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Schon fast 17.000 Anträge für neue Elektroauto-Kaufprämie

20.05.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 43 Kommentare

Skoda-Elroq-RS

Bild: Skoda

Seit Kurzem ist das Förderportal zum Einreichen von Anträgen für die neue staatliche Elektroauto-Kaufprämie nutzbar. Das Interesse an dem auch für bestimmte Plug-in-Hybride und sogenannte Range-Extender-Stromer verfügbaren Zuschuss ist offenbar groß.

Binnen 24 Stunden nach Start des Verfahrens gab es nach Angaben des Bundesumweltministeriums bereits knapp 17.000 Anträge. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) warb für die Alternative zu Wagen mit Verbrennungsmotor: „Es gibt immer schnellere Autos, günstigere Modelle und mehr Ladesäulen. Zudem ist man unabhängig von Krisen in der Welt und hohen Spritpreisen.“

Das Portal für das neue Elektroauto-Förderprogramm für Privatpersonen wurde am 19. Mai offiziell freigeschaltet. Wer sein Elektroauto oder bestimmte Plug-in-Hybride sowie Elektroautos mit Verbrennungsmotor als Stromgenerator („Range Extender“) ab dem 1. Januar 2026 neu zugelassen hat oder zulässt und unter bestimmten Einkommensgrenzen liegt, kann eine Förderung von bis zu 6000 Euro beantragen.

Die Höhe der staatlichen Subvention unterscheidet sich je nach Automodell, Einkommen und Familiengröße. Förderfähig sind sowohl der Kauf als auch das Leasing von Neuwagen. Die vorhandenen Mittel in Höhe von insgesamt drei Milliarden Euro reichen laut dem Umweltministerium für geschätzt 800.000 geförderte E-Fahrzeuge im Zeitraum von 2026 bis 2029.

Das Förderprogramm wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzt. Das Antragsverfahren läuft digital ab und ist über das Portal der Förderzentrale Deutschland zu erreichen. Hier können Privatpersonen, die sich für den Umstieg auf einen neuen Stromer entschieden haben, je nach Einkommen, Familiengröße und Modell eine Förderung zwischen 1500 und 6000 Euro beantragen.

„Wir tun mit diesem Förderprogramm etwas für die Umwelt, für die Autoindustrie und für die Haushalte, die sich sonst kein Elektroauto leisten könnten“, so Bundesumweltminister Carsten Schneider. „Das ist angesichts der geopolitischen Lage wichtiger denn je. Denn die aktuelle fossile Krise ist längst nicht vorbei und könnte jederzeit wiederkommen. Elektromobilität ist unsere Chance, unabhängig zu werden von teurem Diesel und Benzin. Die Bedingungen dafür sind günstiger als je zuvor: Die Reichweiten der E-Autos werden besser, es gibt immer mehr Lademöglichkeiten und die Hersteller bieten endlich auch mehr Kleinwagen an. Außerdem spricht sich rum, dass Elektroauto-Fahren einfach Spaß macht. Elektromobilität kommt jetzt in der breiten Bevölkerung an. Unser Förderprogramm gibt dafür den nötigen Schub.“

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Via: Zeit.de
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    21.05.2026 um 10:43

    Ich halte die prämie für nicht zielführend !
    Das geld sollte in ladeinfrastruktur gesteckt werden.
    Dort wo die autos tagsüber länger stehen (während der arbeit und günstigen PVstrom) preiswerte AC-lader mit 50% fördern, wenn dann zu HH-stromtarif geladen werden kann.
    Eigentlich genügen schon 16A = 20km pro Std.

    Antworten
  2. Egon_meier meint

    20.05.2026 um 13:52

    und wieviele dieser Antragsteller haben ihr Fahrzeug schon ????
    Der Run der ersten Tage sagt nix.
    Mal sehen wie es weiter geht – ich tippe auf breiten Mitnahmeeffekt aber wenn parallel dazu die Zulassungen und Marktanteile weiter steigen ist es ok.
    Schließlich lässt die neue Prämie einen Großteil des Marktes, die Flottenfahrzeuge, außen vor.

