Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter hat die Bundesregierung für ihr geplantes Maßnahmenpaket zur Senkung der Sprit- und Energiepreise wegen des Iran-Kriegs kritisiert.
Im rbb24 Inforadio sagte Hofreiter: „Die Idee, ans Kartellrecht ranzugehen, ist zielführend. Man hat gesehen, dass in Deutschland die Spritpreise prozentual doppelt so stark gestiegen sind als wie im Durchschnitt der EU. Das hat etwas mit der Marktmacht zu tun, aber am Ende hilft nur der Ausbau der erneuerbaren Energien und Elektromobilität.“ Für die Fahrer von Elektroautos, die an der eigenen Station laden können, sei im Moment „überhaupt nichts teurer“.
Die Bundesregierung müsse endlich damit aufhören, dieses Land wieder systematisch von fossilen Energien abhängig zu machen, forderte Hofreiter. „Ich verstehe auch nicht, was der Sinn davon ist. Wir haben doch beim Überfall Russlands auf die Ukraine gesehen, dass das der Weg in die falsche Richtung ist.“

hu.ms meint
Nach erreichen des geplanten endausbaus an WKA, PV und – wichtig – leitungen werden mindestens 88% des jährlichen strombedarfs aus diesen quellen gedeckt.
Für die 12% „dunkel-flauten“ werden biomasse-KW, gaskraftwerke, akkuspeicher, pumpspeicher-KW u.a. benötigt.
Um das alles schnellstmöglich aufzubauen sollen die kosten extrem langfristig durch ein „sondervermögen“ (= staatliche schulden) fianziert werden, dass nach fertigstellung durch eine investitionsumlage auf die dann günstigen strompreise zurückgeführt wird.
Der politische wille dazu fehlt leider.
R2D2 meint
nochmal für ganz dummies… im Winter wenn fast alles scheppert, weht nur ganz wenig wind, pv kannst vergessen, für Wasser haben wir in Deutschland keine Höhen… kohle muss auch weg und das böse Atom wollen wir auch nicht.
fun fact: wie willtste 85 mio. deutsche und deutschende warm und hell bekommen?
mit bilanzierten überschüssen ausem Sommer?
hu.ms meint
Ganz enfach mal die tägliche einspeisung von erneuerbaren im lauf eines jahres ansehen. FAKTEN machen schlau.
Und das gesamtkonzept sieht ja strom aus speicherbaren energien wie boimasse und gas bei den max 50 dunkel-flauten-tagen p.a. vor.
Einfach mal lesen – BILDET !
Pumpspeicher sind ab 150 hm möglich, hats an jedem mittelgebirge. Und die stillgelegten kohlegruben haben auch locker den höhenunterschied.
Thomas meint
Aktuell haben wir schon 60% EE, in Europa knapp 50%. Dank des extremen Preisverfalls von Akkuzellen sind 90% EE nun wirtschaftlich ein Selbstläufer. Was bleibt ist die Dunkelflaute. Da Atomstrom wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit ausfällt (Hinkley C bekommt benötigt trotz staatlicher Grundlast-Garantie Subventionenvon >>15ct/kWh), muss man hier noch sehen wohin die Reise geht.
SEDE meint
Die 15 ct/kwh sind auch noch invlationsbereinigt. Nach 40-50 Jahren kommt hier ne ganz andere Summe haraus. Je nach invlation.
eBikerin meint
Inflation trifft alles und jeden. Und die 15ct sind die (angeblichen, habs nicht nachgeprüft) aktuellen Subventionen. Was soll das Inflationsbereinigt sein?
Daniel S meint
Erneuerbare sind die billigste Energiequelle. Das ist für die Industrie ein Standortvorteil.
R2D2 meint
jetzt um 16 Uhr haben wir über 300 gramm pro kWh CO2 im Netz. Nur Tschechien und Polen sind dreckiger. aber hey,… wir haben ja 60% EEs im Netz. Einfach noch paar Solarpanele und Windrädchen und schon sind wie bei 100%.
Daniel S meint
Stimmt.
R2D2 meint
du musst jetzt tapfer sein. Wenn es dunkel ist, isses egal ob ich 10 kWp habe oder 10.000 kWp oder 100 mWp. Bei Wind das selbe. Und da Europa nur eine Zeitzone hat, bleibt also nur Wind. Viel Spaß-
M. meint
Was?
Nachts scheint die Sonne nicht?
Du bist da etwas großem auf der Spur.
