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Mercedes-Benz GLB EQ legt vor Enthüllung mehr Tarnung ab

28.11.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

Mercedes-GLB

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Nach dem in diesem Jahr gestarteten neuen CLA auf der vorrangig für Elektroautos konzipierten Mercedes-Benz Modular Architecture (MMA) stehen weitere MMA-Modelle an. Dazu gehört das Kompakt-SUV GLB, das ebenso als Vollstromer und Hybrid angeboten wird. Neue Fotos zeigen nur noch teilweise getarnte Vorserienfahrzeuge des kommenden Elektro-GLB.

Demnach wird der neue GLB die Form der Baureihe fortführen, die von außen einen robusten, eher „van-artigen“ und hochbeinigen Eindruck macht. Damit unterscheidet er sich vom ebenfalls kompakten, auf die MMA wechselnden GLA, der als rundlicherer SUV-Crossover daherkommt. Beide werden künftig nicht mehr als Modelle der Submarke „EQ“ benannt: Aus EQB und EQA werden GLB mit EQ Technologie und GLA mit EQ Technologie.

Die größtenteils ungetarnte Seitenansicht der aktuellen GLB-Elektro-Prototypen scheint zu zeigen, dass der GLB optisch mehr in Richtung SUV-Design rückt. Die größte Änderung zum aktuellen Design wird die noch ausgiebig verdeckte Front aufweisen. Was zu erwarten ist, zeigt der kürzlich vorgestellte größere GLC auf der ebenfalls neuen Elektroauto-Plattform MB.EA-M, der den künftig noch markanteren Frontgrill von Mercedes in der Interpretation für SUV trägt. Mit Blick auf das künftige GLB-Heck lässt sich wegen der Tarnung noch nicht allzu viel erkennen.

The 2027 Mercedes-Benz GLB with EQ Technology has been spied testing with the lightest amount of camouflage we’ve seen yet. In addition, the CUV will sit on top of the automaker’s MMA platform, feature 800V technologies, and offer up to around 349 hp and over 400 miles of range. pic.twitter.com/URgUWtK6b9

— GearheadCole ⚙️ (@cole_marzen) November 26, 2025

Der neue GLB wird wieder als Fünfsitzer oder flexibler Siebensitzer angeboten. Highlight im Innenraum ist laut Mercedes der optionale, schwebend gestaltete MBUX Superscreen mit drei Monitoren, der sich über die gesamte Breite erstreckt. Ins Auge fällt auch die schwebende Mittelkonsole, die sich unter dem MBUX Superscreen anschließt. Das „Superhirn Mercedes‑Benz Operating System (MB.OS)“ verwandele den GLB in einen intelligenten Begleiter, der denkt, lernt und sich mit seinem Fahrer weiterentwickelt, heißt es. Darüber hinaus ermögliche MB.OS moderne Assistenzsysteme.

Der Antrieb des elektrischen GLB ist laut Berichten weitgehend mit dem der Limousine CLA und deren Shooting-Brake-Version identisch. Damit soll auch das E-SUV auf der MMA ein 800-Volt-Bordnetz und schnelles Gleichstrom-Laden (DC) bis 320 kW bieten. Wechselstrom (AC) soll mit bis zu 22 kW in die Akkus geladen werden können. Neben den reinen Elektro-Versionen soll der rund 4,80 Meter lange neue GLB auch mit 100 kW (136 PS) bis 140 kW (190 PS) starken Mildhybridsystemen kommen.

Zunächst sollen die Elektroauto-Ausführungen GLB 250+ mit 200 kW (272 PS) und 335 Nm sowie der Allradler GLB 350 4matic mit 260 kW (354 PS) und 515 Nm angeboten werden. Rein elektrisch soll der neue GLB zukünftig nicht nur mit dem 85 kWh großen Akkupaket, sondern auch mit einer kleinen 58 kWh Batterie zu haben sein. Mit letzterem Energiespeicher könnte der Preis auf unter 50.000 Euro sinken. Mit der 85 kWh großen Batterie sollen bis 700 Kilometer möglich sein.

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Via: Autoevolution
Tags: Design, Mercedes EQB, Mercedes GLBUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    28.11.2025 um 20:41

    Daimler wechselt von Premium zur senilen Kundschaft. Dort liegt eindeutig die Zukunft.

    Antworten
  2. F. K. Fast meint

    28.11.2025 um 09:38

    Gibt es bei dem Kauf einen Hut und Krücke dazu? Von der durch das Design angesprochenen Altersgruppe her würde es passen.

    Antworten
    • Leon meint

      28.11.2025 um 10:13

      Ist halt die zahlenmäßig größte und auch mit die zahlungskräftigste Zielgruppe in unserer alternden westlichen Gesellschaft.

      Antworten
      • M. meint

        28.11.2025 um 14:25

        Ist das nur hier im Westen so?
        Kurzer Check:

        „Das Durchschnittsalter der chinesischen Bevölkerung lag im Jahr 2023 bei 39,07 Jahren und wird bis 2050 auf 52,14 Jahre steigen.“
        (Bundeszentrale für politische Bildung)

        Damit liegt China (aktuell) gerade mal 5 Jahre hinter Deutschland. Bis 2050 werden es in Deutschland 50 Jahre sein.
        Also, was auch immer mit dieser Aussage bezweckt werden sollte – es geht mal wieder an der Realität vorbei.

        Antworten
        • Mary Schmitt meint

          28.11.2025 um 23:00

          Das Problem ist, es gibt viel weniger zahlungskräftige alte Chinesen als alte Europäer. Denn der Aufschwung in China betraf in erster Linie die, die in den letzten 20 Jahren den Berufseinstieg hatten. Bei uns ist es diametral anders.

  3. South meint

    28.11.2025 um 09:35

    Also ja, natürlich ist Design Geschmacksache, aber Mercedes ist doch wirklich beim Design mittlerweile drittklassig. „„van-artigen“ und hochbeinigen Eindruck“ zum „rundlicherer SUV-Crossover“, dann letztens der trauernde CLA. Vom Preis abgesehen hat Mercedes auch kein schönes E Auto zu bieten… und 58kWh in der Preisklasse, also bitte…

    Antworten
    • ChriBri meint

      28.11.2025 um 14:13

      Ich bin ja bei allem bei dir, aber wo ist das Problem mit 58 kWh? Der CLA kommt damit zumindest ordentlich weit, beim GLB wird es wahrscheinlich tatsächlich eher wenig sein. Aber ich sehe das ähnlich wie beim GLC mit der kleinsten Akkuvariante: letztlich ist es ein weiteres Angebot, günstigere Preisklassen zu erschließen. Ich denke, dort wird es auch Käufer geben. Beim CLA, der durch sehr gute Effizienz besticht, ist die Überlegung, den kleinen Akku zu nehmen, nicht fernliegend.

      Antworten
  4. RainerLEV meint

    28.11.2025 um 09:20

    Chinese food for Chinese taste?

    Antworten
  5. Rudi Genz meint

    28.11.2025 um 09:11

    Jaja, 58 kWh Batterie für 50000€. Welcher normal denkende Mensch soll sich denn sowas für das Geld kaufen? Das Ding wird als Gebrauchtwagen wie Blei beim Händler stehen….

    Antworten

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