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Elektromobilität führt zu Einbußen im Werkstattgeschäft

11.06.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 57 Kommentare

MAN-eTGE-Werkstatt-2

Bild: MAN

Die Ertragslage im deutschen Autohandel ist laut der Automobilwoche vielerorts kritisch und eine Besserung ist kaum in Sicht. Ein wesentlicher Faktor für die Situation ist demnach die Elektromobilität, die insbesondere bei Markenvertragshändlern zu Einbußen im Werkstattgeschäft führt. Da dort der Anteil junger Fahrzeuge am höchsten ist, sind diese Betriebe stärker betroffen als freie Werkstätten, deren Fahrzeugbestand älter und noch verbrennerlastig ist.

Bei einzelnen Autohausunternehmen mit e-mobilitätsstarken Marken seien Rückgänge beim Öl-Umsatz von 20 Prozent und mehr bereits Realität, sagte der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) Stefan Reindl dem Branchenportal. Auch branchenweit zeigt sich ein Rückgang im Werkstatt- und Teilegeschäft. Im Jahr 2020 machte dieser Bereich noch rund 70 Prozent des Deckungsbeitrags III (Umsatz minus variable Kosten sowie produkt- und produktgruppenspezifische Fixkosten) aus. Während der Lieferkrise sank dieser Anteil auf etwa die Hälfte, und das aktuelle Niveau liegt mit rund 60 Prozent etwa sieben Prozentpunkte unter dem Ausgangsniveau.

Die Bedeutung des Ölgeschäfts für das Ergebnis wird durch eine Analyse der Plattform Bench Pro verdeutlicht, von der die Automobilwoche berichtet. Basierend auf Zahlen von rund 400 Autohausbetrieben mit Schwerpunkt auf Volkswagen-Konzernmarken war das Geschäft mit Schmierstoffen und Ölen im Jahr 2025 für 54 Prozent des Gesamtergebnisses vor Steuern verantwortlich. „Wenn ich das Ölgeschäft weglasse, ist der Gewinn halbiert“, wird Peter Plagens von der Unternehmensberatung Gehrke Econ zitiert.

Die Umsatzrendite des Handels im ersten Quartal 2026 lag laut Bench Pro bei lediglich 0,7 Prozent. Zwar war dies ein leichter Anstieg gegenüber 0,5 Prozent im Vorjahreszeitraum und nur halb so viel wie 2024, doch das Ertragsplus wurde durch einen erheblichen Umsatzsprung erreicht. Der durchschnittliche Umsatz pro Autohausbetrieb stieg um 461.000 Euro auf 6,1 Millionen Euro, während der durchschnittliche Betriebsgewinn lediglich um 15.000 Euro wuchs. „Trotz des gestiegenen Umsatzes ist effektiv nicht viel mehr hängen geblieben“, so Plagens.

Für das Gesamtjahr 2026 liegt die durchschnittliche Ziel-Umsatzrendite der teilnehmenden Autohausgruppen dem Bericht zufolge bei nur 0,8 Prozent. Steigende Umsätze könnten laut Plagens nicht ausreichen, um zu erwartende Kostensteigerungen auszugleichen. Norbert Irsfeld von der Unternehmensberatung Prudentes merkte an, dass bei vielen Händlern eine schwarze Null bereits ein gutes Ergebnis darstelle.

Ein zentraler Kostenfaktor sind die Personalkosten, die Prudentes zufolge in der Branche etwa 45 bis 55 Prozent des Rohertrags ausmachen. Betriebe mit einem Anteil von über 50 Prozent seien meist nicht profitabel. Zur Senkung der Kosten wird auf Prozessoptimierung und eine Überprüfung der Standortdichte verwiesen. Im Fokus der Branche stehen zudem Effizienzsteigerungen durch „Service-Factories“, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder personalisierte Kunden-Apps.

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Tags: Händler, WerkstättenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Daniel Krohn meint

    12.06.2026 um 14:40

    Ist klar. Also wenn ich in die Werkstatt fahre egal welche dann sehe leere Bühnen und bekomme zu hören nur mit Termin. Frühstens in 6 Wochen. Das ist wie beim Frisör und wie in der Fahrschule. Alle heulen rum das der Umsatz geringer wird. Aber wenn du da hin gehst um Umsatz generieren willst, dann heißt es plötzlich, ne sry keine Zeit nur mit Termin oder kein Platz frei sind für ein Jahr ausgebucht. (Fahrschule Junior). Das Problem ist doch die gier. Sie alle wollen am besten mit einem Tag Arbeit einen Wochenlohn verdienen. Aber leider funktioniert das nicht. Irgendwann hat auch der dümmste Kunde die Nase voll und geht da nicht mehr mit oder woanders hin. Z.B. zum Barbier. Wenn die freie inzwischen mehr aufruft als die Herstellerwerkstätten dann passt da was nicht. Wer was will muss sich bewegen, wer mehr will muss sie mehr bewegen. Das Prinzip hat immer funktioniert, nur leider ist es irgendwie abhanden gekommen. Jeder kann reich werden aber nicht alle wie Pispers mal sagte. Merkt euch das. Manche müssen auch für ihr Geld arbeiten. So wie ihr auch!

