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Neuer „Deutschlandnetz“-Schnellladepark an der A36 bei Wernigerode eröffnet

13.03.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 26 Kommentare

Pressefoto_enercity

Bild: Enercity

Der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur entlang deutscher Autobahnen schreitet voran: Auf dem Parkplatz Regensteinblick Süd an der A36 bei Wernigerode in Fahrtrichtung Bernburg ist kürzlich der erste „Deutschlandnetz“-Schnellladepark in Sachsen-Anhalt in Betrieb genommen worden. Errichtet wurde der Schnellladepark durch Enercity. Das Energieunternehmen aus Hannover ist als Teil der Autostrom plus GmbH am bundesweiten Ausbau des Deutschlandnetzes beteiligt.

Der Standort ist mit zwei Schnellladesäulen des Herstellers Alpitronic vom Typ Hypercharger 400 ausgestattet. Jede Säule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer maximalen Leistung von bis zu 400 Kilowatt (kW), geladen wird den Angaben zufolge mit 100 Prozent Ökostrom. Das Bezahlsystem unterstützt alle gängigen Ladekarten sowie Debit- und Kreditkarten.

„Mit dem neuen Schnellladepark an der A36 ist eine leistungsstarke Lademöglichkeit an einer wichtigen Verkehrsachse im Harz entstanden. Damit wird das Reisen mit dem E-Auto auf der Harzautobahn noch komfortabler“, sagt Ingo Krogmann von Enercity. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Partner:innen einen weiteren wichtigen Baustein für eine verlässliche Schnellladeinfrastruktur entlang deutscher Autobahnen zur Verfügung stellen können.“

Der Standort an der A36 ist Teil des Deutschlandnetzes des Bundesministeriums für Verkehr (BMV). In dessen Rahmen sollen insgesamt rund 4000 Schnellladepunkte für Elektroautos entlang deutscher Autobahnen entstehen. Künftig sollen Fahrer eines Stromers alle zehn Fahrminuten eine Lademöglichkeit erreichen können.

Der Betrieb des neuen Schnellladestandorts erfolgt durch die Autostrom plus GmbH im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes. Es ist der erste Deutschlandnetz-Schnellladepark im Gebiet der Niederlassung Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen). Als Teil des Autostrom-Konsortiums verantwortet Enercity Planung, Aufbau und technische Umsetzung der Ladeinfrastruktur.

Das Konsortium hatte sich 2024 im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Auftrag für Schnellladeparks mit mehr als 300 Ladepunkten auf unbewirtschafteten Rastanlagen an deutschen Autobahnen gesichert. Regensteinblick Süd ist der 14. Schnellladepark, den Enercity für das Deutschlandnetz errichtet hat – weitere acht sollen in diesem Jahr folgen.

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Via: Enercity
Tags: Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: Enercity
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    15.03.2026 um 19:49

    Der Großteil der CCS-Ladevorgänge wird von Dienstwagenfahrern getätigt. Denen sind die Preise völlig egal.
    ….

    das ist genauso deppert, wie der Satz „1 Liter sind 10 kWh Strom“…

    Die Zeiten wo bei den Firmen das Geld und die gebratene Hähnchen durchs Fenster fliegen ist lange vorbei, vorallem in Deutschland. Da ist es EBEN NICHT egal ob der Rüdiger für 2,30 Euro den Liter Diesel kauft. Oder für 79 Cents die kWh Strom lädt…

    aber egal, hauptsache einen lustige joke rausgehauen.

    Antworten
    • David meint

      16.03.2026 um 09:00

      Das ist aber so. Marktführer ist Shell Recharge und im echten Leben funktioniert das genau so.

      Dort kostet übrigens die Kilowattstunde an dieser neuen Gelegenheit in Wernigerode sogar 0,79 €. Wenn du im Schnitt 25 kWh mit deinem Dienstwagen verbrauchst, sind das halt auf 100 km 20 €. Diesel plus AdBlue sind aktuell viel teurer.

