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Nationaler Wasserstoffrat: Wasserstoff zentral für klimaneutrale Mobilität und Wertschöpfung

04.03.2026 in Politik von Thomas Langenbucher | 44 Kommentare

bmw-ix5-hydrogen

Bild: BMW (Symbolbild)

Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) hat im Februar einen umfassenden Beitrag zum geplanten Masterplan Wasserstoff und E‑Fuels im Mobilitätssektor der Bundesregierung übermittelt. Darin betont man die strategische Bedeutung von Wasserstoff für Verkehr, Industrie und technologische Souveränität Deutschlands.

„Wenn wir die Transformation des Verkehrs erfolgreich gestalten wollen, müssen wir jetzt entschlossen handeln. Wasserstoff ist vor allem im Lkw-Bereich kein Nischenthema, sondern neben der Elektromobilität ein wichtiger Baustein für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit“, so Felix Christian Matthes, kommissarischer Vorsitzender des Nationalen Wasserstoffrats.

Zentrale Botschaften des NWR

  • Wasserstoff als Schlüssel für wichtige Mobilitätssegmente: Wasserstoff spiele eine entscheidende Rolle in Segmenten mit besonders großen Herausforderungen beim Übergang zur Klimaneutralität – darunter der straßengebundene Schwerlastverkehr, die Luft- und Schifffahrt sowie Teile des Schienenverkehrs.
  • Zwei sich ergänzende Antriebstechnologien für den Straßengüterverkehr: Batterieelektrische und wasserstoffbasierte Antriebe sollten als zwei sich ergänzende Technologien verstanden werden. Sie würden unterschiedliche Einsatzprofile bedienen und gemeinsam die Resilienz des Verkehrssystems erhöhen.
  • Wichtiger industriepolitischer Hebel: Wasserstoffmobilität stärke Wertschöpfung, Beschäftigung und technologische Führungspositionen „Made in Germany“. Ohne einen funktionierenden Heimatmarkt drohe der Verlust zentraler Kompetenzen an internationale Wettbewerber.
  • Infrastrukturaufbau muss dem Fahrzeughochlauf vorausgehen: Ein flächendeckendes, erweiterbares Wasserstofftankstellennetz – inklusive 350‑bar‑, 700‑bar‑ und perspektivisch Flüssigwasserstoff-Betankung – sei Voraussetzung für den Marktdurchbruch und muss frühzeitig staatlich unterstützt werden.
  • Versorgungssicherheit über einen hybriden Mix: Ein flexibler Mix aus lokaler Produktion, regionaler Verteilung und Importen sei notwendig, um Preisvolatilität zu reduzieren und Skalierung zu ermöglichen. Eine europäische Harmonisierung sei dafür zentral.
  • Planungssicherheit für Investitionen schaffen: Es sollten Instrumente geprüft werden, die in der frühen Marktphase vorübergehend die Kostenunterschiede zwischen emissionsfreien und konventionellen Antrieben ausgleichen und so Investitionssicherheit schaffen und den Markthochlauf unterstützen.
  • Technologieführerschaft festigen: Die Fortführung des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) über 2026 hinaus sei notwendig, um Forschung, Industrialisierung und Skalierung voranzutreiben.

Mit der Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung 2020 den Nationalen Wasserstoffrat berufen. Der Rat besteht aus 22 Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die nicht Teil der öffentlichen Verwaltung sind. Die Mitglieder des Wasserstoffrats verfügen über Expertise in den Bereichen Erzeugung, Forschung und Innovation, Dekarbonisierung von Industrie, Verkehr und Gebäude/Wärme, Infrastruktur, internationale Partnerschaften sowie Klima und Nachhaltigkeit.

Aufgabe des Nationalen Wasserstoffrats ist es, den Staatssekretärsausschuss für Wasserstoff durch Vorschläge und Handlungsempfehlungen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Wasserstoffstrategie zu beraten und zu unterstützen.