Aber warte mal ab, irgendwann bekommst du raus, dass „EE“ gar nicht „nur PV“ bedeutet.
Aber verrate es den Leuten nicht, bei denen du deine ‚Argumente‘ abgrast.
R2D2 meint
M.
jetzt um 19 Uhr ist die Sonne weg, der Wind halbiert. CO2 ist jetzt bei 500 Gramm.
Wieviel EE Energie möchtes du jetzt installiert haben um das entgegen zu wirken?
SEDE meint
R2D2, nimm dich bitte zurück, wenn du keine Ahnung hast. Europa geht vom Ural bis zu den Amazoren. Alles nur eine Zeitzohne? Wieviel GW werden Nachts benötigt und wieviel GW tagsüber? Die Welt ist keine Scheibe, das erzählst du gerade. Wie kann man so frech sein mit so dumpfen Paulanersprüchen? Du hast keine Freunde, oder? Die würden Dich zurechtweisen.
South meint
Nenene. Die Erde ist flach und es gibt nur Wind und PV…
Also im Ernst. Gegen EE zu sein und nicht die hellste Kerze zu sein, dass gesellt sich gerne zusammen … hier sogar in der Ausprägung … Realität ist nix für mich… Wasserkraft, noch nie gehört… ;-)
R2D2 meint
joooo. Wasserkraft. Besonders in Deutschland ist das super. Auch da sind wir schon bei 70 oder 120 %.
Danke soutch..
im übrigen.. ich hab nichts gegen EEs… die habe ich vermutlich schon länger aus du halbwegs sprechen kannst. und sogar speicher. Daher erlaube ich mir ja gegenworte. Weil Physik ist eben doch nichts für Leute die seit Geburt vom Staat leben und von unendlicher Energie träumen und nicht mal wissen wie man plus minus und neutral am Kabel erkennen.
Futureman meint
Polen und Tschechien haben es aber 24/7. Bei uns die nächsten Tage wieder viele Stunden komplett Versorgung mit Sonne und Wind.
Immer wenn Gas einspringen muss wird es richtig teuer. Wie es dann besser gehen soll, voll auf die teuerste stromart Gas zu setzen erschließt sich nicht so ganz.
Gut, dass viele ihr E-Auto die meiste Zeit des Jahres kostengünstig mit Solarstrom laden.
M. meint
Dir erschließt sich das nicht, aber du willst ja nicht nach der Karriere zurück zu den Großkonzernen in der Energiewirtschaft. Die muss es dann ja noch geben, sonst hast du keinen Job mehr. Und viele deiner Freunde und ehemalige Kollegen auch nicht.
Eigentlich macht die Frau das doch ganz offen – nichts daran, warum die das macht, ist mysteriös.
Der eigentliche Skandal ist, dass der Hr. BK die machen lässt. Und der Juniorpartner dabei zuschaut.
Aber Windräder sind nun mal hässlich, dagegen kann man nichts machen. Nachdem die Sache mit dem Vogelmord und mit dem Infraschall abgeräumt ist, hat man endlich etwas gefunden, wogegen man wissenschaftlich nichts sagen kann.
Future meint
Du willst damit behaupten, dass die Ministerin also »korrupt« ist?
So offen hat das hier selten jemand gesagt. Aber meiner Einschätzung nach könnte es durchaus so sein, wenn man sich ihre Laufbahn und ihre Entscheidungen so ansieht. Interessant ist, dass sie dabei in der Öffentlichkeit trotzdem kein sehr glückliches Auftreten hat.
hu.ms meint
Die werte einer stunde sind doch unsinn !
Entscheidend ist ein ganzes jahr !
Und da sind 88% erneuerbare möglich. Aktuell haben wir ja schon 60 % erreicht.
Calimator meint
Ich bin bei der Energie lieber von fossilen Quellen als vom Wetter abhänig. Gas und Kohle kann man zur Not auch im Inland fördern wenn der politische Wille da ist. Besser und klimafreundlicher wäre natürlich Kernkraft.
Daniel S meint
Dunkelflauten und Hellbrisen kann man technisch bewältigen. Klimawandel nicht.
Calimator meint
Dunkelflauten kann man aktuell technisch bewältigen indem man Strom von ausländischen Kernkraftwerken kauft.
Ossisailor meint
Das wird zwar oft behauptet, dabei stellt der Import von Atomstrom z.B. aus Frankreich nur einen minimalen Anteil am gesamten deutschen Strombedarf, nämlich 4 % in 2025. Und das nicht, weil der Strom hier knapp war, sondern weil er billiger zu bekommen war als Strom aus Gaskraftwerken.