    Antworten
    • Merlin meint

      20.05.2026 um 15:31

      Ich dachte man kann sich nur bereits angemeldete Fahrzeuge fördern lassen…

      Antworten
      • Yoyo meint

        20.05.2026 um 18:45

        Tja, egon weiß es nicht besser…

        Antworten
      • Paule meint

        21.05.2026 um 09:26

        Welche Unterlagen sind bei der Antragstellung hochzuladen?

        – Nachweis für das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen (zvE):
        – Nachweis für die Anzahl förderrelevanter Kinder:
        – Nachweis elektrischer Reichweite bei förderfähigen PHEV/REEV, sofern > 60g/km CO2

        Antworten
    • Jörg meint

      20.05.2026 um 19:21

      Schau dir mal bitte die Bedingungen die für die Antragsstellung gelten. Erstmalig in D zugelassen, Privat, …
      Heist du brauchst den KfZ Brief, damit bist du Fahrzeugbesitzer, egal ob du erst am Samstag im Zug von Konstanz nach Flensburg sitzt um den Wagen abzuholen.
      Bedeutet auch dass die 17.000 E-autos, schon in der KBA Statistik der letzten 4 Monate enthaltend.
      Es soll Menschen geben die sich schon vor bekanntwerden der Förderbedingungen für einer Stromer entschieden haben.

      Antworten
      • Paule meint

        21.05.2026 um 12:32

        „Schau dir mal bitte die Bedingungen die für die Antragsstellung gelten“

        Kann ich so nicht sehen. Hab mal gelistet, was das Amt schreibt. „Heist du brauchst den KfZ Brief“ finde ich da nicht. Bin aber auch nicht weiter zur Antragstellung gegangen.

        Antworten
    • Till meint

      20.05.2026 um 21:33

      Man muss die Zulassungsbescheinigung mit einreichen. Also alle 17.000 Fahrzeuge befinden sich in förderungsfähigem Privatbesitz.

      Antworten
  3. David meint

    20.05.2026 um 13:48

    Kleiner Hinweis für die Redaktion: das ist kein Cupra.

    Antworten
    • Redaktion meint

      20.05.2026 um 13:52

      Korrigiert!

      VG | ecomento.de

      Antworten
  4. MK meint

    20.05.2026 um 11:49

    Warten wir mal das Wochenende ab, wenn die Leute etwas mehr Zeit haben, sich damit zu befassen.
    Aber auf den ersten Blick erscheinen 17.000 Anträge bei wie vielen in 2026 schon zugelassenen BEV? 250.000? Dazu noch mal über 100.000 Plugin-Hybride? nicht all zu viel.
    Das würde dann dafür sprechen, dass der Anteil der Leute, die wirklich WEGEN der Prämie ein eAuto kaufen und darauf angewiesen sind, sehr gering ist und die meisten die einfach nur gerne mitnehmen.

    Antworten
    • MichaelEV meint

      20.05.2026 um 12:19

      Der bis 2029 angelegte Topf würde mit dieser Rate stolze 47 Tage halten. „Nicht viel“ ist da relativ.
      Und eher wenige, die wegen der Prämie bestellt haben, werden ihr Fahrzeug bereits geliefert haben.

      Antworten
      • David meint

        20.05.2026 um 13:17

        Das Problem ist nur, dass du bekanntlich Pech beim Denken hast. Denn was man jetzt an Anträgen gesehen hat, ist nicht das Resultat eines Tages, sondern von 4,5 Monaten. Dann würde das Geld für 17,5 Jahre reichen. Ich gehe aber davon aus, dass maximal ein Drittel jetzt den Antrag gleich gestellt hat. Dann würde das Geld für 6,5 Jahre reichen.

        Das gibt einem die Idee, dass die Prämie noch nicht als Anreiz in der Fläche gesehen wurde. Ich denke, das wird sich ändern, Weil jetzt alles auf dem Tisch liegt, aber auch attraktive günstige Modelle kommen. Wenn die Vierlinge im Leasing bestellbar sind, geht es los.