      Die Firmen profitieren ja dadurch, dass die Tankkosten aller Mitarbeiter zentralen erfasst, verarbeitet und zugeordnet werden. Dadurch spart man Personal im eigenen Fuhrparkmanagement.

      Man muss die Situation mal aus dem Cockpit eines solchen Dienstwagenfahrers beurteilen. Wenn der feststellt, oh, in Wernigerode ist mein SOC bei 10 %, dann wählt er genau diese Station. Denn die ist sauber und die ist leer und da sind keine privaten Rentner mit ihren alten Tesla.

      Antworten
  2. IDFan meint

    14.03.2026 um 09:29

    Wer gestern nextmove geschaut hat, versteht das mit den Preisen jetzt besser. Der Großteil der CCS-Ladevorgänge wird von Dienstwagenfahrern getätigt. Denen sind die Preise völlig egal. Das hat Stefan in seiner ruhigen Art umfassend erklärt. Die halten die Shell Recharge Karte an die Säule und freuen sich, dass hier in Wernigerode so wenig an den Ladesäulen los ist und es so sauber ist.

    Statistisch sieht man, dass bei den BEV die Dienstwagen den Markt dominieren. Aber nicht nur deshalb dominieren sie, sondern weil sie überproportional unterwegs laden. Wer also die Firmenkunden hat, der braucht die miesepetrigen Privatleute mit ihrem Preisgeheule nicht und schreckt sie absichtlich ab.

    Antworten
    • eBikerin meint

      15.03.2026 um 11:26

      „ Wer also die Firmenkunden hat, der braucht die miesepetrigen Privatleute mit ihrem Preisgeheule nicht und schreckt sie absichtlich ab.“
      Sorry halte ich für Unsinn. Ich verweise ja immer gerne auf den Geschäftsbericht von Fastned. da kann man ganz genau die realen Zahlen nachlesen. Und nachdem Fastned sich die Mühe macht das operative Geschäft extra auszuweisen kann man sich ein gutes Bild machen. Mit den heftigen Preisen fürs Laden macht Fastned guten Gewinn – nur reicht der eben nicht mal annähernd für die Ausbau kosten. Deshalb macht Fastned ja auch immer noch Verlust. Kann jeder selber nachlesen.

      Antworten
      • RNB meint

        15.03.2026 um 12:48

        eBikerin , wirst du von Fastned bezahlt? So ein Unsinn , Verluste ich lach mich kaputt .allein die Zuschüsse aus der CO2 Umlage genügen schon.
        Wir werden genau wie bei den Benzin Preisen, abgezockt.
        Ad hoc laden für unter 40 Cent wäre fair!! Dann verdienen die immer noch genug.

        Antworten
        • eBikerin meint

          15.03.2026 um 15:27

          Unsinn? Ein Geschäftsbericht ist rechllich gültig – deine Aussage ist einfach nur Bauchgefühl. Und nein ich werde nicht von Fastned bezahlt – aber das sind nun mal die Einzigen die das operative Geschäft separat ausweisen.
          Aber du hast bestimmt eine genau Kalkulation warum ein Ad HOC Preis von unter 40 cent fair wäre. Also bitte mal die Aufstellung: Kosten Pacht / Standort, Kosten Ladesäule, Kosten Betrieb, Kosten für den Netzanschluss, Kosten für den Trafo, Kosten für die kWh Strom.
          So nun bitte eine genaue Kalkulation von dir – wird natürlich wie immer nicht kommen. Warum? Weil du (genau wie ich ) diese von mir angeführten Kosten Garn nicht kennst. Und bitte verweise nicht auf irgendwelche Blogger die genau deine Meinung haben, aber ebenfalls gar keine Fakten zu den realen Kosten. Danke
          Ach laut einen bekannten Vergleichsportal (die mit der nervigen Werbung) kostet die kWh Strom bei mir in der Wohnung zwischen 35 und 37 cent – und das obwohl der billigste nur 26 cent / kWh verlangt – tja da muss man dann eben die Grundgebühr etc umrechnen und das einmal „Geschenk“ abziehen.

