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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

BMW-Chef Zipse: „Verbrenner-Verbot“ gefährdet Zukunft der europäischen Autoindustrie

14.07.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 89 Kommentare

BMW-Neue-Klasse-Oliver-Zipse

Bild: BMW

BMW-Chef Oliver Zipse hat sich wiederholt für ein ergänzendes Angebot von klassischen Verbrennern, Plug-in-Hybriden, Elektroautos und Wasserstofffahrzeugen ausgesprochen. Dass die EU hier andere Pläne hat und diese forcieren will, hält der Manager nicht für richtig.

Zipse kritisiert das für 2035 geplante EU-Verbot für Neuwagen mit Verbrennungsmotoren, die fossile Kraftstoffe wie Benzin und Diesel nutzen, scharf. „Das aktuelle System ist ein Desaster“, sagte er laut der Welt. Er warnte, die Regelung gefährde die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autoindustrie und bremse Investitionen. Zipse zeigte sich zuversichtlich, dass die Verordnung spätestens in drei Jahren gekippt werde, unter anderem wegen der enormen Kosten.

Statt nur Emissionen am Auspuff zu bewerten, forderte Zipse eine umfassende Betrachtung des gesamten Fahrzeug-Lebenszyklus – von Rohstoffgewinnung über Produktion bis Entsorgung. BMW sieht sich durch eigene Nachhaltigkeitsinvestitionen bei solch einer Regulierung im Vorteil gegenüber anderen Herstellern.

Neben batteriebetriebenen Fahrzeugen setzt BMW auch auf alternative Antriebe wie synthetische Kraftstoffe („E-Fuels“) und Wasserstoff. Zipse forderte, CO₂-arme Dieselalternativen nicht zu ignorieren, da Verbrenner noch lange im Bestand blieben. Dass BMW weiter in Wasserstoff investiere, verteidigte er entschieden: „Wir sind nicht dumm, sondern denken nach.“

Wasserstoff sei langfristig alternativlos, da Europa damit energiepolitisch unabhängiger werden könne. Im Gegensatz dazu seien Batterien stark von asiatischen Lieferketten abhängig. Die Politik solle laut Zipse technologieoffen agieren, um Risiken durch einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden.

E-Auto-Umstieg braucht viel Zeit

Zudem sei es unrealistisch, dass Verbraucher regulatorischen Zielen automatisch folgen. Preis und Unterhalt spielten eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung. Der private E-Auto-Markt entwickele sich schleppend, unter anderem mangels günstiger Modelle. Zudem könne das deutsche Stromnetz auf absehbare Zeit höchstens die Hälfte der Autos versorgen. Ein vollständiger Umstieg sei erst in Jahrzehnten realistisch.

Obwohl BMW seine Münchner Fabrik auf reine E-Auto-Produktion umstellt und ein neues reines E-Werk baut, produziert der Konzern an rund 30 weiteren Standorten weltweit weiterhin auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Auf der IAA will BMW mit dem iX3 seine künftige reine E-Auto-Plattform „Neue Klasse“ vorstellen – ohne die anderen Antriebsformen aufzugeben.

Zipse betonte die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit statt Abschottung. Handelskonflikte, etwa mit China oder den USA, seien schädlich. „Manchmal haben wir den Eindruck, dass die Politiker in Europa vergessen, dass europäische Unternehmen weltweit tätig sind“, so der BMW-Chef. Die EU hat im letzten Jahr Strafzölle auf in China gebaute Elektroautos erhoben. Die Reaktion darauf der Volksrepublik könnte der deutschen Autoindustrie schaden. US-Präsident Donald Trump hat bereits hohe Zölle auf unter anderem europäische Produkte angekündigt.

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Via: Welt.de
Unternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Frank meint

    15.07.2025 um 07:35

    Vernünftig und verantwortungsvoll ist das nicht was er da sagt. Ich habe vor 20 Jahren mal einen sparsamen Diesel gefahren, der hat im langfristigen Schnitt 3,6l/100km gebraucht – das hat BMW nie geschafft. Das war nie die Kernkompetenz von BMW. Sie haben aber geschafft Elektroautos zu bauen, die weniger als die Hälfte dieser Energiemenge brauchen. Und die werden jetzt schon mit weit über die hälfte regenerativer Energie „betankt“, und es wird 2035 über 80% sein.
    Die einzigem, die von Verbrenner profitieren sind die Ölkonzerne – vieleicht sollte man mal nachschauen, ob die Quants einen Teil ihres Geldes da drin stecken haben.
    Ich vermute, dass man 2035 sich fragen wird warum die Eltern so verantwortungslos Fossile Energien verbrannt hat haben. es wird dann gefühlt wie ein Verbrechen am Klima und der Allgemeinheit wahrgenommen werden.

    • hu.ms meint

      15.07.2025 um 17:56

      „der hat im langfristigen Schnitt 3,6l/100km gebraucht“
      War das ein A2 ?

      • Frank meint

        15.07.2025 um 19:21

        Ja der 1.2L TDI (das 3 Liter auto)

        • M. meint

          15.07.2025 um 20:29

          Ja, der war wirklich sparsam, aber trotzdem ein Geldgrab für Audi, sonst hätte er einen Nachfolger bekommen.
          BMW wird froh sein, sowas nicht gebaut zu haben.

