Kia stellt mit dem EV2 sein künftig kompaktestes Elektroauto vor. Die Südkoreaner präsentieren auch die besonders sportliche Version EV2 GT Line. Die Baureihe sei als Einstiegsmodell für Erstfahrer von E-Autos und Neukunden konzipiert, bleibe dabei jedoch vielseitig genug, um als Hauptfahrzeug für den Haushalt zu dienen, so Kia.
Das 4,06 Meter kurze und 1,80 Meter schlanke SUV wird in der Slowakei gebaut. Das Design folgt der „Opposites United“-Philosophie der Marke und wirkt mit seinen vertikalen Lichtern und den bulligen Radhäusern wie ein geschrumpfter EV9.
„Mit dem Kia EV2 erweitern wir die Reichweite der Elektromobilität von Kia auf Kunden, die ein kompaktes Auto suchen, das dennoch geräumig, leistungsfähig und emotional ansprechend ist. Der EV2 spiegelt unser Engagement für praktische Innovationen wider – er vereint fortschrittliche E-Auto-Technologie, durchdachtes Design und Alltagstauglichkeit in einem Modell, das für die Lebensweise und Mobilität der Menschen in Städten auf der ganzen Welt entwickelt wurde“, sagt Kia-CEO Ho Sung Song.
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Das Konzept für den Innenraum nennen die Designer „Picnic Box“, das Gemütlichkeit in den Fokus stellt. Die Rückbank lässt sich verschieben und die Lehne verstellen. Wer die Viersitzer-Variante wählt, kann im Fond fast einen Meter Beinfreiheit genießen. Auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle, so gibt es statt Hartplastik recycelte Materialien. Für das Ladekabel gibt es vorn einen 15 Liter großen Frunk.
Kia lässt den Kunden beim EV2 die Wahl zwischen zwei Batteriegrößen: Standard-Range mit 42,2 kWh Speicherkapazität für bis zu 317 Kilometer WLTP-Reichweite oder Long-Range mit 61,0 kWh für bis zu 448 Kilometer pro Ladung. Beide Varianten ziehen am Gleichstrom-Schnelllader (DC) in 29 Minuten Energie, um die Batterie von 10 auf 80 Prozent zu füllen. Das Model unterstützt zudem nicht nur 11 kW, sondern auch das Wechselstrom-Laden (AC) mit 22 kW.
Dank Vehicle-to-Load (V2L) lassen sich E-Bikes oder der Elektrogrill beim Picknick direkt am Auto betreiben. Der EV2 ist außerdem schon für Vehicle-to-Grid (V2G) vorbereitet, womit er künftig als Stromspeicher fürs Netz dienen kann.
Der neue kleine Elektro-Kia soll ab Februar im Werk Žilina in der Einsteigsversion vom Band laufen, im Sommer dann die Long-Range- und die sportliche GT-Line-Version folgen. Preise nennt Kia noch nicht. Das aktuell erschwinglichste Elektroauto der Marke EV3 kostet hierzulande ab 35.990 Euro.











ChriBri meint
KIA macht gerade viel richtig, gut sortierte Modellpalette, für jeden etwas, praktisch gebaut (verschiebbare Rücksitzbank!), wenn einen das Design abholt. Aber das ist immer so. Gut beim 2er finde ich, dass KIA ohne großes Tamtam liefert und nicht ewige Vorankündigungen macht wie VW und dann nur halb (teuer) liefert. Nicht falsch verstehen: der Polo wird auch Mega, aber es braucht einfach in dem Bereich mehr (Preis-)Auswahl. Deshalb freue ich mich auf den KIA
Anonym meint
Größerer Akku als der ID.Polo aber gleiche WLTP Reichweite…
Mal gucken wer mehr Abweichung und Reichweite hat.
Meine die Abweichung von WLTP- zu Realverbrauch war bei KIA geringer als bei VW.
Auf der Autobahn wird wohl der ID.Polo ähnlich weit kommen aber lädt halt bemerkenswert schneller.
Aber wiederum der ID.Polo kein 22kW wobei ich das weniger wichtig finde als die Schnellladezeit.
Naja egal, beides gute Autos.