    Antworten
    • M. meint

      17.06.2026 um 17:16

      Habs noch nicht verstanden, ob jemand glaubt, dass er in 6 Wochen damit mehr Geld verdient als morgen, vor allem, weil der Kunde ja in der Zwischenzeit woanders hinfahren könnte.
      Die leeren Werkstätten, die Kunden abweisen, kenne ich auch nicht.
      Außer, es fehlt Personal. Aber das kann man nicht an belegten Hebebühnen abchecken.

      Antworten
  2. South meint

    12.06.2026 um 14:34

    Die Nachricht ist sogar gut, weil man eben eine Leistung nicht mehr benötigt, die neue Lösung also effizienter ist. Wen du jemanden für ein Loch schaufeln zahlst und einem dann für zuschaufeln, dann schwitzen zwar beide, aber Wert wurde nicht geschaffen. Wir brauchen wertschöpfende Jobs und keine Arbeitsbeschaffungsmaßnamen.
    Das Geld, dass sich der Kunde spart verschwindet ja nicht, sondern wird zudem an anderer Stelle wieder ausgegeben und das muss ja nicht im Automobilsektor sein, der ja eh extrem aufgebläht wurde. Das ist ja genau der Kern einer Marktwirtschaft, auch einer sozialen Marktwirtschaft, und der große Unterschied zum Sozialismus. Da gabs keine Arbeitslosen, die waren alle oft nur beschäftigt, verdeckt arbeitslos. Deshalb kursieren ja schon Gerüchte, dass Teile der Autoindustrie im Grunde das teuerste Sozialamt der Welt sind. Da tut man der Gesellschaft keinen Gefallen damit.
    Besser produktive, günstige in Kürze marktgängige Autos mit guter Preis-Leistung produzieren und die Mitarbeiter sinnvoller in anderen Branchen beschäftigen… momentan wechseln, kein Witz, viele in die Rüstungsbranche…. auch Handwerker werden dringend benötigt…

    Antworten
  3. Jensen meint

    12.06.2026 um 11:21

    Die Aussicht, dass das Geschäft insbesondere mit Motoröl weiter schwindend sein wird, kann man den Werkstätten nicht nehmen. Die Aufschläge auf den Einkaufspreis bewegen sich gerne mal im 4-stelligen Prozentbereich. Da kann man es natürlich verstehen, dass man über nachlassende Nachfrage nach diesem edlen Tropfen nicht begeistert ist. Der Endkunde wird es nicht vermissen.

    Antworten
  4. FrankyAC meint

    11.06.2026 um 22:27

    Das diese Abzocke der Werkstätten langsam ausstirbt, ist eine gute Nachricht für Verbraucher. Verbrenner wurden außerdem so konstruiert, dass sie teure Wartung benötigen, Zahnriemen z.B.

    Trotzdem fahre ich mit meinem „wartungfreien“ E-Auto manchmal in meine alte freie Werkstatt. Denn auch die haben Kühl- und Bremsflüssigkeit, Fahrwerk usw., da ist ab und zu eine Kontrolle auch nicht verkehrt.

    Da bezahlt man aber keine 400€ für die erste Inspektion, wo z.B. Kia Schwachsinn wie „Karosseriekontrolle auf Beulen und Kratzer“ erfindet, um es nicht bei einer günstigen Kontrolle von Flüssigkeiten zu belassen. Mal sehen, wie lange Kunden dieses künstliche Pampern der Werkstätten mitmachen.

    Antworten
  5. Michael meint

    11.06.2026 um 19:59

    Bei unserem Leasing Corsa hatte ein Vogel aufs Dach gemacht und den Lack darunter aufgeweicht und dann war da noch ein Kratzer. Inschliesslich Auslesen des Fehlerspeichers (und Rücksetzen) für 72 Euro mußte auch zweimal der Arbeitsplatz gewechselt werden (jeweils 242 Euro) und der Farbton digital ermittelt werden (262 Euro). Das waren dann insgesamt 3500 Euro.
    Manchmal muss man das Öl gar nicht wechseln um Geld zu verdienen.

