• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Renault-Chef Provost: „100 Prozent elektrisch bis 2035 ist nicht möglich“

18.02.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 29 Kommentare

Renault-Scenic-Elektroauto

Bild: Renault

Der neue Renault-Chef François Provost drängt die Europäische Union zu mehr Flexibilität bei den Emissionsvorgaben. Unter seiner Führung soll der französische Hersteller kleinere und günstigere Elektroautos entwickeln. In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und anderen internationalen Medien forderte Provost schnelle Entscheidungen über grundlegende Änderungen der Regulierung und warnte vor einem möglichen Niedergang der europäischen Autoindustrie.

Er sehe zwar ein wachsendes Problembewusstsein in Brüssel und in den Regierungen, doch konkrete Schritte fehlten bislang. „Einerseits bin ich erfreut darüber, dass es ein Gefühl der Dringlichkeit dafür gibt, dass etwas getan werden muss, bei der EU-Kommission und bei den meisten Regierungen, mit dem Bewusstsein, dass wir ohne Änderungen den Niedergang von Europas Autoindustrie verursachen“, sagte Provost.

„Zugleich bin ich nicht zufrieden damit, dass wir nichts Konkretes sehen.“ Er unterstütze die Forderungen deutscher Vorstandsvorsitzender nach mehr Flexibilität für die 2035er-Regeln, nach technischer Neutralität und nach der Einbeziehung von teilelektrischen Antrieben in künftige Antriebsoptionen.

„Schnelle Elektrifizierung ist unrealistisch“

Am grundsätzlichen Kurs der Elektrifizierung hält Provost fest, stellt aber die Umsetzbarkeit eines vollständigen Umstiegs infrage. „100 Prozent elektrisch bis 2035 ist nicht möglich, die EU muss da flexibel sein.“ Auch die bereits ab 2030 vorgesehenen drastischen Reduzierungen der Flottenemissionen, die einen hohen Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge verlangen, hält er in der derzeitigen Form für problematisch. Eine bloße Fristverlängerung bis 2032 reiche nicht aus. „Eine schnelle Elektrifizierung ist unrealistisch“, meinte der Renault-Boss.

Als Hemmnisse für den Absatz nennt Provost vor allem die höheren Preise batterieelektrischer Fahrzeuge im Vergleich zu Verbrennern sowie Unsicherheiten bei Reichweite und Ladeinfrastruktur. Viele Kunden fürchteten, auf längeren Strecken in Europa nicht ausreichend laden zu können, und wüssten oft nicht genau, welche Kosten beim Laden entstehen.

Für den Ausbau der Ladeinfrastruktur sieht Provost nicht die Hersteller in der Verantwortung. Zwar gebe es etwa an deutschen Autobahnen zunehmend Ladesäulen, doch europaweit sei das Angebot noch nicht flächendeckend. Erst „in acht oder zehn Jahren, wenn es überall genug Ladesäulen gibt, auch zum Beispiel in Kroatien“, könne ein vollständiger Umstieg auf elektrische Antriebe gelingen.

Plug-in-Hybride als Zwischenlösung

Kurzfristig empfiehlt Provost insbesondere in Deutschland eine stärkere Fokussierung auf Plug-in-Hybride. Diese könnten mehr als 100 Kilometer elektrisch fahren und verfügten zusätzlich über einen Verbrennungsmotor. Bei großen Fahrzeugen sei es „dumm, die täglichen Pendlerstrecken mit rein elektrischen Autos mit 100-Kilowatt-Batterien und drei Tonnen Gewicht zu bewältigen“. Teilzeitstromer seien ein geeigneter Weg, Kunden schrittweise an den Elektroantrieb heranzuführen.

Bei kleineren Fahrzeugen sieht Provost größere Chancen für einen schnelleren Umstieg auf Elektroantriebe. Eine von der EU-Kommission angedachte Extrakategorie bis zu einer Länge von 4,2 Metern könne helfen, Kosten zu senken und der Überalterung des europäischen Fahrzeugbestands entgegenzuwirken.

Derzeit seien die Margen bei Elektroautos noch geringer als bei anderen Antrieben. Renault habe sich eine Kostenreduzierung von 40 Prozent für den Elektroantrieb vorgenommen und davon bereits die Hälfte erreicht, wie der Vergleich der Modelle Scenic und R5 zeige. In den kommenden zwölf Monaten solle zudem die Batteriechemie verändert werden, um Kosten zu senken und Reichweiten zu erhöhen.