MrBlueEyes meint
Die Reichweiten enttäuschen bei den kolportierten Akku-Größen…
Da kommt der ID.Polo mit jeweils weniger KWh weiter… auch die Preise scheinen sportlich zu werden… hmmmmm…
Da sieht man mal, was für ein gutes Auto der ID.Polo wahrscheinlich werden wird… gerade auch für den Preis…
Also entweder der EV2 wird günstiger als der ID.Polo, oder er müsste am Ende des Tages deutlich weiter kommen für den Preis… ansonsten gibt es keinerlei sachlichen Gründe für den EV2 gegenüber dem ID.Polo…
Ach ja, mal schauen, ob unsere T-FanBoys ebenso über die Knopflandschaft am Lenkrad herziehen wie beim ID.Polo, oder ob das nur geschah, weil die Angst vor dem VW und dessen potenzieller Erfolg so tief steckt…
MrBlueEyes meint
OK, wir wissen nicht, ob Brutto oder Netto beim Akku… oder weiß da jemand Genaueres?
Tt07 meint
Wer hier Angst hat bei jeder Neuvorstellung eines Kleinwagen, zeigt sich an den vielen und blitzschnellen Negativkommentaren über mögliche Alternativen zum ID.Polo. Nehmt Euch ein Stück zurück und lasst Euch weniger Triggern, dann ist die Angst nicht so offensichtlich.
Isso meint
Die verschiebbare Rückbank spricht für den Kia, das Design deutet nicht gerade auf niedrigen Autobahnverbrauch. Mir persönlich gefällt der EV 2 von hinten leider garnicht
Elvenpath meint
Also ich habe schon sachliche Gründe: Der wichtigste wäre Ausstattung. Und dann muss man mal den Rest vergleichen: Variabilität des Innenraumes, Kofferraumgröße, Zuladung, Platzverhältnisse etc.
Eben was so alles zu einem kompletten Autovergleich gehört. Den Vergleich nur auf die Reichweite zu reduzieren, halte ich nicht für sinnvoll. Da gibt es noch viele andere wichtige Dinge.
A-P meint
Besonders bei der maximalen Raumausnutzung ist der Kia EV2 weniger gelungen:
ID.Polo: 435 Liter Kofferraum und gleichzeitig ausreichender Knieraum im Fond
Kia EV2:
4-Sitzer:
→ 321 Liter Kofferraum bei maximalem Knieraum
→ 400 Liter Kofferraum bei vorgeschobener Rückbank, dafür fast kein Knieraum
5-Sitzer:
→ 362 Liter Kofferraum bei starrer Rückbank, aber immer noch ein Tick weniger Knieraum als beim VW ID.Polo,
obwohl beide Fahrzeuge nahezu identische Wagenlänge haben!
Gesamtpaket gefällt mir persönlich beim ID.Polo trotzdem besser. Grund: bessere Raumausnutzung, sportlicheres Fahrwerk, deutlich mehr Motorleistung bei größerem Akku, windschnittigere Karosserie für sparsameren Verbrauch bei höheren Fahrgeschwindigkeiten, erwachsenerer Innenraum.
BrainBug0815 meint
Ich fahre einen Tesla Y genauso wie einen Kia Soul EV und mag sie beide.
Weiters kann ich mir gut vorstellen, den Soul, wenn es denn mal so weit ist, durch einen kleinen Europäer oder Chinesen zu ersetzen. Hauptsache BEV.
Ich finde es gut und wichtig, was Tesla im BEV Markt bewirkt hat, ich finde es untragbar, was EM mittlerweile so von sich gibt und tut.
So, und In welche „Kategorie“ falle ich jetzt deiner Meinung nach?
Außerdem kann mein Auto nichts dafür, wenn der CEO der Herstellerfirma in seinem eigenen Verschwörungs-Sumpf untergeht. Deshalb werd ich es weder verkaufen noch weniger gut finden. Nur vermutlich kein neues mehr kaufen. Weil es mittlerweile schon viele gute Alternativen gibt.
Und was „gut“ ist, bestimmt noch immer jeder für sich. Weil das immer subjektiv ist.
Beide Autoarten und Reichweiten haben ihren Einsatztzweck und können nicht sinnvoll verglichen werden. Nicht jeder braucht oder will das gleiche.
Da muss man nicht gleich einen Glaubenskrieg lostreten und die jeweils andere Seite schlecht machen. Wem bringt das was?