South meint
Das stimmt zwar nicht. Denn Atomkraftwerke kann man nicht einfach nach Gutdünken rauf und Runterfahren und eignen sich auch nicht für Ausgleich von Schwankungen, weder technisch noch wirtschaftlich.
Aber mal hypothetisch. Selbst wenn wir mal 2 Wochen im Jahr darauf angewiesen sein würden, also auf die Importe, wären das in den anderen 50 nicht der Fall.
In der Praxis eignen sich dafür aber auch EE Quellen wie Wasserkraft, BIO Gas, aber zur Not auch fossile Kraftwerke dafür…. wie gesagt, da reden wir vom niedrigen einstelligem Prozentbereich….
eBikerin meint
„In der Praxis eignen sich dafür aber auch EE Quellen wie Wasserkraft“
leider ist die Wasserkraft bei uns nahezu ausgeschöpft – und die Grünen (ja genau die!) verhindern weiteren Zubau. Sogar „kleine“ Wasserkraftwerke wollten die komplett von Förderungen ausschliessen. Kann man ja nachlesen.
Klein bedeutet hier aber bis zu 500 kW Leistung.
Wo noch gutes Potential wäre, wären sog. Klärkraftwerke – aber die haben überhaupt keine Lobby. Gibt da ein echt schönes in Österreich, da kann man sehen was man aus “ Sch eisse“ und Bioabfall so an Strom und Wärme generieren kann. Ausserdem brauchen Klärwerke selber sehr viel Energie.
South meint
Ja, eBikerin, man mag es nicht glauben, aber die Grünen haben da recht, denn auch Wasserkraft hat seine Schattenseiten und es gibt ökologisch und auch ökonomisch nicht immer Sinn einfach die Landschaft mit Kleinkraftwerken zu pflastern.
Und. Man kann auch Strom aus EE Importieren, aus Ländern, welche Wasserkraft im Überfluss haben. Oder man kann auch H oder E Fuels aus dem Ausland importieren. Lustigerweise genau das, was uns Zipse und Co. für den ganzen Autobestand vorgaukeln, kann bei Kraftwerken nämlich tatsächlich funktionieren. Wäre da zwar auch unwirtschaftlich, aber eben auch nur für einen sehr kleinen Teil des ganzen Verbrauches…
Denn wenn wir unseren Bedarf zu 90% aus günstigen EE erzeugen, dürfen die 10% halt auch nen Schnaps mehr kosten…
South meint
Ja, eBikerin, man mag es nicht glauben, aber die Grü nen haben da recht, denn auch Wasserkraft hat seine Schat tenseiten und es gibt ökologisch und auch ökonomisch nicht immer Sinn einfach die Landschaft mit Kleinkraftwerken zu pflas tern.
Und. Man kann auch Strom aus EE Importieren, aus Ländern, welche Wasserkraft im Überfluss haben. Oder man kann auch H oder E Fuels aus dem Ausland importieren. Lustigerweise genau das, was uns Zi pse und Co. für den ganzen Autobestand vorgau keln, kann bei Kraftwerken nämlich tatsächlich funktionieren. Wäre da zwar auch unwirtschaftlich, aber eben auch nur für einen sehr kleinen Teil des ganzen Verbrauches…
Denn wenn wir unseren Bedarf zu 90% aus günstigen EE erzeugen, dürfen die 10% halt auch nen Schn aps mehr kosten…
South meint
eBikern. Die Grünen haben sogar recht … Kommentar hängt…
eBikerin meint
Nein mein lieber South – die Grünen haben eben nicht recht.
Ein Bekannter von mir hat ein sog. Kleinkraftwerk – erbaut 1920 – Leistung 500kW – beide Turbinen wurden erst vor wenigen Jahren ersetzt. Nicht weil sie Defekt waren, sondern weil eben neue viel effizienter bei wenig Wasser sind.
Wie kann etwas noch mehr nachhaltiger sein, als ein 100 Jahre altes Kraftwerk wo man nach 100 Jahren mal ein wenig Stahl auswechselt?
Und den Grünen ging es ja nicht nur um Neubauten – die wollten sogar bestehenden Kraftwerke rückbauen lassen. Sorry das ist Irrsinn. So viel ich weiss wurden auch schon Kraftwerke dieser Größe und größer einfach abgebaut (war in BW müsste ich nachlesen). Sorry das passt nicht in die heutige Zeit.