  2. MrBlueEyes meint

    14.07.2025 um 20:58

    Also Herr Zipse, auch für Sie nochmal zum Mitschreiben:

    Die EU will 2050 klimaneutral sein, besser früher

    Ein Verbrenner fährt locker 15 Jahre… 2035 + 15 = 2050

    Also ist 2035 der allerspäteste Zeitpunkt, um noch einen fossilen(!) Verbrenner zulassen zu dürfen…

    Einfache Mathematik… für manche CEOs schon zu hoch…

    • M. meint

      15.07.2025 um 20:36

      Ich sage mal, dass die Rechnung nicht aufgeht.
      1) wird es 2050 noch eine Reihe von Verbrennern geben, weil eine ganze Menge davon mehr als 15 Jahre halten werden
      2) ist der Wunsch der EU ja nicht zwingend der eines aktuellen CEO, der dann – wenn er noch lebt – mit der Firma lange nichts mehr zu tun haben wird. Also wird er nicht darauf hinarbeiten, sondern schauen, dass er die Aktionäre zufrieden stellt, solange er CEO ist.
      3) war ja mal die Rede davon, auch eFails zu machen. Das war immer Teil des Plans. Dass der Blödsinn war, haben Ingenieure und Physiker auch damals schon gewusst, aber das hindert Konzernlenker und Politiker nicht daran, trotzdem davon zu träumen.

      Ergo: die EU wird 2050 nicht klimaneutral sein. Selbst wenn es nicht am Auto scheitern würde, dann eben an der Montanindustrie, chemischen Industrie, Hausbrand… die Menschen werden sich ihre Politiker schon so wählen, dass es so kommt. Da muss man nur mal 20 Sekunden Merz zuhören.

  3. Future meint

    14.07.2025 um 20:03

    Zipse muss nächstes Jahr in Rente gehen. Dann werden wir hoffentlich nichts mehr von ihm hören. Immer diese Geltungssucht bei den Vorständen.

    • M. meint

      15.07.2025 um 20:37

      Oh, beim Thema „Geltungssucht bei Vorständen“ hätte ich direkt noch einen Kandidaten, der in Rente gehen könnte.
      Wohnt aber in einem anderen Land.

  4. Didi meint

    14.07.2025 um 19:42

    Tja…. Wenn Mann sieht dass die OEMs weltweit sich wieder stärker Richtung Verbrenner orientieren, dann kann man nicht mehr tun als in einem Nischenforum auf der genauen Formulierung „Verbot“ herumzuleiten und dem kompletten Management Unkenntnis zu unterstellen.
    Alle anderen (ca. 90% der Menschen) freuen sich über die versprochene Technologieoffenheit.

    • Thomas meint

      15.07.2025 um 20:26

      Du solltest dann aber ehrlich sein: es ist nicht Technologieoffenheit, sondern Umweltverschmutzung.

  5. Sebastian meint

    14.07.2025 um 19:35

    Tolle Kommentare hier. Ich bin dafür, übernächste Woche für zwei Wochen ALLE Verbrenner zu verbieten. Als Selbstversuch. Ausgenommen: Krankenwagen, Polizei etc.
    Ansonsten ALLES. Ist doch egal ob in zwei Wochen oder in 5 Jahren.

  6. ratta meint

    14.07.2025 um 19:17

    ok damit wird der nächste kein bmw

  7. Helmut Randoll meint

    14.07.2025 um 19:07

    Herr Zipse sollte die EU-Direktiven für 2035 mal genau lesen: Da steht nirgendwo ein Verbrennerverbot. Lediglich muss ab 2035 für jedes einzelne Gramm Treibhausgase eine Umweltabgabe gezahlt werden. Nur die aktuell noch gültige Freigrenze, unterhalb derer überhaupt nichts für die Umweltverschmutzung durch Treibhausgase gezahlt werden muss, sinkt auf Null. Verbrennerverbote gibt es auch nicht in Ländern wie Norwegen. Aussschließlich Äthiopien verbietet ab 2024 die Zulassung neuer Verbrenner und Hamburg lässt ab 2025 keine neuen Taxis mit Verbrennungsmotor mehr zu.

  8. Hans Meier meint

    14.07.2025 um 14:26

    Die Autoindustrie sollte sehr leise sein. Sie ist für einen erheblichen Teil der Umweltverschmutzung & Gesundheitskosten & Finanzierung von Autokratien verantworlich und nimmt ihre Verantwortung praktisch überhaupt nicht wahr, lebt nach vollem „mee too“ Prinzip & komplett angetrieben von Gier mit einem Zeithorizont von 3 Monaten.

    BWM und andere könnten selber eine Batterieproduktion aufbauen, wollen sich aber anscheinend die Hände nicht schmutzig machen, nachdem man für den Shareholdervalue jahrelang absichtlich sich gegen E-Autos gewehrt, geblockt und Geschlafen hat. Vielleicht ist es an der Zeit auch mal die Konsequenzen zu tragen wenn es eben nicht klappt. Alles hat seine Zeit. Wenn es die Autoindustrie nicht schafft in Europa ist sie zu 100% selber schuld daran und die Aktionäre sollen bitte die Konsequenzen daraus tragen.

    • Jeff Healey meint

      14.07.2025 um 14:48

      Absolut richtig, 💯 !!!

  9. Justin Case meint

    14.07.2025 um 13:51

    Zitat: „sagte er laut der Welt“
    Ein Blatt, dass im Kern nur noch Reaktionismus aufgrund von kognitiver Dissonanz abbildet und damit ins politische Vorfeld einzuordnen ist.

  10. MrBlueEyes meint

    14.07.2025 um 13:13

    Was ein unsinniges Gerede…

    Die Ironie wird sein, dass BMW ja jetzt mit der Neuen Klasse so gute BEV rausbringen wird, dass Herrn Zipse´s Ansichten von seinen eigenen Fahrzeugen pulverisiert werden…

    • Lotti meint

      14.07.2025 um 13:47

      Wers glaubt 🙈

    • M. meint

      14.07.2025 um 13:49

      Zipses Ansichten sind in einem Jahr Geschichte, so oder so.
      Die Autos kommen ja außerdem trotz Zipse.
      Die werden da sein, wenn er geht.