    Antworten
  6. Car meint

    11.06.2026 um 18:42

    Also ich verstehe die ganze Diskussion um die Autowerkstätten nicht! Was haben die Hufschmiede, die Pferdekutschenbauer und Pferdezüchter damals denn gemacht als sich der Wandel abzeichnete? Die Werkstätten und Autohäuser können nicht einfach so tun als würde das Geld der Kunden schon ihnen gehören und das sie nicht verpflichtet sind sich an den Wandel der Zeit anzupassen! Warum gibt es denn bereits Spezialwerkstätten die sich auf Elektroauto spezifische Reparaturen spezialisiert habe? Richtig, weil die großen alle samt den Wandel verschlafen haben! Auch mein Autohaus Chef hat mir wider etwas von angeblich fehlender Infrastruktur vorgebrabbelt und wo das nur hinführen soll….völlig ignorierend das ein E-Auto zumeist nur ein drittel der Energie verheizt wie ein Verbrenner! Meine Reaktion darauf war das ich meiner Frau etwas dazu gezahlt habe, damit sie sich ebenfalls ein Elektroauto kaufen konnte. Wir haben 3 Jahre gebrauchte gekauft, einen neuen würde ich mir 1aufgrund der zu erwartenden Entwicklungsfortschritte in dem Bereich, noch nicht leisten wollen. Ich erwarte von den Werkstätten das sie ihre Mitarbeiter für Arbeiten an Elektroautos schulen, das sie alle mechanischen Arbeiten übernehmen können und das die größeren Autohäuser dazu in der Lage sind einzelne Akkublöcke oder den kompletten Akkublock aus und ein zu bauen und diesen gegebenenfalls bei einem Betrieb wie der EV-Clinik instandsetzen zu lassen. Heute gibt es Motoren instandsetzer, morgen gibt es E Motoren und Akku Instandsetzer.

    Antworten
  7. F. K. Fast meint

    11.06.2026 um 15:06

    Was will der Kunde? Eine Werkstatt in der Nähe, die ihm jedes Jahr grössere Summen für das Auto abknöpft, oder reicht eine etwas weiter weg, die man nur zu den vielleicht 2-jährigen Wartungen mal besucht?

    Antworten
    • Referendar meint

      11.06.2026 um 21:36

      Warum entweder oder? Meine Werkstatt ist quasi ums Eck, ich war in den letzten 2 Jahren aber nur einmal dort. Reicht doch.

      Antworten
  8. Futureman meint

    11.06.2026 um 13:29

    Die meisten Autos werden (noch) in Werkstätten mit angeschlossenem Autohaus verkauft. Am Autoverkauf selbst verdienen einige Händler meist nur einige Prozente vom Verkaufspreis. Der Gewinn wird mit den Wartungen gemacht.
    Kenne bisher nur einen Hersteller (Tesla), der seine Fahrzeuge online und über „Fahrzeugübergabestationen“ vertreibt. Dazu gibt es keine teuren Zwangswartungen jedes Jahr. Erklärt natürlich auch gleich die hohen Durchfallquoten beim TÜV, da nicht kurz davor z.B. für 367€ ein defektes Leuchtmittel ausgetauscht wurde und das erst bei der ohnehin nötigen Untersuchung auffällt.
    Wer ein Auto mit niedrigen laufenden Kosten haben will, kauft sich ein zuverlässiges E-Auto, laut ADAC ist er da bei Tesla am besten aufgehoben.

    Antworten
    • Die Wahrheit meint

      11.06.2026 um 14:28

      Genau so ist es. Der TÜV checkt preiswert und gründlich und im Servicecenter wird bei Tesla nur gemacht, was nötig ist.
      So günstig wie bei TESLA habe ich über 6 Jahre noch kein Auto gefahten und gewartet. Die HU am Model S wurde zweimal ohne Mängel bestanden. Wer nicht mal auf die Bremsscheiben guckt und dazu zu wenig das Bremspedal nutzt, darf sich nicht wundern, wenn da zuviel Rost ansetzt.

      Sehr viele Fahrer sind mit ihren Autos extrem zufrieden, wie auch die unabhängigen Studien zeigen. Da steht TESLA ganz oben. Sehr viele TESLA Besitzer kaufen sich deshalb wieder eiben TESLA oder sogar ein Model 3 oder Model Y als Zweitwagen.

      Antworten
    • MK meint

      11.06.2026 um 14:50

      @Futureman:
      Also ich finde auf der Tesla-Website rund 60 Tesla-Autohäuser. Und zumindest bei dem bei uns in Gießen schließt man den Vertrag, wenn man einen Neuwagen kaufen will, mit dem mittelständischen Händler, der das Autohaus betreibt und nicht mit Tesla…

      Ansonsten: „Zwangswartungen“ gibt es bei keinem Hersteller. Es wird einem zwar von den Herstellern und Händlern suggeriert, dass man seine Garantie verlieren würde, würde man die „vorgeschriebenen“ Wartungen nicht machen. Das ist aber gelogen. Tatsächlich verliert man nach aktuellem EU-Recht die Garantie nur dann, wenn der Hersteller vor Gericht zweifelsfrei nachweisen kann, dass eine Wartung nach Herstellervorgaben den eingetretenen Garantiefall verhindert hätte. Und da Garantien niemals z.B. Verschleißteile abdecken, sondern IMMER ausschließlich Herstellungsfehler, ist das vollkommener Humbug.
      Unabhängig davon fahre ich mein Auto sehr wohl zur Inspektion (natürlich nicht bei einer Vertragswerkstatt des Herstellers, sondern beim Schrauber um die Ecke): Dass die Bremsen z.B. wegen Nicht-Benutzung durch gute Rekuperation Probleme haben, will ich nicht feststellen, wenn ich sie einmal doch gebraucht hätte, weil direkt vor mir ein Kind auf die Straße rennt…für mich sind TÜV und Inspektion also keine lästige Pflicht, sondern ein wichtiges Sicherheitsthema.

