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Eliso elektrifiziert mehrere Famila-Standorte: 44 Ultra-Schnellladepunkte bundesweit

27.02.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

eliso_famila-Standort-Celle

Bild: Eliso

Der Betreiber schneller öffentlicher Elektroauto-Ladestationen Eliso treibt den Ausbau der Infrastruktur in Deutschland voran und stattet sechs Standorte der Einzelhandelskette Famila mit Stromtankstellen aus. Insgesamt sollen im Rahmen der Zusammenarbeit bundesweit 44 „Ultra-Schnellladepunkte“ entstehen.

Famila-Nordost hat 92 Warenhäuser in Norddeutschland, die Lebensmittel und Haushaltswaren vertreiben. An sechs Standorten in Stade, Buchholz in der Nordheide, Celle, Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten und Teterow können Kunden des Einzelhändlers künftig an insgesamt 44 Eliso-Schnellladepunkten ihr E-Auto in wenigen Minuten aufladen. Das gelingt je nach Modell mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW besonders schnell. Betrieben werden die Ladestationen laut dem Anbieter mit 100 Prozent Ökostrom.

Die neuen Standorte sind Teil der Deutschlandnetz-Ausschreibung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV). Ziel ist es, eine flächendeckende, verlässliche und einfach zugängliche Schnellladeinfrastruktur in der ganzen Bundesrepublik aufzubauen. Als Tochterunternehmen von Vinci Concessions, einem Mobilitätsinfrastruktur-Spezialisten, ist Eliso Teil dieser Initiative und wurde im Rahmen der Ausschreibung des BMV für drei Regionallose beauftragt. Eliso übernimmt damit die Installation und den Betrieb von 800 Schnellladepunkten für Elektroautos an über 100 Standorten in Nord-, Ost- und Mitteldeutschland.

Als erster Standort der Zusammenarbeit gingen acht Schnellladepunkte bei Famila in Celle, Niedersachsen, mit direkter Anbindung an die Bundestraße B3 und wenige Minuten vom Celler Stadtzentrum entfernt, ans Netz. Die neuen Ladestationen sind mit Kreditkartenterminals ausgestattet und ermöglichen ebenfalls das kontaktlose Bezahlen per Smartphone. Aktuell wird ein Ad-hoc-Ladetarif von 0,49 Euro/kWh aufgerufen. „Zudem lässt sich der Ladevorgang einfach und unkompliziert durchführen, dafür sorgt ein integriertes Kabelmanagement an der Station“, wirbt der Anbieter.

„Elektromobilität wird dann selbstverständlich, wenn Laden kein zusätzlicher Programmpunkt mehr ist, sondern nebenbei passiert. Genau das ist unser Anspruch: leistungsstarke und zuverlässige Schnellladeinfrastruktur dorthin zu bringen, wo Menschen ihren Alltag leben“, sagt Eliso-CEO Niels Christ. „Mit Famila gewinnen wir einen Standortpartner, der tief in Norddeutschland verwurzelt ist und verdichten so unser Ladenetz genau dort, wo es gebraucht wird. Gleichzeitig unterstützen wir den Einzelhändler bei der Standortsichtbarkeit.“

Das Ziel von Eliso ist es, bis 2030 über 2500 Ladepunkte in Deutschland zu errichten. „Das bereits realisierte Projekt im baden‑württembergischen Rheinfelden und der zukünftige Standort bei Famila auf Rügen zeigen, dass das Ladenetz von Eliso konsequent deutschlandweit ausgebaut wird. Von Nord nach Süd und von Ost nach West“, so das Unternehmen. „Dabei setzt Eliso auf verlässliche und kundenorientierte Ladeinfrastruktur – unterstützt durch die Innovationskraft und die Mobilitäts-Expertise der internationalen Vinci‑Gruppe.“

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Via: Eliso
Tags: Ladestandards, SchnellladenUnternehmen: Eliso
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    27.02.2026 um 15:32

    Wer sich diese Platzierung der HPCs ausgedacht hat, beweisst offenkundig das er/sie/es/das noch nie ein elektroauto gefahren ist, oder jemals geladen hat.

    Antworten
    • MK meint

      27.02.2026 um 16:58

      @R2D2:
      Vor Allem schaffen es z.B. die EWE-Ladestellen, die ich kenne z.B. auch Ladestellplatz an Ladestellplatz zu packen ohne Abstand dazwischen und die Ladesäule davor (bzw. je nach Perspektive dahinter) zu stellen…und siehe da: es funktioniert und man hat auf gleicher Fläche viel mehr Parkplätze…bei Bedarf sogar mehr Lademöglichkeiten auf gleicher Fläche.

      Antworten
    • Stefan meint

      28.02.2026 um 00:24

      Für Nasenlader eher ungeeignet. Dafür besser für Seitenlader

      Antworten
  2. Steffen meint

    27.02.2026 um 14:16

    Wow, wenn die 49 Cent kein Lockangebot bleiben ist das toll.

    Antworten
    • Steffen meint

      27.02.2026 um 14:22

      Allerdings lässt das „Aktuell“ nichts Gutes vermuten…

      Antworten
    • MK meint

      27.02.2026 um 16:56

      @Steffen:
      Ich könnte mir vorstellen, dass die Förderung des Bundesministeriums für den Aufbau an solche Vorgaben gebunden ist. Andere Betreiber, die den Strom teurer verkaufen, erhalten ja meist keinen Cent Subvention.

      Antworten
  3. Thorsten 0711 meint

    27.02.2026 um 11:49

    Ein Ad hoc Ladepreis von 49 Cent/kWh finde ich lobenswert 👍

    Antworten

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