  11. hu.ms meint

    14.07.2025 um 12:40

    Und wieder „verbrennerverbot“ anstelle zutreffend „keine neuwagen mit fossilem antrieb ab 2035“
    E-fuels betriebene autos sind verbrenner und können auch nach 2035 gekauft und gefahren werden.

    • M. meint

      15.07.2025 um 20:42

      Fehlen halt noch die eFails.
      Aber zum richtigen Preis findet sich bestimmt ein Lieferant.

      • hu.ms meint

        17.07.2025 um 11:36

        Richtige „petrol-heads“ zahlen auch 3,50 € / L.
        Denn „des menschen wille ist sein himmelreich“.

  12. Owl meint

    14.07.2025 um 12:27

    Genau diese wiederholt öffentlich artikulierte Haltung war vor einem halben Jahr ein Grund für mich, kein BEV von BMW zu kaufen. Diese Attitüde, immer wieder auf penetrante, irreführende Art und Weise Einfluss auf Politik und öffentliche Meinung nehmen zu wollen, ist abstoßend.

  13. M. meint

    14.07.2025 um 12:15

    Gott sei Dank geht Zipse bald in Rente, dann müssen wir das Gerede nicht mehr ertragen.

    • Mary Schmitt meint

      14.07.2025 um 12:57

      Die Autos gut, die Reden schlecht.

      • M. meint

        14.07.2025 um 13:34

        Ja, und wenn die nochmal besseren E-Autos kommen, ist Zipse Vergangenheit.
        In einem Jahr ist der weg.
        Bleibt natürlich die Unsicherheit, wer Nachfolger wird.

        • Thomas meint

          14.07.2025 um 15:56

          Dobrindt , Scheuer , Lindner …

        • M. meint

          14.07.2025 um 17:53

          Wenn du schon dabei bist, füge deiner Liste noch Söder, Boris Becker und Alice Schwarzer hinzu.
          Verrückter wird es damit nicht mehr.

    • Yogi meint

      14.07.2025 um 13:26

      Echt? Weiss man schon ein Datum? Hoffentlich dann kein Kolben-Reaktionär…..

      • M. meint

        14.07.2025 um 13:36

        Sommer 2026 läuft der Vertrag aus und wird auch nicht verlängert. Bei BMW ist auf dem Vorstandssessel normalweise schon mit 60 Jahren Schluss, Zipse wird dann 62 J. alt sein.
        Wer Nachfolger wird, ist natürlich die Quizfrage.

  14. Gerry meint

    14.07.2025 um 12:09

    Herr Zipse mit seiner Neophobie. 😂
    Wie lange will er denn noch seine Steinzeitverbrenner bauen🙄?
    2035 als Endedatum reicht doch nun wirklich👍. Ist doch heut schon vollkommen rückständig noch neue Verbrenner zu kaufen.

    • brainDotExe meint

      14.07.2025 um 12:15

      A) Die Welt besteht nicht nur aus der EU
      B) Auch nach 2035 wird es noch Möglichkeiten geben Verbrenner neu zuzulassen (E-Fuel)
      C) Manche Leute wollen halt eben einen Verbrenner, egal wie „rückständig“ das deiner Meinung nach ist, auch nach 2035.

      • M. meint

        14.07.2025 um 12:18

        „Manche Leute wollen halt eben einen Verbrenner, egal wie „rückständig“ das deiner Meinung nach ist, auch nach 2035“
        Keine Sorge, dann werden noch genug auf dem Gebrauchtwagenmarkt verfügbar sein, das reicht bis 2050 locker aus.
        Neuwagen können dann ja eFails aus der Apotheke für 10 Euro den Liter tanken. Wem es das wert ist, soll’s halt machen. Es gibt sicher Leute, bei denen das so sein wird.

        • brainDotExe meint

          14.07.2025 um 12:22

          Der Gebrauchtwagenmarkt ist endlich und da kommen dann keine modernen Fahrzeuge mehr nach.

          Bis 2050 vielleicht, aber wie sieht es langfristig aus?
          Bekomme ich 2070 noch einen halbwegs bezahlbaren und modernen Verbrenner auf dem Gebrauchtwagenmarkt?

        • Mäx meint

          14.07.2025 um 12:50

          „Bekomme ich 2070 noch einen halbwegs bezahlbaren und modernen Verbrenner auf dem Gebrauchtwagenmarkt?“
          Wozu auch?!

        • Haubentaucher meint

          14.07.2025 um 12:50

          2070 gibt es diesen Planeten nicht mehr.

        • Yoyo meint

          14.07.2025 um 13:16

          Diese Verbrenner-Käufer sind bis 2050 ausgestorben.
          Werkstattpreise von € 500 pro Stunde können die Senioren dann nur ganz schlecht bezahlen…

        • M. meint

          14.07.2025 um 13:41

          Wie gesagt:
          Wer nach 2035 noch einen neuen Verbrenner kaufen will, wird schon irgendwo noch sowas bekommen. Aber mit immer kleiner werdendem Absatz werden die Angebote immer weiter eingeschränkt werden. Es brechen ja auch immer mehr andere Märkte für Verbrenner weg, irgendwann stimmen die Stückzahlen dann nicht mehr.
          Dazu werden dann immer mehr Tankstellen schließen, weil es immer weniger Autos gibt, die fossilen Sprit kaufen können.
          Und, davon mal ganz abgesehen: egal, wie viele Ölquellen man noch findet, dass das Zeug nicht unendlich ist, das ist hoffentlich Konsens, oder? Es wird irgendwann alle sein, so oder so. Also wird es irgendwann keinen Fossilsprit mehr geben können. Wann… wer weiß, aber das Ende wird kommen. Auf deine Lebensplanung wird der Vorrat auch keine Rücksicht nehmen.