Statt klassischer Skalierung setzt Provost auf Agilität, ähnlich wie sein Vorgänger Luca de Meo. Dieser hatte unter anderem eine Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Geely im Bereich Hybrid- und Verbrennungsmotoren geschlossen. Und dank der Zusammenarbeit mit bislang ungenannten Chinesen wurde der neue, reine elektrische Twingo in weniger als zwei Jahren entwickelt.

Mit Blick auf die Unternehmensstruktur will Provost eigene Akzente setzen. So soll die Elektro-Tochter Ampere aufgelöst und ihre Aktivitäten neu organisiert werden, um Prozesse zu vereinfachen. Ampere war unter de Meo als eigenständige Einheit gegründet worden und sollte an die Börse gehen, doch Investoren zeigten sich von dem Vorhaben wenig überzeugt.

Newsletter

Via: FAZ
Unternehmen: Renault
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

EWE Go: „Der Ausbau von Ladeinfrastruktur ist kein Wettrennen um Zahlen“

E-Autos dominieren Pkw-Produktion in Ostdeutschland

Auch interessant

RDW erklärt Typgenehmigung für Tesla FSD Supervised

Tesla-Model-Y-Performance

Hybrid und Elektro: Dudenhöffer sieht für deutsche Hersteller mehrgleisige Strategie

Mercedes-CLA-2026

„True Volkswagen“: VW verspricht überzeugende E-Modelle für Europa ab 2026

True-Volkswagen

Niedersachsens Energieminister fordert E-Mobilität statt Tankrabatt

Opel-Zafira-e-laedt

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. lepietz meint

    24.02.2026 um 11:42

    Etwas widersprüchlich der Mann.

    Zitat: Erst „in acht oder zehn Jahren, wenn es überall genug Ladesäulen gibt, auch zum Beispiel in Kroatien“, könne ein vollständiger Umstieg auf elektrische Antriebe gelingen.

    Aktuell sind wir 9 Jahre von 2035 entfernt. Also geht der Umstieg auf 100% elektrisch anscheinend doch!?

    Als E-Auto-Fahrer auch über lange Distanzen und auch über Deutschlands Grenzen hinaus, muss ich bei solchen Leuten den Kopf schütteln. Es funktioniert alles. Und Ladesäulen gibt es aktuell mehr als genug. Die müssen natürlich parallel zum zunehmenden Bestand weiter aufgebaut werden. Und ja, Ladekosten sind manchmal schwierig. Aber irgendwann hat man seine 2 oder 3 Lade-Apps und kommt damit gut klar. Bis 2035 wird sich da hoffentlich regulatorisch noch einiges verbessern auch bzgl. dynamischer Preise um Netzüberlastungen entgegen zu wirken. Aber technisch ist alles bereits jetzt gegeben und aus meiner Sicht könnten Verbrenner auch bereits jetzt bei Neuzulassungen verboten werden. Und auch Nicht-Zuhause-Lader haben viele Lademöglichkeiten, z.B. während des Einkaufs.

    Antworten
  2. Dipl meint

    23.02.2026 um 08:25

    Die gleiche Diskussion und Bedenken gab es, als ab 1971 in Deutschland verbleites Benzin allmählich verboten wurde: Mimimi, Leistungsverlust. Mimimi, Motor geht früher kaputt.
    Die Mimimis haben sich Null für Umwelt und Gesundheitsschäden interessiert.
    Heute sind alle froh, dass die Bleikonzentration im Menschen gesunken ist und wir wissen dass die Einführung von Blei im Benzin eine der größten Vergiftungen der Menschheit und Natur ausgelöst hat.
    Das gleiche werden wir dann in in der Zukunft über den Verbrennungsmotor an sich sagen: „Stickoxide, Kohlenmonoxid, Lärmbelastung,… waren wir irre das sogar in Innenstädten in die Luft zu blasen?“.
    Bis dahin sind aber die Mimimis am Zug mit: Ich will aber nicht.
    Bevor Verbrennerverbote greifen, wird es aber über den Geldbeutel geregelt. E-Autos werden im Kauf oder Leasing immer günstiger, im Unterhalt waren sie das immer schon. Dann noch Kraftstoffsteuer hoch, alleine aus geopolitischen Gründen und schon wird das was.

