Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat den komplett neu entwickelten Transporter enthüllt. Er startet mit einem größeren Raumangebot, einer erhöhten Zuladung, einer gesteigerten Anhängelast und einer verbesserten Wirtschaftlichkeit. „Darüber hinaus sorgen modernste Assistenzsysteme für mehr Sicherheit; durchdachte Cockpit- und Bedienelementen erleichtern indes den Arbeitsalltag“, wirbt der Hersteller.
All das soll auch für den parallel präsentierten Caravelle gelten, den neunsitzigen VW Bus der Baureihe. Erstmals in der Geschichte des Transporter und Caravelle wird es diese Fahrzeuge auch mit einem Plug-in-Hybridantrieb und E-Antrieben geben.
Das Bulli“-Programm besteht ab diesem Jahr aus dem neuen Transporter, dem Multivan und dem ID. Buzz. Die Transporter-Baureihe fächert sich in die reinen Nutzfahrzeuge und in die Caravelle-Serie auf. Der Multivan ist der Freizeit- und Business-Van unter den Bullis, den es auch als neu konzipiertes Reisemobil California gibt. Der ID. Buzz und die Nutzfahrzeugversion ID. Buzz Cargo sind indes vollelektrische Baureihen.
VWN bietet den neuen Transporter als Kastenwagen (reiner Gütertransport), Kastenwagen Plus (Laderaum, Sitze in der zweiten Reihe, verschiedene Trennwände), Kombi (reiner Personentransport) sowie als Doppelkabine mit Pritschenaufbau und langem Radstand an. Die Kombi- und Kastenwagen sind optional mit Hochdach und verlängertem Radstand erhältlich.
Der neunsitzige Caravelle wurde für den kommerziellen Personentransport konzipiert. VWN bietet den eigenständigen Caravelle in einer Grundversion, als mittleres Ausstattungsniveau „Life“ und in der Topversion „Style“ an. Zudem ist auch der Caravelle mit verlängertem Radstand erhältlich. Sowohl die Transporter als Kastenwagen als auch der Caravelle sind zudem in der Allterrain-Version „PanAmericana“ bestellbar.
In der neu konzipierten Cockpit-Landschaft des Transporter und Caravelle kombiniert VWN die digitale Welt der Displays und Bedienelemente mit robusten „Hardkeys“. Hinzu kommt die Integration diverser USB- und 12-V-Schnittstellen sowie – optional – eine oder im Fall der Plug-in-Hybrid- und E-Modelle bis zu drei 230-V-Steckdosen.
Das Stauvolumen des Transporter als Kastenwagen mit Normalradstand und -dach erhöhte sich um über 10 Prozent auf 5,8 m³. Mit langem Radstand und Hochdach stieg das Stauvolumen des Kastenwagens auf 9,0 m³. Die maximale Zuladung von bis zu 1,33 Tonnen (plus 0,13 t) korrespondiert dabei mit dem höheren Ladevolumen. Vergrößert hat Volkswagen um 0,3 Tonnen zudem die maximale Anhängelast, die nun bei bis zu 2,8 Tonnen liegt (gebremst, bei 12 % Steigung).
Sieben Antriebsversionen gibt es zur Markteinführung. Erstmals gehören zu diesem Spektrum neben drei Turbodieselmotoren (TDI) auch ein Plug-in-Hybridantrieb (eHybrid) und drei E-Antriebe (e-Transporter und e-Caravelle). Eine Systemleistung von 171 kW (232 PS) kennzeichnet den mit einem Automatikgetriebe kombinierten Plug-in-Hybridantrieb (eHybrid). Mit 100 kW (136 PS), 160 kW (218 PS) und 210 kW (286 PS) gehen die e-Transporter und e-Caravelle an den Start. Die Kapazität ihrer Batterie beträgt 64 kWh (netto). Zur Reichweite der elektrischen Versionen gibt es bisher keine Angaben.
BEV meint
viel zu kleiner Akku, für Privat total uninteressant, aber dann drei Motorvarianten .. wozu?
Futureman meint
Damit sind ja mit einem Schlag fast alle Fehlerquellen der bisherigen T-Serie verschwunden (kenne keine, der einen Bulli fährt und keine Motorprobleme hat).