        • Elvenpath meint

          14.07.2025 um 14:27

          @brainDotExe: 2070 wirst du in keiner Stadt in Europas mehr Verbrenner benutzen dürfen.
          2070 werden E-Autos größere Reichweiten haben als Verbrenner und schneller laden, als getankt werden kann.
          2070 werden Verbrenner nur noch für Oldtimer-Fans interessant sein. Die dürfen dann die Kisten nur auf speziellen Festivals anlassen.

          Die Alternative dazu: Eine dystopische MadMax-Welt.

        • brainDotExe meint

          14.07.2025 um 14:50

          „Wozu auch?!“

          Weil ich dann vielleicht noch einen haben will?

          „Diese Verbrenner-Käufer sind bis 2050 ausgestorben.“

          Ich glaube nicht, dass die durchschnittliche Lebenserwartung bis dahin auf 55 Jahre gesunken ist, von daher sind die heutigen 20-30 Jährigen auch in 2070 noch am Leben.

          „2070 wirst du in keiner Stadt in Europas mehr Verbrenner benutzen dürfen.“

          Die Welt besteht nicht nur aus Städten.

          „2070 werden E-Autos größere Reichweiten haben als Verbrenner und schneller laden, als getankt werden kann.“

          Ja, und? Darum geht’s ja nicht.
          Mich stört bei meinem BEV heute schon die Ladedauer und Reichweite nicht wirklich.

          „2070 werden Verbrenner nur noch für Oldtimer-Fans interessant sein.“

          Warum? Jemand der heute Spaß am Verbrenner hat, wird ihn 2070 nicht mehr haben?

          „Die dürfen dann die Kisten nur auf speziellen Festivals anlassen.“

          Warum? Selbst wenn ein Neuzulassungsverbot kommt, ist das ja kein Betriebsverbot. Genau so wie Bestandsschutz.

        • Mäx meint

          14.07.2025 um 16:32

          @Brain
          Wenn du unbedingt einen Verbrenner haben willst, musst du mit dem dann zur Verfügung stehenden Angebot zurechtkommen.
          Das könnte unter Umständen sehr reduziert und kostspielig sein.
          Wieso sollte es ein Recht auf günstige Verbrenner geben?
          Wieso sollte es ein Recht auf Verbrenner überhaupt geben.
          Wenn das dein Hobby ist, kannst du dir ja einfach einen basteln oder wieder frisch machen.
          Es gibt ja auch kein Recht auf günstige und moderne Wählscheibentelefone, CRT Monitore, Kugelmäuse usw.
          Wenn die Nachfrage da ist gibt es ein Angebot; wenn keine Nachfrage, kein Angebot bzw. reduziertes Angebot.
          Wie sich das entwickelt, wird man sehen.

        • volsor meint

          15.07.2025 um 08:05

          @Haubentaucher ,auch 2070 wird es diesen Planeten noch geben.
          Auch 2150…. , was es vieleicht nicht mehr gibt sind wir Menschen!

        • brainDotExe meint

          15.07.2025 um 08:19

          @Mäx:

          Wählscheibentelefone, CRT Monitore, Kugelmäuse, etc. wurden aber weder verboten noch eingeschränkt. Das war ein normaler Marktprozess.

          Auch ist jetzt die Möglichkeit sich dafür einzusetzen, das man selbst und auch andere zukünftig Spaß an ihrem Hobby haben können.

        • Mäx meint

          15.07.2025 um 10:02

          @brain
          Die Einschränkung ist eFuels.
          Weil wir uns dahingehend verbessern wollen, ja.
          Am grundlegenden Prinzip Verbrennungsmaschine ändert sich aber nichts.
          Also, kauf einen Verbrenner und betanke ihn mit eFuels.
          Wenn die Hersteller aber dann keinen Bock mehr haben (weil es sich finanziell nicht lohnt) einen niedrigpreisigen Verbrenner anzubieten, hast du eben Pech gehabt.
          Denn es gibt ja kein Recht darauf ein bestimmtes Produkt für immer und auch günstig zu bekommen.
          Das hat dann der Markt geregelt.

  15. Elvenpath meint

    14.07.2025 um 11:41

    Also da schlägt der Bullshit-Bingo Anzeiger ganz weit aus. Tausendmal gebrachte und tausend mal widerlegte Argumente werden da wiederholt.
    Wer von Wasserstoff und E-Fuels im PKW-Bereich schwadroniert will nur Propaganda machen. Dann noch so ein Schwachsinn wie „CO2-arme“ Diesel.
    Abgesehen davon, dass jedes kg Diesel zu 2,64 kg umgewandelt wird, muss zur Herstellung auch noch jede Menge Energie aufgewendet werden. Nur mal so als Info: Die Raffinerie hier in Köln Godorf verbrennt stündlich mehrere hundert Tonnen Erdgas.
    Und da er will wirklich eine gesamtheitliche Betrachtung? Ich freue mich auf die Berechnung der Umweltschäden durch die Ölproduktion und die Raffinierung zu Benzin/Diesel. Die immer wieder auftretenden Tankerunglücke, notorisch undichte Pipelines, Vergiftung ganzer Flusslandschaften, wie dem Nigerdelta, auslaufendes Öl in die Weltmeere etc.
    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und aufhören soll bei dem Dreck, den der Typ da labert.

    Europa ist besonders stark vom Klimawandel betroffen, daher ist es massiv verantwortungslos und kurzsichtig, was Zipse da labert. Und das alles, damit ein paar reiche Aktienbesitzer mehr Rendite kriegen.

    • Micha meint

      14.07.2025 um 22:25

      Es ist wirklich unglaublich. Komplett durchschaubare Nicht-Argumente, die offenbar nur ein einuiges Ziel haben: Öffentlichkeit und Politik zu beeinflussen, Zweifel zu sähen, und am Ende vielleicht noch ein paar Jahre länger Profite mit den etablierten Fossilfahrzeugen erwirtschaften. Moralische Verantwortungslosigkeit zulasten der gesamten Menschheit. Und am Ende funktioniert es mit Hilfe von Springer, KKR und Co. vielleicht sogar noch.