        • Future meint

          15.03.2026 um 15:58

          Es bräuchte wohl eine Regulierung für mehr Wettbewerb beim Ladestrom. Ohne Regulierung beim Hausstrom würden die Stadtwerke ihre Kunden ja auch heute noch weiter »abzocken«.
          Es fehlt noch der Hinweis, dass ohne Adhoc und mit Vertrag natürlich ein Laden für ca. 40 Cent an DC möglich ist. Man braucht halt Verträge – aber das kennt man ja auch vom Telefonieren.
          Wenn Verbrennerfahrer mit Vertrag an den Tankstellen den Sprit zum halben Preis bekommen würden, dann hätte jeder sofort die App. Wenn ich denen davon erzähle, wie das bei den Ladeapps läuft, dann können die sich sowas gar nicht vorstellen. Allein die Tatsache, das der Ladestrompreis seit Jahren immer gleich ist und teilweise sogar sinkt, ist für Verbrennerfahrer nicht nachvollziehbar. Das ist immer lustig.

        • IDFan meint

          15.03.2026 um 17:28

          eBikerin, lies mal deine eigenen Beiträge. Du widersprichst mir, wenn ich sage, die Betreiber können auf den miesepetrigen Privatkunden mit ihrem Preisgeheule verzichten, und nehmen lieber die Firmenkunden, die 69c zahlen. Anschließend stellst du nach dem fastned-Case fest, dass ich Recht habe, weil man den teuren Preis braucht. Aber danke für die späte Erkenntnis.

        • eBikerin meint

          15.03.2026 um 19:27

          Irgendwie ist dein Beitrag wirr lieber IDfan – der Geschädtsbericht zeigt eben nur, dass mit „Ich will super billig“ Kunden der Ausbau nicht machbar ist. Punkt.
          Du stellst es so hin, als ob die Anbieter super Gewinne einfahren würden , weil sie auf Privatkunden verzichten – sorry einfach Unsinn

        • Thorsten 0711 meint

          16.03.2026 um 07:53

          Ich möchte jetzt für niemanden Partei ergreifen, jedoch sollte man bei den Bilanzen bedenken, wie Verluste bzw Abschreibungen hin- und hergeschoben werden können um das Ergebnis passender zu machen.

          Ohne die Bilanzen zu kennen oder gar zu verstehen, kann man jedoch von sehr hohen Investitionskosten ausgehen, die bekanntermaßen bei neu aufgezogenen Geschäftsmodellen auf Jahre die Gewinne oft ins Negative drücken.

          Selbst das am besten ausgelastete Ladenetzwerk, Ionity, kommt nicht ohne frisches Kapital von Investoren aus. Zuletzt im Mai 2025 gab es eine Finanzspritze von 600mio EUR diverser Banken. Und Blackrock ist der Hauptinvestor neben diverser OEMs. Wenn die HPCs eine Goldgrube wären würden die Automobilhersteller das einträgliche Geschäft bzw die Gewinne daraus ja wohl nicht freiwillig mit Anderen teilen.

      • Madbro meint

        16.03.2026 um 08:26

        Die machen alle genügend Geld mit ihren Ladestationen.
        Alleine EnBW hat 2025 mindestens 42 Millionen Euro an THG Prämie bekommen.

        Antworten
    • Werner Mauss meint

      15.03.2026 um 19:33

      Na dann, Unternehmenssteuern rauf und Industriestrompreise rauf und Dienstwagenbesteuerung rauf auf 10%, damit die armen Unternehmen das Sparen lernen.