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Via: Nationaler Wasserstoffrat
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sig meint

    10.03.2026 um 06:03

    mit Mercedes NECAR 1-5 und der A-Klasse wurde genügend Geld verbrannt.
    BMW skyfall, 5er GTh2, X5h2, jahrzehnte der Geldvernichtung.
    zu komplex diese Verfahrenstechnische Anlage, die doch wieder überwiegend Wärme abgibt.

    Warum ist eigentlich kein Experte aus der Automobilentwicklung in diesem „Rat“?

    Antworten
  2. Anonym meint

    05.03.2026 um 08:35

    Wasserstoff basierte Mobilität fängt erst an in manchen Verkehrsbereichen aus der Perspektive Klimaneutralität irgendwie Sinn zu machen wenn der Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien stammt. Aktuell sind 1% des H2 sogenannten grüner Wasserstoff. Die Emissionen bei Wasserstoff Fahrzeugen sind damit gemessen und berechnet kaum geringer als bei klassischen Verbrennern bei sehr viel höheren Kosten. Also eine Lose-Lose Situation.
    Da allerdings der Plan der korrupten Fossillobbyistin Katharina Reiche welche vorgibt eine ‚Wirtschaftsministerin‘ zu sein vorsieht, den Ausbau der Erneuerbaren wieder abzuwürgen werden H2 Fahrzeuge eben nicht einen Beitrag zur Klimaneutralität leisten. Und auch nicht zur Wertschöpfung, im Gegenteil, H2 für Fahrzeuge ist so ziemlich immer hochdefizitär verglichen mit vollelektrisch. Sind diesem NWR eigentlich die Modellpalette und Produktionsmengen on H2 Fahrzeugen bekannt? Mutmaßlich nicht.

    Antworten
    • Anonym meint

      05.03.2026 um 08:37

      Offensichtlich sind dem NWR auch die Hydrogen Ladder 2.0 nicht bekannt oder diese wird ignoriert. Spoiler: Da steht Mobilität ganz weit unten auf der Leiter. Andere Bereiche wie die Stahlherstellung usw. sind auf H2 angewiesen.

      Antworten
  3. R2D2 meint

    04.03.2026 um 15:06

    Je weiter wir die EEs ausbauen, desto intensiver werden wir es ermöglichen Wasserstoff herzustellen. Wie sinnvoll das kaufmänisch sein wird, kann ich nicht abschätzen. Aber fakt ist, das in Nordafrika diese Dinge bereits im vollen Gange sind. Pipelines sind bereits geplant. Durch Italien wird eine Pipeline gebaut… ein Reporter hat sich vor zwei Jahren mal verplappert bei einem Interview mit Meloni.

    Wenn das ganze groß skaliert wird, könnte man den Preis sicher interessant darlegen.

    Dennoch sehe ich da keine Anwendung bei so etwas wie einem PKW oder LKW. Für die Industrie wo große Mengen auf abgeschlossenen Grundstücken benötigt wird. inkl. ganzen UVV bums und TÜV und so… aber bei einem ollen Auto, das täglich 23,5h parkt?

    Antworten
  4. Powerwall Thorsten meint

    04.03.2026 um 14:00

    Ich frage mich immer, was für ein Cowboy man sein muss, um ein totgesagtes Pferd immer noch weiter zu reiten zu wollen.
    Vor zehn Jahren hätte man der H2 Scharade ja noch aufsitzen können aber mittlerweile gibt es genügend Hersteller mit BEV Trucks mit Reichweiten von 500 und mehr Kilometern, die im Megawatt Bereich laden.
    Auch PKWs, die für die Langstrecke gebaut sind, haben die 800 km erreicht.
    Also was soll immer und immer wieder der Mist mit dem Wasserstoff?
    Ah, ich verstehe. Man muss im Gespräch bleiben, damit die Millionen Steuergelder weiter fließen.