    Antworten
  3. R2D2 meint

    18.02.2026 um 16:57

    ich lach mich kaputt. Nicht mal beim Diesel gibt es eine 100% Quoute und der Motor ist wirklich der letzte Schrei… Volltanken in 4 Min. dann kannst den Kübel wochenlang stehen lassen, ohne das sich Dentriten im Tank bilden… einfach losfahren mit Ziel Mongolei und wenn die Nadel bei 25% SoT steht, einfach rechts raus, Rüssel rein und weiter geht die wilde Fahrt.

    Ich denke 100% BEV wird es in Europa nicht mal dann geben, wenn man die Kisten verschenken würde. Vermutlich weil eben doch nicht alles so easy peace ist.

    Aber solche Artikel finde ich gut, sind die Würze in der Suppe.

    Antworten
    • South meint

      18.02.2026 um 19:07

      Schmarrn. Das BEV ist ein echter Die se lkil ler…. und hat den Diesel sogar schon überholt…

      Antworten
      • R2D2 meint

        19.02.2026 um 07:21

        Klar überholt das BEV den Diesel… und 100 KM weiter ist der Akku leer *gg

        Antworten
      • South meint

        19.02.2026 um 08:41

        Naja, das Problem des Diesel ist eben, dass die meisten nicht in die Mongolei fahren, sondern viele Kilometer im Alltag runterspulen, die eher täglich zum Pendeln oder bei der Fahrt zum Kunden benötigt werden. Da ist das BEV schlicht günstiger.
        Wenn Verbrenner überhaupt überleben werden, dann eher als Range Extender oder PHEV mit der Basis als Benziner….
        Und Diesel waren schon immer sehr unbeliebt. In der BRD wurden die halt gepuscht, aber ausserhalb BRD, Japan vielleicht noch Frankreich ist der Diesel verpönt. Ein typischer Traktormotor halt…

        Antworten
  4. Lanzu meint

    18.02.2026 um 14:10

    „da ist es dumm, die täglichen Pendlerstrecken mit rein elektrischen Autos mit 100-Kilowatt-Batterien und drei Tonnen Gewicht zu bewältigen.“

    Das wäre wirklich zu blöde.

    Darum haben die Autos ja auch 400-Kilowatt-Batterien (und 100 Kilowattstunden).

    Antworten
  5. Peet meint

    18.02.2026 um 11:42

    Die 100% Quote für 20235 gibt es doch gar nicht mehr. Wurde doch auf 90% gesenkt auf Wunsch der Autoindustrie. Ich versteh nicht, was jetzt wieder das Thema ist!?

    Antworten
    • Gunnar meint

      18.02.2026 um 11:53

      Nein, wurde noch nicht gesenkt. Muss noch durch viele Gremien und letztendlich von 2/3 der EU angenommen werden.

      Antworten
      • Mäx meint

        18.02.2026 um 12:02

        Das ist wichtig zu unterscheiden.
        Es muss erst noch ratifiziert werden.
        Und bei qualified majority wird es auf jeden Fall knapp werden.

        Antworten
    • CaptainPicard meint

      18.02.2026 um 12:20

      Nein, es wurde keine Quote auf 90% gesenkt, die Reduktion wurde von 100% auf 90% gesenkt. Mit Plugin-Hybriden ergibt sich daraus dass auch nach 2035 über 40% an Autos mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden können.

      Antworten
  6. Halber Akku meint

    18.02.2026 um 11:41

    „Bei großen Fahrzeugen sei es „dumm, die täglichen Pendlerstrecken mit rein elektrischen Autos mit 100-Kilowatt-Batterien und drei Tonnen Gewicht zu bewältigen““

    So so, drei Tonnen Gewicht also. Ich habe mal auf die schnelle nach dem Gewicht eines BMW iX3 und einer Tesla Model X Schrankwand gesucht: Ca. 2.360 Kilo bzw. 2.450 Kilo. Ein Renault Scenic E-Tech als größtes E Fahrzeug von Renault kommt gar nur auf 1.822 Kilo.