South meint
Alter, was eine Märchentante. Du willst uns jetzt erzählen, die Story auftischen, dass ein Wasserkraftwerke aufgrund der Grünen nicht mehr repariert werden durfte? Da würde ich auf die Schnelle mal sagen, bei bestehenden Kraftwerken gibts schon mal Bestandsschutz.
Man sollte die Welt nicht sinnlos mit Kraftwerken pflastern, weil eben Sediment dadurch blockiert wird und natürlich auch Arten wie Fische, Pflanzen. Aus dem Grunde ist es besser, lieber stärker auf andere EE zu setzen. Wenn wir schon bei Grünen-Vorurteile sind, auch bei Holz war man nicht prinzipiell dagegen, aber es ist halt ein Bärendienst, wenn da zu einseitig und zuviel auf Holz gesetzt hätten. Deshalb. Die Grünen haben da schlicht recht, aber momentan hat halt Ha ting ohne Denken Konjunktur… der Untergang des Abendlandes ist der Ver.dum.mung geschuldet, nix anderem….
eBikerin meint
Lieber South, ehe du andere als Märchentante bezeichnest könntest du mal den Gesetzentwurf der Grünen nachlesen, der dann zum Glück auf Druck der Wasserkraftbetreiber und anderer Verbände zurückgezogen wurde.
„weil eben Sediment dadurch blockiert wird und natürlich auch Arten wie Fische, Pflanzen. “
genau und die riesigen Betonfundamente der WKAs verdichten ja zum Glück überhaupt nicht den Boden, und Vögel sind unwichtiger als Fische. Also echt!
Justin Case meint
Im blauen Universum gibt es keinen Klimawandel. Nuis und Welt bestätigen das.
eBikerin meint
Hab ich jetzt noch nie gehört und auch noch nicht gelesen (ausser bei ein paar unbedeutenden sog. Flacherdlern)
In einer Diskussion sollte man schon auch bei der Wahrheit bleiben, auch wenn es einem nicht gefällt. Die Blauen und diverse andere behaupten, dass der Einfluss des Menschen auf den aktuellen Klimawandel zu vernachlässigen sei, bzw das die aktuellen Maßnahmen zu wenig Wirkung zeigen und wirtschaftlich schädlich sind (sagen die – nicht ich !)
Das ist der Diskussionsansatz – einfach etwas falsches behaupten, bestätigt den Gegenüber nur.
Das ist etwas was mich in dieses Diskussionen immer stört.
R2D2 meint
Nuis und Welt werden beide BESTÄTIGEN das man bei Sonne und Wind EE produzieren kann. Verrückt und krude wird es, wenn Leute behaupten das wir mit diesen zwei Energieformen 100% im Netz schaffen.
South meint
Also das ist jetzt irgendwie schräg. Zumindest Sinnbefreit. Also erstens könnte man hypothetisch ohne Problem die Welt mit Wind und Sonne versorgen, man müsste natürlich entsprechende Speicherkapazitäten wie Accuspeicher, H oder E Fuels etc. schaffen. Hypothetisch, weil das gar nicht notwendig ist.
Denn Zweitens. Warum die Einschränkung auf Sonne und Wind? Wasserkraft, BIOgas, Erdwärme …
Und Drittens. Mal wieder eine Fokussierung auf die berühmten 100%. Da haben wir in der BRD irgendwie geistige schl agse ite…
Selbst wenn wir in den Winterflauten fossile Energieträger verfeuern, ja, das sind die letzten paar Prozent. Was solls? Und sogar das könnten wir im Sommer bei Stromüberschuss wieder aus der Atmosphäre entnehmen…
Also einige können wirklich nicht bis 10 Zählen…
R2D2 meint
man müsste….
alter… gründe eine Firma die den Namen trägt „man müsste GmbH KG Co. und haste nicht gesehen“..
;-)
South meint
Oh Gott, also Deutschunterricht gebe ich dir jetzt bestimmt nicht… sei mal froh, wenn du den Inhalt kapierst…
SEDE meint
Wenn wir erst mal 200GW Windstrom und 400GW Solarstrom bis 2040 ausgebaut haben, können wir genug Stromspeicher füllen, Wasserstoff produzieren, lagern und bei dunkelflaute in Kraftwerken wieder Strom produzieren. Der MEHRWERT wid in DE sein und keine 45-70 MRD € jedes Jahr zu den rupenreinen Demokratien im nahen und mittleren Osten oder Putin…. fließen. Aber Neue Weg sind Grundsätzlich pösse, sehr pösse.