    Antworten
    • MK meint

      04.03.2026 um 14:05

      @Powerwall Thorsten:
      Vor Allem haben immer mehr Unternehmen große Solaranlagen auf dem Dach: Selbst eine Große Spedition mit eigener Tankstelle muss um dafür Diesel zu bekommen, doch den Tankwagen von Shell, Aral,… kommen lassen und diesen Konzernen Geld geben. Bei Wasserstoff wäre man wieder auf Lieferungen angewiesen und der private Nutzer bräuchte sowieso weiterhin das Tankstellennetz besagter Unternehmen. Bei BEV gibt es immer mehr, die genau das nicht brauchen und unabhängig von den Konzernen sind. Die sehen also einfach nur ihre Gewinne davonschwimmen…

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        04.03.2026 um 14:46

        So sieht es aus – unser BEV fährt seit März bereits wieder mit Überschussstrom aus der PV Anlage 😊

        Antworten
        • MK meint

          04.03.2026 um 15:53

          Bei mir in der Familie haben wir einen Hof, da ging das selbst am 21.012.2025…also am kürzesten Tag des Jahres…da wurde trotz zweier eAutos und großem Speicher im Keller sogar eingespeist. Als dann mal Schnee lag, natürlich auch ein paar Tage mal nicht. Aber was ich damit sagen will: Auch der Winter bedeutet nicht „3 Monate keinen Solarstrom“

    • JC meint

      11.03.2026 um 17:24

      Bin ganz bei Ihnen, vielen Dank.

      Antworten
  5. MK meint

    04.03.2026 um 12:54

    Der Wasserstoffrat ist also für Wasserstoff? Wer hätte es gedacht…ist das nicht die einzige Aufgabe dieses Rates?
    Sehr lachen musste ich bei dem Satz “ Wasserstoffmobilität stärke Wertschöpfung, Beschäftigung und technologische Führungspositionen“. Heißt: Jeder, der ein Wasserstoff-PKW fährt, hat höhere Ausgaben als mit einem BEV, weil „Wertschöfpfung“ und Beschäftigung ja finanziert werden wollen.
    Also: Als man anfing, an Brennstoffzellenfahrzeugen zu forschen, hat das wirklich Sinn gemacht. Mittlerweile bieten die aber gegenüber Akkus weder einen Reichweiten- noch einen Kostenvorteil. Das einzige Argument für Wasserstoff: Niemand kann zu Hause mit Energie vom eigenen Dach sein Auto versorgen, alle sind weiter auf Tankstellen angewiesen und die entsprechenden Konzerne haben ihr Geschäftsmodell und die Milliardengewinne mal wieder für ein paar Jahrzehnte gesichert. Aber was hat man als Endkunde davon?

    Und sonst: Es ist doch wie beim Diesel: Toll, wenn man technologisch in dem Bereich Weltspitze ist…wenn aber ganz andere Technologien (BEV) grundlegend besser sind, bringt einem das trotzdem gar nichts…weder Arbeitsplätze noch Wertschöpfung. Die Förderung eines Sektors bringt nur dann etwas, wenn der Rest der Welt auf diese Technologie hofft. Das ist hier aber nicht der Fall…

    Antworten
    • Jan meint

      04.03.2026 um 14:48

      Dem kann man nichts hinzuzufügen.

      Antworten
    • Jeff Healey meint

      04.03.2026 um 16:14

      Tjaaa…, wie sagt man im angloamerikanischen Raum so schön:
      „You nailed it“.
      (Den Nagel auf den Kopf getroffen)

      Antworten
    • Anonym meint

      05.03.2026 um 08:40

      Genau bei H2 ist die Tankinfrastruktur für alle gleich schlecht. Wie beim Verbrenner, bloß keine Veränderung :D
      Dabei wäre es ja gut umsetzbar, dass ALLE günstig (<30ct/kWh) laden könnten.

