Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) investiert weiter in die Wasserstofftechnologie und unterstützt den Aufbau dezentraler Innovations- und Technologiezentren Wasserstoff (ITZ-H2). Bundesminister Patrick Schnieder übergab im Februar am Rande seines Besuchs des Kabinetts der Bayerischen Staatsregierung in München Förderbescheide in Höhe von 54 Millionen Euro an Vertreter des Standortes in Pfeffenhausen. Damit soll eine Laborumgebung mit einer Wasserstoffinfrastruktur aufgebaut werden, die über einen Wasserstoffverflüssiger sowie Test- und Prüfstände verfügt.
„Deutschland nimmt bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eine internationale Spitzenposition ein. Damit diese Schlüsseltechnologie ihren Weg aus der Forschung in die breite Anwendung findet, braucht es mutigen Unternehmergeist und leistungsfähige Innovationsräume. Genau das leistet das Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff in Pfeffenhausen im Freistaat Bayern“, so Schnieder. „Deshalb unterstützen wir den Aufbau des Zentrums mit einer Anschubfinanzierung von 54 Millionen Euro. Hier entsteht eine zentrale Innovationsplattform für Wasserstofftechnologien, die die Antriebswende im Verkehr entscheidend voranbringen und zugleich nachhaltige Wertschöpfung in Deutschland sichern wird.“
Mit den Innovations- und Technologiezentren Wasserstoff (ITZ-H2) setze man eine zentrale Maßnahme der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung um, erklärte der Verkehrsminister. Der Standort in Pfeffenhausen, zusammen mit den bereits gestarteten Zentren in Chemnitz und Norddeutschland, werde gezielt kleine und mittelständische Unternehmen, Start-ups sowie die Zulieferindustrie dabei unterstützen, Wasserstofftechnologien weiterzuentwickeln und zur Marktreife zu bringen.
Das Wasserstoff Technologie-Anwenderzentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen legt den Fokus auf Anwendungen im Schwerlastverkehr und der „Urban Air Mobility“ (urbaner Luftfahrt). Schwerpunkte sind hier der Einsatz von Flüssigwasserstoff, H2-Verbrennungsmotoren, Tanks und Betankungssystemen, sowie der Aufbau eines Gesamtfahrzeugprüfstandes. „Das WTAZ bietet hochmoderne Entwicklungs- und Testumgebungen mit spezialisierten Wasserstofflaboren auf international höchstem Niveau an und baut zudem einen Wasserstoffverflüssiger auf, der grünen H2 aus der Region nutzen wird“, heißt es.
Die Mittel für die Bundesförderung des ITZ-H2 stammen aus dem Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) und werden über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Rahmen von NextGenerationEU bereitgestellt.

Michael meint
Eigentlich verschwendetes Geld bezogen auf den schwerlastverkehr. Der Zug ist markttechnisch abgefahren. Wenn man sich auf Flugzeuge konzentrieren würde besteht für Wasserstoff noch eine Chance. Da muss man dann auch kein so großes Netz aufbauen.
R2D2 meint
Ich denke wenn wieder mal eine Tankstelle explodiert oder (gott bewahre…!!!), es auf der Autobahn mal zu einer Explosion mit einem Wasserstoff LKW am Stauende etc. kommt, dann hat sich das Thema eh erledigt.
Beim BEV jammern einige rum, wegen der Strahlung am Akku, aber 700bar unterm Ars** sind in Ordnung?!…
Paul meint
Man nehme die Summe für den Ausbau von Ladestation für Elektrofahrzeuge und dadurch würde man auch mehr verkauft. Aber…..man will ja nicht
eBikerin meint
54 Millionen – kurze Recherche – alleine 2021-2025 wurde die öffentliche Ladeinfrastruktur mit 500 Millionen gefördert .
South meint
„Kritik an hoher Subvention von BMW-Wasserstoffautos.“ „BMW erhält staatliche Fördergelder in Höhe von rund 273 Millionen Euro von Bund“ Allein BMW.
Der Konzern ist eine Geldvernichtungsmaschine für den Steuerzahler. Da hätte man eine komplette Ladeinfrastruktur für MW Lader fördern und aufbauen können…
eBikerin meint
Lieber South – wer außer BMW macht denn sonst noch in Wasserstoff – im Artikel darüber steht das 1,5 Millarden für die Batterie Industrie nicht abgerufen wurden – also mehr als das5 fache. Und schau mal wieviele Milliarden in den letzten Jahren in eAutos. Ladeinfrastruktur, nicht existente oder nun geschlossene Batteriefabriken geblasen wurde – sorry da finde ich es ein wenig übertrieben sich hier über H2 aufzuregen. Vorallem weil Brennstoffzdllen oder H2 Verbrenner sicher kommen werden (wenn nicht doch noch die wunder Batterie auftaucht) – nur eben nicht im Auto. Das Auto ist hier nur der Technologie Träger für die Forschung.