South meint
Hihihihih, ist doch schön, wenn sich einer mal über die aktuellen Spritpreise freut… klar, wer kennt sie nicht die sichere, billige und klimafreundliche Kernkraft…
Aber mal auch was ernstes. Viele Länder brauchen die Kernkraft auch für ihre Ato mwaf fenprogrammen. Die Kernkraft an sich war aber ein riesiger Flop. Die Franzosen lassen ihre Meiler schlicht weit über das sichere Maß hinaus laufen. Zögern den Abriss, die Entsorgung soweit möglich hinaus. Und das aus gutem Grund, den neben den Risiken sind der Rückbau und die Entsorgung superteuer. Wenn Kernkraft wirklich gut wäre, dann würden ja die Meiler weltweit nur so aus dem Boden sprießen. Aktuell werden aber nicht einmal mehr soviele neue Meiler gebaut, um den Bestand an AKW auch nur stabil zu halten…
Und jaja, die billige Kohle. Das Ruhrgebiet muss mit Pumpen entwässert werden, weil sie sonst absaufen würden. Die Leute freuen sich ganz sicher nicht über Bergbau oder gar ein Atomendlager. Darfst ja mal in deiner Region vorschlagen…. und wir haben nicht genügend Gas
In Kürze. Das war schon vor der Erderwärmung so. Wir wollen zwar die Energie aber den Dreck nicht, weil wir einfach ein dichtbesiedeltes Land sind…
MK meint
@Calimator:
Und wo genau sehen Sie AUSREICHEND Gas-, Kohle- oder auch Uranvorkommen in Deutschland, um Deutschland rein aus Inlandsproduktion zu versorgen? Und was bringt Ihnen das bei einem Verbrennerfahrzeug, das auf Erdölbasierte Brennstoffe angewiesen ist?
Und warum ignorieren Sie die weitgehend wetterunabhängigen „erneuerbaren“ Biomasse, Geothermie oder Wasserkraft, die wetterbedingte Schwankungen bei Wind und Sonne ausgleichen könnten, wenn man sie denn ließe?
eBikerin meint
„Wasserkraft, die wetterbedingte Schwankungen bei“
Wasserkraft kann in Deutschland keine sonderlichen Schwankungen ausgleichen. Die Leistung aller Pumpspeicher liegt gerade mal bei knapp 10 GW – mit eienr Kapazität von 40 GWh. Und mehr wird das nicht, da jedes neue Projekt von den Grünen und diversen Umweltverbänden verhindert wird.
Laufwasserkraft liegt bei 5,9 GW Leistung – allerdings kann man da nur runter regeln – aber kaum etwas speichern. Neue Laufwasserkraftwerke werden ebenfalls verhindert. Was aber nicht ganz so tragisch ist, da bis auf Bayern Laufwasser ausgeschöpft ist.
Geothermie ist auch nicht sonderlich geeignet um damit in Deutschland Strom zu produzieren – darum gibts davon ja so wenige. In Bayern geht ein wenig was, aber das lohnt nur für Fernwärme. Wir sind halt nicht Island.
Biomasse würde noch ordentlich was gehen, in sog. Klärkraftwerken – aber die haben aus mir unerfindlichen Gründen keine Lobby. Dabei könnten die das Klärgas einfachst speichern und mit einem angeschlossenen H2 Elektrolysator einfach bei Stromüberschuss H2 Produzieren und dem Klärgas (ist nix anderes als Methan) beimischen und speichern
SEDE meint
eBikerin, die Summe machts. Wasserkraft hier, Biomasse da und Batteriespeicher. Momentan haben wir 17,3 GW und 26GWh Kapazität. Und das wird bis zum Jahr 2030 auf über 100GW ausgebaut, ca. 150-170 GWh Kapazität. Die Autos werden zusätzlich Ihren Beitrag leisten zum Stabilisieren. Ich verlasse mich auf unsere tollen Ingenieure, die wissen was SIe tun und wie es funktioniert und schmuntzle nur über diesen Paulanergarten hier. Die Wissenschaft gibt vor und keine, ich schreib es lieber nicht. Sonst bin ich nicht besser wie diese Proleten.
hu.ms meint
Kernkraft gerne – wenn die 30.000 jahre strahlenden abfälle in deinem garten endgelagert werden !