      Antworten
    • Andy meint

      05.03.2026 um 09:59

      Sehe ich genauso. Ich war vor 7 Jahren auch noch ein Wasserstofffan. Heute ist das durch die schnelle Entwicklung bei den Batterien vollkommen überflüssig. Ich fahre seit 3 Jahren elektrisch und war letzten Sommer in Kroatien im Urlaub. Mit dem E- Auto problemlos machbar. Hätte ich ein Wasserstoffauto wäre es nicht möglich gewesen: Österreich hat nur noch 5 Wasserstofftankstellen, die Slowakei hat 0, Kroatien hat aktuell auch 0. Die Diskussion über Wasserstoff beim Verkehr ist nur eine deutsche Diskussion, in anderen Ländern hat man sich schon längst entschieden: Der Wege ist elektrisch, egal ob PKW oder LKW.

      Antworten
  6. Tommi meint

    04.03.2026 um 11:44

    Zeitrahmen:
    in 10 Jahren könnten wir ausreichend Wasserstofftankstellen haben
    Dann könnten die ersten Wasserstoffautos in relevanter Stückzahl auf die Straße kommen
    in weiteren 10 Jahren haben wir dann einen relevanten Bestand, wo sich eventuell die Tankstellen lohnen.
    D.h. Eine Wasserstofftankstelle, die heute gebaut wird, wird erst 2046 wirklich Ertrag bringen können. Wer will da investieren.
    Und wie sieht ein Elektroauto im Jahr 2046 aus? Heute haben wir Ladepausen von 10-15 Minuten. Das wird in wenigen Jahren der Standard sein. Da dauert das Laden eines Elektroautos nicht länger als ein Tankvorgang an der Wasserstofftankstelle. Da werden sich viele bereits in 10 Jahren überlegen, dass sich ein Wasserstoffauto nicht lohnt. Zumal die Technik sowohl der Tankstelle als auch des Autos sehr viel komplexer ist und damit teurer.
    Im LKW-Bereich läuft der Hochlauf der Elektromobilität auf vollen Touren. Es gibt vielleicht Randgebiete, wie der Schwerlastverkehr, wo andere Lösungen her müssen. Wenn wir da die restlichen 1% Diesel-LKW noch behalten, wird das ok sein.

    Antworten
    • Matthias meint

      04.03.2026 um 21:14

      Für den Pkw- und LKW-Sektor wir H2 nie eine Rolle spielen. Das ist ein technischer Holzweg, den man in Deutschland – dank üppiger und sinnloser Förderung – natürlich gern bis zum Ende geht.

      Antworten
  7. Andi EE meint

    04.03.2026 um 11:06

    Ich find das fahrlässig, wie Deutschland die sonnenreichen Staaten im Süden von Europa ignoriert … (die KI dazu)

    „Solarkraftwerke mit Wärmespeicher nutzen gebündeltes Sonnenlicht, um thermische Energie in Medien wie Flüssigsalz oder Thermoöl zu speichern. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Stromerzeugung rund um die Uhr, auch nach Sonnenuntergang. Heliostaten (Spiegel) bündeln Licht auf Turmspitze, Speicherung bis zu 15 Stunden.“

    „Funktionsweise und Speichermedien … In solarthermischen Kraftwerken (Concentrated Solar Power, CSP) konzentrieren Spiegel das Sonnenlicht auf einen Receiver, der ein Wärmeträgermedium erhitzt. Die überschüssige Wärme wird in isolierten Tanks gespeichert, um bei Bedarf Dampf für eine Turbine zu erzeugen.“

    „Flüssigsalzspeicher … Dies ist die gängigste Technologie für Grosskraftwerke. Eine Mischung aus Natrium- und Kaliumnitrat wird auf bis zu 565 °C erhitzt. Diese Speicher können Energie für 8 bis 15 Stunden vorhalten.“

    Bei der Solarenergie ist ja das Kriterium der Standort, der entscheidet ob die Sache im grossen Massstab Sinn ergibt. Und das ist doch ein grosser Vorteil der EU/Europa, dass man im Energieverbund, die günstigste Lösung zur Energieerzeugung je nach Standort wählen kann. Es macht doch keinen Sinn, dass man die Energie am schlechtesten und teuersten Ort generiert.

