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CEO Samuelsson: „Das Elektroauto macht Volvo nicht schwächer, sondern stärker“

26.06.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

Hakan_Samuelsson_mit_dem_Volvo_Concept_Recharge

Bild: Volvo

Der langjährige Volvo-Chef Håkan Samuelsson war drei Jahre in Rente, nun soll er aber noch einmal die schwedische Marke für die Zukunft fit machen. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sprach er über seine Sicht der Dinge und die Pläne für seine neue Amtszeit.

Vor drei Jahren habe es in vielerlei Hinsicht immer noch eine globalisierte Welt gegeben. Volvo habe zum Beispiel Autos in China bauen und sie in den USA verkaufen können. „Jetzt mit diesen ganzen Zöllen und Handelshürden ist es viel schwieriger geworden“, erklärte der Volvo-Chef. Die USA und Europa haben Strafzölle auf in China gebaute Autos eingeführt. Die Volksrepublik reagiert darauf mit eigenen Handelseinschränkungen, insbesondere im Bereich Seltener Erden.

Volvo sei jetzt in einer neuen Situation und stehe vor vielen Herausforderungen, erklärte Samuelsson. Aufsichtsratschef Li Shufu habe ihn gefragt, ob er bereit wäre, zurückzukommen, um Volvo wieder auf einen stabilen Kurs zu bringen. Da habe er ja gesagt. Li Shufu ist der Gründer des chinesischen Fahrzeugherstellers Geely, dem Volvo mehrheitlich gehört.

„Ich sehe keinen Grund, unsere Unternehmensstrategie zu ändern“

Volvo hat sich zur Elektromobilität bekannt. „Ich sehe keinen Grund, unsere Unternehmensstrategie zu ändern“, so der CEO. Der Wechsel zum Elektroauto möge etwas langsamer vorangehen als gedacht. „Aber das sollte man nicht dramatisieren.“ In den ersten Monaten dieses Jahres seien die Verkaufszahlen von E-Autos in Europa kräftig gestiegen, während die von Verbrennerfahrzeugen fielen. Bei Volvo sei der Marktanteil bei E-Autos doppelt so hoch wie der bei Verbrennern. „Das Elektroauto macht Volvo nicht schwächer, sondern stärker“, glaubt der Firmenchef.

Samuelsson hatte für Volvo angekündigt, dass der schwedische Premiumhersteller ab 2030 nur noch vollelektrische Autos bauen werde. „Wir werden etwas mehr Zeit brauchen, und wir benötigen für diese Übergangsphase noch etwas länger Plug-in-Hy­bridautos, also Modelle, die neben dem Elektroantrieb auch einen Verbrennungsmotor an Bord haben“, sagte der Manager nun. „Aber das bedeutet keinen Strategieschwenk, da geht es nur ums Timing. Volvo setzt voll auf das E-Auto, daran hat sich nichts geändert.“

2030 sollen mindestens 90 Prozent der Volvo-Autos ein Ladekabel haben, also entweder vollelektrisch fahren oder als Plug-in-Hybride. In Deutschland trifft das laut Samuelsson schon heute auf sechs von zehn Autos zu, die die Marke hier verkauft. In den Niederlanden liege der Anteil bereits bei 90 Prozent.

Herausforderung China

Volvo stecke nicht mehr in der Krise als die Autoindustrie insgesamt, sagte der Branchenveteran. Es seien herausfordernde Zeiten für alle Hersteller. Der Anteil der Elektroautos am Volvo-Absatz sei höher als bei Wettbewerbern, was ein Vorteil sei. Aber natürlich sei China ein Problem. Die dortigen Elektroautobauer seien sehr stark. Genauso wie alle anderen ausländischen Hersteller müsse auch Volvo schauen, dass es nicht langsam, aber sicher aus dem chinesischen Markt für ­E-Autos verdrängt wird.