Aztasu meint
Nicht gerade effizient, langsam laden tun sie auch noch. Tja der Volkswagen-Konzern baut einfach die besten Autos. Ein Skoda Epiq lacht sich über den EV2 schlapp. Leider gibt es immer noch genügend verblendete die Denken asiatische oder Tesla seien gut bzw. sogar besser als deutsche Hersteller. Inbesondere das ganze Jahr 2025 und 2026 zeigt das dies nicht der Fall ist. Die VW Hater können aber nicht kritisch Denken, schade eigentlich
David meint
Auf den Punkt!
Halber Akku meint
Mal ne Frage: Weshalb hat VW 2 Jahre und Kia 7 Jahre / 150.000 Kilometer Garantie? Von euerer Logik her müsste es doch für VW ne Kleinigkeit sein, 10 Jahre Garantie / 200.000 Kilometer anzubieten. Warum nicht?
Micha meint
Weil sie es offenbar nicht nötig haben. Garantie gibt ein Hersteller, wenn die Kunden dem Produkt ansonsten nicht vertrauen. VW trauen die Kunden scheinbar auch ohne Garantie mehr als Kia, wie man an den Verkaufszahlen sieht.
RudiFaehrtTesla meint
Und das bei einem Konzern bei dem Kulanz ein Fremdwort ist.
Halber Akku meint
Weshalb werden dann VW Fahrzeuge, welche vom Händler aus über eine Garantieversicherung fünf Jahre / 100.000 Kilometer Garantie haben, bevorzugt gekauft? Mein Nachbar – welcher im Automotivebereich als Entwickler arbeitet – kauft seine VW oder Skodas grundsätzlich nur mit 5 Jahren Garantie. Wird wissen warum.
Elvenpath meint
„Garantie gibt ein Hersteller, wenn die Kunden dem Produkt ansonsten nicht vertrauen.“
Eher andersherum: Wenig Garantie geben die Hersteller, die wissen, dass ihre Produkte nach dieser Zeit hohe Kosten verursachen.
Daniel S meint
Vertrauen ist gut. Garantie ist besser.
Traut VW seinen ejgenen Autos nicht?
Future meint
Bei meinem i3 gab es bei BMW immerhin 6 Jahre lang Kulanz. Das erwartet man als Kunde auch von seinem Hersteller. Wenn VW das nicht macht, dann wird das natürlich Gründe haben, die betriebswirtschaftliche Ursachen haben werden. Vom Marketing her ist eine kurze Garantie doch eher keine Vertrauensmaßnahme.
Futureman meint
Wird wohl preislich kein Highlight, aber es vergrößert den Markt. Und mehr Auswahl sorgt für mehr Zulassungen. So langsam gibt es keinen Bereich für den es kein E-Auto gibt. Und das zum gleichen Preis wie vergleichbare Verbrenner
EVrules meint
448 für 61kWh Kapazität ist nicht wirklich effizient für ein BEV – ein Renault 4 oder 5 haben mit 52kWh nutzbar, 409/410km WLTP-Reichweite – d.h. mit der hypothetisch gleichen Kapazität kämen sie gut 7% weiter.
Ich verstehe nicht, warum Kia so versessen auf diese SUV-Form ist, das ist mittlerweile eine pathologische Ausprägung im Design, ohne Nutzen ohne Mehrwert.
EVrules meint
Btw. ich will den Inster nicht unterschlagen (wenn er auch kleiner ist), er kann nach WLTP mit 49kWh 370km erreichen, wiedermals hypothetisch käme er dann auf 460km, immernoch 3% weiter.
Lanzu meint
Beim Inster sind die 49 kWh brutto. Ich weiß nicht, wie Kia das handhabt.
BEV meint
der R4 ist doch auch ein SUV
das Format ist sehr beliebt, da man höher sitzt und leichter einsteigen kann, außerdem bietet es mehr Platz
brainDotExe meint
Aber nicht jeder mag das Format.
Ich bevorzuge eine tiefere Sitzposition und auch generell niedrigere Autos, das ist deutlich sportlicher.
Micha meint
Die meisten mögen es aber scheinbar, wenn man die Zulassungszahlen sieht.
Elvenpath meint
Sportlich? Wenn du sportlich sein willst, solltest du Sport treiben. Hinterm Lenkrad sitzen ist nicht sportlich, sondern eher so Typ Sofakartoffel.