    Schon ziemlich peinlich, wenn ein Autoboss so einen Käse vom Stapel lässt.

    Antworten
  7. South meint

    18.02.2026 um 11:31

    Kein rationaler Mensch würde jemals so an ein Problem angehen, völliger Unsin… denn, wieder diskutiert man sinnbefreit über die 100%… ob wir 2035 oder 2040 die 100% sehen, völlig egal und selbst wenn der allergrößte Teil der Neuzulassungen E Autos sein werden, wird es noch sehr lange dauern, bist der Verbrennerbestand stark abbaut. Wir haben also noch sehr viel Zeit…
    Und auch hier. Die Verbrenner müssen verschwinden, auch die PHEV und Range Extender, aber wann das 100% sein wird. Manno Mann… das interessiert vielleicht mal einen Historiker, relevant wird das nicht sein…
    Der Markt wird sehr schnell auf mehrheitlich E Autos umschwenken, die wirkliche Frage ist nur noch, welcher Hersteller noch dabei sein wird… denn mit den paar Prozenten wir kaum ein Hersteller überleben können…

    Antworten
    • Elvenpath meint

      18.02.2026 um 11:45

      Ja, es ist eben dieser rhetorische Trick zu sagen: Wir schaffen nicht 100%, also brauchen wir uns nicht zu bemühen.
      Als ob 90%, oder 95%, oder auch nur 70% nicht schon ein riesiger Fortschritt wären.

      Antworten
  8. Besser-BEV-Wisser meint

    18.02.2026 um 11:17

    Was mich stutzig macht, ist das inzwischen die Technik und auch die Kosten (mindestens bei den TCO) soweit sind, dass das E-Auto den Verbrenner problemlos ablösen könnte.
    Und trotzdem gibt es so einen großen Widerstand. Warum?
    – Hat der Lobbyismus der Ölindustrie so gewirkt?
    – Ist das (öffentliche) Laden einfach zu umständlich (Dauer, Preis-&Kartenwirrwar)?
    – Zählt der Umweltgedanke und Gesundheitsschutzgedanke nichts mehr?

    Antworten
    • Böhser Onkel meint

      18.02.2026 um 11:24

      Die meisten Menschen haben noch nie das billigste/preiswerteste Auto gefahren.

      Ob das E-Auto unterm Strich billiger ist, ist erstmal Theorie.

      Antworten
      • Besser-BEV-Wisser meint

        18.02.2026 um 13:31

        Nein. Das kannst du dir gut ausrechnen.
        Klar, wenn du daheim/am Arbeitsplatz nicht laden kannst, geht die Rechnung selten auf.
        Wenn du daheim laden kannst, dann praktisch immer.
        Wenn du Solar hast, brauchst gar nicht mehr rechnen.

        Antworten
        • Böhser Neffe meint

          18.02.2026 um 16:23

          Und den Wertverlust kann ich auch ausrechnen? Und etwaige Schäden über eine längere Haltedauer weiß ich im Voraus, weil ich Hellseher bin?

          Ein Auto verursacht mehr Kosten als nur Treibstoff und Steuer und die wenigsten Verbrenner enden wegen Motorschäden auf dem Schrott.

          Alleine das Übergewicht der meisten E-Autos ist ein Kostenrisiko.

    • mipu meint

      18.02.2026 um 12:34

      Peak Intelligence ist mittlerweile überschritten, es geht mit der Menschheit nur noch bergab – und das merkt man jeden Tag. Sonst würden viel mehr auf E-Autos umsteigen, aber die Panikmache rechtspopulistischer, konservativer und Boulevard-Medien trägt Früchte.

      Antworten
    • Steffen meint

      19.02.2026 um 00:41

      @Besser-BEV-Wisser Weil die Leute über solche Dinge nicht nachdenken. Letztens ist doch ne Studie vorbeigeflattert, dass die Leute meinen in Deutschland im Schnitt 200 € monatlich für ihr Auto auszugeben. Tatsächlich sollen es aber 400 € sein. Viele Leute denken als, ihr Auto (meist Verbrenner) wäre so günstig im laufenden Unterhalt. Wer die Zahlen so wenig im Blick bzw. Griff hat, der wird wohl auch keine Vollkostenrechnung mit BEV hinbekommen und sich vom Kaufpreis abschrecken lassen.

