beruflich?
hu.ms meint
Hallo Fred,
der freibetrag bei der KEST ist doch längst schon anderweitig verbraucht – oder hast du ohne das kapital für das auto kein geld mehr angelegt ?
Die amortisaton kannst du aber gerne auf 350 mtl. reduzieren. Es ist ja nach 4 jahren z.b. beim leasing noch ein fahrzeugrestwert vorhanden.
Die zugaben, die ich erhalten habe betrugen 850 € für die go-e WB + adaptersätze und 1.300 € für sommer-alus und winterreifen sowie rd. 80 € zulassungskosten.
Fred Feuerstein meint
Lesen und verstehen ist nicht so deine Stärke, oder? Ich habe beide Wege aufgezeigt, sowohl mit als auch ohne Freibetrag.
Deine Wallbox und die Felgen würde ich ebenfalls als Zugabe erhalten, da ich bei der Verhandlung als Barzahler auftrete. Hat in der Vergangenheit immer geklappt.
So oder so, Barzahlung macht in den meisten Fällen wenig Sinn. Als Unternehmen erst Recht nicht, da die Opportunitätskosten viel höher sind und da auch noch Abschreibung zum Tragen kommt.
hu.ms meint
Jetzt, wo dir die argumente ausgehen kommst du mit firmenfahrzeug uns eck.
Davon war bisher nicht die rede. Verzweifeltes neues unpassendes argument.
Ach ja: Dank glücklichen (war ja nicht vorhersehbar) agieren der vorgeneration mit immobiien arbeite ich garnicht.
Fred Feuerstein meint
Entschuldige, aber irgendwie hast du wirklich ein Verständnisproblem…
Das ist gut für dich, dass du nicht arbeiten musst. Denn offenbar ist dir wirtschaftliches Verständnis fremd und deine Auffassungsgabe scheint auch nicht besonders ausgeprägt zu sein.
Gerade mit deiner ins Spiel gebrachten geringeren Abtrages, wird eine Finanzierung noch lukrativer. Barzahlung macht einfach selten Sinn.
Und ich habe lediglich hinzugefügt, dass es als Unternehmen sogar noch weniger Sinn macht bar zu zahlen. Kannst du aber nicht wissen.
Aber rechne mir doch mal vor, wieso dein Barzahlungsmodell günstiger sein soll. Übrigens der go-e Charger hat selbst 2020 keine 800 € gekostet, für den Händler sowieso nicht, der hat dafür rund 400 € aufgewendet.
hu.ms meint
Wo gibts derzeit 3.75% auf tagesgeld?
VW-BEV musst du an VW bezahlen, da gibts keinen nachlass. Der agent darf auch kein geld zurückzahlen. Es bleiben nur zugaben.
Die e-go kostete 2020 incl. 4 Kabeladapter 850 € brutto.
Behaupte nicht dinge die du nicht beweisen kannst.
Bei finanzierung/leasing musst du teuren service machen und VK-versichern. Rd. 2.000 € zinsvorteil habe ich locker bei kauf durch zugaben und in 4 jahren bei kosten eingspart.
Aber es ist für mich kein problem, deinen unzutreffenden berechnungen zuzustmmen. „Unbedingt rechthaber“ gibts einfach auf dieser welte da muss man einfach darüberstehen.
Fred Feuerstein meint
Alles klar…Danke, du hast es bestätigt….Dass du die Berechnung nicht nachvollziehen kannst, zeigt dass du schlicht und ergreifend keine Ahnung hast. Da lohnt auch keine Diskussion.
Alleine schon mit der Frage: „Wo gibt es derzeit 3,75 % an Zinsen…“
Übrigens weiß ich ziemlich genau was der go-e im Jahr 2020 gekostet hat, hab selber einen hier liegen, den ich seinerzeit zusammen mit dem i3 angeschafft habe. Brauche ihn aber nicht mehr, wir haben jetzt vernünftige Ladelösungen.
hu.ms meint
Ich habe nicht bestätigt, dass ich deine berechnungen nicht nachvollziehen kann – sonst hätte ich teile davon nicht widerlegt – sondern dass sie unzutreffend sind. Wer lesen kann hat deutliche vorteile.
