Kia hat eine spezielle Folierung für die Prototypen seiner elektrischen GT-Modelle vorgestellt. Das Design soll „den emotionalen Charakter der Kia-Hochleistungsfahrzeuge unterstreichen und den in Entwicklung befindlichen Modellen die Energie und Ausstrahlung verleihen, die die GT-Serienversionen der Marke auszeichnen“, heißt es.
Durch die Neuinterpretation des „Gran Turismo” für eine neue Generation von Fahrern habe man eine Brücke zwischen seiner Tradition und zukünftigen Innovationen gebildet, so die Südkoreaner weiter. Die GT-Verkleidung weise auf Geschwindigkeit, Emotionen und Fantasie hin und bereite zugleich die Bühne für das nächste Kapitel der Hochleistungsmobilität.
Ein Differenzierungsmerkmal der elektrischen GT-Modelle sind neonfarbene Elemente. „Für Kia verkörpert diese Akzentfarbe, die zum Symbol für Elektrizität geworden ist, dynamische Energie und Präzision in der Bewegung“, so das Unternehmen. „In Kombination mit Schwarztönen erzeugt das Design einen mehrschichtigen, lebhaften Effekt.“
Kia startete seine Serie vollelektrischer GT-Modelle mit dem 2022 eingeführten EV6 GT und setzte sie mit dem Ende 2024 vorgestellten EV9 GT fort. Die Weiterentwicklung wurde auf dem Kia EV Day im Februar dieses Jahres bekannt gegeben, wo für 2026 die Markteinführung des EV4 GT angekündigt wurde. Auf das neueste Modell geben die aktuellen Fotos eines Fahrzeugs mit der GT-Folierung einen Ausblick.
Technische Details zum EV4 GT verrät der Hersteller noch nicht. Regulär wird das Elektroauto ab 37.590 Euro als fünftüriges Schrägheckmodell EV4 und viertürige Limousine EV4 Fastback angeboten. Die 4,43 Meter lange Baureihe basiert auf Kias Elektroauto-Plattform E-GMP (Electric Global Modular Platform) und nutzt deren 400-Volt-Version.
Die Leistung des EV4 beträgt bei allen bisher verfügbaren Modellen 150 kW (204 PS), von 0 auf 100 km/h geht es damit in bis zu 7,4 Sekunden. Maximal sind stets 170 km/h möglich. Bei der GT-Ausführung dürfte deutlich mehr drin sein, auch dank spezieller Fahrwerktechnik.






M. meint
“ Bei der GT-Ausführung dürfte deutlich mehr drin sein, auch dank spezieller Fahrwerktechnik.“
Welche spezielle Fahrwerktechnik ist denn nötig für mehr als 170 km/h?
Ganz so speziell kann das nach 50 Jahren mit Autos, die 200+ schaffen, doch nicht mehr sein…
Eher braucht man den Willen, mehr Energie als nötig zu verbrauchen, und eine Autobahn ohne Tempolimit. Kann man beides nicht einbauen.
Aber einbauen kann man den Heckmotor. Den hätte es von Anfang an gebraucht. Und wenn der erstmal drin ist, kommt man vielleicht auf die gleiche coole Idee wie Polestar damals beim Polestar 2: einfach von Frontantrieb auf Heckantrieb umstellen. Plötzlich bessere Lenkwinkel (immerhin möglich), lenkende Räder frei von Antriebseinflüssen, bessere Traktion aufgrund dynamischer Achslastverteilung. Zack, einfach so! Beim Verbrenner undenkbar, beim BEV ein Fingerschnipp. Wollen muss man es aber trotzdem.
Dann wäre der EV4 ein noch besseres Auto, sogar mit nur 400 Volt.
CJuser meint
Mal abwarten, mit was für Leistungswerten dieser hier auftreten wird. Der Ceed muss sich als GT mit 204 PS begnügen.
Couch Kartoffel meint
Der Ceed wurde letzten Monat eingestellt. Wird nicht mehr in der Slowakei produziert.
https://www.t-online.de/mobilitaet/aktuelles/id_100865090/kia-ceed-kompaktmodell-wird-offenbar-eingestellt-nachfolger-ungewiss.html