      PS: Im „Mängel-Report“ des ADAC vom 11.05.2026 ist Tesla letzter geworden und die meisten Mängel wurden bei durchaus lebenswichtigen Bauteilen (Bremsen und Achsaufhängungen) festgestellt, aber das nur so am Rande…

      Antworten
      • Futureman meint

        12.06.2026 um 11:08

        In der ADAC Pannenstatistik ist ein Tesla weit vorne. Im TÜV-Report aus den oben genannten Gründen weiter hinten.
        Vielleicht sollte bei der Übergabe mehr auf das (bei allen E-Autos) auftretenden Probleme mit den (kaum genutzten) Bremsen mehr eingegangen werden.
        Und bei Garantieansprüchen erstmal ein Gericht zu bemühen, ist nun auch nicht so prickelnd.

        Antworten
        • MK meint

          12.06.2026 um 13:26

          @Futureman:
          Statt „am besten“ jetzt also nur noch „weit vorne“? Gewinner der aktuellen ADAC Pannenstatistik bei den Elektroautos ist übrigens mit extrem deutlichen Vorsprung BMW und nicht Tesla, aber das nur so am Rande.

          Und nein, nicht der Kunde muss das Gericht bemühen, sondern der Hersteller. Die Nachweispflicht ist nämlich eindeutig, da braucht man als Besitzer nichts einklagen. Ansonsten muss ich bisher sagen: Persönliche Erfahrung damit habe ich aber nicht…mein Auto funktioniert nämlich einfach und war nach 8 Monaten und rund 30.000 km noch in keiner Werkstatt…weder zur Inspektion noch für einen Rückruf, einen Garantiefall oder einen anderen Defekt.
          Übrigens schaltet Skoda beim Elroq (und dann wahrscheinlich auch beim Enyaq) die Rekuperation seit einem der letzten Updates in regelmäßigen Abständen (ich kann noch nicht sagen, ob es nach Kilometern oder Zeitintervall geht) offensichtlich mal kurz ab, damit die Bremsen einmal richtig genutzt werden und schaltet sie erst dann wieder zu.

      • Jensen meint

        12.06.2026 um 11:36

        @MK: Es gibt keine Tesla-Autohäuser im klassischen Sinn, die Mittelständler betreiben. Tesla vertreibt seine Fahrzeuge im Direktvertrieb und hat dazu Tesla-Center (mit angeschlossenem Service-Center) und Tesla-Stores in Eigenhand.
        Es gibt also eine direkte Beziehung zwischen Kunde und Hersteller ohne Zwischenstation. Den von Ihnen zitierten ADAC-Report muß man richtig interpretieren, da, wie schon in anderen Kommentaren ausführlich erklärt, die eigentliche Prüfung erst bei der Prüforganisation stattfindet und nicht vorab das Fahrzeug nach Serviceplänen (und gerne auch mal mehr) auf die Prüfung vorbereitet wird. Der Kunde lässt dann die ggf. nötigen Arbeiten nach der Prüfung in seiner Werkstatt erledigen. Wichtig ist auch der Hinweis, dass die Prüforganisationen, die Prüfungen vor Ort in den Autohäusern vornehmen, in einer Geschäftsbeziehung zur Werkstatt stehen und die Infrastruktur des Autohauses nutzen. Bei bspw. Tesla ist das nicht bekannt.

        Antworten
    • M. meint

      11.06.2026 um 15:34

      Du bist lustig.
      Als ich meine Probefahrt bei so einer „Fahrzeugübergabestation“ machte – wo Verkäufer rumliefen, Autos ausgestellt waren, also einiges an ein Autohaus erinnerte – war (und so wird es noch immer sein) dahinter eine…. Werkstatt. Mit Hebebühnen. Auch das erinnerte mich irgendwie an… ein Autohaus! Krass, oder?
      Und jetzt rate mal, welche Marke dort ausschließlich drauf stand.
      Ich muss da nochmal hin. Ein Bild machen, das ich dann bei jeder passenden Gelegenheit poste ;-)

      Antworten
  9. David meint

    11.06.2026 um 12:41

    AT-Zimmermann ist auf Monate ausgebucht. Denn er macht bevorzugt Tesla und dort ist jede Menge zu tun. Denn auch 2026 kommen die Fahrzeuge anscheinend ohne jegliche Qualitätssicherung aus dem Werk oder dem chinesischen Schiff und nicht jeder Kunde tut sich das an, im Internet einen Termin zur Beseitigung in mehreren Wochen und 100 km entfernt zu buchen. Zumal die Qualität der Tesla Service Center bei AT Zimmermann schon oft besprochen wurde.