Dann kannst du auch die letzten wochen deines lebens nachts durch eigenstrahlung die beleuchtung sparen… :-))
Daniel S meint
92%
Soviel ist der Anteil an 2025 neu installierter Kraftwerksleistung zur Erzeugung von elektrischem Strom weltweit, der mie Erneuerbarer Energie arbeitet.
8%
Das ist der Rest, welcher nicht erneuerbare Energie nutzt, inklusive Atom.
Warum: Weil Erneuerbare am billigsten sind, umweltfreundlich und unsere Unabhängigkeit stärken.
Was diskutieren wir hier also noch?
David meint
Der Hofreiter, ich wusste gar nicht, dass es den noch gibt. Weiß der nicht, dass auch in seiner Partei die große Mehrheit Verbrenner fährt? Und die heulen auch nicht rum, was der Sprit jetzt kostet. Denn den zahlt der Arbeitgeber. Die freuen sich eher, dass Montagmorgen die Tankstellen jetzt leerer sind.
Jeff Healey meint
Ah, Sie wissen also genau, wer bei den Grünen was fährt? Quellenangabe bitte, und zwar zu jedem Abgeordneten. Danke.
Zum Herrn Hofreiter: Herr Hofreiter sagt derweil zwar nichts neues, liegt jedoch meines Erachtens mit seinen Aussagen richtig.
Future meint
Die Mehrheit der Anhänger aus allen Parteien fahren Verbrenner und leben in der Vergangenheit. Die Politiker sind aber dafür da, die Zukunft zu planen. Das geht mit grünen Politikern deutlich besser als mit denen von FDP und CDU. Das hat man am Wahlergebnis in Baden Württemberg nun wohl auch wieder gesehen.
eBikerin meint
„Das geht mit grünen Politikern deutlich besser als mit denen von FDP und CDU. Das hat man am Wahlergebnis in Baden Württemberg nun wohl auch wieder gesehen.“
Naja „deutlich“ ist aber sehr freundlich ausgedrückt. Die Grünen liegen nur 0,5% vor der CDU – und haben im Vergleich zur letzten Wahl 2,4 % verloren, die CDU hat 5,6 % gewonnen. Ach und Sitze haben Grüne und CDU genau gleich viel.
Jeff Healey meint
Das Wahlergebnis in BaWü ist meiner persönlichen Einschätzung nach der erschreckende Beweis, wie stockkonservativ große Teile der Bevölkerung wählen, ungeachtet der Tatsache, dass CxU seit Jahrzehnten einen eklatanten Mangel an weltökonomischer Voraussicht und Wirtschaftskompetenz zeigen, sowie, ebenfalls nur meine persönliche Meinung, einen weit verbreiteten Hang zu Lobbyismus-Hörigkeit und Bildung von Seilschaften zum eigenen Vorteil.
Zurückhaltend ausgedrückt.
Future meint
Ja, aber ich gönne den Grünen, dass sie im Ländle so eine Aufholjagd geschafft haben und es lag nicht nur am schwachen Kandidat der CDU. Es ist schon bemerkenswert, dass eine der reichsten Regionen Europas so starke Grüne hat.
Ich möchte das auch nur sachlich sehen. Die Milieus der verschiedenen Parteien sind mir persönlich eigentlich auch alle etwas unangenehm.
eBikerin meint
Jeff sorry aber:
“ seit Jahrzehnten einen eklatanten Mangel an weltökonomischer Voraussicht und Wirtschaftskompetenz zeigen,“
Da sind die Grünen ja noch viel schlimmer.
„einen weit verbreiteten Hang zu Lobbyismus-Hörigkeit und Bildung von Seilschaften zum eigenen Vorteil.“
Und wie genau unterscheidet sich da nun die Partie Grüne? Graichen schon vergessen?
brainDotExe meint
Ja gut, die Grünen in BW sind ja deutlich konservativer als die Bundesgrünen.
Die kann man nicht wirklich vergleichen.
Tinto meint
Das stimmt allerdings, die Grünen in BW sind ein eigener Kosmos. Das konnte man gut auf den Wahlplakaten erkennen, da musste man das Parteilogo mit der Lupe suchen, auf vielen war es überhaupt nicht vorhanden. Es ging nur um den Kandidaten Cem, ein Politprofi. Er alleine hat seiner Partei 10% gebracht. Sein Konkurrent von der CDU dagegen, ein peinlicher Sparkassenfuzzi.