Fred Feuerstein meint
So, an welcher Stelle unzutreffend? Und widerlegt hast du gar nichts.
Fred Feuerstein meint
Hm, ganz offensichtlich kommt da nichts mehr. Hab ich auch nicht erwartet.
Gerry meint
Nein das liegt vor allem daran, dass viele die Vorteile der Emobilität von Energieeffizienz bis Klimaschutz schlicht nicht verstanden haben.
South meint
Yoa, kommt man da nicht eher zum Schluss, dass die E Autos den Verbrenner in wenigen Jahren stabil über 10% Marktanteil abgeknipst haben. Und der Bestand von 2% auf 3% um die Hälfte zugenommen hat…?
South meint
@ Ma ik…
Deine Mudder meint
Ohne Verbote wird sich das E-Auto am freien Markt nie durchsetzen, zumindestens den Verbrenner nicht komplett verdrängen, nicht auf dem heutigen Stand der Technik.
gradz meint
@Deine Mudder die besseren Akku sind doch angekündigt. Feststoffakkus könnten es werden.
Peter meint
Der Verbrenner muss ja auch nicht komplett verdrängt oder verboten werden, es gibt ja heute auch noch Pferdekutschen. Und der Stand der Technik wird sich ja weiter entwickeln. Aber entscheidender als der Stand der Technik ist m.E. aktuell der Stand der gesellschaftlichen Diskussion. Und dieser hinkt dem technischen Stand (gezielt) hinterher. Schöne Grüße an den Sauerländer Karnevalsverein.
@alle:
Und natürlich spielen auch die Preise im Massenmarkt eine Rolle. Einen Kredit muss man sich auch leisten können (und wollen).
Und in meinem persönlichen Fall ist das Finanzielle zwar nicht so relevant, wohl aber das Fahrzeugformat. Ich ganz persönlich (als individuelle Einzelmeinung) warte einfach auf ein Polo-Format mit großer Batterie. Ich möchte schlicht kein größeres Fahrzeug, obwohl und weil ich regelmäßig Langstrecke mit einem gewissen Zeitdruck fahre.
Andi EE meint
@Peter
25% würde der Polo mindestens gegenüber einem Tesla M3 auf der Langstrecke mehr verbrauchen. Diese kurzen Hatchbacks sind für die Langstrecke nicht geeignet. Du kannst von ausgehen, dass ein M3 ca. 30% weniger Luftwiderstand bei 120km/h als so ein Polo hat.
Nur als Beispiel:
Geschätzt könntest du jetzt ein M3 Standard mit 60kWh kaufen und würdest gleich weit wie mit deinem neuen Polo mit 80kWh Batteriekapazität, kommen. Nicht auf der Kurzstrecke … auf der Langstrecke, du willst ja lange Strecken (Autobahntempo) möglichst ohne Unterbruch fahren.
Diese WLTP-Lüge verdeckt leider auch die Tatsache, wie viel besser einige BEVs auf der Autobahn performen. Wenn man einen Autobahnwert kommunizieren müsste, gäbe es diese Desinformation und komplett falsche Erwartungen an z.B. diese Hatchbacks auf der Langstrecke, nicht. Das könntest du ganz simpel aus Fiat 500, Opel Corsa, VW e-up und Konsorten, rauslesen.