    Antworten
    • Paule meint

      11.06.2026 um 13:11

      „Wir haben es geschafft und können euch endlich wieder ein paar Termine anbieten. Da unsere Kapazitäten jedoch immer noch sehr begrenzt sind, ist es uns leider aktuell nur möglich Termine für unsere Hauptkompetenz anzubieten. “

      Hauptkompetenz: Fahrwerksumbau. Also Tuning. Und Kapazitäten immer noch sehr begrenzt.

      „AT-Zimmermann ist auf Monate ausgebucht“

      nö, ist er nicht. Okay, ein Monat Betriebsferien, Punkt an Dich.

      Antworten
      • David meint

        11.06.2026 um 17:24

        Von Tuning ist da nicht die Rede, sondern nur von dem, was ich erwähnte:

        Fahrwerksüberholung Model S / X 0 Freie Termine,
        Austausch Fahrwerksfedern und Stoßdämpfer, Model 3 / Y 0 Freie Termine, Fahrwerksüberholung Model 3 / Y 0, Freie Termine,
        Einstellung der Fahrwerksgeometrie bis 50.000 km Model 3 / Y 0 Freie Termine

        Alles Konstruktionsfehler oder fehlende Qualitätskontrolle…und wie du siehst, 0 freie Termine, dafür sucht er händeringend neue Mitarbeiter: „Eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Mechatronik o. ä. ist von Vorteil aber kein Muss!“. Da stimme ich zu. Der Service muss ja zum Gesamtsystem Tesla passen. Da wäre eine Professionalisierung nur störend.

        Antworten
        • Paule meint

          11.06.2026 um 19:47

          Vielleicht mal überlegen wo das Problem ist Mitarbeiter zu finden? Ausbildungsbetrieb?

          Was willst du an einem Tesla am Fahrwerk machen, das musst du mir mal erklären. Wer es tiefer breiter oder sonst was haben will, gerne bei Zimmermann. Wenn mal ein Gummi am Querlenker versagt, das macht an einem Tesla jede Hinterhofwerkstatt. Deren riesenvorteil: kostenloser Zugriff auf die Teileliste, Montage und Demontageanleitung, explosionszeichnung, Schritt für Schritt Anleitung. Da braucht man keinen Fahrwerks Tuning Spezialisten wie Zimmermann.
          Natürlich ist es verwirrend dass er schreibt, er hätte freie Termine, und dann ist alles auf Null. Ja was denn nun?

        • M. meint

          11.06.2026 um 20:59

          Eigentlich ist es doch das Ziel, aus der Basis ein funktionierendes Fahrzeug zu machen, das z.B. auch geradeaus fährt. Da ist es schon hilfreich, wenn die Mitarbeiter wissen, was sie da tun.
          Auf der anderen Seite ist klar: wer monatelang damit beschäftigt ist, immer die gleichen Fahrwerksteile zu tauschen, bekommt das schon irgendwann raus. Für die Details gibt’s ja noch den Chef.

        • Powerwall Thorsten meint

          11.06.2026 um 21:40

          Mensch David,
          AT Zimmermann ist mit 5-8 Personen ja echt eine Riesen Werkstatt für das weltweite meistverkaufte BEV
          merkst du selber, oder?

        • M. meint

          17.06.2026 um 17:23

          https://teslawissen.ch/freie-tesla-werkstatt-auf-tesla-spezialisierte-kfz-werkstaette-finden/

          Oder anders ausgedrückt: man muss keinen YT-Kanal betreiben, um sich auf eine bestimmte Marke zu konzentrieren.
          Das hat mich jetzt (unvorbereitet) 20 Sek. gekostet, wäre aber etwas gewesen, was du als Betroffener hättest wissen können. Aber deine Hilflosigkeit bei der Recherche ist ja inzwischen legendär.

    • Ben meint

      11.06.2026 um 13:26

      Da nimmt sich Tesla ein Beispiel bei VW oder warum gibt es beim ID.4 so viele Nacharbeiten in den Autohäusern seit diese nur noch in Emden produziert werden ?
      Ist das Sparprogramm so hart dass sich Emden keine QS mehr leisten kann ?

      Antworten
      • M. meint

        17.06.2026 um 17:25

        Wer von QS redet, dokumentiert, 40 Jahre in der Vergangenheit zu leben.
        Aufschlussreich, immerhin.

        Antworten
  10. Newchie meint

    11.06.2026 um 12:34

    Mein Mod 3, Bj 2021, 104.000km hat gestern ohne Mängel die neue TÜV Plakette bekommen.
    Der Tesla befindet sich quasi im Auslieferungszustand da er noch keinen Werkstattbesuch hatte.

    Kundendienst, für was?

    Antworten
    • Dunkel-O meint

      11.06.2026 um 23:21

      Ich bin mit meinem Model X von 2018 (178.000 km) bereits dreimal ohne Probleme durch den TÜV gekommen.

      Antworten
      • M. meint

        17.06.2026 um 17:27

        Statistik ist was feines.
        Du wirst es voraussichtlich auch beim nächsten Mal schaffen, jedenfalls bis die Durchfallquote 50% erreicht oder übertrifft.
        Nur geht das am Thema vorbei.

