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Panasonic will bis 2027 neuartige Elektroauto-Batterie entwickeln

18.09.2025 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Panasonic_CES_2022

Bild: Panasonic

Panasonic plant, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen neuen Batterietyp mit höherer Kapazität zu entwickeln. Die Japaner stellen einen potenziellen Durchbruch für den Elektroauto-Markt in Aussicht. Im Fokus steht dabei eine anodenfreie Batterie, die eine deutliche Steigerung der Energiedichte ermöglichen soll. Ziel ist es, bis Ende 2027 ein „weltweit führendes Niveau“ an Kapazität zu erreichen, so das Unternehmen laut der Nachrichtenagentur Reuters.

Die technische Innovation beruht darauf, dass die Batterie während der Herstellung keine Anode enthält. Stattdessen bildet sich die Lithium-Metall-Anode erst nach der ersten Aufladung. Diese Vorgehensweise schafft Platz für mehr aktive Kathodenmaterialien wie Nickel, Kobalt und Aluminium, ohne das Volumen des Batteriepakets zu verändern.

Sollte Panasonic dieses Ziel erreichen, könnte die Speicherkapazität der Batterien um 25 Prozent steigen. Für das preisgünstigste SUV-Modell von Panasonic-Partner Tesla, das Model Y, würde das eine Reichweitensteigerung von fast 145 Kilometern bedeuten – bei gleichbleibender Batteriegröße.

Eine weitere Möglichkeit wäre, die Technologie zu nutzen, um kleinere und damit leichtere oder günstigere Batterien zu bauen – bei gleichbleibender Reichweite. Dies könnte nicht nur die Produktionskosten, sondern auch das Gewicht der Fahrzeuge senken.

Ein Unternehmensvertreter sprach gegenüber Reportern über die anodenfreie Technologie im Vorfeld einer Präsentation von Shoichiro Watanabe, dem Technologiechef der Batteriesparte Panasonic Energy. Konkrete Angaben zu den Produktionskosten machte das Unternehmen nicht.

Auch andere globale Batteriehersteller arbeiten Reuters zufolge derzeit an ähnlichen Lösungen. Ein zusätzlicher Vorteil der neuen Technik wäre laut Panasonic die Reduktion des Nickelanteils in den Batterien. Nickel ist im Vergleich zu anderen Materialien relativ teuer, sodass eine geringere Nutzung auch wirtschaftliche Vorteile bringen könnte.

Ob die Technologie letztlich auch zu einer Senkung der Fahrzeugpreise führen wird, bleibt offen. Panasonic wollte hierzu keine Details nennen.

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Via: Reuters
Tags: BatterieUnternehmen: Panasonic
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gasbremse meint

    18.09.2025 um 17:30

    Der potenzielle Durchbruch ist der fragwürdigere Bruder des Durchbruchs.
    Und selbst der bricht gerne mal zusammen statt durch.

    • Future meint

      19.09.2025 um 11:08

      25 Prozent mehr Reichweite bei gleicher Größe wären schick – nicht nur im kleinen Auto. Also die Europäer hoffen ja auch auf diesen Durchbruch, endlich überhaupt mal selber Zellen produzieren zu können. Northvolt ist dabei in der Tat zusammengebrochen. Bei Panasonic habe ich mehr Hoffnung – und es sind doch Japaner, die gehören noch zu unseren Freunden. Das ist doch auch was schönes im Auto.

  2. Elvenpath meint

    18.09.2025 um 14:36

    Das ZDF schießt übrigens wieder gegen E-Mobilität und Akkus.
    Im Bericht steht zwar, dass Nickel hauptsächlich von der Stahlindustrie verbraucht wird, aber es wird groß getitelt: „Rohstoffe für E-Autos: Nickelwerk vertuschte jahrelang Krebsgefahr“

    Hier ist der Link zu dem Bericht:
    https://www.zdfheute.de/wirtschaft/nickel-batterie-auto-industrie-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

    • M. meint

      18.09.2025 um 15:18

      Und ich lese immer, die wären linksgrünversifft.

      • Thomas Claus meint

        18.09.2025 um 16:33

        Das ist ja jetzt kein Widerspruch. Geht ja um Gesundheit und Umwelt.

        • M. meint

          18.09.2025 um 17:12

          Lesen kannst du?

          „Im Bericht steht zwar, dass Nickel hauptsächlich von der Stahlindustrie verbraucht wird, aber es wird groß getitelt: „Rohstoffe für E-Autos“

          Auf einmal gehts um die Gesundheit… 😁
          Aber jahrelang wird man vollgesülzt, persönliche Freiheit, ich will Diesel fahren, 3 Stunden mit 200 ist mein Recht, E-Fuels,…. jetzt gehts um die Gesundheit.

        • Mary Schmitt meint

          18.09.2025 um 19:05

          ZDF ist ein Renter-Sender. Der bedient sein Stammpublikum zuverlässig mit Themen aus ihrer Wohlfühlwelt. Kreuzfahrten und Provinzkrimis gehören dazu. Elektroautos gehören nicht dazu. Rentner? Fahren die nicht Tesla? Das stimmt. Wenn dieses Jahr 18.000 Tesla in Deutschland zugelassen werden, sind darunter vielleicht die Hälfte Rentner. Also 9.000. Nur gibt es 22,3 Millionen Rentner. Und es sitzen davon etwa 1 Prozent im Elektroauto. Das ZDF macht mit seiner Hetze also alles richtig.

        • M. meint

          18.09.2025 um 22:40

          Die beim ZDF hetzen nicht, die sind nur mitunter einfach erschreckend schlecht informiert. Scheint kein Geld mehr da zu sein für ein paar Stunden Recherche.
          Und beim BEV ist es eh gut, kritisch zu sein, das dämpft die Bedürfnisse der rechten Socken, diesen verlogenen Staatsfunk zu demontieren.

  3. Jeff Healey meint

    18.09.2025 um 13:56

    Die Batterieforschung ist immer noch so jung im Vergleich zur Entwicklung des Verbrennungsmotors, und die Fortschritte sind für diesen vergleichsweise geringen Zeitraum einfach nur gigantisch.
    Das BEV hat sich wirklich gemacht, und hat immer noch so viel Potenzial.

    • Tinto meint

      18.09.2025 um 23:23

      Naja, seit dem 18.Jahrhundert wird Batterieforschung betrieben, so neu ist das nun auch wieder nicht.

      • Jeff Healey meint

        19.09.2025 um 09:58

        Nee, neu ist das nicht…
        Wie „ernsthaft“ die Forschung an Zellchemie, Batterietechnologie und Batterieproduktion über Dekaden in Deutschland und Europa verfolgt wurde, das sehen wir ja heute nur zu deutlich……

  4. M. meint

    18.09.2025 um 12:30

    Die anodenfreie Batterie(zelle) wäre tatsächlich ein Durchbruch.
    Es ist allerdings nicht die erste Ankündigung zu dem Thema, vor allem die Zyklenfestigkeit war (wie so oft) bisher ein Problem.

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