      Antworten
  3. OIDA meint

    13.03.2026 um 13:59

    „Der Standort ist mit zwei Schnellladesäulen“

    WHAT THE? ZWEI? Sowas ist heute noch eine Meldung wert?

    Antworten
    • R2D2 meint

      13.03.2026 um 15:47

      Bei mir in Ochsenhausen hat der REWE letzte woche 3 HPC von EnBW bekommen. Da kam leider keine Meldung auf ecomento…

      Antworten
      • Future meint

        15.03.2026 um 18:10

        EnBW und Rewe haben halt vergessen, eine Pressemitteilung herauszugeben. Porsche macht das besser und schickt auch jedes Mal einen Fotogafen los, wenn sie eine Lounge eröffnen – es müssten jetzt schon 10 Stück sein.

        Antworten
    • M. meint

      13.03.2026 um 19:34

      Das ist halt ne Pressemeldung.
      Und, wie man (im Hintergrund) sieht, kann man die Ladezeit dort sinnvoll nutzen.

      Antworten
    • Madbro meint

      16.03.2026 um 08:28

      Zwei pro Fahrtrichtung.
      Wobei aktuell nur die zwei Säulen Richtung Braunschweig funktionieren.
      Die Richtung Halle sind wieder gesperrt.

      Antworten
  4. Ernesto meint

    13.03.2026 um 11:51

    Habt ihr Informationen was die kWh kostet? Gerade derzeit wo sich gefühlt sehr viele Menschen mit hohen Spritpreisen beschäftigen wäre es doch toll zu wissen was auch hier das laden kostet. Bei Strom scheint es keinen wirklich zu interessieren aber wehe der heilige Sprit steigt um 20 Cent da wird rumgeheult.

    Antworten
    • David meint

      13.03.2026 um 12:12

      Ja, die kostet dort 0,69 €.

      Antworten
      • OIDA meint

        13.03.2026 um 14:00

        0,69 … wer hat sich das denn ausgedacht … 0,42 wäre mir lieber

        Antworten
        • M. meint

          13.03.2026 um 14:31

          Was ist mit 0,29?
          Man kann sich ja alles wünschen, aber…
          Das ändert sich alles nur durch Wettbewerb.
          Solange Strom für 0,69 verkauft werden kann, wird er nicht billiger.

        • E.Korsar meint

          13.03.2026 um 16:12

          @M.
          Ich habe in der realen Welt noch niemanden getroffen, der mehr als 0,62€ bezahlt hat. Das war auch noch ein Versehen. Falsche Karte genommen. Die Leute, die 0,69€ bereitwillig zahlen, scheint es nur im Internet zu geben. Die sind allerdings auch schöner, intelligenter und finanziell erfolgreicher als ich und hauen speziell nur für Fahrstrom das Geld raus, weil die armen Investoren haben ja Kosten.

        • M. meint

          13.03.2026 um 16:29

          Die müssen sich aber auch nicht bei dir melden.
          Bei den meisten Ladevorgängen bist du bestimmt nicht dabei.
          Aber natürlich ist das ein Abwehrpreis, damit du ein Abo abschließt oder zumindest eine Art Vertrag mit App, das ist schon klar.

        • eBikerin meint

          13.03.2026 um 18:03

          halt dich fest – Autostrom plus hat kein Abo oder sonst was – die haben selber nur AdHoc für 69 Cent – man kann allerdings mit allen gängigen Karten da laden – was es dann kostet ????

        • Stefan meint

          13.03.2026 um 20:22

          siehe next news BayWa-Ladepreise

    • E.Korsar meint

      13.03.2026 um 12:39

      Ad-Hoc: 0,69€ pro kWh.
      Ansonsten das übliche Abo-Chaos, welches keine Autor:in auseinander bröseln will.

      In Ilsenburg und Blankenburg stehen EDEKA-Lader mit 150kW für 0,48€ pro kWh ad-hoc. Wäre jetzt eher meins.

      Antworten

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