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Valeo-Chef fordert technologieoffenes Anreizsystem in Europa

30.10.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

BMW-iX3

Bild: BMW (Symbolbild)

Der Vorstandsvorsitzende des französischen Automobilzulieferers Valeo, Christophe Périllat, hat in der Debatte um die EU-Vorgabe zu Null-Emissionen ab 2035 seine Position konkretisiert. Er fordert, dass Fahrzeuge, die in der EU verkauft werden, künftig einen Mindestanteil an europäischer Wertschöpfung aufweisen müssen. Zugleich plädiert er für eine breitere Elektrifizierungsstrategie und mehr Innovationskraft in der europäischen Autoindustrie – ohne jedoch zur klassischen Verbrennertechnik zurückzukehren.

Périllat sieht die Wettbewerbsfähigkeit Europas in akuter Gefahr. „Die europäische Automobilindustrie hat in den letzten wenigen Jahren einen beispiellosen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit erlebt. Das muss gestoppt und umgekehrt werden“, sagte er im Gespräch mit der Automobilwoche. Seit der Pandemie habe Europa rund ein Viertel seiner Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China eingebüßt, hinzu kämen weitere zehn Prozent durch den Wechselkurs des Renminbi zum Euro im Jahr 2025 – insgesamt also ein Rückstand von etwa 35 Prozent.

„Wir haben wirklich keine Zeit mehr zu verlieren, sonst könnte es früher als so mancher denkt zu spät sein“, so Périllat. Er fordert die Einführung eines verpflichtenden europäischen Produktionsanteils für alle in der EU verkauften Fahrzeuge. „Ein solcher Mechanismus würde die europäische Souveränität stärken und gleichzeitig den fairen Wettbewerb schützen.“ Der Manager verwies auf Beispiele aus anderen Regionen: In Nordamerika müsse ein Fahrzeug mindestens 75 Prozent lokale Wertschöpfung aufweisen, in Indien ab 2030 sogar 80 Prozent, in China nahezu 100 Prozent.

Für Périllat geht es nicht um Protektionismus, sondern um gleiche Bedingungen. „Wir lieben den Wettbewerb. Das treibt uns weiter voran, hin zu Innovation und Spitzenleistungen. Aber der Wettbewerb in Europa muss auf Augenhöhe mit den globalen Konkurrenten stattfinden können.“ Er sieht ein technologieoffenes Fördersystem als Chance, um sowohl leistungsfähige Elektroautos als auch Plug-in-Hybride und kleine Stadtfahrzeuge zu unterstützen.

„Wir wissen, dass die Technologie batteriebasiert sein wird“

Darüber hinaus spricht sich Périllat für die Zulassung von Plug-in-Hybriden (PHEV) und Range-Extender-Fahrzeugen (REEV) auch über das Jahr 2035 hinaus aus. Er hält eine Kombination aus Batterie-Elektrofahrzeugen (BEV), PHEV und REEV für geeignet, mehr als 90 Prozent der EU-Emissionsziele zu erreichen. Die Zukunft der Antriebstechnologie sieht er jedoch eindeutig: „Wir wissen, dass die Technologie batteriebasiert sein wird. Wir bei Valeo glauben, dass es sich dabei nicht um Wasserstoff oder E‑Kraftstoff handeln wird. Ganz einfach, weil uns das die Physik sagt.“

Neben der Antriebstechnologie betont der Valeo-Chef die Bedeutung von Innovationen im Bereich der Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme. Die chinesischen Hersteller hätten auf der Messe IAA Mobility in München gezeigt, dass der Markt hier kurz vor einer explosionsartigen Entwicklung steht. Europa dürfe diesen Wettbewerb nicht ebenfalls verlieren, wie es bereits im Batteriebereich geschehen sei.

Mit Blick auf die zunehmende protektionistische Zollpolitik der USA und anderer Regionen verweist Périllat darauf, dass Valeo durch seine Strategie „lokal für lokal zu produzieren“ nur wenig von neuen Zöllen betroffen sei. Für kleinere Zulieferer sei diese Anpassung jedoch eine große Herausforderung, da ihnen die Mittel fehlten, neue Werke im Ausland aufzubauen. Dennoch bleibt Périllat zuversichtlich, dass die europäische Autoindustrie die derzeitige Krise überwinden kann. Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln seien jetzt entscheidend.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: AutozuliefererUnternehmen: Valeo
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. CJuser meint

    30.10.2025 um 11:25

    Die Automobileindustrie scheint in Frankreich intelligenter zu fungieren, als in Deutschland.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      30.10.2025 um 18:25

      Jetzt hätte ich fast gesagt, „das stimmt nicht ganz“, aber Stellantis (ehemals PSA) ist ja mit seiner Firmenbasis nach Holland umgezogen…
      Zumindest ist bei denen so einiges schief gelaufen.

      Aber ja, bei Valeo scheinen kluge Leute zu arbeiten:
      (…) „Wir bei Valeo glauben, dass es sich dabei nicht um Wasserstoff oder E‑Kraftstoff handeln wird. Ganz einfach, weil uns das die Physik sagt.“ (…)

      Antworten
  2. MrBlueEyes meint

    30.10.2025 um 10:34

    Schön, dass jetzt auch mal ein Symbolbild vom derzeit besten Elektro-MidSize-SUV BMW iX3 verwendet wird, und nicht immer Bilder von den technisch abgehängten Modellen der Firma mit dem T 😁

    Antworten
    • Ben meint

      30.10.2025 um 10:38

      In Volkswagen steckt aber gar kein T…oder welche abgehängte Firma meinst du die 35000 Mitarbeiter abbauen will und und bis Ende des Jahres 2 Werke schließt( Dresden, Osnabrück) und bis 2030 ein deutsches fahrzeugproduzierendes Werk schließen wird ?

      Antworten
    • M. meint

      30.10.2025 um 10:46

      Du stichelst aber ganz schön.
      Auch wenn du Recht hast, muss das nicht sein, und geht am Thema vorbei.

      Antworten
      • Mäx meint

        30.10.2025 um 11:35

        Irgendwie muss man sich seine neuste Errungenschaft ja auch rechtfertigen ;p

        Antworten
        • M. meint

          30.10.2025 um 12:17

          Er hat ihn doch noch gar nicht…

        • David meint

          30.10.2025 um 13:04

          Das sind jetzt die Tesla Fans 2.0. Nur, dass es hier eine klare objektive Überlegenheit gibt, während bei Tesla die Überlegenheit selbst in besten Zeiten mehr subjektiv war. Aber die unsympathische Arroganz des Auftritts hat man offenbar übernommen.

        • Mäx meint

          30.10.2025 um 14:04

          Aber bestellt ist bestellt.

    • Pamela meint

      30.10.2025 um 13:42

      Der iX3 hat ja gar keine Griffmulden mehr! Krass.

      Antworten
      • M. meint

        30.10.2025 um 20:35

        Die Chinesen sind dran, das zu verbieten.

        Antworten

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