SBRS (Shell Business Recharge Solutions) bringt mit dem „Shell Recharge PowerPack 500“ eine neue Gleichstrom-Schnellladelösung (DC) für schwere Nutzfahrzeuge auf den europäischen Markt. Das „PowerPack 500“ wird wirtschaftliche, integrierte Lösung aus Ladehardware und Services beworben. Es soll als einfacher Einstiegspunkt für Lkw-Flotten in das Lade- und Service-Netzwerk von Shell dienen.
„Das Gesamtökosystem ermöglicht es Flotten, unter realistischen Einsatzbedingungen Gesamtbetriebskosten (TCO) zu erzielen, die auf Basis interner Analysen im Einzelfall bis zu 10 Prozent unter denen vergleichbarer Diesel-Flotten liegen können“, so das Unternehmen.
Das „PowerPack 500“ kombiniere leistungsstarke Ladehardware, intelligentes Lade‑ und Energiemanagement („Ladepunkt Management System“), Service und Wartung sowie Abrechnung und Netzwerkintegration in einem Gesamtsystem. Ziel sei es, die Elektrifizierung von Flotten wirtschaftlich, skalierbar und operativ einfach umzusetzen.
Herzstück der Lösung ist der „PowerHub 500“ mit Ladeleistungen von bis zu 500 kW, ausgelegt für den Dauerbetrieb im Schwerlastverkehr. Das System ist den Angaben zufolge für den kontinuierlichen Betrieb unter Volllast konzipiert. Die modulare Architektur ermöglicht einen schrittweisen Einstieg – etwa mit zwei Ladepunkten – sowie einen späteren bedarfsgerechten Ausbau ohne den Austausch bestehender Infrastruktur.
Ein aktueller SBRS-Report zur Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs zeigt, dass neben geringeren Energie‑ und Wartungskosten insbesondere modulare Investitionen und zusätzliche Erlösmöglichkeiten die Wirtschaftlichkeit elektrischer Flotten verbessern. Über die Anbindung an das Shell-Ladenetz und die Nutzung per „Shell Card“ können Betreiber ihre Ladeinfrastruktur auch für externe Nutzer öffnen. „So können sie zugleich ihren TCO weiter optimieren, abhängig von individuellen Betriebs- und Marktbedingungen“, erklärt Shell.
Mit der integrierten „PowerOS“‑Software erhalten Flottenmanager die Möglichkeit, ihre Ladepunkte und das Lastmanagement zu steuern. Das Servicepaket „PowerCare“ deckt Service und Wartung über einen Zeitraum von zwei Jahren ab. Für Kunden bedeutet das laut Shell: eine integrierte Gesamtlösung mit aufeinander abgestimmten Komponenten und Services.
„Der Shell „Recharge PowerPack 500“ ist für den breiten Roll‑out konzipiert. Er unterstützt Flotten beim Übergang von Pilotprojekten zur industriellen Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs“, so Conrad Mummert, Head of Shell Business Recharge Solutions.

Soeri meint
Es ist schon wirklich eine frechheit, dass der abzockende Ölmulti jetzt auch noch mit Ladestrom , Geld machen will. Erst mit dem Ölzeug, alle melken und jetzt dass .
Sicher werde ich niemals bei Shell laden.
South meint
Schon irgendwie lustig. Da melkt das alte Ölkartell gerade so richtig die Kunden brutal bis auf Blut, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, Moral völlig wurscht und macht gleichzeitig Werbung für neue Kunden?
… also ich sag mal, was sich wohl ein Spediteur denkt, der gerade so richtig ums Überleben kämpft, weil nochdazu die Ölkonzerne das auch noch verschärfen, dir als Spediteur also noch das letzte an Luft abdrücken und dann flattert ein…hi, wie wärs mit einer weiteren Geschäftsbeziehung? … rein.
Ey nee. Von mir kriegen die keinen Cent mehr…
David meint
Wenn Shell hier aktiv wird, könnte Bosch doch Dieselkraftstoff verkaufen.