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Nissan gewährt „Bonus“ von bis zu 5000 Euro zusätzlich zu staatlicher E-Auto-Prämie

22.05.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Nissan_Micra

Bild: Nissan

Seit wenigen Tagen ist der digitale Antrag für die neue staatliche Elektroauto-Kaufprämie online und der Zuschuss kann offiziell beantragt werden. Mit bis zu 6000 Euro werden Kauf, Leasing oder Finanzierungen eines reinen Stromers staatlich gefördert, wenn man die gesetzlich vorgegebenen Voraussetzungen erfüllt.

Nissan nimmt die staatliche E-Auto-Förderung zum Anlass für eine zusätzliche Aktion. „Nissan Kundinnen und Kunden können aktuell gleich doppelt sparen – indem sie die E-Auto-Prämie mit dem Nissan Bonus kombinieren“, wirbt der japanische Anbieter. Zusammen mit dem maximalen Förderungsbetrag summiere sich der Nachlass damit je nach Modell, individueller Förderfähigkeit und Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen.

Konkret gewähren die Japaner modellabhängig bis zu 5000 „Bonus“. Er gilt für Privatkunden und für Kaufverträge, die bis zum 30.06.2026 abgeschlossen werden. Der Rabatt wird unabhängig von der Motorisierung für Verbrenner, Hybrid oder Elektrofahrzeuge sowie unabhängig von staatlichen Förderungen gewährt. „Neben attraktiven Leasing- und Finanzierungskonditionen bietet Nissan auch überzeugende Bar-Angebote für seine weiteren EV-Modelle an – die staatliche E-Auto-Förderung ist mit allen Angebotsarten kombinierbar“, heißt es.

Die neue staatliche Stromer-Förderung gilt für Fahrzeuge, die nach dem 01.01.2026 neu zugelassen werden. Die Höhe der auch für bestimmte teilelektrische Fahrzeuge erhältlichen Subvention unterscheidet sich je nach Automodell, Einkommen und Familiengröße. Förderfähig sind sowohl der Kauf als auch das Leasing von Neuwagen. Maximal gibt es 6000 Euro Subvention.

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Via: Nissan
Tags: FörderungUnternehmen: Nissan
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Oliver meint

    23.05.2026 um 16:20

    Nun wenn man nach 2 Jahren das Fahrzeug verkaufen möchte, dann kann man halt besser auf die Tränendrüse drücken wenn der Listenpreis schön hoch gewesen ist, obwohl man den überhaupt nicht bezahlt hat.

    Siehe dazu auch: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/neuwagenkauf/rabatte-auf-verbrenner-und-e-autos-2026/
    Die 18,8% bei dem iX1 kann ich sogar bestätigen und das gab es bei mir ohne Verhandlung einfach so.

    Bei großen Kunden, die direkt mit dem Hersteller verhandeln, gehen auch 35%.
    Bei Mietwagen sind 28% als Werbekostenzuschuß üblich, weil die die neuen Fahrzeuge zuerst auf die Straße bringen.

    Antworten
  2. CaptainPicard meint

    22.05.2026 um 10:34

    Diese ganzen „Boni“ die die Hersteller einführen sind so lächerlich, warum nicht einfach die Listenpreise senken?

    Antworten
    • Mäx meint

      22.05.2026 um 12:36

      Weil die Leute gerne Sonderangebote shoppen.
      Mit auslaufen der damaligen BAFA Förderung waren BEVs ja plötzlich unbezahlbar, obwohl der Preis den Kunden bezahlt haben vielfach ähnlich war wenn nicht sogar gleich.
      Trotzdem sind die Zahlen erstmal eingebrochen.
      Anderer Beweis ist Black Friday Cyber Monday usw.
      Sobald da Angebot steht setzt es aus und je höher die Prozente sind desto besser.
      Egal ob die UVP vorher utopisch war.

      Antworten
      • eBikerin meint

        22.05.2026 um 14:41

        Perfekt ausgedrückt Mäx. Black Friday ist wirklich immer wieder interessant. Einfach mal die Preise für bestimmte Produkte 2 Wochen vorher anschauen, dann zur „Black Week“ und dann wieder 2 Wochen nachher ;-)

        Antworten
      • M. meint

        22.05.2026 um 18:45

        Oder bei „Jupiter“ / „Medienmarkt“, wenn man die Mehrwertsteuer geschenkt bekommt.
        Die dann natürlich trotzdem auf der Rechnung steht.
        Die Ausgangslage ist es halt, die das möglich macht: ein Preis, den eh niemand zahlt.
        Ok: fast niemand.

        Antworten
    • Mike meint

      22.05.2026 um 12:38

      Damit würde man ja zugeben, dass man die vorigen Kunden abgezockt hätte.

      Antworten
    • South meint

      22.05.2026 um 14:17

      Naja, Rabatte waren immer üblich, wobei er bei Verbrennern eher Zyklusmäßig verwendet wurde. Also neues Modell, höherer Preis und am Ende des Zykluses dann entsprechend viel Rabatte. Beim eAuto ist das kniffliger, weil viele Hersteller nur eine bestimmter Menge an eAutos verkaufen wollen oder sogar müssen, der Markt wird tatsächlich vom Angebot getrieben, zum einen weil eAutos nicht so einfach skalierbar sind und zum anderen wollen einige Hersteller aus Profitgründen nur das Mindestmaß an BEV verkaufen. Das führt dann dazu, dass die Rabattierung nicht dem Zyklus, sondern dem Absatzplan der Hersteller folgt und der Verkauftspreis tatsächlich schwankt.
      Aberrrrr. Ohne Internet hatte der Kunde einen Informationsnachteil. Er konnte ja nicht dauernd Angebote und das auch noch von mehreren Autohäusern einholen. Da wurde man gern über den Tisch gezogen. Heute reicht ein Blick ins Internet und eine gewisse Flexiblität. Man muss ja nicht immer den einen Hersteller kaufen, wenn gerade ein anderer ein besseres Angebot hat, dann ist ein Tunnelblick teuer. Ich bin witzigerweise jetzt bei Audi gelandet… es war aber mit Abstand das beste Auto. Auch so ein komische Nummer bei eAutos. Das Angebot ist wirklich noch dünn. Es gibt zwar immer ein eModell, aber die technischen und preislichen Unterschiede sind zum Teil enorm.
      Wie gesagt, bei eAutos lohnt sich ein offener Blick…

      Antworten
      • Futureman meint

        24.05.2026 um 10:57

        Gut erklärt und wahrscheinlich brauchte Audi gerade ein paar Verkäufe für die Quote.
        Andere Hersteller verkaufen allerdings regelmäßig mehr.

        Antworten

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