Andi EE meint
Pragmatische Grüne wären ein Segen auch für uns in der Schweiz. Leider sind sie extrem feindlich gegenüber Technologie und Fortschritt, lehnen die Marktwirtschaft und den Wettbewerb ab. Auch der Feldzug gegenüber Tesla, mir ist das ein Rätsel wie man das auf die Reihe kriegt, wenn jemand 100% BEV unters Volk bringt und stationären Batterien und Hausspeicher die EE nutzbar macht, dass man dann das verteufelt.
Wenn man das Geld von Tesla unter die OEMs verteilen würde, wäre das ohne Nutzen in 5 Jahren vernichtet. Das ist genau gleich wie mit dem Sozialismus, wenn man die Schlechten noch belohnt (alles gleich macht), dann wählt man den Niedergang.
Man kann ja politisch nicht gleicher Meinung sein, aber es zählt immer das was umgesetzt wird, nicht die Ideologie wie es sein müsste. Die Grünen leben bezüglich Klima in einem Luftschloss, leider. Der Wettbewerb muss die Guten belohnen und die Schlechten bestrafen, sonst gibt es eine sauteure Klimasubvention auf ewig. Sie verleugnen die die es am besten machen, ich kann denen nichts mehr abgewinnen.
Future meint
Bei den Grünen gibt es leider verschiedene Lager, so wie in allen anderen Parteien auch. Das gehört halt dazu. Beispielsweise gibt es da auch immer noch solche, die grüne Zukunftsindustrien als Ökokapitalismus kritisieren. Ich wundere mich allerdings auch, warum eine Partei wie die CDU im Ländle keinen guten Kandidaten aufgetrieben hat für so eine wichtige Wahl.
brainDotExe meint
Die CDU hatte ja keinen schlechten Kandidaten, der Cem war nur besser.
Das muss man eingestehen.
Ich bin gespannt wie es bei uns am Sonntag aus geht. Ich drücke der CDU die Daumen.
Andi EE meint
@Brain
„Die CDU hatte ja keinen schlechten Kandidaten, der Cem war nur besser.
Das muss man eingestehen.“
Fachlich hat er den Klimawandel / was CO2 bewirkt, exakt auf deinem Niveau erklärt. 😄😉 Aber das ist ja den Wählern egal, weil sie es selber auch nicht begreifen. Die rehbraunen Augen waren ja das Problem. 😆
eBikerin meint
Da muss ich Brain recht geben. Der Cem ist schon sehr gut – und ich glaube dass jeder weiss das ich kein Fan der Grünen bin. Ein Hofreiter hätte wohl in BW nichts gerissen.
brainDotExe meint
@Andi
Klimawandel / CO2 Ausstoß ist aktuell bei weitem nicht das wichtigste Thema im Wahlkampf.
Future meint
Ich verstehe nicht, dass die CDU so unprofessionell war in BaWü und ihren Kandidaten nicht einmal vorab durchgecheckt hat. Die KI hätte doch sofort diese ganzen alten Videos gefunden, wenn man sie gefragt hätte. Eine Analyse hätte die auch gleich geliefert.
Dirk meint
Schlechte Argumentation ist, wenn man völlig verschiedene Aspekte in einen Topf schmeisst, laut drauf rumhaut und dann meint, recht zu haben.
Wen interessiert, wer welches Auto fährt? Darf Hofreiter nur was sagen, wenn 100% seiner MA genau das machen, was er will, ist das Deine Argumentation?
M. meint
Welche Statistik ist das, nach der die Mehrzahl der Mitglieder der Partei „die Grünen“ einen Verbrenner als Dienstwagen fährt? Zumindest würde ich mal davon ausgehen, dass der BEV-Anteil höher ist als bei Mitgliedern von CxU, FDP, AxD oder SPD.
Bis zum Gegenbeweis würde ich deine Behauptung daher als FUD einsortieren.
Faktisch ist an seiner Ausage ja nichts falsch: der Benzin/Dieselpreis ist in Deutschland stärker gestiegen als in anderen Ländern, und das hat was mit Marktmacht zu tun. In Norwegen, als Extrembeispiel, schaufelt man sich so nur sein eigenes Grab.
Dann ist auch richtig, dass für BEV-Fahrer die Kosten aktuell nicht gestiegen sind. Sicher, auch die Strompreise waren schon mal höher, aber auch das basierte auf höheren Kosten bei fossilen Brennstoffen.
Daher ist es nur folgerichtig, sich davon abzukoppeln.