        Trotzdem ist der Prämientopf nicht in einem Jahr aufgebraucht, so meine Vermutung. Denn am Ende sind 70 % aller BEV-Käufer gewerblich und von den 30 % privaten ist etwa die Hälfte in Einkommensverhältnissen, für die diese Prämie nicht infrage kommt.

        Antworten
        • MichaelEV meint

          20.05.2026 um 14:35

          Redet der von Denkproblemen, der in der Hauptsache daraus besteht.

          4,5 Monate Zeitraum maßgeblich für Bestellungen, ausgeliefert wird davon der kleinere Teil sein.

          Der nächste Denkfehler: Alle Förderberechtigte haben in den ersten 24h vom Start mitbekommen bzw. Zeit für die Beantragung gehabt.

          Und der nächste: Der Topf ist angeblich bis 2029 angelegt, du glaubst an > 1 Jahr Laufzeit. Warum sollten unter dieser Prämisse alle Förderberechtigten alles stehen und liegen lassen um in den ersten 24h zu beantragen…

          Und weiter: Mehr als ein Jahr hat die Aussicht auf die Prämie einen Anreiz geschaffen Privatkäufe zurückzustellen (also auf den jetzigen Zeitraum zu verschieben) und jetzt gibt es den Wechsel von einem Markthemmnis zu einem starken Anreiz.

          Ich wette, spätestens nach einem halben Jahr wird der Topf hinsichtlich der Bestellung mit 4-6 Monaten Lieferzeit in einem kritischen Zustand sein.

        • David meint

          20.05.2026 um 16:36

          Das ist ja in Ordnung, wenn du dir jetzt hast helfen lassen und es noch einmal mit ganz anderem Inhalt versuchst. Und es ist schön, dass du jetzt nicht mehr bei 47 Tagen Haltbarkeit des Topfes landest.

          Leider hast du meinen Beitrag nicht vollständig verstanden. Oder, sagen wir es genauer, überhaupt nicht.

          Es geht ja nur um 2026 von privater Hand erstmals zugelassene Neuwagen. Mag sein, dass dir das neu ist. Mir nicht. Auch weiß ich nicht, wie du aus meiner Rechnung, der Topf würde im aktuellen Status für 6,5 Jahre reichen und meiner Prognose, das würde sich noch zu einer höheren Inanspruchnahme ändern, ableitest, er würde nicht einmal ein Jahr reichen. Vor allem, weil ich geschrieben hatte, es würde selbst dann keinesfalls nur ein Jahr reichen.

          Sorry, mein Lieber, hier treffen zwei Niveaus aufeinander, die sehr weit auseinander sind, und nach diesem Diskurs kann jeder feststellen, wer wo steht.

        • MK meint

          20.05.2026 um 17:09

          @MichaelEV:
          Zum einen ist eine Bestellung in 2026 nicht Bedingung für die Prämie. Wer also schon im Frühjahr 2025 bestellt hat, aber erst Anfang Januar 2026 das Auto erhalten und zugelassen hat, ist voll Prämienberechtigt…und das ist genau der Punkt, auf den ich hinaus wollte: Der Großteil der prämienberechtigten Fahrzeuge, die bisher ausgeliefert wurden, werden bestellt worden sein, lange bevor die Regierung die neue Prämie verkündet hat.
          Damit ist das „Markthemmnis“ auch glaube ich kleiner als Sie scheinbar annehmen: Seit Mitte Dezember war eigentlich jedem klar, dass wer da ein eAuto bestellt, er auch die Prämie bekommt, wenn er denn generell berechtigt ist.
          Der nächste Punkt, den ich explizit oben beschrieben habe: Eine staatliche Subvention macht dann sinn, wenn sie etwas verändert, aber nicht als Mitnahmeeffekt für die, die sowieso ein neues Elektroauto bestellt hätten. Wer nur wegen der Prämie überhaupt ein solches Fahrzeug bestellt, ist sicher auf das Geld angewiesen und muss für jeden Tag, den die Prämie später auf dem Konto landet, Kreditzinsen zahlen. Und da die Bearbeitung mit jedem Antrag, der vor einem in der „Warteschlange“ ist länger werden wird, werden Leute, die wirklich drauf angewiesen sind, den Antrag definitiv sehr schnell stellen. Der Großteil werden aber wie gesagt Mitnahmeeffekte sein, von Leuten, die sowieso genug Geld haben und sich von dem Geld eher noch zwei Wochen mehr Urlaubsreise im Ausland gönnen.