Elvenpath meint
Viele Leute bevorzugen die höhere Sitzposition in SUVs.
mipu meint
Mit 22 KW AC-Laden und der größeren Batterie ein ernstzunehmender Gegner für den eR4.
Allerdings bin ich auf die Preise gespannt, und die Paketoptionen. Schnell landet man bei kleinerer Ausstattungen trotzdem beim Preis für die GT-Line, wenn man zb die Wärmepumpe hinzunimmt.
Das Heck mit den tiefen Rückleuchten erinnert mich irgendwie an den alten PT Cruiser …
Halber Akku meint
Wärmepumpe + Sitzheizung + Lenkradheizung gibts für 1.000,– € als Winterpaket beim Kia EV 3. Das wäre bei mir das einzige, was ich beim Grundmodell zwingend dazunehmen würde und bei den aktuellen Angeboten zum Basismodell in den meisten Fällen ohnehin mit dabei ist. Alles andere wäre für mich schon ausreichend. Wäre seltsam, wenn beim EV 2 anders zu konfigurieren wäre.
David meint
Der Hyundai Konzern hat letztes Jahr in Deutschland verloren. Sie waren früh dabei und es schien fast so zu sein, als ob sie in der 60.000 € Preisklasse Fuß fassen könnten. Das galt aber nur so lange, bis die deutschen Hersteller dort Angebote hatten. Hyundai hat das verstanden und baut jetzt im Wesentlichen preisgünstigere Fahrzeuge. Genau das ist ihr Vorteil, dass sie realistisch sind und weiterhin Geld in die Entwicklung stecken. Das ist ein Konzern, der entsprechend weiterhin eine Rolle in der Elektromobilität spielen wird. Das ist besonders zu erwähnen, weil ich aus Japan noch keine Signale sehe, dass man die Zeichen der Zeit erkannt hat.
Daniel S meint
Genau darauf habe ich gewartet: knapp 4 Meter, viel Innenraum, ausreichende Reichweite, V2G vorbereitet. Das klare Design gefällt mir und dass zwischen den Vordersitzen keine hohe Mittelkonsole ist erlaubt sogar ab und zu einen Durchsitieg zur anderen Seiten, z.B. bei ungünstigen Parkplatzverhältnissen.
Bravo!
eBikerin meint
Ernsthafte Frage: was erwartest du dir von V2G – V2L verstehe ich ja noch,
Aber willst du wirklich dein Auto als „öffentliches Kraftwerk“ nutzen?
BEV meint
ich würde es auch eher zum eBike laden oder Notstrom sehen als damit wirklich das Netz stützen zu wollen .. macht ja auch wenig Sinn, wenn das Auto gar nicht immer zuhause steht und schon gar nicht immer an der Wallbox steckt
ID.alist meint
Die Angebote in dem Sektor werden jetzt langsam mehr und interessanter. Es ist gut wenn man sich ein Auto kaufen kann, weil man diesen mag, und nicht weil es das Einzige in sein Segment ist.
Renault R4
Škoda Epiq
VW ID.Cross
KIA EV2
Citroen C3 und die anderen Variationen von Stellantis
Und mit Sicherheit ein paar Chinesen.
brainDotExe meint
„Es ist gut wenn man sich ein Auto kaufen kann, weil man diesen mag, und nicht weil es das Einzige in sein Segment ist.“
Volle Zustimmung!
Wäre halt schön, wenn es abseits von SUVs auch noch Limousinen ähnlich großer Variation gäbe.
Tt07 meint
Werden scheinbar nicht nachgefragt.. genauso wenig wie Klein(st)wagen….hat mir mal ein Typ vom Dorf gesteckt
Mäx meint
Welche Limousinen gibt es denn in der Länge?
Das wird ja ein Grund haben, warum es so ein Fahrzeug einfach nicht am Markt gibt, oder nur als Nischenmodell/-hersteller.
Ist ja auch logisch, der Nutzwert wäre verschwindend bei den Abmessungen.
Mark Müller meint
Peugeot e-208, Opel Corsa Electric.
Mark Müller meint
Aber ich werde auch nur mehr ‚SUV‘ fahren; wenn auch möglichst schmal. Kenne kaum jemanden, der mal oben war und wieder runter kam.
Wie Otto würde ich sagen, dass ich es nicht schätze, wenn mir die Dackel in die Augen schauen.