Peter meint
@AndiEE
Mir geht es nicht um den Verbrauch, mir geht es um die schiere Größe und Praktikabilität. Denn ich benutze den Polo zwar oft auf der Langstrecke, aber eben auch oft in verschiedenen Klein- und Großstädten und deren Hinterhöfen und in Parkhäusern und auf Einkaufsparkplätzen und für den Transport von meines Equipment für eine Rockband (mit altem Röhrenamp und fetten Boxen) und (nicht ganz unwichtig) in einer Garage aus den 60er Jahren. Ein M3 ist für mich 70cm zu lang und 10cm zu breit. Und ich finde das Design im Innenraum pottenhässlich und die Kofferraumöffnung einen Witz. Und das Model Y ist nur bei der Kofferraumöffnung besser und ansonsten genauso ungeeignet für mich. Mein Bedarf, mein Geschmack, mein Empfinden. Musst Du nicht teilen.
Andi EE meint
@Peter
Nein teil ich auch nicht, ich find den Polo auch potthässlich und völlig ungeeignet. Und einen VW würde ich dir wegen Software und fehlendem OTA schon mal gar nie empfehlen. Zumal du dort immer ein schlechtes P/L hast …. so haben wir’s, und können mal den Kopf anwerfen?
Es geht ja um deine Ansprüche die mit der aktuellen Batterietechnik, nicht funktionieren … wenn du so eine Aero-Krücke wie den Polo kaufen möchtest. Du brauchst Stauraum und kaufst dir dann so eine Schuhschachtel, die keine Chance hat, ein grösseres Batteriepaket aufnehmen zu können. Dann willst du noch auf die Langstrecke, hast aber keine Länge im Fahrzeug, die den Luftwiderstand minimieren könnte. Das kann nur aufgehen, wenn du 40% Energiedichte in der Batterie gewinnst.
Und wir haben genormte Parkplätze, wo die aerodynamisch guten Fahrzeuge problemlos drauf passen. Sorry, was erzählst du da? Hast du eine Garage mit 4.50m Länge? Du verstehst, dass man Fahrzeuge auf abnorme Masse nicht konstruieren sollte, da es keinen Markt für solche Fahrzeuge gibt.
Oder du kaufst ein Stadtauto mit kurzem Radstand, wo du wirklich beweglich bist und in jede Lücke reinkommst. Aber der kurze Radstand verhindert die grosse Batterie. Es macht ja auch null Sinn, da so eine Konstruktion auf der Autobahn der Totalversager ist. Aber muss ja nicht sein, wenn man das Fahrzeug im urbanen Raum einsetzt.
Was mich abseits davon wirklich stört, dass in DE der Diesel 12.4% bei den Neuwagenkäufen wieder zugelegt hat. Wow, das ist heftig.
Deine Mudder meint
@ AndieDE
Die meisten Diesel verstecken sich heute unter Mildhybrid und dürften mehr als 12% sein, aber ich persönlich hasse Diesel fast so sehr wie E-Autos, in einen PKW gehört nichts anderes als ein Benziner.
hu.ms meint
Es werden doch keine verbrenner verboten!
Ab 2035 dürfen neuzugelassene autos keine schadstoffe mehr ausstossen.
Das ist doch „technologieoffen“ !
Vielleicht wird ja bis dahin ein verbrenner entwickelt, der alle schadstoffe im fahrzeug als feststoff speichert. Und die variante mit e-fuels gibt ja technisch jetzt schon.
Das wird vermutlich heftig teuer in anschaffung und/oder betrieb. Aber für petrol-heads spielt geld ohnehin keine rolle.
Und möglicherweise sind 3.50 € für den liter e-fuels günstiger als eine wohnung mit lademöglichkeit zum haushaltsstromtarif.
Eines kommt auf jefen fall:
So oder so individuelle mobilität ist luxus und wird teurer – muss man sich dann einfach leisten können.
Yoshi meint
In Brüssel macht man sich gerade warm für eine gewaltige Rolle rückwärts. Da wäre ich auch vorsichtig beim Autokauf und würde lieber mal noch bis 2026 abwarten.
Gerry meint
Warum sollte man abwarten, nur weil jemand vielleicht eine Rückwärtsrolle machen will.
Die Zukunft liegt trotzdem vor uns, und da brauchen wir keine Verbrenner sondern Emobilität.
Georg meint
Gut auf den Punkt gebracht.