        Antworten
  11. Gernot meint

    11.06.2026 um 12:28

    Es ist ja nicht nur Öl. Luftfilterwechsel (Motor-Luftfilter) entfallen, Bremsen halten 200.000-300.000 km statt 50.000-100.000 km, Zahnriemen/Steuerkette muss nicht irgendwann teuer gewechselt werden, keine Kupplung die verschleißt, kein Auspuff der durchgammelt.

    Es bleiben nur noch die Unfallreparaturen, bei denen obszön abgezockt wird, was dann wiederum die Versicherungstypklassen und damit die Versicherungskosten hochtreibt.

    Die meisten Probleme, die BEV-Nutzer haben, betreffen Software und damit sind die meisten Händler völlig überfordert. Da fehlt komplett die Kompetenz und es werden eher Online-Foren oder direkt ein Softwaresupport beim Herstellen kontaktiert.

    Antworten
    • F. K. Fast meint

      11.06.2026 um 15:55

      Unfallreparaturen und Preise: meine Tochter hatte etwas den Schweller beim e-Up unter der Tür beschädigt (ein Reifen kaputt, eine Felge etwas verformt, es waren zwei Dellen zu sehen, Akku unbeschädigt). Es wurden bei einer sonst günstigen Werkstatt auf dem Land 135EUR/h aufgerufen. Der Mitarbeiter musste über 10h nonstop geschuftet haben, der Lackierer verlangte 1300 EUR netto, alles zusammen 4900 EUR mit MwSt.

      Antworten
  12. Future meint

    11.06.2026 um 12:27

    Die VW-Autohäuser machen also 54 Prozent des Werkstattgeschäfts mit Schmierstoffen und Ölen (2025). Das muss man sich mal vorstellen. Es wird Zeit, dass es aufhört mit diesen Ölgeschäften. Aber jetzt sehen wir auch, warum sich viele Autohäuser noch freuen, wenn sie wieder einen Verbrenner verkauft bekommen und kein Elektroauto. Es liegt an den Schmierstoffen im Aftersale.

    Antworten
    • hu.ms meint

      11.06.2026 um 13:07

      Der in meiner strasse wohnende VW-händler meinte:
      Die 386 €, die ich nach 5 jahren bei ihm für brems- und klimaflüssigkeit sowie trommelbremsen entrosten bezahlt habe, zukünfig nur noch bei jedem auto wäre sein untergang.
      Klar fallen in 5 jahren auch reifen, wischwasser, innenraumluftfilter und TÜV an – aber das mache ich selbst am freien markt.

      Antworten
      • Paule meint

        11.06.2026 um 15:36

        „das mache ich selbst am freien markt“

        „Der in meiner strasse wohnende VW-händler“ darf an diesem nicht teilnehmen?

        „Klar fallen in 5 jahren auch reifen, wischwasser, innenraumluftfilter und TÜV an“

        Und verrostete Bremstrommeln, stimmts?

        Antworten
        • ratta meint

          12.06.2026 um 08:39

          könnten roboter machen

        • hu.ms meint

          12.06.2026 um 09:29

          Wieder mal einer der cruden beiträge von Paule. Ohne wirkliche aussage, bzw. nicht mal erkannt, dass es eigentlich um 386 € in 5 jahren für ein BEV geht.

      • Future meint

        12.06.2026 um 12:39

        Interessanter Hinweis von deinem Autohändlernachbar. Ich vermute, die Werkstätten werden sich umorientieren. Vielleicht ist der Akku-Modulwechsel in der guten Zukunft der neue Ölwechsel. Die Unternehmen werden sich anpassen müssen.

        Antworten
        • hu.ms meint

          17.06.2026 um 08:46

          Wenn man die akkus mit 500 oder mehr kwh schnellädt akkutausch vermutlich.
          Ich lade zu 95% mit 3.7 kwh von meiner PV bzw. WP-stromtarif.
          Da sind 150.000 km mit dem ersten akku klar zu machen. Auch bei 11 kwh.

    • MK meint

      11.06.2026 um 15:02

      @Future:
      Nicht die VW-Autohäuser, sondern die gesamte Branche…aber „Gewinn“ ist nicht gleich „Umsatz“. Der Umsatzanteil dürfte deutlich geringer sein.
      In der restlichen Schlussfolgerung gebe ich Ihnen aber vollkommen recht: Viele sagen, sie kaufen kein Elektroauto weil ja „sogar“ der Verkäufer im Autohaus davon abgeraten habe: Wenn ich wissen will, ob Softdrinks oder Fruchtsäfte besser/weniger schädlich für die Gesundheit sind, frage ich doch auch nicht die Marketing-Abteilung von Coca Cola…dass solche Verkäufer bei einer Beratung oft nicht im Blick haben, was für den Kunden am besten ist, sondern für die eigene Provision, hat sich scheinbar immer noch nicht herumgesprochen…

      Manchmal müssten auch Erwachsene einfach mehr wie kleine Kinder agieren und immer „Warum?“ fragen: Die Umstellung auf Elektroautos kostet laut allen Berichten hunderttausende Jobs: Warum? Die (ehrliche!) Antwort darauf (u.a. Verschleißteile wie Ölfilter, Zahnriemen, Auspuff oder Bremsscheiben müssen gar nicht mehr/deutlich weniger produziert und eingebaut werden) sollte eigentlich jeden Kunden dazu bringen, ein Elektroauto haben zu wollen.