          PS: Ich glaube, dass die Fördermittel länger halten. Rund 2/3 der Neuwagen gehen an Firmen und sind damit schon mal nicht prämienberechtigt. Ansonsten dürfte ein entscheidender Teil der privaten Neuwagenkunden oberhalb der Einkommensgrenze liegen.

        • MichaelEV meint

          21.05.2026 um 19:02

          Du solltest dir mal helfen lassen, es ist nötig.
          Bisher gibt es einen einzigen Fakt: 17.000 Anträge in 24h. Mit diesem Fakt könnte man die Frage klären, wie lange der Topf halten würde: 47 Tage!

          Hab ich damit gesagt, dass der Topf aus meiner Sicht 47 Tage halten wird? NEIN! Gibt es eine Grundlage diesen einen Fakt als geringfügig abzustempeln? Überhaupt nicht, diesen einen Fakt alleinstehend kann man eher gegenteilig bewerten.

          Wie schon mal gesagt, glücklicherweise bin ich nicht auf deinem Niveau, denn das ist bodenlos.

          „Damit ist das „Markthemmnis“ auch glaube ich kleiner als Sie scheinbar annehmen“
          Eine mögliche Förderung stand viel länger (schätze 1,5 Jahre) im Schaufenster und hat den Markt gehemmt.

          “ Rund 2/3 der Neuwagen gehen an Firmen“
          Sehr kurz gedacht. Das dieses Verhältnis im BEV-Markt fix ist, ist ein Märchen.
          1/3 Privatkauf im Gesamtmarkt sind eine knappe Million p.a. Und der Privatmarkt ist langfristig über viele Jahre durch Störungen, hohe Preise und Unsicherheit gehemmt, weshalb viele Käufe hinausgezögert wurden und der Altersdurchschnitt im Bestand sich stark erhöht hat.
          Was man jahrelang hinausgezögert hat, muss irgendwann wieder nachgeholt werden. Das trifft auf eine Förderung, eine Krise fossiler Energien und hoffentlich Anbietern die preissensitiven Privatkäufern in größerer Stückzahl ein passendes Angebot machen wollen.

        • MK meint

          26.05.2026 um 14:51

          @MichaelEV:
          Warum fühlen Sie sich denn gleich so angegriffen? Wir sind uns doch weitgehend einig.

          Was den 2/3-Anteil von Gewerbekunden angeht: Ja, Sie haben vielleicht recht, dass es da einen Nachholeffekt geben kann…wobei auch immer mehr Zweitwagen und Homeoffice die jährliche Kilometerleistung sinken lassen. Diesem potentiellen Nachholeffekt steht aber auch das immer weiter steigende Zulassungsvolumen von Firmen, da privat nutzbare Dienstwagen dank Steuerprivileg auch in Positionen, wo es für den Job gar keinen Sinn macht, immer häufiger als Gehaltsbestandteil gesehen werden. Und damit gibt es gleichzeitig immer mehr verfügbare „junge Gebrauchte“, was den Druck auf Privatkunden, den überproportionalen Wertverlust der Erstzulassung in Kauf zu nehmen, weiter senkt.

      • BEV meint

        20.05.2026 um 13:45

        na wenn das so ist, dann haben die Hersteller einen Vorteil, die schnell liefern können

        Antworten
    • MrBlueEyes meint

      20.05.2026 um 12:25

      Man konnte erst ab gestern (Dienstag) Anträge stellen… 🙄

      Antworten
      • MK meint

        20.05.2026 um 17:10

        @MrBlueEyes.
        Deswegen sage ich ja: Spannend wird das Wochenende, wenn die Leute mal mehr Zeit haben, sich damit zu befassen.