  16. Haubentaucher meint

    14.07.2025 um 10:56

    Zipsa und die WELT – die ideale Kombi. Einen Grund mehr keinen BMW zu kaufen.

    • M. meint

      14.07.2025 um 12:19

      Na, diese Konsequenz könntest du ja immer zeigen, wenn irgendjemand Blödsinn redet!

      • Haubentaucher meint

        14.07.2025 um 12:49

        Punkt für dich aber das Auto habe ich schon davor gehabt.

        • M. meint

          14.07.2025 um 13:52

          Vor was genau?
          Aber bei der Konsequenz hast du sicher auch so einige aufklebbare Nachrichten angebracht, was du vom dortigen Chef hältst.

        • M. meint

          15.07.2025 um 14:21

          Ok, scheinbar hat „Haubentaucher“ darauf keine Antwort.
          Wundert mich aber nicht.

  17. Lanzu meint

    14.07.2025 um 10:52

    Der Verweis auf Abhängigkeit von asiatischen Zellherstellern ist irgendwie niedlich, wenn man den Elefanten im Raum nicht erwähnt: Die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten.

    • Stromspender meint

      14.07.2025 um 11:18

      Und wenn man in Zukunft noch die Abhängigkeit von Wasserstoffimporten berücksichtigt (oder glaubt hier jemand, dass Europa „seinen“ Wasserstoff für die Chemie- und Stahlindustrie – und die Gaskraftwerke – hüstel – selber produzieren kann, wenn man die Unfähigkeit der Politik in die Überlegungen mit einbezieht?), ist es plötzlich nicht nur ein Elefant, der im Raum steht.

  18. Jeff Healey meint

    14.07.2025 um 10:50

    (…)„Wasserstoff sei langfristig alternativlos, da Europa damit energiepolitisch unabhängiger werden könne. Im Gegensatz dazu seien Batterien stark von asiatischen Lieferketten abhängig. Die Politik solle laut Zipse technologieoffen agieren, um Risiken durch einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden.“(…)

    Junge, Junge, Junge, Junge….
    In diese Abhängigkeit von asiatischen Batterieherstellern habt Ihr Euch doch selbst gebracht, @BMW und übrige europäische Autoindustrie!!!
    Ihr habt schlichtweg die Augen verschlossen vor einer disruptiven Entwicklung, und zwar über Jahrzehnte!!!
    Das Geschäftsmodell mit dem Verbrennen von fossilen Energien läuft absehbar aus!!!
    Fangt endlich ernsthaft damit an eigene Rohstoff-Lieferketten aufzubauen, wenn es sein muss mit europäischen und weltweiten Partnerschaften.
    Und, sehr geehrter Herr Zipse, Wasserstoff ist NICHT die Lösung, wenn für dessen Produktion die drei- bis vierfache Energie im Vergleich zu einer direkten Beladung einer Traktionsbatterie benötigt wird!!!!!!!!
    Hört endlich auf zu träumen!

  19. Jürgen W. meint

    14.07.2025 um 10:36

    Dazu muss man allerdings wissen, dass BMW gerade massive Probleme bei der Einführung der neuen Klasse hat. Da waren Pressevertreter eingeladen und die Autos hatten nicht funktioniert, trotz gigantischer Investitionen. Denen geht vermutlich gerade der Arsch auf Grundeis. Anders kann ich mir diese Panikattacke auch nicht erklären.

    • Mäx meint

      14.07.2025 um 11:19

      Sind diese Probleme hier gerade mit uns im Raum?

      • Besser-BEV-Wisser meint

        14.07.2025 um 11:24

        Quelle?
        Es ist das erste Mal das man das hört. Bisher waren alle Meldungen mit Tenor „wir sind im Plan. Start ende 2025 mit ix3“.

      • M. meint

        14.07.2025 um 16:13

        Die Suchmaschine weiß nix, die KI auch nicht. Aber das muss ja nichts heißen.
        Selbst wenn „Jürgen“ komplett phantasiert, kann ich mir eine gewisse Nervosität bei BMW sehr gut vorstellen.
        In der Autoindustrie sind ja evolutionäre Schritte ja üblicher, als alles neu zu machen. „Alles neu“ heißt, auch bewerte Technik zu ersetzen, da ist das Fehlerpotenzial natürlich sehr, sehr hoch. Da kann man so viel testen wie man will. Irgendwas übersieht man immer.
        Ich bin sicher, da wird es zu Beginn auch ein paar Schnitzer geben. Ein paar Rückrufe sind sicher gesetzt. Da muss man durch.

    • eBikerin meint

      14.07.2025 um 13:09

      Merkwürdig – finde da gar nichts dazu in der Presse?

  20. Jensen meint

    14.07.2025 um 10:31

    Wem will Herr Zipse mit seinen sehr unsortierten und weitgehend sachlich falschen Ausführungen wohl gefallen ? Oder geht es einfach darum, weiter mit gespaltener Zunge zu sprechen und (berechtigterweise) die Vorteile batterieelktrischer Fahrzeuge herauszustellen, selbst mit attraktiven und erfolgreichen Angeboten im Markt vertreten zu sein und -eben pardoxerweise- gleichzeitig aber auch alles andere im Gemischtwarenladen der Antriebe anzupreisen ? Und Unruhe zu stifen ? Vielleicht noch einmal für ihn zur Erinnerung. Der Verbrennerfahrzeugbestand ist das Kernproblem. Davon gilt es so schnell als möglich herunterzukommen. Und in Folge natürlich keine neuen Verbrennerfahrzeuge (besser heute als morgen) mehr zu bauen – wenn man denn tatsächlich Klimaziele in 20 Jahren erreichen will. Denn auch in zwanzig Jahren werden die Stinkerbestände ohnehin noch sehr gut wahrnehmbar sein. Beim Thema Wasserstoff im straßengebundenen Verkehr sollte er sich (noch einmal) von Fachleuten auf den Stand der Dinge bringen lassen, über welch miserable Energieeffizienz und enormen Energieeinsatz pro kg Wasserstoff da gerdet werden muss. Wasserstoff ist ein interessanter chemischer Speicher und kann dann zum tragen kommen, wenn wir an allen anderen Stellen nicht mehr wissen, wo wir mit dem (überschüssigen) grünen Strom aus PV/Wind und Wasser hinsollen.

