Seit etwas über 100 Tagen leitet Christine Schulze Tergeist als Brand Country Director Deutschland die Marken DS Automobiles, Alfa Romeo und Lancia. Im Gespräch mit Elektroauto-News.net erläutert sie die Pläne der französischen Edelmarke DS auf dem deutschen Markt, insbesondere im Hinblick auf die Elektromobilität, Differenzierung im Premiumsegment und die Rolle von Design und Fertigung in Europa.
Die Elektromobilität stehe bei DS zwar noch am Anfang, doch mit dem vollelektrischen SUV-Coupé DS N°8 und dem kommenden Batterie-Mittelklasse-SUV DS N°4 werde das Portfolio erweitert. „Jedes neue Modell wird eine Elektroversion bieten – das ist unser klares Bekenntnis zur Elektromobilität“, so Schulze Tergeist. Das Ziel, ab 2025 nur noch E-Autos anzubieten, wurde aufgeweicht, DS verfolgt eine „Multi-Energy-Strategie“: Die Kunden können vorerst zwischen Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und vollelektrischen Varianten wählen.
DS betont seine Wurzeln im Pariser Stil und will sich mit handwerklicher Exzellenz, eigenem Designstudio und Qualitätsstandards von anderen Marken des Mutterkonzerns Stellantis abheben. In Deutschland, wo der Premiumanteil hoch und der Wettbewerb stark ist, sieht Schulze Tergeist Chancen: „Unsere Herkunft aus Paris, unsere Verbindung zu Kunst, Kultur, Stil und Handwerkskunst machen uns einzigartig.“
Die Zielgruppe seien Individualisten mit Sinn für Stil – häufig Selbstständige, die sich bewusst gegen Mainstream entscheiden. Für diese Kundschaft sei DS „mehr als ein Auto – es ist Teil ihres Lebensstils“, sagt die Markenchefin.
Trotz technischer Basisgleichheit mit Konzernmodellen wie dem Opel Astra betont DS seine eigenständige Entwicklung – etwa durch besondere Fahrwerksabstimmung, hochwertigere Materialien und akustischen Komfort. „Travelling is an art“ (deutsch: Reisen ist eine Kunst) beschreibt laut Schulze Tergeist den Anspruch der Marke.
Mit dem DS N°8 demonstriert DS seine Positionierung im oberen Premiumsegment. Produziert wird er – wie auch der N°4 – ausschließlich in Europa. Das ermögliche kurze Lieferketten, höhere Qualitätskontrolle und schnelle Auslieferungen innerhalb weniger Wochen nach Fertigstellung, erklärt Schulze Tergeist. Neben dem DS N°8 als Flaggschiff gibt es weiterhin den DS 3 (auch als E-Auto), den neuen DS N°4 und den DS 7.

Dieseldieter meint
Ich vermisse irgendwie die Interna zu VW von Ben. Wie lange bist du noch bei vw beschäftigt?
Ist es dir peinlich, dass du dein model y mit deinem zukünftigen Gehalt, falls du denn eine Arbeit findest, nicht halten kannst?
Wirst du dann bei wind und Wetter 20 km mit dem Rad fahren, oder wird’s notgedrungen doch der gebrauchte Stinker für 2000€, der sie Menschheit vergiftet?
Beeeeeeennnn?!?!?!
Update bitte!!!!
PP meint
Er hat sein Model Y doch schon längst abgestoßen. Wahrscheinlich weil es ihm zu peinlich war. Er fährt mittlerweile Kia EV 6.
M. meint
So verständlich der Abschied vom Altfahrzeug ist, so unverständlich ist das neue.
Wie will er das denn ohne VW-Job halten?
Da hat er wieder nicht nachgedacht.
Rüdiger meint
Also die Hermes Tasche von Opel…
Ist doch gut, wenn sich das Geschäft trägt, alles richtig gemacht.
M. meint
Manchen ist Opel eben zu banal. Kann man respektieren. Für das reine A -> B sind „Premiummarken“ ja nicht geschaffen worden.
banquo meint
Der DS4 hat eine 58kWh Li-Ionen-Batterie. Ich meine in einem Opel-Modell wird die 58kWh-Ausführung bisher nicht angeboten. Bisher nur im Peugeot 408.
Rüdiger meint
Das reicht von der Hamburger Villa zur Staatsoper und zurück. Mehr muss das Fahrzeug nicht können.
M. meint
Polemik hilft an der Stelle nicht. Einfach überflüssig.
Yoyo meint
DS wird spätestens 2030 abgewickelt sein.
Auch Jaguar mit seinem „evtravaganten“ Design der neuen E-Autos wird nicht mehr überleben.
Leider.
M. meint
Da liegen in punkto Realitätsferne doch noch einige Zehnerpotenzen zw. Jaguar und DS. Vergleiche würde ich da lieber lassen.