        Antworten
    • BEV meint

      20.05.2026 um 12:39

      und wie hoch ist der Firmenwagenanteil? Denke mal ziemlich hoch
      bei den Privatkäufen gibts dann auch noch das Problem mit der Einkommensgrenze
      ich verzichte ja super gern auf die Förderung, meien Steuern sollen lieber die Bedürftigen bekommen, inkl. der Beamten und besonders für die höheren Diäten der Abgeordneten und natürlich für deren „Mitarbeiter“ und Berater und wo das Geld sonst noch so versickert
      hab mich ja freiwillig für den Kauf entschieden, die Förderung ist mir dabei nicht so wichtig, als dass sich der Umweg über die Eltern o.ä. gelohnt hätte
      das beste Auto der Klasse ist ohnehin günstiger als die anderen

      Antworten
      • eBikerin meint

        20.05.2026 um 13:17

        „das beste Auto der Klasse ist ohnehin günstiger als die anderen“
        Also da gehts schon günstiger selbst wenn man den IX3 „nackter Hirsch“ kauft.
        Oder meinst du den CLA – da gehts auch günstiger.

        Antworten
      • Christian meint

        20.05.2026 um 13:41

        Firmenwagen werden nicht gefördert

        Antworten
        • Paule meint

          20.05.2026 um 16:12

          „Firmenwagen werden nicht gefördert“

          Doch. Nur eben nicht über die „E-Auto-Förderung 2026“ genannte Förderung des BMUKN

    • Andreas meint

      20.05.2026 um 12:43

      Die meisten Zulassungen sind gewerblich und dafür kann keine Prämie beantragt werden.

      Antworten
      • Paule meint

        20.05.2026 um 13:42

        Erklär mal bitte, wie und von wem bei einer KFZ-Zulassung geprüft wird, ob der Halter Gewerbetreibender ist.

        Antworten
        • David meint

          20.05.2026 um 14:58

          Du scheinst also auf der Spur eines groß angelegten Betruges zu sein, oder wie darf ich dich verstehen?

        • Egon_meier meint

          20.05.2026 um 15:52

          Bei der kfz-Zulassung wird nicht geprüft.
          Das überlasse mal der Förderungsbehörde und die sieht dann schon ob es eine GmbH oder UG oder OHG oder KG oder AG oder sonstwas ist.
          Klar gibt es für den Tischler vor Ort einen kleinen Grenzbereich aber schon für den Zahnarzt wird es schwierig. ABer der hat kein gewerbliches Auto und sein Einkommen ist auch zu hoch.
          Und welcher Kleingewerbetreibende will es schon, dass bei Steuerprüfung auffällt, dass er das privat geförderte BEV plötzlich als Firmenfahrzeug abgesetzt werden soll?

          Und du weißt, was eine Fehlangabe auch bedeutet? Dann droht die Ehefrau bei Scheidung mit Anzeige .. oder irgendwer sonst. Es findet sich immer ein Erpresser.
          Alles eine ganz heiße Nummer ….

        • Paule meint

          20.05.2026 um 15:56

          „Andreas meint
          Die meisten Zulassungen sind gewerblich und dafür kann keine Prämie beantragt werden“

          Kannst DU meine Frage beantworten, wie und von wem bei einer KFZ-Zulassung geprüft wird, ob der Halter Gewerbetreibender ist, und somit keine Prämie beantragen kann?

          Übrigens, JEDER kann die Prämie beantragen. JEDER!
          Dann wird über seinen Antrag entschieden…

        • Paule meint

          20.05.2026 um 16:09

          Ergänzung:
          Selbstverständlich ist ein Gewerbetreibender, Freiberufler usw. prinzipiell wegen seinem Status als solcher erstmal nicht außen vor. Wer das behauptet, liegt falsch. Nichts mit „groß angelegter Betrug“

        • EdgarW meint

          20.05.2026 um 17:29

          Man bekommt die Umsatzsteuer nicht wieder, wenn der Wagen nicht auf Firma oder Gewerbe zugelassen ist. Und auch die laufenden Kosten als Betriebsmittel können dann steuerlich nicht für das Auto geltend gemacht werden. Das wäre ein sehr viel höherer Verlust, als Gewinn durch das bisschen Förderung. Und der Wagen darf 36 Monate nicht umgemeldet werden, sonst holt sich der Staat das Fördergeld zurück.

