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A390: Alpine verspricht Fahrdynamik auf neuem Niveau

28.11.2025 in Neues zu Modellen, Technik von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

Alpine-A390-GTS

Bild: Alpine

Mit der neuen A390 führt Alpine ein Antriebslayout mit drei Elektromotoren ein, das in Verbindung mit dem neuen „Alpine Active Torque Vectoring System“ für eine besonders hohe Fahrdynamik sorgen soll. Während ein Motor an der Vorderachse arbeitet, treiben zwei weitere Motoren an der Hinterachse jeweils ein Rad separat an. Dies ermöglicht neben klassischem Allradantrieb die unabhängige Regelung der beiden hinteren Motoren.

Das von den Ingenieuren entwickelte System liefere eine besonders präzise und schnelle Drehmomentsteuerung an jedem Hinterrad – und übertreffe damit mechanische Sperrdifferenziale, wirbt Alpine. Das Active Torque Vectoring System sei das Ergebnis von fünf Jahren Entwicklung und Feinabstimmung und komme nun erstmals bei der A390 zum Einsatz.

Die GTS-Version der neuen A390 ist das erste Modell der Marke, das mehr als 294 kW/400 PS und über 800 Nm Drehmoment entwickelt. Das ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden sowie den 1.000-Meter-Sprint aus dem Stand in 22 Sekunden. „Für Alpine typisch bietet die A390 aber noch mehr als nur beeindruckende Zahlen: Das Fahrzeug vermittelt eine ideale Balance zwischen Agilität und Effizienz und bietet Fahrerinnen und Fahrern ein unvergleichliches Fahrerlebnis“, heißt es.

„Um dieses Fahrgefühl zu realisieren, haben wir unseren ersten Sport Fastback nicht nur mit klassischem Allradantrieb und Traktionskontrolle ausgestattet. Die A390 ist das erste Modell, in dem das Alpine Active Torque Vectoring System zum Einsatz kommt. Diese Technologie gewährleistet eine kontinuierliche Kraftübertragung auf die Räder“, erklärt Constance Leraud-Reyser, Ingenieurin für Steuerungssysteme bei Alpine.

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Das Alpine Active Torque Vectoring System ermöglicht eine variable Drehmomentverteilung und erzeugt je nach Lenkradeinschlag und Fahrzeuggeschwindigkeit eine unterschiedliche Drehmomentverteilung auf die Hinterräder. Dadurch werden Unterschiede im Schlupf zwischen dem rechten und dem linken Rad ausgeglichen und die Kurvendynamik optimiert. „Selbst das geringste Anzeichen von Über- oder Untersteuern wird dadurch beseitigt“, so Leraud-Reyser.

Das Alpine Active Torque Vectoring sei extrem reaktionsschnell und arbeite innerhalb von Millisekunden – unabhängig davon, ob man beschleunigt, abbiegt oder eine Gerade entlangfährt. Es mache die A390 extrem reaktionsschnell und leicht zu steuern. Leraud-Reyser: „Sobald man am Steuer sitzt, verschwindet das Trägheitsgefühl, das durch die Größe und das Gewicht des Fahrzeugs entsteht. Fahrerinnen und Fahrer spüren ausschließlich das pure Gefühl, eins mit dem Auto zu sein.“

Alpine Active Torque Vectoring sorge für optimale Traktion und ermögliche damit maximale Dynamik, Sicherheit und Agilität. Gerate beispielsweise eines der Hinterräder auf rutschigem Untergrund ins Schleudern, werde die Drehmomentverteilung automatisch geregelt, um die Straßenlage zu optimieren. Eine separate Anzeige im Kombiinstrument informiert in Echtzeit über den Status des Active Torque Vectoring Systems.

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Drei sich ergänzende Systeme steuern das Drehmomentmanagement an Bord der A390: Die Alpine Torque Pre-Control regelt die Traktion, e-AWD verteilt das Drehmoment zwischen Vorder- und Hinterachse, um das Fahrzeug in Kurven auszugleichen, und Alpine Active Torque Vectoring verteilt das Drehmoment zwischen dem linken und rechten Hinterrad.

Zudem verfügt die A390 über fünf Fahrmodi, die über eine spezielle Taste am Lenkrad ausgewählt werden können: Save, Normal, Sport, Perso und ein neuer Track-Modus. Je nach Wahl verteilt Alpine Active Torque Vectoring das Drehmoment unterschiedlich auf das linke und rechte Rad und legt dabei den Schwerpunkt auf Agilität, Kurvendynamik oder Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

„Mit Alpine Active Torque Vectoring haben wir die A390 so agil und leichtfüßig wie die A110 gemacht. Es ist erstaunlich, wie leicht das Fahrzeug angesichts seiner Leistungsdaten zu fahren ist“, sagt Leraud-Reyser. Die Preise des vollelektrischen, 4615 Millimeter langen „Sport Fastback“ starten bei 67.500 Euro für die A390 GT. Die noch leistungsstärkere und umfangreicher ausgestattete GTS-Version ist ab 2026 für 78.000 Euro erhältlich. Die ersten Auslieferungen sind für Anfang des kommenden Jahres geplant.

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Via: Alpine
Tags: Alpine A390Unternehmen: Alpine
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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Kommentare

  1. Dagobert meint

    28.11.2025 um 09:49

    „Mit Alpine Active Torque Vectoring haben wir die A390 so agil und leichtfüßig wie die A110 gemacht.“

    Entschuldigung, ich hatte kurz etwas Kotze im Mund…

    Es ist und bleibt ein SUV-Coupe mit einem Leergewicht von über 2,1 Tonnen – „Alpine“ ist hier nur noch das Logo. Übermotorisierung mit Torque Vectoring ist sicher keine schlechte Option um einem solchen Trumm zumindest einen Anschein von Kurvendynamik zu entlocken. Das ist jetzt aber auch nicht der „Letzte Schrei“ technischer Innovationen sondern ein altbekannter Trick.

    • Elvenpath meint

      28.11.2025 um 10:50

      Das Fahrzeug noch nie gefahren, aber sich den Mund zerreißen…. das sind mir die Richtigen.
      Es sind ja noch nicht mal Fahrberichte vorhanden. Aber du weißt natürlich alles besser.
      Wie arrogant, oder voreingenommen können Menschen eigentlich sein?

      • Duesendaniel meint

        01.12.2025 um 08:25

        …weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
        Der eigentliche ‚Trick‘ ist es, das zu verteufeln, was man nicht will – egal was die Fakten sagen.

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