    Antworten
    • Mark Müller meint

      04.03.2026 um 12:00

      Für den Transport von grüner Energie aus Nordafrika nach Europa gibt es entweder Stromleitungen oder (Gas-)Pipelines.
      Eine Pipeline (bestehend, für Erdgas) kann mit Wasserstoff so viel Energie transportieren wie 5 moderne Höchstspannungsleitungen. Zudem muss im Fall von Wasserstoff die Energie nicht in dem Moment verbraucht werden, wo sie transportiert wird, sondern irgendwann.

      Antworten
      • Andi EE meint

        04.03.2026 um 13:38

        70-80% Energie verlierst mit dem Umwandeln und Transport / was dann am Rad ankommt, wer bitte soll das zahlen? Ist doch viel sinnvoller, die Energie im thermischen Solarkraftwerk zu speichern. Und dann den Strom in Batterien stationär oder in BEVs abzugeben.

        Wasserstoff kann vielleicht als Langzeitspeicher eine Option sein, aber ich denke auch dort sieht es nicht gut aus. Weil H2 viel zu teuer ist, wird man den Notnagel noch lang mit fossilen Energien abdecken.

        Hinter dieser ganzen Ideologie steckt das …
        „Wichtiger industriepolitischer Hebel: Wasserstoffmobilität stärke Wertschöpfung, Beschäftigung und technologische Führungspositionen „Made in Germany“. Ohne einen funktionierenden Heimatmarkt drohe der Verlust zentraler Kompetenzen an internationale Wettbewerber.“

        Aber einfach irgendwo der Beste zu sein, ist wenig sinnvoll, wenn das Produkt oder die Dienstleistung nicht nachgefragt wird.

        Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        04.03.2026 um 13:53

        Ach, der Herr Müller meldet sich wieder zu Wort.
        Nordstream war ja eine Gaspipeline.
        Was glauben Sie denn, was mit einer Wasserstoffpipeline passiert in Zeiten globaler Unruhen, wie wir sie derzeit überall erleben?
        Wenn wir Solar- und Windenergie vor Ort direkt verstromen bzw. für die Nacht speichern ist das die einzig sinnvolle Lösung.
        Wann geht das endlich in ihren Kopf hinein?Wahrscheinlich erst, wenn sie in Rente sind und die Wasserstofflobby sie nicht mehr bezahlen muss.

        Antworten
      • Futureman meint

        04.03.2026 um 14:53

        Habe gerade gehört, der Iran spannt einen riesigen Wind- und Sonnenschutzschirm auf, damit hier in Deutschland der Strom ausfällt.
        Ist natürlich nur quatsch, aber so etwas braucht die KI, damit sinnvolle Ergebnisse rauskommen :-)
        In Wirklichkeit haben sie es geschafft innerhalb sehr kurzer Zeit den gesamten Weltmarkt für Öl und Gas zu stören.

        Antworten
      • Elvenpath meint

        04.03.2026 um 15:26

        Ich bin mir nicht sicher, ob Erdgaspipelines für Wasserstoff umgerüstet werden können. Das Handling von Wasserstoff ist sehr problematisch. Damit das gut funktioniert bedarf es hoher Drücke, für die die Pipelines nicht konzipiert sind. Zudem hat Wasserstoff die unangenehme Eigenschaft sich leicht zu verflüchtigen, indem es durch Dichtungen und ähnlichem durchdiffundiert.

        Antworten
      • Jeff Healey meint

        04.03.2026 um 17:12

        „Für den Transport von grüner Energie aus Nordafrika nach Europa gibt es entweder Stromleitungen oder (Gas-)Pipelines.“

        Ja, wunderbar, Wasserstoff durch Pipelines, super „zündende“
        Idee…
        Von der absoluten Angreifbarkeit abgesehen (man schaue nach Russland oder Ukraine aktuell, Stichwort „Druzsba“-Pipeline), bedeutet das nur, sich von einer Abhängigkeit in die nächste zu begeben.

