Lexus belebt den Namen LFA für einen neuen elektrischen Supersportwagen wieder, der auf Toyotas V8-basiertem GR GT aufbaut. Die Luxusmarke des japanischen Konzerns hatte das Batterie-elektrische GT-Konzept bereits im Vorjahr vorgestellt und nun bestätigt, dass es den traditionsreichen Namen tragen wird.
Der Modellname LFA sei nicht an Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gebunden, heißt es. Der elektrische LFA, offiziell weiter nur ein Konzept, entsteht parallel zum neu vorgestellten Toyota GR GT. Dieser leistet 478 kW/650 PS, wird von einem V8-Verbrenner angetrieben und tritt in Konkurrenz zu Modellen wie Mercedes-AMG GT und Aston Martin Vantage. Der Verkaufsstart ist für 2027 geplant.
Während beide Fahrzeuge eine aluminiumintensive Plattform teilen, nutzt der LFA die Freiheiten eines reinen E-Antriebs. Er zeigt ein eigenständiges Exterieur, ein futuristisch-minimalistisches Cockpit und einen Fokus auf digitale Funktionen sowie Fahrerorientierung. Ein Yoke-Lenkrad im Rennwagenstil deutet darauf hin, dass Lexus das aus dem RZ bekannte Steer-by-Wire-System übernimmt.
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Lexus betont das Ziel, „ein Elektro-Sportauto zu schaffen, das die Erwartungen der Kunden übertrifft“ und die Verbindung zwischen Auto und Fahrer zu intensivieren. Der LFA ist 4,7 Meter lang und zwei Meter breit. Seine niedrige Höhe von unter 1,2 Metern legt nahe, dass die Batterien nicht klassisch im Fahrzeugboden verbaut werden.
Konkrete technische Daten fehlen bislang, ebenso ein Termin für eine mögliche Serienversion. Toyota deutet jedoch an, innerhalb von rund zwei Jahren erstmals Festkörperbatterien in einem „Hochleistungs-Elektroauto“ zu verwenden – und der LFA gilt als aussichtsreicher Kandidat. Entwicklungschef Keiji Kaita erklärte jüngst laut Autocar, Festkörperbatterien seien „in der Zukunft sehr wichtig“ und Toyota halte am Zeitplan für 2027 oder 2028 fest.
Festkörperbatterien versprechen laut den Japanern doppelte Leistung, dreifache Reichweite und deutlich geringeren Bauraumbedarf im Vergleich zu heutigen Akkutechnologien. Diese Vorteile sollen besonders Hochleistungsfahrzeugen zugutekommen.













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