Kia hat die Preise des überarbeiteten Sportage bekannt gegeben, der jetzt bestellt werden kann. Die Antriebspalette des Modelljahres 2026 umfasst zwei Benziner, einen Diesel-Mildhybrid, einen Vollhybrid sowie ab Ende des Jahres einen neuen Plug-in-Hybrid. Die Preise starten bei 35.190 Euro für Benziner, 37.390 Euro für Diesel und 38.990 Euro für den Hybrid. Die Auslieferungen der ersten Modelle sollen Mitte Juli beginnen.
Optisch zeigt sich der Sportage mit einem neuen Frontdesign, das sich an größeren Kia-SUVs orientiert. Auffällig ist das LED-Tagfahrlicht in „Star Map“-Optik. Auch Kühlergrill und Stoßfänger wurden markanter gestaltet. Neue Leichtmetallräder und Lackierungen ergänzen das äußere Erscheinungsbild. Die Karosseriemaße haben sich nur minimal verändert: In der Länge ist der Sportage durch den größeren Überhang vorn um 2,5 Zentimeter auf 4,54 Meter gewachsen, die Höhe hat sich minimal reduziert (um 5 auf 1.645 mm).
Im Innenraum gibt es neue Designelemente wie ein zweispeichiges Lenkrad, eine Mittelkonsole, die eine „technisch inspirierte Struktur“ aufweist, und Sitzbezüge in neuer Optik. Der Kofferraum fasst je nach Antriebsvariante bis zu 587 Liter und lässt sich durch vollständiges Umklappen der dreigeteilten Rücksitzlehne auf bis zu 1.776 Liter vergrößern. Die Rücksitze sind auch im Winkel verstellbar.
Technologisch wurde der Sportage aufgerüstet: Das neue ccNC-Infotainmentsystem („Connected Car Navigation Cockpit“) erlaubt Zugriff auf Videodienste, Spiele und In-Car-Payment. Ein KI-Assistent, Over-the-Air-Updates und die kabellose Smartphone-Anbindung gehören zur Serienausstattung. Ein Digital Key per Smartphone oder Smartwatch ist je nach Ausstattung verfügbar.
Die Assistenzsysteme wurden ebenfalls optimiert. Der Spurfolgeassistent 2.0, ein verbessertes Kamerasystem und ein Head-up-Display erhöhen Komfort und Sicherheit. Die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Not-Stopp-Funktion gehört bei Automatikmodellen zum Serienumfang. Der Autobahnassistent 2.0 kann selbstständig die Spur wechseln.
Die Antriebspalette des überarbeiteten Sportage bietet Käufern die Wahl zwischen zwei Varianten eines 1,6-Liter-Turbobenziners (110 kW/150 PS bzw. 132 kW/180 PS), einem 1,6-Liter-Diesel-Mildhybrid (100 kW/136 PS), einem 1.6 T-GDI Hybrid (176 kW/239 PS) und als Topmotorisierung einem 1.6 T-GDI Plug-in Hybrid (212 kW/288 PS). Der Preis des Plug-in-Hybriden steht noch nicht fest.
Der Vollhybrid und das Steckermodell haben mit der Modellüberarbeitung an Leistung zugelegt, was auch durch die neue Generation der Sechs-Stufen-Automatik ermöglicht wurde, mit der diese beiden Varianten serienmäßig ausgestattet sind. Je nach Antriebsvariante stehen Front- oder Allradantrieb zur Wahl. Erstmals wird im Modelljahr 2026 auch der Plug-in Hybrid, bisher serienmäßig mit einem Allradsystem ausgestattet, zusätzlich als Fronttriebler angeboten.









Gastkommentator meint
40 k Euro für einen Kompaktwagen der Billigmarke Kia? Verrückte Zeiten in denen wir leben.
Donald meint
Rechne das mal in Ostmark um!