      Antworten
    • Referendar meint

      11.06.2026 um 16:46

      Das mit dem Öl ist sowieso Abzocke, da kassieren die Vertragswerkstätten gerne mal 35€ für den Liter, im freien Handel zahlt man um die 10€
      Allerdings akzeptieren die meisten VW Werkstätten wenn man das Motoröl selber mitbringt, aber ich bin da zum Glück seit 3 Jahren raus aus dem Verbrenner Game.

      Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      11.06.2026 um 16:50

      Wieso muss man Trommelbremsen entrosten? Ist ja Technik wie bei einem alten Trabant…

      Antworten
      • hu.ms meint

        12.06.2026 um 09:31

        Weil sie in 6 jahren kaum genutzt wurden, da an deren achse rekuperiert wird.
        Wie lange halten denn deine scheibenbremsen ?

        Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        12.06.2026 um 16:12

        Also beim BMW i3 haben sie noch kein Rost und der ist mittlerweile schon 8 Jahre alt. Aber so ist das halt bei Volkswagen mit der Trabant Technik, nicht mal die hat Volkswagen im Griff…

        Antworten
        • hu.ms meint

          12.06.2026 um 18:43

          … und beim tesla ?
          Nach 5 jahren 60k km immernoch die ersten scheiben + beläge ?

        • Fred Feuerstein meint

          15.06.2026 um 11:27

          Den Tesla haben wir erst seit eineinhalb Jahren und 30.000 km… Bislang sehen die Scheiben (auch hinten) super aus.
          Wundert aber nicht, seit 2022 ist der Bremskraftverstärker iBooster (Gen2) von Bosch verbaut. Der legt regelmäßig die Beläge an die Bremsscheiben. so dass sie nicht verrrosten.
          Aber dann baut Volkswagen schon eine billige Trommelbremse aus dem Trabant ein und bekommt nichtmal das hin…Traurig…

        • hu.ms meint

          15.06.2026 um 15:47

          Fredi, warte erst mal die 5 jahre bei deinen BEV ab, bevor du hier lästerst.
          Und nochmal: daum geht es doch garnicht, darauf bist nur du kleingeist eingestiegen.
          Es geht um die servicekosten bei BEV und stinkern !

        • Fred Feuerstein meint

          15.06.2026 um 18:39

          Klar geht es genau darum, die Kisten von Volkswagen sind billig konstruiert und sorgen für Werkstattkosten, ansonsten hättest du oder deine Werkstatt wohl kaum die Trommelbremse entrosten müssen. So wird Umsatz generiert. Egal ob Verbrenner oder eAuto.
          Und ehrlich, Ich warte gerne 5 Jahre mit dem Tesla ab, da die konstruktiven Gegenbenheiten (iBooster2) schon jetzt dafür sorgen, dass das Thema von früher (verrostete Bremsscheiben hinten) verhindert werden. Das wäre auch schon nach 1 1/2 Jahren und 30.000 km zu sehen. Natürlich nur wenn man einen technischen Hintergrund hat.
          Wieviel hat dein id.3 gelaufen? 50.000 / 60.000 km?

        • hu.ms meint

          17.06.2026 um 08:53

          1 arbeitsstunde nach 5 jahren sind für dich entscheidend !
          Wieviele arbeitsstunden haben teslas in den ersten 5 jahren ?
          Stichwort: achsschenkel usw.
          Und nochmal, damit vielleicht auch du es endlich kapierst:
          386 € wartungskosten in 5 jahren für einen ID.3 im vergleich zu einem Golf mit lfd. ölwechsel u.a.

        • Fred Feuerstein meint

          18.06.2026 um 09:57

          Welche Achsschenkel? Du meinst die vom Vorfaceliftmodell? Also ein Problem, dass es seit den Faceliftmodellen nicht mehr existent ist? Ist ok, die billigen Trommelbremsen sind ja bis heute bei den MEB Modellen…
          Ganz ehrlich, deine 386 € (mit Eigenleistung) schaffst du auch mit nem Verbrenner…Egal ob Golf oder 120d. Da hast du nichts eingespart.
          Ich frage nochmal, du kommst ja mit der Antwort nicht rüber: Was hat denn dein id.3 gelaufen?