Gut für die Auslastung der Ford-Fabriken. Allerdings bremst wieder mal die Akkukapazität den Erfolg.
David meint
Fürs Gewerbe sind 64 kWh ok. Für Wohnmobile eher nicht, da wären 128 kWh nicht zuviel. Wird sicher irgendwann kommen. Ist vermutlich aktuell ein Gewichtsthema. Da hat man es in den USA mit den Zulassungsregularien einfacher, sieht man am Silverado mit 215 kWh netto.
Data meint
Du hast nen seltsamen Humor. 64kWh für Gewerbe okay. Hab den Gag erst nicht begriffen. Ist schon eine besondere Form der Ironie, was Du schreibst.
Data meint
Wenn ich nach Chevrolet Silverado EV goggle finde ich viele Veröffentlichungen von GM, schlechte Nachfrage. Produktionserweiterung gestoppt. Seltsam, dass Du ihn so oft erwähnst, scheint trotz Monsterakku einLadenhüter zu sein. Werde mir mal ansehen, wie sich die Pickups der Konkurrenz verkaufen.
David meint
Der größte Ladenhüter ist der CyberTruck. Teslas Luegen zu den Auslieferungen sind ja dadurch aufgeflogen, dass fast jede Woche ein Rückruf für sämtliche ausgelieferten Fahrzeuge kommt und man so die Zahl aus der vorgeschriebenen Dokumentation ablesen kann. Auch scheinen die Bestellung sich in Luft aufgelöst zu haben. Die erste Version ist offenbar schon eingestellt worden. Auch sieht man es an den Zulassungen im Mutterland, die entgegen allen Prognosen deutlich unter Vorjahr sind, obwohl ja neu der CyberTruck in voller Auslieferung sein müsste. Das wird nächstes Jahr richtig bitter, denn dieses Jahr sind ja noch einige Fans bedient worden. Aber wer kauft diese Gurke nächstes Jahr? 300 km Reichweite…
Data meint
Unglaublich, was der Mann schreibt. Kurz gegoogelt, findet man in seriösen Quellen genau das Gegenteil, was er behauptet.
Und warum macht der das? Verstehe den Sinn nicht.
Dagobert meint
Das stimmt, die sind wirklich fehleranfällig. Beim 2.5 TDI T4 meines Kumpels ist nach 25 Jahren und über 500.000 km so ein komisches Rasseln zu hören…
Duesendaniel meint
Genau den hatte ich auch viele Jahre lang. Nie ein Problem damit gehabt, der 5-Zylinder lief wie ein Uhrwerk.
Besser-BEV-Wisser meint
Oh VW, was ist nur aus dir geworden.
Jetzt muss ein umgelabelter Ford herhalten.
Dazu noch als Nachfolger eines geliebten Kult-Mobils wie dem T6/T6.1.
Mal schauen wie die Kunden reagieren, ich fürchte mit Ablehnung. Wenn sie kaufen dann eher das Original bei Ford. In günstiger.
MichaelEV meint
Und ich finde den Ford auch noch um Welten attraktiver. Der Bulli war eine Erfolgsgeschichte von VW, die hiermit wohl zu Ende geht (passend zum Rest).
B.Care meint
Kooperationsmodelle der beiden Hersteller sind doch nichts neues, nach Amarok und Caddy jetzt eben der T7
Explorer und Capri basieren auf dem MEB
brainDotExe meint
VWN macht doch schon seit Ewigkeiten solche Kooperationsmodelle, siehe Sprinter/Crafter.
Business as Usual.
ID.alist meint
Seit eine Generation sind es zwei unterschiedlich Entwickelte Fahrzeugen.
Besser-BEV-Wisser meint
Für eine Nische wie der Amarok sie besetzt ist so eine Kooperation perfekt.
Für ein Zweckmobil wie den Crafter/Sprinter auch noch (wobei Daimler sich ja daraus gelöst hat und der Sprinter inzwischen auf einer Daimlereigenen Plattform steht)
Für eine Ikone wie den T6 ist es eine Katastrophe.
Auch der Caddy leidet an der Kooperation. Und Ford tut sich auch schwer die Kunden von den besonderen Qualitäten des Explorer zu überzeugen. Denn er hat keine.