Thomas meint
Die 273 Mio. sind explizit für die Produktion von H2-PKW. Und die kommen ja ganz sicher nicht.
South meint
Ja lustig. Denn BMW produziert halt nur Autos und keine Laster, keine Tankstellen oder Forscht bei Wasserstoffgewinnung…
Wir werden Wasserstoff brauchen, aber BMW versenkt wertvolles Geld in einer extremen Nische des H Autos und das auf Kosten von dir und mir… wenn BMW so von H Autos überzeugt ist, dann sollen sie das gefälligst selber zahlen…
paul meint
Kann sich DE leisten in der PKW Herstellung Zeit und Geld zu verlieren. Werden bei nicht Erfolg wieder neue Regeln – Änderungen bei Zielen in der EU erlassen. Und das nur um Kurzzeitig Arbeitsplätze zu halten
Jensen meint
In Pfeffenhausen soll mit dem Geld Forschung betrieben werden. Das dürfte eine gewisse Zeit funktionieren. Wenn es denn den Glauben an den Wasserstoff in den beschriebenen Spezialgebieten geben würde, wäre nicht nur die Industrie längst in den Themenfelder massiv unterwegs, sondern dann würden wir auch über Forschung-und Entwicklungsgelder sprechen, die beim 20/30/50-fachen liegen. Die 54 Millionen reichen gerade einmal, um dort die eine oder andere Apparatur aufzubauen und ein wenig zu experimentieren. Und irgendwann wird man sich die Frage stellen (nicht nur die Politik) , welche Erkenntnisse/Produkte/Anwendungen dabei herauskommen, die es in den Alltag schaffen. Der straßengebundene Güter-und Personenverkehr wird es jedenfalls nicht sein.
Dirk meint
H2 auf der Strasse ist bereits mit Studien belegt: TOT.
Allerdings in der Luft und auf See…vielleicht…aber unwirtschaftlich ist es dort auch rein vom Wirkungsgrad her.
Mark Müller meint
Reine aus der Luft gegriffene Behauptung.
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Heute gelesen: Im 2025 stieg der Verkauf von FCEV-PKW gegenüber dem Vorjahr um 24.4% auf 16’011 Autos. Etwa die Hälfte davon in China. Von der zweiten Hälfte der grösste Teil in Südkorea und zwar der neue Hyundai Nexo.
Quelle: SNE Research.
Eine Stückzahl von 16’000 und eine Steigerung von 24% würde ich jetzt schon nicht gerade als ‚TOT‘ bezeichnen. So wahnsinnig lange ist es noch nicht her, dass das erste mal 16’000 batterieelektrische Autos verkauft wurden.
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Daneben ist weltweit gesehen v.a. auch der Verkauf von FCEV-Bussen stark im Steigen begriffen. Die Zahlen habe ich jetzt nicht gerade zur Hand.
Stromspender meint
Mhm. Weltweit wurden im letzten Jahr 13.700.000 „reine“ E-Autos neu zugelassen. Wenn ich die 16.011 FCEV-Pkw dazurechne, haben die FCEV einen Anteil von 0,12% an den Neuzulassungen. Eine sehr schmale Nische.
Im Jahr 2012 wurden weltweit übrigens schon gut 127.000 E-Autos verkauft, 2015 waren es schon mehr als 500.000 Neuzulassungen.
Mark Müller meint
Meta AI sagt mir, dass im Jahr 2000 in Deutschland 156 Elektroautos verkauft wurden (und weltweit wenige Tausend).
Das über 100 Jahre nach Erfindung der batterieelektrischen Autos.
Was hat das im Jahr 2000 bezüglich der Zukunftsaussichten der BEV bewiesen?
South meint
Naja, da lässt du aber ordentlich was weg. Es wird als Alternative für den Verbrenner schon deutlich länger an H Autos geforscht, als an E Autos. Deswegen sind die WELTWEIT paar tausend H Autos, von denen die allermeisten nur zu Testzwecken unterwegs sind, quasi nix. Und zum zweiten bestehen beim H Auto noch immense Hürden, welche beim E Auto nicht bestehen. Es steht kein grüner H ausreichend zur Verfügung, auch keine H Infrastruktur, H Autos sind zudem deutlich teurer und es die Technik tritt auf der Stelle.