        • Paule meint

          20.05.2026 um 19:29

          Egon, mach es nicht so kompliziert und überlasse es doch einfach den Gewerbetreibenden, ob Sie ihr Fahrzeug ins Betriebsvermögen nehmen oder nicht.
          Es geht mir im Kern ausschließlich um die immer wieder falsche Aussage zur Existenz einer „gewerblichen Zulassung“ von KFZ.
          Übrigens wissen viele clevere Gewerbetreibende, dass es nicht immer klug ist, einen Pkw im Betriebsvermögen zu haben. Jetzt wird es noch interessanter, wenn man Förderung abgreifen kann.

    • Futureman meint

      20.05.2026 um 15:15

      Die Zahl der Antragsteller am ersten Tag sagt noch gar nichts über die nächste Zeit aus. Wohl kaum einer hat sich bewusst den ersten Tag zur Antragsstellung ausgesucht. Erfahrungsgemäß bricht am Anfang jedes Fördersystem erstmal zusammen. Da ein Lob an die Regierung, dass es diesmal reibungslos ging.
      Auf jeden Fall wird alles, was in dem Bereich unter 40.000€ verfügbar ist und dabei lieferbar ist, in den nächsten Wochen immense Zuwächse bei den Zulassungszahlen haben.

      Antworten
      • Paule meint

        20.05.2026 um 16:01

        Da kommt die Halde ins Spiel.

        Gut, wenn man eine hat! Der clevere Kaufmann sorgt vor.
        „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“
        (besser haben als brauchen).

        Antworten
        • MK meint

          20.05.2026 um 17:13

          @Paule:
          Was hat irgendeine „Halde“ damit zu tun? Die Prämie wird auch für z.B. im Januar zugelassene Elektrofahrzeuge nachträglich ausgezahlt.

        • Paule meint

          20.05.2026 um 19:51

          Verstehst Du den Zusammenhang zwischen „verfügbar und lieferbar“ und einem als Halde bezeichneten Neufahrzeuglager nicht?

        • MK meint

          21.05.2026 um 14:34

          @Paule:
          Ich verstehe vor Allem den Zusammenhang zum aktuellen Thema nicht, da es hier um teils schon vor Monaten an die Endkunden ausgelieferte Fahrzeuge geht, die diese längst nutzen.

        • Paule meint

          21.05.2026 um 20:03

          Wenn Du es nicht verstehst wäre es vielleicht besser, Du klinkst Dich nicht ein, wenn ich Futureman antworte.

        • MK meint

          22.05.2026 um 10:03

          @Paule:
          Vielleicht können Sie mir dummen Menschen aber auch einfach erklären, warum ein Hersteller sich Autos auf Halde stellen sollte, wenn er die Fahrzeuge doch auch längst an Kunden ausgeliefert und das Geld kassiert haben könnte und sich trotzdem am Prämienanspruch des Endkunden nichts geändert hätte?
          Ich lerne gerne neues dazu…

        • Paule meint

          22.05.2026 um 17:32

          Der clevere Kaufmann sorgt vor.
          Warenlager
          sofortige Verfügbarkeit
          abfedern von Auftragsspitzen

        • MK meint

          25.05.2026 um 18:30

          @Paule:
          Dann nochmal die Frage: warum sollte es JETZT eine Auftragsspitze geben? Wer letztes Jahr bestellt hat und im Januar das Auto bekommen hat, bekommt auch jetzt die Förderung. Es gibt einfach keinen Grund, mit der Auslieferung bis jetzt zu warten, da die Förderung auch rückwirkend gezahlt wird.

      • MK meint

        20.05.2026 um 17:14

        @Futureman:
        Für mich sagt die schon was aus…nämlich darüber, wie viele Leute wirklich nur wegen der Prämie ein eAuto gekauft haben und diese nicht nur dankend als Benefit einstecken. Wer sie nämlich wirklich dringend braucht, wird den Antrag nämlich natürlich sofort stellen…einfach weil Kredite Geld (Zinsen) kosten.

        Antworten

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