        Antworten
  8. M. meint

    04.03.2026 um 10:28

    Und täglich grüßt das Murmeltier…
    Dann baut mal 10.000 Wasserstofftankstellen, dann sehen wir weiter. Ich will jedenfalls eine hier um die Ecke haben. Hab ich fossil ja auch. Ist auch nicht mein Problem, wenn da die nächsten 2 Jahre niemand tankt – so ist das eben, wenn „die Infrastruktur dem Fahrzeughochlauf vorausgeht“.
    Ich würde sagen, wir legen auch gleich eine Preisgrenze fest: 5€ pro kg zertifiziert grünem Wasserstoff.

    Sagt Bescheid, wenn ihr fertig seid, liebe Wasserstoffwirtschaft.
    Ich schau mir das mal an, wenn’s fertig ist.

    Antworten
    • Tommi meint

      04.03.2026 um 11:36

      Ich möchte so eine Wasserstofftankstelle nicht um die Ecke haben. Viel zu gefährlich. Wasserstoff ist ein extrem gefährlicher Stoff, der sehr vorsichtig behandelt werden muss. Insbesondere nicht in Endbenutzerhände gehört, die vielleicht am eigenen Auto mal rum basteln.

      Antworten
    • Mark Müller meint

      04.03.2026 um 12:05

      Wasserstofftankstellen entlang den Fernstrecken und an wichtigen Knotenpunkten genügen, weil du lokal mit Strom aus der Batterie fahren wirst.
      Der Honda CR-V H2 hat eine 17.7-kWh-Batterie und weitere 70 kWh Strom nachladbar in den 4.3 kg Wasserstoff.

      Antworten
      • Stromspender meint

        04.03.2026 um 12:08

        Wo kann ich den kaufen?
        Und wie komme ich mit dem Teil zur H2-Tankstelle, wenn ich dafür 150 km fahren muss?

        Antworten
      • M. meint

        04.03.2026 um 12:46

        Ungenügend.
        Wenn ich eh schon Strom tanken muss, um zur nächsten H2-Tanke zu kommen, kann ich gleich beim Strom bleiben. Dann mach‘ ich aus 17 halt 70 kWh – fertig.
        Die nächste Tankstelle an einem wichtigen Knotenpunkt ist mir da so egal wie…
        Reissäcke in China. Ich fahre doch nicht in der Weltgeschichte rum, um zu tanken.
        Also, wo ist die Tankstelle um die Ecke? Kommt sie jetzt oder nicht?
        Ich würde an eurer Stelle nicht mehr so lange warten, sonst haben die Batterien das komplett erledigt.

        Antworten
      • Steffen meint

        05.03.2026 um 02:27

        660 km WLTP-Reichweite – das schaffen heutzutage schon einige BEVs. Mit einfacherem Handling.

        Antworten
  9. Ben meint

    04.03.2026 um 09:57

    Warum sollte so ein Fahrzeug irgendwie sinn ergeben wenn ich 45km zur Tankstelle fahren muss, anstatt beim Arbeitgeber oder zu Hause oder beim Einkaufen zu laden ?

    Antworten
    • Mark Müller meint

      04.03.2026 um 12:01

      Ganz einfach: Lokal fährst du mit (PV-)Strom aus der Batterie, auf der Fernstrecke tankst du H2.

      Antworten
      • Stromspender meint

        04.03.2026 um 12:07

        Mhm. Nenn‘ mir doch mal drei oder vier Hersteller die FCEV anbieten, bei denen das hier in Deutschland geht. Ach, ich will ja nicht so sein: Nenn‘ mir einen Hersteller mit einem Fahrzeug.

