Suzuki präsentiert den neuen Across. Das SUV verbinde einen optimierten Plug-in-Hybridantrieb mit fortschrittlichen Sicherheitssystemen, während das markante Erscheinungsbild die Geländetauglichkeit des Fahrzeugs unterstreiche, wirbt der japanische Hersteller. Preise werden nicht genannt, bisher ging es bei 58.190 Euro los.
Der neue, 4,6 Meter lange Across ist mit einem Plug-in-Hybridsystem der jüngsten Generation ausgestattet, das sich im Vergleich zum bisherigen Modell durch verbesserte Effizienz und höhere Reichweite auszeichnen soll. Durch die Integration der PCU (Power Control Unit) und des DC/DC-Wandlers in die vordere eAxle sowie den Einsatz fortschrittlicher Halbleiter aus Siliziumkarbid sei das neue System kompakter und ermögliche einen geräumigeren Innenraum, heißt es.
Eine leistungsstärkere Batterie mit 22,7 kWh Speicherkapazität vergrößert sowohl die nicht näher bezifferte rein elektrische Reichweite (bisher: 75 km nach WLTP) als auch die Gesamtreichweite auf Langstreckenfahrten. Gleichzeitig reduzieren die Siliziumkarbid-Halbleiter Leistungsverluste und tragen damit zu einem effizienteren Betrieb bei.
Der 2,5-Liter-Vierzylindermotor mit 105 kW (143 PS) Leistung und 227 Nm maximalem Drehmoment soll sich durch hohe Leistung und Effizienz auszeichnen. Der Motor arbeitet sowohl mit einer Direkteinspritzung als auch mit einer Saugrohreinspritzung, wobei je nach Fahrbedingungen zwischen beiden Systemen gewechselt wird. Ein E-Motor an der Frontachse steuert 150 kW (204 PS) bei, ein weiterer an der Hinterachse 40 kW (54 PS). Von 0 auf 100 km/h geht es in 6,1 Sekunden, maximal sind 180 km/h möglich. Der Verbrauch wird noch nicht angegeben.
„Das E-Four Allradsystem im neuen Across liefert bei einer Vielzahl von Fahrbedingungen hohe Stabilität, ohne dabei die Kraftstoffeffizienz zu beeinträchtigen“, wirbt Suzuki. „Die elektronische Steuereinheit überwacht kontinuierlich die Fahrbedingungen und regelt präzise die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern. Gleichzeitig hilft sie beim Korrigieren von Unter- oder Übersteuern.“
Neben den drei optimierten Fahrmodi Normal, Eco und Sport kann der Fahrer manuell einen Trail-Modus auswählen. Dieser bietet eine feste Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sowie eine gezielte Steuerung der Brems- und Antriebskraft.
Navigation, Unterhaltungsfunktionen, Kommunikation und Fahrzeugeinstellungen werden beim neuen Across in einem digitalen Cockpit integriert, das über zwei Benutzeroberflächen bedient wird. Auf dem 12,3 Zoll großen Kombiinstrument hinter dem Lenkrad lassen sich die Funktionen und Anzeigen nach den eigenen Vorlieben und Prioritäten einstellen. Über das 12,9-Zoll-Display in der Mittelkonsole lassen sich die Klimaautomatik sowie das Audio- und Navigationssystem steuern.
Das im neuen Across erstmals verbaute Head-up-Display (HUD) projiziert Informationen wie Navigationshinweise und Fahrgeschwindigkeit in einer virtuellen Entfernung von etwa vier bis sechs Metern vor dem Fahrzeug auf die Windschutzscheibe. Hier hat der Fahrer die Wahl zwischen drei verschiedenen Anzeigemodi.
Zentral in der Mittelkonsole ist eine integrierte Ladeschale für das kabellose Laden von dafür geeigneten Smartphones untergebracht. Zusätzlich befinden sich im Innenraum insgesamt fünf USB-C-Anschlüsse. Das Kofferraumvolumen beträgt 446 Liter. Die Rücksitze sind umklappbar.
Die jüngste Generation des Across ist mit neuen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die Hindernisse auf der Straße erkennen und den Fahrer durch akustische und visuelle Signale warnen. Der adaptive Tempomat überwacht mithilfe von Radartechnologie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, passt die Geschwindigkeit des Across automatisch an und bremst das Fahrzeug gegebenenfalls bis zum Stillstand ab. Das System verfügt zudem über einen dynamischen Eco-Modus, der Kraftstoff und die in der Antriebsbatterie gespeicherte Energie spart.







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