      Antworten
  9. Elvenpath meint

    18.02.2026 um 11:03

    „100 Prozent elektrisch bis 2035 ist nicht möglich“
    Möglich ist das schon. Wir haben leider nur einige Millionen ewiggestrige Betonköpfe, die nicht wollen.

    Antworten
    • M. meint

      18.02.2026 um 11:14

      Meinst du die Betonköpfe, die bequem zu Hause günstig laden könn(t)en, oder die Betonköpfe, die für 150 – 200 km (10-80) 20 oder 30 Minuten neben dem Auto stehen müssen, und dann das gleiche bezahlen wie für Benzin – nur halt mehr für das Auto?
      Die E-Quote könnte sicher höher sein, aber bis 2035 ist mehr zu machen als neue Kleinwagen auf den Markt zu bringen.
      Und gerade bei der städtischen Infrastruktur sehe ich fast nichts in Bewegung.

      Antworten
      • Elvenpath meint

        18.02.2026 um 11:41

        Also die zu Hause laden könnten natürlich ganz besonders, klar.
        Aber auch diejenigen, die es für unzumutbar halten für 150-200 km mal ein paar Minuten im klimatisierten Auto zu sitzen und währenddessen an ihrem Smartphone spielen zu können. Wie lange das dauert hängt stark davon ab, welches E-Auto sie fahren. Das können 30 Minuten, aber auch nur 10 Minuten sein.
        Die Ladeinfrastruktur richtet sich nach der Nachfrage. Die Gegend wird nicht mit Ladesäulen vollgepflastert, wenn die Dinger dann permanent leer stehen. Kommen mehr E-Autos, kommen mehr Ladesäulen. Nicht umgekehrt. So funktioniert nun mal Kapitalismus.

        Antworten
      • Halber Akku meint

        18.02.2026 um 11:47

        „die für 150 – 200 km (10-80) 20 oder 30 Minuten neben dem Auto stehen müssen“.
        Ähmm, ich setzte mich da immer ins Auto rein und beatworte einstweilen eingegangene Mails, telefonier in Ruhe, guck nen Film auf YT, schreibe was auf Ecomento oder wähle die Mukke meiner Wahl, Sitzlehne nach hinten und penn einfach mal 20 Minuten. Mach ich da was falsch? Ist das am Ende noch gefährlich? Bitte um Aufklärung, danke!

        Antworten
      • Ralf meint

        18.02.2026 um 11:57

        Komisch, mein Auto lädt von ganz allein. Das zeigt entweder die Uhrzeit an, wann die 80% erreicht sein werden – oder ich sehe das auf der App. Und ich kann zum Einkaufen, Kaffeetrinken oder sonstwas gehen.
        Vielleicht kann man mir erklären, warum es immer noch Fahrer gibt, die neben Ihrem Auto ausharren? Ich sehe da eigentlich keinen.
        Wegen dem Kabelklau kann es ja auch nicht sein, das ist ja während des Ladevorgangs verriegelt ……

        Antworten
      • M. meint

        18.02.2026 um 13:28

        Also ich fasse mal zusammen: die sollen sich nicht so anstellen, mehr einkaufen und Mails lesen, alle gucken eh nur gelangweilt auf ihrem Smartphone rum.

        Klar. SO überzeugt man Menschen.
        Aber dann wundern, wenn die keinen Bock auf Bevormundung statt auf Lösungen haben.
        Und irgendeinen Schei** wählen, damit das aufhört.
        So wird’s was. 🤦‍♂️

        Antworten
  10. F. K. Fast meint

    18.02.2026 um 11:03

    Ja, 100% sind nicht möglich, außer man würde alle vorhandenen Verbrenner verschrotten, was natürlich nicht passieren wird. Bei Neuwagen wäre es möglich, aber nicht gewollt.

    Antworten
  11. Böhser Onkel meint

    18.02.2026 um 11:03

    Die 4,20m sind großzügig bemessen, ein Golf VI ist etwa gerade so lang. 4199 mm.

    Antworten
  12. Gunnar meint

    18.02.2026 um 10:57

    „100 Prozent elektrisch bis 2035 ist nicht möglich, die EU muss da flexibel sein.“
    Ok, 99% sind auch akzeptabel.

    Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de