Man werde nun Autos für den chinesischen Markt besser an die Wünsche der Kunden dort anpassen und stärker in China entwickeln, erklärte der Volvo-Boss. Dafür nutze das Unternehmen auch die Fahrzeugplattformen seines chinesischen Mehrheitseigners Geely. Man könne die Geely-Plattformen auch für den europäischen Markt in Segmenten einsetzen, in denen man sonst aus Kostengründen Schwierigkeiten hätte. So baue man das kompakte, auf Geely-Technik basierende Elektro-SUV EX30 seit April außer in China auch in Belgien. „Chinesische Technik macht Volvo besser. Wir sind ein kleiner Hersteller und können von den Größenvorteilen, die Geely hat, profitieren“, so Samuelsson.

„Volvo ist ein europäisches Unternehmen, wir sind börsennotiert in Stockholm und entwickeln unsere Autos im schwedischen Göteborg“, betonte der CEO. Früher, als Volvo noch Teil des amerikanischen Ford-Konzerns war, habe man deren Technik viel stärker genutzt als heute die von Geely. Deshalb sei es unfair zu sagen, dass die Marke chinesisch wird.

Volvo will auch an der Herstellung der Batterien beteiligt sein. Es hat ein Joint Venture mit dem schwedischen Batteriezellenhersteller Northvolt geschlossen, doch das Start-up ist inzwischen in der Insolvenz und wird abgewickelt. Volvo hat die Batteriezellenfabrik in Göteborg, die es zusammen mit Northvolt betreiben wollte, komplett übernommen. „Wir suchen einen Technologiepartner, der es uns ermöglicht, an unserem Plan festzuhalten, selbst Batterien herzustellen“, sagte Samuelsson. Eigene Batterien seien dem Unternehmen sehr wichtig. Das Akku-Know-how von Geely könnte Volvo helfen, aber man lote auch eine Zusammenarbeit mit anderen asiatischen Herstellern aus.

„Das Elektroauto wird sich durchsetzen“

Das von der EU für 2035 beschlossene faktische Verbrennerverbot ist laut dem Volvo-Chef notwendig: „Ich warne davor, davon abzurücken. Denn der bisherige Zeitplan für den Abschied vom Verbrenner spielt eine entscheidende Rolle beim notwendigen Umstieg auf Elektromobilität“. Das Elektroauto werde sich durchsetzen, und wenn die europäische Autoindustrie weiterhin vorne mit dabei sein wolle, dann müsse man einen starken europäischen Heimatmarkt für E-Autos schaffen. Dafür brauche es ein Enddatum für den Verbrenner – „und zwar ein glaubwürdiges. Wir dürfen uns nicht an den Verbrennungsmotor klammern“.

Die EU könne die Kunden nicht zwingen, E-Autos zu kaufen. Aber sie müsse die richtigen Signale geben, so Samuelsson. Es könnte sinnvoll sein, ergänzend verbindliche Vorgaben für den Ausbau des Ladenetzes zu machen. Und man könnte zum Beispiel den Verkauf von Plug-in-Hy­briden über 2035 hinaus erlauben. Aber nur für solche Modelle, die nicht nur auf kurzen, sondern auch auf längeren Strecken vollelektrisch bewegt werden können.

Volvo habe im Vertrauen auf das Verbrenner-Enddatum viel Geld in Elektroautos investiert. Deshalb wolle man nicht, dass dieser Termin jetzt einfach gestrichen wird, sagte Samuelsson. „Wenn es nach mir ginge, dann brauchten wir gar keine Veränderungen. Aber es gibt eben andere Hersteller, die glauben, dass sie den Umstieg bis 2035 nicht hinbekommen.“ Für Volvo dagegen werde das kein Problem sein, da sei er sich sicher.

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Unternehmen: Geely, Volvo
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sebastian meint

    26.06.2025 um 23:13

    Es ist nicht lächerlich, alle paar Jahre die CEOs zu tauschen sondern das zwanghafte Festhalten am Namen Volvo. Nennt die Kisten doch einfach Geelvo und fertig. Kein einziger ehe. Volvo Kunde fährt so eine Kiste. Nur marketing Opfer.

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