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Kia: EV4 glänzt „in härtesten Batterie- und Ausdauertests“ mit Beständigkeit

31.07.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

Kia-EV4-getarnt

Bild: Kia

Kia will mit seinem neuen Kompaktwagen EV4 „Maßstäbe in der Beständigkeit von Elektrofahrzeugen mit Standardleistung“ setzen. „In härtesten Batterie- und Ausdauertests, die zum Teil auf dem Nürburgring durchgeführt wurden und eher auf Hochleistungsfahrzeuge ausgerichtet sind, hat der EV4 jetzt seine hohe Strapazierfähigkeit unter Beweis gestellt“, berichten die Südkoreaner.

Das Testprogramm beinhaltete einen beschleunigten 110.000-Kilometer-Dauertest auf europäischen Straßen sowie einen 10.000-Kilometer-Belastungstest auf der Rennstrecke in der Eifel, bei dem 90 bis 95 Prozent der maximalen Leistungsabgabe des Modells simuliert wurden und zugleich das Batteriesystem durch wiederholtes Schnellladen zwischen den Runden zusätzlich beansprucht wurde.

„Dennoch wies der EV4 nach diesen extrem anspruchsvollen Tests nur geringe Abnutzungserscheinungen auf, während er seine hohe Batterieeffizienz beibehielt“, heißt es. „Der Batteriezustand (State-of-Health, SoH) von 95 Prozent, den die Ingenieure dem neuen Kia-Stromer nach dem Testprogramm bescheinigten, belegt eindrucksvoll die Langlebigkeit des EV4.“

Der elektrische Kompaktwagen verfügt laut dem Hersteller über Innovationen, die eine stabile Leistung über lange Strecken, unter schwierigen klimatischen Bedingungen sowie bei ausgedehnter Nutzung gewährleisten. Seine Ausdauer verdanke der EV4 vor allem der vierten Generation des Kia-Batteriesystems. Es zeichne sich durch ein fortschrittliches Wärmemanagement und eine optimierte Kühlmittelverteilung aus. Diese Verbesserungen sollen gewährleisten, dass die Batterie auch unter hohen Belastungen in sicheren Temperaturbereichen arbeitet. Dadurch soll das System die Lebensdauer der Batterie verlängern und für eine beständige Performance sorgen.

Neben der leistungsfähigen Batterie profitiere der EV4 auch von seinem regenerativen Bremssystem, erklärt Kia. „Es verbessert die langfristige Effizienz, indem es die Belastung der Batterie reduziert und beim Bremsen bis zu 25 Prozent der Energie zurückgewinnt. Dank seiner robusten Konstruktion und seines intelligenten Energiemanagements garantiert Kia, dass der EV4 nach 160.000 gefahrenen Kilometern oder acht Jahren regulärer Nutzung noch mindestens 70 Prozent seiner Batteriekapazität besitzt.“

In Deutschland ab 37.590 Euro

Der EV4 wird als fünftüriges Schrägheckmodell und viertürige Limousine EV4 Fastback angeboten. Der 4,43 Meter lange Wagen basiert auf Kias Elektroauto-Plattform E-GMP (Electric Global Modular Platform) und nutzt deren 400-Volt-Version. Die Reichweite liegt bei bis zu 625 Kilometern nach WLTP-Norm (Fastback: bis 633 km, jeweils bei 17-Zoll-Rädern). Der EV4 wird mit zwei Batterien angeboten (58,3 und 81,4 kWh). Mit der Ladeleistung von bis zu 128 kW lässt sich die Batterie in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent schnellladen.

Die Leistung des EV4 beträgt bei allen Modellen 150 kW (204 PS), von 0 auf 100 km/h geht es damit in bis zu 7,4 Sekunden. Maximal sind stets 170 km/h möglich. Der Stromverbrauch wird mit 14,9 bis 16,2 kWh/100 km angegeben. Die Preise starten bei 37.590 Euro für den EV4 mit Standardbatterie und bei 43.240 Euro für die Basisversion mit der Langstreckenbatterie. Der EV4 Fastback wird ausschließlich mit großem Akkupack angeboten und kostet ab 47.140 Euro.

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Via: Kia
Tags: Kia EV4Unternehmen: Kia
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Dieseldieter meint

    03.08.2025 um 10:39

    Hat der auch die Probleme mit den Batterien, Akkus sowie Ladeeinheiten? Ersatzteile werden in 9 Monaten geliefert und Kunden stehen ohne Ersatzwagen da. Dazu eine Fake Garantie die nur auf nicht bewegliche Teile gilt. Abfallende Bedienknöpfe die nicht unter Garantie fallen.

  2. Thomas meint

    31.07.2025 um 20:03

    Der Elroq ist 4.000 EUR günstiger und lädt schneller. Die KIA/Hyundai-Fraktion ist zu teuer.

    • Michael meint

      31.07.2025 um 21:52

      In der günstigsten Basisversion, ja. Dann ist der Elroq aber auch noch komplett nackig. Wenn da die gleichen Accessoires drin sein sollen wir im Kia ist er schnell 4000€ teurer als der Listen EV4. Beim Elroq schlagen schon allein die Assistenzsysteme mit 2500€ zu und das allein bei der kleinsten Motorisierung des Elroq. Einen fairen Preisvergleich zu ziehen ist allerdings noch unfair weil nur der reine Listenpreis des EV4 verfügbar ist, jedoch lagen die Kosten für Extras bei Kia meiner Erfahrung nach bei ca. 3000-4000€. Somit spielen die beiden wieder in der gleichen Preisklasse und müssen sich eher in Verarbeitung, Fahrdynamik und Platzangebot…

  3. WDSE meint

    31.07.2025 um 10:55

    Also „tolle“ Leistungen, aber die Batteriegarantie ist maximal Durchschnitt. Eine bessere Garantie wäre eine Meldung wert gewesen anstatt das Marketinggeblubber.

  4. M. meint

    31.07.2025 um 09:20

    Ein Hersteller testet seine Fahrzeuge.
    Ist das die Nachricht?
    Ok.

    • Tinto meint

      31.07.2025 um 10:09

      Das wäre nur bei Tesla eine Nachricht.

      • Ben meint

        31.07.2025 um 10:24

        Oder bei VW wäre es auch eine Nachricht wert nachdem diese aufgrund der neuen sparen,sparen,sparen koste es was es wolle Politik, die aktive QS abgeschafft hat.

        • M. meint

          31.07.2025 um 13:42

          Sicherlich wieder kompletter Unsinn.
          VW fordert von seinen Zulieferern IATF 16949, und ist auch selbst mindestens nach 9001 zertifiziert (freiwillig natürlich).
          Ich will aber jetzt gar nicht drauf eingehen, was das im Einzelfall bedeutet…

      • M. meint

        31.07.2025 um 13:39

        Wir sind aber gerade bei Kia.

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