Nissan zeigt, wie der neue Leaf gefertigt wird. Das jetzt veröffentlichte Video führt in das Werk der japanischen Marke im britischen Sunderland. „Jeder neue Nissan Leaf spiegelt das Engagement der japanischen Marke für Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation wider – dank fortschrittlicher Automatisierungs- und Qualitätssicherungssysteme sowie den kompetenten und hochqualifizierten Mitarbeitenden selbst“, heißt es.
Das Werk in Sunderland ist Teil des E-Auto-Kompetenzzentrums „EV36Zero“ und nutzt laut Nissan bis zu zwanzig Prozent erneuerbare Energien. Damit unterstreiche man das Engagement für Dekarbonisierung, grüne Kompetenz und lokale Lieferketten, erklärt der Autobauer. Das Herzstück des neuen Leaf ist die CMF-EV-Plattform – eine flexible, effiziente Architektur, die es dem Unternehmen ermöglicht, verschiedene vollelektrische Modelle auf einer gemeinsamen Basis zu bauen. „Sie sorgt für Präzision und Agilität während des gesamten Produktionsprozesses“, so das Unternehmen.
Der neue Leaf ist kein klassischer Kompaktwagen mehr wie die beiden ersten Generationen, sondern ein SUV-Crossover. Für die Produktion des 4,35 Meter langen Modells hat das Unternehmen das Werk in Sunderland umgebaut und erstmals die Fertigung von Elektrofahrzeugen auf der zweiten Produktionslinie ermöglicht. Auch die Umgebung des Werks hat sich verändert: Direkt gegenüber wurde eine neue AESC „Gigafactory“ errichtet, aus der der neue Leaf seine Fahrbatterie erhält.
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Der Leaf der dritten Generation wird mit zwei Batterieoptionen und unterschiedlicher Antriebsleistung angeboten, los geht es hierzulande bei 36.990 Euro. Je nach Version gibt es 160 kW (218 PS) Leistung für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,6 Sekunden und eine Reichweite nach WLTP-Norm von bis zu 622 Kilometern.
Über die integrierte Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) lassen sich beim Camping oder bei Ausflügen in die Natur kleine bis mittelgroße elektrische Geräte wie Wasserkocher, tragbare Lampen oder Elektrogrills betreiben. Über einen optionalen Adapter können Geräte mit dem externen V2L-Anschluss verbunden und mit bis zu 3,6 kW Leistung versorgt werden. Zudem wird der neue LEAF Vehicle-to-Grid-kompatibel (V2G) und kann in Zukunft gespeicherte Energie aus der Fahrzeugbatterie zurück ins Stromnetz speisen.

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