Alpine entwickelt weiterhin größere und höher positionierte Elektroautos, obwohl die Pläne für einen Markteintritt in den USA auf unbestimmte Zeit verschoben wurden. Ursprünglich war der US-Start für 2027 vorgesehen – als Teil der Strategie, bis 2030 einen Jahresabsatz von 150.000 Fahrzeugen zu erreichen. Die Entscheidung zur Verschiebung fiel nach der Einführung von höheren Importzöllen durch die Trump-Regierung auf in Europa produzierte Fahrzeuge.
Für den US-Markt hatte die Renault-Tochter größere Modelle geplant, darunter ein Konkurrent für den Porsche Cayenne oberhalb SUV-Crossovers A390 (Artikelbild). Bis 2030 sollten zudem zwei weitere Fahrzeuge im E-Segment folgen, möglicherweise ein weiteres SUV und eine Limousine im Stil des Lotus Emeya.
Trotz der Unsicherheit über einen US-Start hält Alpine an der Entwicklung größerer Fahrzeuge fest. Diese sollen das Premium-Image der künftig elektrischen Marke stärken und ihre globale Präsenz erweitern. Chefdesigner Antony Villain erklärte beim Goodwood Festival of Speed laut Autocar: „Unser Ziel ist es immer mehr, nach oben zu gehen, statt nach unten.“
Kleinere oder günstigere Modelle unterhalb des A290-Kleinwagens sind nicht geplant. Stattdessen konzentriert sich Alpine auf größere, profitablere Fahrzeuge. Villain betonte: „Wir brauchen etwas im D- oder E-Segment – nicht unbedingt für Europa, denn Europa ist noch immer eher ein C-Segment-Markt.“
„Wir müssen unseren Weg finden“
Zwar war die USA Teil der ursprünglichen Strategie, aber laut Villain gibt es auch außerhalb Europas und Nordamerikas Länder mit Nachfrage nach größeren Fahrzeugen: „Wir müssen unseren Weg finden, aber ja, wir arbeiten noch daran.“
Die neuen Flaggschiffmodelle sollen zudem eine zentrale Rolle in Alpines „Emanzipation“ von Mutterkonzern Renault spielen. Villain verglich Alpine mit einem Heranwachsenden: „Vor fünf Jahren war Alpine wie ein 13-jähriges Kind… Jetzt ist es, als würden wir 18: Wir müssen arbeiten, unser eigenes Geld verdienen, unser Netzwerk entwickeln.“
Trotz wachsender Eigenständigkeit will Alpine weiter vom Rückhalt der Renault-Gruppe profitieren. Villain betonte, man müsse je nach Thema entscheiden, wo Unabhängigkeit notwendig ist und wo die Unterstützung des Konzerns sinnvoll bleibt.
Nach der Einführung der neuen A390 liegt der Fokus derzeit auf der Entwicklung der neuen Generation des Verbrenner-Sportwagens A110, die im kommenden Jahr als E-Auto erscheinen soll. Weitere Modelle sind noch nicht konkret angekündigt, werden aber voraussichtlich auf einer Plattform des Renault-Konzerns basieren. Diese sollen Teil einer sieben Fahrzeuge umfassenden Elektro-Modellfamilie sein, die Alpine bis 2030 plant.

Sebastian meint
Ich komm ja viel rum, aber eher finde ich einen Maserati vor dem Rewe, als das ich mal einen Alpine gesehen habe. Doch, dieser ulkige Typ vom Internetz mit seinen lustigen E-Auto Videos am machen sein, der sagt er wäre Werbefrei aus München, eigenlich kommt der aus dem unbekannten vor-vor-vor-vor-vor-voooor- Ort Fürstenfeldbrück. Sonst wäre der Kehl an mir komplett vorbei…
Benzinbenjamin meint
Quak Quak Quak, hab ich da irgendwo den Erpel gehört? Bei dem schönen Wetter sitzt man nur im Kinderzimmer, wenn man keine Freunde hat, schnatter schnatter!
Donald meint
Benzinbenjamin meint
09.08.2025 um 10:26
….Donald, …. mein letzter Kommentar an dich