    • South meint

      14.07.2025 um 10:44

      …kann man nur beipflichten…

    • Jeff Healey meint

      14.07.2025 um 10:52

      So ist es! 💯!

  21. CJuser meint

    14.07.2025 um 10:26

    Grundsätzlich ist es ja korrekt, dass europäische Hersteller sich (nach aktuellem Stand!) mit FCEVs unabhängiger machen könnten. Dies betrifft aber vorrangig Fahrzeuge FÜR den europäischen Markt. Und dafür müsste dann noch zusätzlich ein teures neues Tanknetz aufgebaut werden. Im ach so wichtigen chinesischen Markt, spielen FCEVs zudem keine wirkliche Rolle. Selbst in Europa findet man inzwischen immer mehr Vorkommen von Lithium (auch wenn eine möglichst saubere Förderung noch Arbeit braucht). Und die Herstellung von grünem Wasserstoff ist zurzeit auch nicht immer gewährleistet, weil es teilweise günstiger ist, diesen aus Erdgas zu erzeugen.

    • Micha meint

      14.07.2025 um 22:31

      „Grundsätzlich ist es ja korrekt, dass europäische Hersteller sich (nach aktuellem Stand!) mit FCEVs unabhängiger machen könnten.“
      Nein, das stimmt eben nicht. Wir werden schon ohne H2 in der Individualmobilität auf Importe von grünem Wasserstoff angewiesen sein. Die Mengen, die wir dann noch für den Autoverkehr bräuchten sind eigentlich gar nicht darstellbar, weder logiszisch jnd schon gar nicht wirtschaftlich. Ökologisch natürlich auch nicht, jede kWh grüner Strom wird an anderer Stelle erstmal dringender gebraucht, als für so unsinnige H2-Projekte.

  22. E.Korsar meint

    14.07.2025 um 10:10

    Dass BMW weiter in Wasserstoff investiere, verteidigte er entschieden: „Wir sind nicht dumm, sondern denken nach.“
    Das stimmt. Seit 2006 Subventionen in verschiedenen Projekten einstreichen und dann eine Pilotflotte mit Toyota-Technik vorzeigen. Die genauen internen Entwicklungskosten sind Unternehmensgeheimnis. ;-)

    „Wasserstoff sei langfristig alternativlos,[…]“ Würde mich ja für die zirpssche Definition von „langfristig“ interessieren. 30 Jahre? 50 Jahre?

  23. Ossisailor meint

    14.07.2025 um 10:10

    Zitat aus dem Artikel: „Zudem könne das deutsche Stromnetz auf absehbare Zeit höchstens die Hälfte der Autos versorgen.“
    Gäbe es einen bedeutenden Anteil an H2-Fahrzeugen, wäre das ja wohl noch kritischer zu sehen, weil die 3-4 x soviel Strom benötigen wie BEV.
    Irgendwie wirken seine Aussagen zum Thema immer ein wenig verpeilt.

    • Mäx meint

      14.07.2025 um 10:19

      Zipse muss mit jemandem intern gewettet haben, dass sich BEV nicht durchsetzen oder so.
      Intern läuft ja alles Richtung BEV.
      Quasi jedes Modell als BEV Variante erhältlich (spätestens nächstes Jahr dann).
      Neues Werk in Ungarn, Werke werden umgebaut etc.
      Aber der Chef jammert und jammert und argumentiert gegen die eigenen internen Entscheidungen und bereits getätigte Investitionen.

      • Andi EE meint

        14.07.2025 um 10:39

        @Mäx
        „Quasi jedes Modell als BEV Variante erhältlich (spätestens nächstes Jahr dann).“

        Wenn beides angeboten wird und …
        – davon 4 von 5 Verbrenner verkauft werden (die 4 zahlen die Konkurrenzfähigkeit des Fünften)
        – man mit BEV nichts verdient

        … wie würdest du dann als CEO argumentieren? Es kann so nicht aufgehen für diese Hersteller, auch wenn sie viele BEV-Modelle im Angebot haben. Kein CEO der Welt der Welt (ausser Farley/Ford ;)) sagt, dass es ein Milliarden-Verlustgeschäft ist. Sich selber als unfähig darstellen, tun sie nicht, obwohl sie es sind.

        Es sind immer die Regeln, die angeblich nicht freie Technik, es sind die schlechten politischen Rahmenbedingungen … und in keinem einzigen Fall sie selber. Und ihr alle hier unterstützt diese CEOs / Autobauer jeden Tag mit einer Inbrunst, dass es einfach nur noch lächerlich ist. Ihr wisst es doch selber, dass sie es innerhalb des Preisrahmens nicht auf die Reihe kriegen. Du brauchst Preisparität, alles andere ist unnützes Geschwafel was im internationalen Markt nichts zählt.

        • brainDotExe meint

          14.07.2025 um 11:52

          Mit Unterschied dass BMW im Gegensatz zu Ford mit seinen BEVs. Gewinn macht.
          Mit der Neuen Klasse soll die Marge nochmals ein guten Stück größer werden und in Richtung Verbrenner aufschließen.