Naja, so gibt’s wenigstens Rabatte…
ID.alist meint
Wenn Du den T6 als Ikone siehst, dann hast Du den Multivan als Nachfolger. Wenn Du den Nutzfahrzeug meinst, der Transit von Ford ist das erfolgreichste Modell in Europa, von daher sehe ich nicht wo das Problem liegen soll wenn irgend ein Betrieb mit Ford basierte Transporter durch die Gegend fährt.
David meint
Die erste Kooperation von VW auf dem Gebiet der Kleintransporter war mit dem damaligen Marktführer, dem Tempo Matador, und es war 1949. Das ist also eine sehr übliche Geschichte seit es Nutzfahrzeuge gibt.
ID.alist meint
Naaa, wie viele Jahren hat man im Bunker verbracht?
Schon vor Jahren hat man über diese übergreifende Kooperation gesprochen.
Caddy –> Tourneo connect/Transit Connect
Ranger –> Amarok
Transit –> Transporter
Und dazu kommen 2 Fords (Exporer/Capri) basierend auf die MEB-Plattform.
Genau das ist aus VW geworden, jemand der im Bereich Nutzfahrzeuge mit anderen Firmen kooperiert, weil sonst kommt man nicht auf genügend Stückzahlen.
Aber da fällt mir ein, Mercedes hat es mal mit dem Sprinter gemacht oder momentan den Citano, Toyota macht es mit deren Transporter mit Stellantis, nichts neues eigentlich.
B.Care meint
Mit Fakten brauchst du da nicht kommen, es ist einfach schick über VW abzulästern, nur darum geht es hier.
GrußeinesNiedersachsen meint
Wer VW seit vielen Jahren kennt, hat täglich Steilvorlagen für kritische Anmerkungen, 😁das ist kein Lästern. Verblendete Fanbo(y)s und -girls wie Du reagieren da immer etwas mimösig, gelle?!
B.Care meint
Und schon ist der erste mit Bravour übers Stöckchen gesprungen, Glückwunsch 😀
GrußeinesNiedersachsen meint
Wer hier gestolpert ist und wer Dir gerade ein Stöckchen gehalten hat weißt wohl selbst. Tut’s noch weh? 🤣
Hier mal zu deinem Idol
wiwo.de/unternehmen/autokonjunktur-bericht-vw-koennte-bis-zu-30-000-stellen-abbauen.
Brauchst du ein Kommando mit Leckerli? Oder versuchst Du wieder zu springen und fliegst erneut suf die Kauleiste?
mach brav „sitz“
Faiiin.
Data meint
Oh, das ist ja heftig. So viele werden entlassen? Wer soll dann die vielen geplanten Elektroautos bauen? Verstehe ich nicht.
South meint
Nö, also ich freue mich bestimmt nicht, wenn ein heimischer Hersteller viele Mitarbeiter entlassen muss, zumal auch noch viele Freunde von mir dort arbeiten. Trotzdem war das leider abzusehen und obwohl die Zahl groß scheint, reden wir von max. ca. 10% der Mitarbeiter bei knapp 300T MA in BRD. Da wurden schon vor dem E Auto viel zu viele Kapazitäten ohne Wertschöpfung aufgebaut.
Und solche Jubel-Kommentare sind schon fragwürdig…. ich drück VW die Daumen, dass sie die Kurve kriegen… aber das wird nur mit guten Produkten mit Preis-Leistung klappen. Der Preis ist schon sehr hoch, also müssen die Kosten runter und die Leistung rauf… und das ist machbar…
Und fundierte Kritik an VW ist völlig richtig und hat nicht perse gleich was mit Got tes lä st erung zu tun. Die ID Modelle sind einfach nicht der Standard, den die Kunden in den Segmenten gewohnt waren und schon gar nicht zu dem Preis. Dann keine AHK, kein Variant Modell etc… das waren Handwerksfehler….
Duesendaniel meint
So war der Deal zwischen VW und Ford: VW liefert die MEB-Plattform für die BEVs von Ford und bekommt dafür die Transporter-Basis vom weltweiten Bestseller Transit.
Gar nicht so dumm und auch nicht ungewöhnlich.
Solche Kooperationen hat es immer schon gegeben.