In Kürze. H Autos sind technisch schon lange machbar, kommen aber wegen dieser Hürden schon seit vielen Jahren überhaupt nicht vom Fleck und sind zwischenzeitlich von E Autos technisch deutlich überholt worden.
H Autos geben in Autos überhaupt keinen Sinn mehr…
Steffen meint
> Deutschland nimmt bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eine internationale Spitzenposition ein.
Schön, dass wir etwas so gut können, das niemand braucht. Am Ende können wir uns davon nichts kaufen. Millionengrab.
Mark Müller meint
Der nächste Artikel in diesem Forum schreibt von den 1.5 Mia. die für den Hochlauf der europäischen Batterieproduktion reserviert sind und auf den Einsatz warten. Nur eine Förderung der Elektromobilität nebst vielen anderen Milliarden.
Die hier beschriebenen 54 Millionen sind im Vergleich dazu homöopatisch. 54 Mio. sind 3.6% von 1.5 Mia.
Steffen meint
Man weiß aber halt jetzt schon, dass H2-Fahrzeuge nie kommen werden. BEVs sind dagegen real und da.
Außerdem profitieren von der Batterieförderung auch andere Industriebereiche der Energiewende (was in diesem H2-Zentrum in Bayern nicht so ist, weil es sich dediziert um Verkehr handelt).
Ben meint
Und die BEV Förderung ist eik Klack gegenüber der 8Mrd./Jahr Dieselsubvention, sihste Whataboutusm kann ich auch -_-
Andi EE meint
@MM
Wie ist denn dein Schema, nachdem sich Wasserstoff rechnen könnte? Das Problem ist doch, dass 2x Umwandeln mit jeweiligen Verlust, keinen wirtschaftlich sinnvollen Nutzen ergibt, solang der Strom direkt angewendet werden kann. Man kann Strom 6000km transferieren, um sich eine Umwandlung zu H2 sparen. Ich hab mal die KI nach Solarkraft und Südspanien gefragt …
Südspanien, insbesondere Andalusien, gilt aufgrund seiner geografischen Lage als eine der wintersichersten Regionen für Solarkraft in Europa. Während in Nordeuropa Schnee und kurze Tage die Erträge massiv senken, profitieren Anlagen im Süden Spaniens von einer hohen Globalstrahlung und milden Temperaturen, die den Wirkungsgrad der Module sogar begünstigen.
Regionale Vorteile im Winter …
Andalusien (Costa del Sol & Costa de la Luz): Mit über 320 Sonnentagen pro Jahr bietet diese Region auch von November bis Februar konstante Erträge. Die Regenphasen sind kurz und dauern selten länger als ein bis zwei Tage.
Hohe Sonneneinstrahlung … Im Vergleich zu Deutschland, wo die Winterproduktion oft auf 5–10 % des Sommerwertes fällt, erreichen Anlagen in Südspanien durch den steileren Sonnenstand und mehr Sonnenstunden (ca. 5–6 Stunden/Tag im Dezember) deutlich stabilere Werte.
Temperatureffekt:p … Die moderaten Wintertemperaturen (tagsüber oft 17–20 °C) verhindern die Überhitzung der Paneele, was die Effizienz im Vergleich zu den extrem heißen Sommermonaten steigert.
Grossprojekte und Technologien …
Die Region beherbergt einige der bedeutendsten Solarkraftwerke Europas:
Andasol (Provinz Granada): Eines der weltweit ersten kommerziellen Parabolrinnenkraftwerke. Durch integrierte Flüssigsalz-Wärmespeicher kann es Strom auch nach Sonnenuntergang und während bewölkter Phasen liefern.
Solarparks bei Sevilla …
Unternehmen wie TotalEnergies betreiben hier grossflächige Photovoltaik-Anlagen, die zur Grundlastsicherung beitragen.
Wirtschaftlichkeit & Herausforderungen …
Eigenverbrauch: Für Hausbesitzer in Orten wie Torrevieja oder Málaga ist die Amortisation durch die hohe Winterausbeute oft schneller als in Mitteleuropa.
Netzstabilität: Die zunehmende Einspeisung führt dazu, dass Spanien massiv in Speichertechnologien investiert, um Überschüsse aus den sonnigen Mittagsstunden nutzbar zu machen.
Ich find das klingt alles viel einfacher und günstiger, als eine neue Parallelinfrastruktur mit H2.
Mark Müller meint
Da könnte man Vieles dazu sagen.
Sehr viele Informationen hier sprechen eben gerade für Wasserstoff.
Daher nur mal eine interessante Info:
Eine H2-Gas-Pipeline kann so viel Energie transportieren wie 5 modernste Gleistrom-Höchstspannungs-Stromleitungen.