          BMW peilt übrigens einen BEV Anteil von 50% für 2030 an, aber das entscheiden letztendlich die Kunden, welche Antriebsart sie wollen.

          Solche CEOs und Firmen unterstütze ich gerne, die den Kunden die Wahl des Antriebs überlassen und nichts aufzwingen.

        • Mäx meint

          14.07.2025 um 12:08

          Es gibt nur zwei Datenpunkte Ford und Tesla
          Ford verkauft weltweit im Quartal 30.000-40.000 Fahrzeuge.
          Wenn man sich Tesla anguckt, als die noch 30-40k Fahrzeuge pro Quartal verkauft haben, standen da auch 500++ Mio. Miese im Quartal.

          BMW verkauft 110k BEV pro Quartal, nutzt Linien vorhandener Werke (bisher) usw. Da erscheint es schon wesentlich wahrscheinlicher, dass der Deckungsbeitrag positiv ist. Der ist vielleicht nicht so hoch wie bei Verbrennern, das kann ich gerne zugeben ohne es aber zu wissen.

        • Andi EE meint

          14.07.2025 um 13:02

          @brain
          „Mit der Neuen Klasse soll die Marge nochmals ein guten Stück größer werden und in Richtung Verbrenner aufschließen.“
          Selbstverständlich exakt das Umgekehrte, dort hast du keine 4 Verbrennerfahrzeuge die dir die Bilanz mit dem „gleichen Modell“ schön frisieren.

          „Solche CEOs und Firmen unterstütze ich gerne, die den Kunden die Wahl des Antriebs überlassen und nichts aufzwingen.“
          Das ist völlig irre, es gibt nur einen Grund wieso Zipser so argumentiert … der BEV-Weg geht ökonomisch nur dann auf, wenn noch hochprozentig Verbrenner verkauft werden. Wieso bitte sollte er sonst solch ein wirres Zeugs postulieren.

          Den BEV-Weg immer wieder infrage zu stellen, ist das was ihm und seinem Unternehmen Zeit gibt. Die ganzen Dumpfbacken an die diese Messages gerichtet sind, ist das strunzdoofe Volk, das meint man könne mit der Verbrennung so weiterfahren. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung denkt so, selbst wenn sie angeben dass man den Klimawandel aktiv bekämpfen müsse, sehen sie kein Handlungsbedarf beim eigenen Fahrzeug. Es ist diese permanente Beschallung die diesen Hohlbirnen Legitimität verleiht.

          @Mäx
          Du willst jetzt aber nicht Q1 extrapolieren mit der gesamten Produktionsumstellungen und -ausfällen?

        • brainDotExe meint

          14.07.2025 um 16:18

          @Andi:

          „Selbstverständlich exakt das Umgekehrte, dort hast du keine 4 Verbrennerfahrzeuge die dir die Bilanz mit dem „gleichen Modell“ schön frisieren.“

          Deswegen startet man dort ja auch direkt mit den Volumenmodellen um ausreichend Skaleneffekte zu erreichen. Da erreichen die BEVs dann auf eigenen Linien ausreichend Stückzahl für eine ordentliche Marge.

          „Das ist völlig irre, es gibt nur einen Grund wieso Zipser so argumentiert … der BEV-Weg geht ökonomisch nur dann auf, wenn noch hochprozentig Verbrenner verkauft werden. Wieso bitte sollte er sonst solch ein wirres Zeugs postulieren.“

          BMW peilt bereits 2030 einem BEV Anteil von 50% an. Also nichts hochprozentig Verbrenner.
          Man will einfach technologieoffen bleiben und den Kunden keine Antriebstechnik vorschreiben.

          „Mehr als die Hälfte der Bevölkerung denkt so, selbst wenn sie angeben dass man den Klimawandel aktiv bekämpfen müsse, sehen sie kein Handlungsbedarf beim eigenen Fahrzeug.“

          Was ihr gutes Recht ist. Nicht jeder lebt in so eine grünen Blase wie du.

    • South meint

      14.07.2025 um 10:29

      Yoah, rührend, Zipse, der mit H in seiner Branche weit daneben lag, gibt nun auch gleich Prognosen für den Strommarkt raus. Bis wir 50% BEV im Bestand haben, werden mind. 15 Jahre vergehen, und wenn der sehr unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass genau die nachhaltige Mobilität, die jetzt schon hinterherhinkt, so schnell vorprescht, dass wir das nicht aushalten könnten, dann würden wir bremsen, was ja wohl überhaupt kein Problem wäre…

  24. volsor meint

    14.07.2025 um 10:08

    „Er warnte, die Regelung gefährde die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autoindustrie und bremse Investitionen.“
    Wie Dumm will ich sein? Zipse : JA!
    Wo wollen sie den ihre Verbrenner den noch verkaufen? In China sicher nicht.
    Letztes Jahr einen Rückgang von über 13% und im ersten Halbjahr 2025 schon wieder über
    17%.

  25. banquo meint

    14.07.2025 um 10:07

    “ ..und bremse Investitionen.“ Genau darum geht es in der EU-Verordnung: Kein Investitionen in zukünftige Verbrennertechnik. Und deshalb hat die EU auch mit der Verordnung rechtzeitig beschlossen, damit sowohl Hersteller, Stromversorger und Infrastruktur das Ziel erreichen.

  26. prief meint

    14.07.2025 um 10:05

    „Zudem sei es unrealistisch, dass Verbraucher regulatorischen Zielen automatisch folgen….“
    Wir erinnern uns: Nach Einführung der Katalysatorpflicht für Benziner (um 1990?) haben die Verbraucher in Massen Autos ohne solche gekauft! Oder wie?