        Antworten
        • Mark Müller meint

          04.03.2026 um 12:24

          LKW von Hyundai und Iveco,
          Busse von Mercedes, Caetano und anderen.
          .
          Aber zugegebenermassen ist das Hochfahren eines Verkehrs-Oekosystems, bei dem es zu Beginn weder Treibstoffhersteller, noch Treibstoff-Verteilung, noch Abnehmer gibt, sehr schwierig.
          Darum schafft das Europa auch kaum und Hersteller wie Stellantis mit seinen FCEV-Transportern musste die Produktion wieder einstellen. Die EU probiert das so per 2030 einigermassen auf die Beine zu kriegen. Länder wie China und Korea, die langfristiger denken, schaffen das besser.
          .
          Nur mächtige, und zudem klar und langfristig denkende Firmen wie Toyota, Hyundai, Bosch, BMW etc. bleiben auch im marktwirtschaftlichen Umfeld dabei und halten die Durststrecke durch.

        • Stromspender meint

          04.03.2026 um 13:33

          Netter Versuch. Leider kann ich auf dem Parkplatz meines Arbeitgebers keinen 18-Tonner parken.

          Und wenn du Ben antwortest „Lokal fährst du mit (PV-)Strom aus der Batterie, auf der Fernstrecke tankst du H2“, hattest du auch keinen Lkw oder Bus im Sinn.

          Aber du kannst mir ja sicherlich auch noch einen Plug-In-FCEV-Pkw nennen, den ich in Deutschland kaufen kann

      • M. meint

        04.03.2026 um 12:49

        Nein. Ich fahre keine bestimmten Routen ab, um die H2-Tankstelle mit meiner Anwesenheit zu beglücken. Ich bin der Kunde, ich will das hier. Alle 5 km eine Tankstelle, sonst no deal.
        Und die Preise müssen natürlich auch stimmen.
        Also machen!

        Antworten
  10. volsor meint

    04.03.2026 um 09:30

    „Wasserstoff für Verkehr … und …. Wasserstoff ist vor allem im Lkw-Bereich kein Nischenthema.“
    Was muss man Rauchen um so was in die Welt zu Posaunen?
    In 2023 wurden in Deutschland nur 263 Fahrzeugen zugelassen. Januar 2026 nur 2 Fahrzeuge laut KBA.
    Bei den LKW sieht es noch schlimmer aus.

    Antworten
    • Futureman meint

      04.03.2026 um 09:57

      Aber nicht mit der rauchenden Zigarette zu nah an den Wasserstofftank gehen…
      Wer immer noch an Wasserstoff für die Mobilität denkt hat den Knall (beim Knallgasexperiment in der Schule) nicht gehört.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        04.03.2026 um 10:08

        Jo, mit dem 700 bar H2-Tank unterm verlängerten Rücken…, gibt ne super Mondfahrt wenns kracht.
        Danke, aber nein danke.

        Antworten
      • Mark Müller meint

        04.03.2026 um 12:12

        Es gibt auf der Welt inzwischen ein paar Zehntausend* Fahrer von FCEV. Haben die zuwenig Angst oder du etwa zuviel?

        * Zunahme 2024: 12’866, 2025: 16’011.

        Antworten
        • Stromspender meint

          04.03.2026 um 12:40

          Die haben wahrscheinlich ähnlich viel Angst wie die Millionen* von neuen E-Auto-Fahrern vor einem Brand der Traktionsbatterie…

          * Zunahme 2023: 10.600.000, 2025: 13.700.000

        • M. meint

          04.03.2026 um 12:49

          Oha. In der gleichen Zeit gab es wahrscheinlich 16 Mio neue BEV.

        • Elvenpath meint

          04.03.2026 um 15:30

          Lass ein einziges mal so ein Ding hochgehen und der Markt ist tot.

        • Jeff Healey meint

          04.03.2026 um 16:56

          „Es gibt auf der Welt inzwischen ein paar Zehntausend* Fahrer von FCEV. Haben die zuwenig Angst oder du etwa zuviel?

          * Zunahme 2024: 12’866, 2025: 16’011.“

          Ich persönlich denke eher, die haben noch nicht so genau darüber nachgedacht, mit welchem „Potential“ sie täglich unterwegs sind.

        • Stef meint

          05.03.2026 um 12:31

          16.000 weltweit. Ja waaaaaahnsinn. Also quasi in jedem Land ganze 100. So ca.
          Da kriegt der Hupsi glatt nen St…..

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