Vielleicht schon im Fall von Spanien Deutschland, spätestens aber im Fall von Nordafrika wird das relevant.
M. meint
Wasserstoff werden wir definitiv brauchen, weil Strom nun mal kein chemisches Element ist und damit für chemische Prozesse nicht als Reaktionspartner taugt.
Nur… mit PKW und LKW hat das nichts zu tun. Da braucht man keinen Wasserstoff, und der ist dafür auch zu schade.
Der „Champagner der Energiewende“ wird woanders viel, viel dringender gebraucht.
Andi EE meint
@MM
Aber du musst doch die mindestens 40% Verlust durch 2x Umwandeln und Speicherverluste kompensieren. Und dann hast du noch keine bestehende Infrastruktur, wo du drauf aufbauen könntest.
Nur weil man theoretisch in einer Leitung mehr durchsetzen könnte, die aber noch nicht gebaut wurde, hast du einen Vorteil? Und grosse Massen H2 zu transferieren, geht das mit Umgebungstemperatur, oder muss das wieder komprimiert / runtergekühlt werden, wo dann wieder 15% verloren gehen?
Beim Strom sind es 3% Verlust auf 1000km. Distanz zwischen Südspanien und Norddeutschland sind 2300-2600km. Grob gerechnet 10% Transferverlust, das steht doch in keinem Verhältnis zu der Ineffizienz vom Wasserstoff.
Ich find das so unverständlich, wir haben doch in Südeuropa sonnenreiche Regionen, die man üppig mit Solarkraft belegen könnte. Und es wäre doch im Interesse der EU, vor allem das zu fördern. Gibt es denn keine Groß-Solarprojekte von Deutschen Energiefirmen in Spanien, Italien und Griechenland? Man hört nur von Wind und H2 was Grad in DE angesagt ist, aber es ist ja die EU, man ist im im Energieverbund.
Mark Müller meint
@M: Die Industrie wird für ihre Prozesse nie einen Champagner-Wasserstoff kaufen. Die verwenden seit jeher fossiles H2 für ca. 1€/kg.
Während des längeren Hochlaufs der Wasserstoffwirtschaft ist die Elektromobilität der ideale Kunde für den noch teuren grünen Wasserstoff, weil bei der Elektromobilität ein attraktiver Preis schon bei 10€/kg beginnt. Ein kg H2 gibt in einer modernen Brennstoffzelle etwa 18 kWh nutzbaren Strom (plus Wärme).
Stromspender meint
@MM
Warum soll 10 €/kg H2 ein attraktiver Preis sein? Wer sein E-Auto Zuhause laden kann, kommt mit 5 € ebenfalls 100 km weit.
Und wo kann ich H2 für 10 €/kg tanken? Die Preise liegen seit Jahren „stabil“ bei 16-19 €/kg. Und wo kann ich überhaupt Wasserstoff tanken? Nehmen wir einmal an, ich wohne in Göttingen oder meinetwegen Kassel. Dann könnte ich wahlweise in Siegen, Gießen, Herten, Münster, Magdeburg oder Leipzig tanken…
Andi EE meint
@all
Schade dass hier niemand antwortet, bezüglich Solarkraft und der Energiesicherheit z.B. in Südspanien auch im Winter.
Für mich ist das ein Beispiel, wieso Europa nach wie vor nicht funktioniert. Die Vernunft würde doch schon lang einen solchen Energieausbau „erzwingen“. Aber man macht es nicht, weil es nicht auf dem eigenen Territorium liegt. Das Problem von Deutschland ist, dass sich die Energie in Spanien und nicht in Deutschland liegt. Man sagt, man sei eine Einheit (EU), aber man ist es nicht. Man übt sich in dieser Egomanen-Wasserstoff-Technologie, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit, nie rechnen wird.
Für die chemische Industrie kann man diesen Wasserstoff immer noch herstellen, aber das Beste wäre es, wenn man das mit günstiger Solarenergie aus dem Süden machen würde. Die Windkraft ist teurer, die Hauptlast muss von der Solarkraft gestemmt werden. Was meiner Meinung nach gar nicht geht, ist diese Parallelinfrastruktur für H2. Total unsinnig und entsteht nur deswegen, weil man nicht mit den europäischen Südstaaten kooperieren will. Bei dem Thema dem Thema könnte Europa beweisen, dass vor allem die reicheren Länder im Norden über ihren Schatten springen können, aber es funktioniert nicht wegen Egoismus.