    • Ossisailor meint

      14.07.2025 um 10:12

      Wobei festzuhalten ist, dass die deutsche Automobilindustrie sich damals vehement mit fragwürdigen Argumenten gegen die Einführung des Katalysators gewehrt hat.

      • Mäx meint

        14.07.2025 um 10:14

        Ja, das wiederholt sich eben immer.
        Bleifrei, Katalysator, DPF, OPF etc.

      • Ben meint

        14.07.2025 um 10:21

        Ist bei den Verbrauchern auch schon immer so gewesen, Gurte, ABS, ESP alles Teufelszeug was niemand braucht weil man ja z.B. slebst viel besser bremsen und fahren kann, hatte bis vor kurzen noch jemanden in der Fahrgemeinschaft der einen der nen „Blindstopfen fürn Gurt benutzt da er sich noch nie angeschnallt hat weil das unangenehm ist und man im Auto gefesselt ist und auserdem fährt er so vorrausschauend da kann nie was passieren.

      • E.Korsar meint

        14.07.2025 um 10:31

        Es gab aber noch kein WWW, wo dir sowas immer und immer wieder vor die Füße gespült wird.

    • E.Korsar meint

      14.07.2025 um 10:24

      19. September 1984: Beschluss der Bundesregierung in Deutschland zur Einführung der Katalysator-Pflicht.
      Ab 1985: Einführung steuerlicher Anreize in Deutschland zur Förderung des freiwilligen Kaufs von Katalysator-Fahrzeugen.
      1. Januar 1989: Pflicht für alle in Deutschland neu zugelassenen Benzin-Neuwagen, einen geregelten Katalysator zu besitzen.

      Außerdem wurde die Kfz-Steuer massiv höher, wenn das Auto plötzlich Euro 0 war. Haben wir rumgeheult? Nein. Nur ein paar peinliche Typen, die im hintersten Eck der Kneipe schimpften. Das Facebook der 80er.

  27. Bob meint

    14.07.2025 um 10:05

    Wie schön, dass wir durch Verbrenner überhaupt keine Abhängigkeit von anderen Staaten haben, die uns politisch potentiell bedrohen. Die Abhängigkeit bei den Batterien, ist leider unumgänglich, da kann man nichts machen und beim Wasserstoff müsst ihr nur auf BMW vertrauen, die schaffen das schon, hier keine Abhängigkeiten aufzubauen. CO2-arme Dieselalternativen zaubern wir aus dem Hut, bzw. aus Reststoffen (auch wenn dafür Palmöl umdeklariert werden muss). Die wurde zwar vorher schon anders verwertet, aber da soll man nicht so genau hinschauen.

    (Ende Sarkasmus)

  28. Jörg2 meint

    14.07.2025 um 10:04

    „„Verbrenner-Verbot“ gefährdet Zukunft der europäischen Autoindustrie“

    Offene Worte! Mit BEV scheint es bei der „europäischen Autoindustrie“ nicht zu klappen.

    Wobei wir dann bei der Gefährdung wären: Nicht Regularien sind Gefahr. Die neuen BEV-Hersteller mit veränderter Wertschöpfungskette und tief im Thema „IT“, die sind die Gefahr.

    Und so kann man die einen Regularien so garnicht leiden, verteufelt sie fast (Abgaswerte, Flotten-CO2, Neuwagenzulassungsverbote…) und findet doch die anderen Regularien so toll (freie Fahrt für freie Bürger ohne Tempolimit, Pendlerpauschalen, Firmenwagenlohnersatzleistungen…)

    • brainDotExe meint

      14.07.2025 um 10:09

      Dummerweise zerbröselt deinen Unterstellung wenn man bedenkt, dass es bei den BEVs bei BMW so gut läuft, dass man weltweiter Premium Marktführer ist.

  29. South meint

    14.07.2025 um 10:00

    Schlicht gelogen. Hab erst letztens in der Autobild ein Artikel gelesen, dass BEV mit ca. 80% einen deutlich besseren Umweltvorteil als PHEV (30%) haben. Der Ausbau der EE geht schneller voran als gedacht und die BEV scheinen deutlich länger zu halten. Auf Dauer Diesel oder PHEV zu fördern ist schlicht Unsinn.
    Ob man BMW oder besser Zipse für Du.mm halten muss, weil er an H und E Fuels glaubt? Das ist absichtlich polarisierend von ihm so ausgedrückt, erweckt den Eindruck dass die Politik Druck macht. Es ist aber der Markt. Wir sind und waren immer technologieoffen, wenn BMW einen besseren Weg findet und breiter Forschen will, kein Thema, aber kaum einer Markt glaubt daran…

  30. crink meint

    14.07.2025 um 10:00

    Bei der Überschrift denke ich nur: Die europäischen Autoindustrie gefährdet die Zukunft der Menschheit.

    • M. meint

      14.07.2025 um 16:16

      Die amerikanische tut das aber auch.
      (nicht als Entschuldigung, nur als Erweiterung)

    • hu.ms meint

      15.07.2025 um 08:11

      Die zukunft der menschheit ist nicht gefährdet – nur deren lebensverhältnisse (= luxus wie auto, urlaub, 40qm wohnfläche pro nase u.a.) ändern sich gravierend.

      • M. meint

        15.07.2025 um 14:26

        Naja, wenn ein gewisser Komfort, oder nur die Sicherheit, morgen noch ein Dach über dem Kopf zu haben, ohne dass jemand kommt, um eben diesen Kopf einzuschlagen und damit den Platz unter dem Dach übernehmen zu können, Bestandteil der Definition von „Zukunft“ ist – dann ist die Zukunft irgendwie schon gefährdet.
        Wenn es nur darum geht, dass es in 100 oder 200 Jahren noch Menschen gibt, egal wie die leben – dann vermutlich nicht.

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