        • Fred Feuerstein meint

          22.06.2026 um 11:43

          Na kommt nichts mehr? Das wundert mich nicht, denn du hast nichts eingespart. Aber schön dass du das selber glaubst…

  13. Gunnar meint

    11.06.2026 um 12:17

    Warum beleuchtet der Artikel ausnahmslos die negative Seite der armen armen Werkstätten und nicht die positive Seite der Kunden, die durch weniger Wartung mit E-Autos bares Geld sparen?
    Wir sollten diese rückständige, reparaturanfällige und wartungsintensive Verbrennertechnik so schnell wie möglich hinter uns lassen. Ein Gesundschrumpfen von fossilen Werkstätten und Tankstellen ist unausweichlich.
    Für 99,9% der Menschheit hat die Elektrifizierung nur Vorteile. Die restlichen 0,1%, die mit fossilen Services ihr Geld verdienen, müssen sich einfach umstellen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

    Antworten
  14. Paule meint

    11.06.2026 um 11:54

    Die Situation „führt zu Einbußen im Werkstattgeschäft“ kann jeder Unternehmer für sich selbst beeinflussen. Ist in jeder Branche so. Im identischen Luftraum geht Air Malta Pleite, und Ryanair macht 2,26 Milliarden Euro Gewinn (von 1,61 Milliarden Euro im Vorjahr). Es kann also nicht am Markt liegen.

    Clevere Werkstätten spezialisieren sich und kommen aus dem Lachen nicht mehr heraus. So sind die approved body shops in die Service-Buchung der App eingebunden, eine Lizenz zum Geld drucken. Carglas hingegen hat noch immer nicht gelernt, wie man an einem Tesla eine Scheibe wechselt.

    Antworten
    • MK meint

      11.06.2026 um 15:07

      @Paule:
      Und warum hat Carglass dann schon im Juni 2024 ausgerechnet ein Tesla Model 3 gewählt, um der Presse vorzuführen, wie man eine Windschutzscheibe bei einem modernen PKW mit samt Kamera-Kalibrierung etc. austauscht?
      Also: Nur, weil Carglass kein Geld an Tesla bezahlt, um in der App gelistet zu werden, heißt das nicht, dass die das nicht tun.
      Und eine „Lizenz zum Gelddrucken“ ist das sowieso nur, wenn Tesla-Windschutzscheiben besonders anfällig für Risse sind…

      Antworten
      • Paule meint

        11.06.2026 um 19:55

        Dann mach dich mal schlau. Nur wenig Carglass Stationen in Deutschland sind überhaupt in der Lage, die Scheibe von einem Tesla zu tauschen. Da fahre ich doch lieber in ein SeC, bekomme einen Tesla als Werkstattersatzwagen, durch Übernahme meines kompletten Profils muss ich da null einstellen, keine Knöpfe lernen, in der App sehe ich Verlauf der Reparatur und Fertigmeldung. Natürlich kann ich das Auto auch nach Feierabend problemlos abholen. Rechnung zum Download in der App.
        Das ist Service auf einem Level, da werden die etablierten in zehn Jahren nicht sein.
        Ja, bei 250 ist ein Steinschlag was anderes, als bei Vmax 160. Luxusproblem.

        Antworten
        • MK meint

          12.06.2026 um 13:13

          @Paule:
          Sie haben meine Frage nicht beantwortet…
          PS: Ist es nicht eher ein Grund, das Auto eines Herstellers nicht zu wählen, wenn nur spezielle Werkstätten daran Reparaturen vornehmen können und nicht jede Hinterhofwerkstatt? Ich habe vorher beim Schrauber meines Vertrauens nachgefragt, welche eAutos der repariert und wartet und habe das in meine Kaufentscheidung einbezogen.

        • Paule meint

          12.06.2026 um 15:58

          nein, keinesfalls. Habe ich nicht hinlänglich begründet, warum ich für uns die Marke mit dem besten Service gewählt habe? Das ist Service auf einem Level, da werden die etablierten in zehn Jahren nicht sein. Was verstehst Du daran nicht?

          Zu deiner Frage: Vermutlich war TESLA das erste BEV-Modell, wo Carglas das „samt Kamera-Kalibrierung“ überhaupt konnte.

        • MK meint

          14.06.2026 um 09:48

          @Paule:
          Wie gesagt: Service interssiert mich nur, wenn das Auto regelmäßig kaputt geht.
          Und nochmal: Wenn eine normale Meister-Werkstatt ein Auto nicht reparieren kann, ist nicht die Werkstatt schlecht, sondern das Auto ist schlecht entwickelt. An sich gibt es in der EU sogar Gesetze, die vorschreiben, dass Produkte entsprechend einfach zu reparieren sein müssen. Dass sich da einzelne immer rauswinden, ist was anderes und das Pech von deren Kunden. Ich kann, sollte doch mal irgendwann etwas mit dem Auto sein, zu jeder beliebigen Werkstatt fahren und das reparieren lassen und bin nicht auf ein paar ausgewählte Fachbetriebe angewiesen, die sich das extra bezahlen lassen.

        • Referendar meint

          15.06.2026 um 20:33

          Dieses “ Bester Service weil alles aus einer Hand “ sehe ich den Vorteil nur beim Hersteller. Vor allem wenn ich 100 km fahren müsste wegen dem dünnen Service Netz. Genauso eine Werkstattbindung um bei der Versicherung paar Euro zu sparen. Würde mich einschränken.

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