Futureman meint
In Verdrängung der Vorteile von Elektromobilität sind wir aber auch ganz gut. Nur die USA sind (im Moment) „besser“.
Andi EE meint
Wenn die Firmen trotzdem EE installieren und es 100% BEV Hersteller wie Tesla gibt, wird es trotzdem vorwärts gehen. Man muss sich nur mal vorstellen, wenn das Robotaxi / Cybercab tatsächlich in Serie gehen wird, wird die USA schneller als jedes andere Land, dekarbonisieren. Wichtig ist, dass die Technik günstig und erschwinglich ist (auch auf ungewöhnlichem Weg wie das Robotaxi), dann wird sie sich auch durchsetzen. Ansonsten wird es immer Subventionen ohne Ende geben / so eben wie bei H2.
CaptainPicard meint
Bald gibt es mehr Wasserstoff-Innovationszentren als Wasserstoffautos auf der Straße.
Elektroautor meint
Stimmt – und auch mehr als Wasserstofftankstellen. 🤣
Österreich hat es verstanden, dass es sinnlos heraus geschmissenes Geld ist.
Die 5 H2-Tankstellen in Österreich wurden bis auf eine letzte in Wien geschlossen. Das wars mit der H2-Technologie in Österreich.
Dafür stehen bei uns fast schon auf jedem größeren Supermarktparkplatz die Schnelllader herum.
TomTom meint
Das spielt bei uns keine Rolle.
Wir müssen Bayern Geld verschaffen, die zahlen ja sonst als einzige für alle anderen Bundesländer und gehen bald bankrott sagt Söder.
Ich weiss gar nicht wie ich als Nicht-Bayer mit dieser Schuld weiterleben soll…
ID.4 statt Golf meint
Vielleicht sollte man den Bayern einfach mal ein wenig Freiheit gönnen und denen eine Strom- und Gaspreiszone „schenken“. Kann ja nicht sein, dass ganz Deutschland die mit günstigen Resourcen versorgen muss während sie die Leitungen und Anlagen blockieren und die eigenen Speicher auch noch leer stehen lassen. Und dann darf der Herr Söder auch noch an vorderster Front Bundespolitik machen – ohne Mandat aus 15 von 16 Ländern.
Mark Müller meint
Vielleicht sollten sich eher mal ein paar Länder überlegen, warum Bayern wirtschaftlich so viel erfolgreicher ist als sie.
M. meint
Weil Bayern – entgegen aller anderslautender Behauptungen – Kosten gerne auslagert.
Das fängt schon beim Strom an: billigen Ökostrom nimmt man in Bayern gerne, aber die Leitungen, die ihn transportieren, die sollen die anderen Bundesländer bauen.
Wie sähe das bei einer H2-Pileline aus Nordafrika aus, die in Bayern endet – welchen Anteil wollen die Bayern da zahlen? Das, was auf ihrem Bundesland liegt, oder vielleicht anteilig am Nutzen? Da höre ich nichts von Söder.
Beim Strom hätte man das mit Strompreiszonen schnell geklärt.
Und das wäre auch gut für das politische Klima in Deutschland. Wenn die Ossis verstehen, dass Windkraft gut für sie ist, weil es billig ist, sind die auch dafür.
Aber immer die Bayern finanzieren?
eBikerin meint
Sorry M aber Bayern hat selbst sehr viel EE Strom – und nicht nur das Bayern ist in der Nutzung von EE in der sog. Primärenergie ganz vorne. Und Bayern hat kein Problem die Leitungen zu bezahlen – solange sie sich aus bayerisches Staatsgebiet befinden. Bayern soll aber wie so häufig den größten Teil stemmen , und das ist nicht einzusehen.
Und nein Bayern wird nicht finanziert – sondern finanziert andere. Thema Windkraft – es gibt in Byyern sog. Windvorzugsgebiete – da gilt die Abstandsregel nicht und Genehmigungen müssen bevorzug bearbeitet werden – Förderungen gibts auch noch. Nur warum läuft da der Ausbau so schlecht? Weil selbst da wenig Wind ist im Vergleich zu zb MV. Einfach mal nen Windatlas anschauen.
Mark Müller meint
Im Jahr 2025 wurden weltweit gut 16’000 FCEV-PKW verkauft.
Details in Beitrag weiter oben.
Stromspender meint
Mhm. Und wie viele E-Autos wurden 2025 verkauft?
13.700.000… Details weiter oben.
Mark Müller meint
Ja, und im Jahr 2000 (ich erinnere mich noch gut) wurden in D 156 BEV verkauft – sagt Meta AI. Über 100 Jahre nach Erfindung der BEV.
Details weiter oben.