(Und die Frau loszuwerden, die so unverhohlen Gas-Lobbyismus betreibt. Je früher, umso besser)
MK meint
@David:
Und ich wusste gar nicht, dass es Wahr oder Unwahr wird abhängig davon, wer es ausspricht? Wenn man zu persönlichen Angriffen übergeht heißt das meist, dass man in der Sache keinerlei Gegenargument hat.
Thorsten meint
Hofreiter, der grünen Jesus. Die Grünen haben uns sauberen Strom (Atom) durch ihre Ideologie genommen und weinen jetzt, dass nicht genug erneuerbare Energie vorhanden ist. Man schaltet vorhandenes erst ab, wenn die Alternative gebaut und in Betrieb ist. Politik gegen die Physik hat noch nie funktioniert.
Paule meint
Wenn ich wählen würde, ich würde die Grünen wählen. Schon allein aus lauter Dankbarkeit, dass dieser ganze Atomkram abgeschaltet wurde. Lieber sitze ich im Dunkeln, als dass ich eine Gurke als Taschenlampe benutzen kann. Deutschland würde einen Supergau wirtschaftlich nicht überleben.
LMdeB meint
Dann tu’s.
Paule meint
Nö. Macht inzwischen keinen Sinn mehr. D wird blau. Ich beobachte das nur noch.
Future meint
Nicht nur Deutschland ist so blau, dass die Zonengrenze wieder sichtbar wird anhand der Wahlergebnisse. Problematisch wird es jetzt erstmal für Deutschland, wenn sich das RN in Frankreich durchsetzt. Dann geht da auch keiner mehr ans Telefon, wenn Merz oder Weidel anrufen.
Rene meint
Hören Sie doch auf mit Ihrer einseitigen Sichtweise: Merkel: Atomkraft ja, Atomkraft nein .. / Söder: Atomkraft nein, Atomkraft ja, Atomkraft nein, ….
Die Grünen haben als einzige Partei einen konsequenten Weg zu den Erneuerbaren verfolgt!
Tt07 meint
Sachlich und inhaltlich falsch.
Gunnar meint
Atomstrom ist sauber? Ok, wusste nicht, dass man den tausende Jahre weiter strahlenden und extrem tödlichen Atommüll als sauber bezeichnen kann. Aber gut, jeder hat da seine eigene Interpretation der Wahrheit.
Und nicht die Grünen haben den Atomausstieg entschieden. Das hat die Vorgängerregierung aus CDU und SPD entschieden. Die Grünen haben durch den Streckbetrieb die Laufzeit sogar um 4 Monate verlängert.
atamani meint
@Gunnar
Atomausstieg war 2002 unter Rot/Grün! Laufzeitverlängerung wurde unter Schwarz/gelb 2010 beschlossen. Im Anschluss Verfassungsklage von SPD/Grünen!
2011 nach Fukushima Rücknahme der Laufzeitverlängerung durch Schwarz/Gelb unter Zustimmung von Rot/Grün (Linke hatte dagegen gestimmt)!
Geschichtsfälschung gab es oft in Dtld. Deshalb ist es wichtig bei der Wahrheit zu bleiben!
Atommüll ist so extrem tödlich, dass sie direkt an einem Kastor stehen können! Die Unwissenheit ist die größte Gefahr in diesem Lande…
Mäx meint
„Atommüll ist so extrem tödlich, dass sie direkt an einem Kastor stehen können! Die Unwissenheit ist die größte Gefahr in diesem Lande…“
Putzig. Wenn der Atommüll so unbedenklich wäre, warum ist Castor überhaupt nötig? Warum ist die Endlagersuche so aufwändig?
Die Unwissenheit bei den Leuten die sich damit beschäftigen muss ja schlimm sein.
atamani meint
@Mäx
Wieso die Endlagersuche so aufwendig ist? Gute Frage!
Das solltest Du die zuständigen Behörden frage. Wieso ist Finnland schon fertig, während Dtld, das Jahre vorher begonnen hat, noch nicht mal ansatzweise eine Auswahl getroffen hat!
Vielleicht hätte man sich an Herfa Neurode, dem größten Giftmüll Endlager der Welt orientieren sollen. Dort wird sogar hochgiftiger Müll importiert. Dort lagert Arsen und weiterer hochgiftiger Müll, genug um die ganze Menschheit mehrfach zu töten! Auch aus Rückständen u.a für die PV Produktion! Komischerweise scheint ja das kein Problem!
Nee, die Leute, die sich damit beschäftigen, wissen, wie man Gefahrenstoffe abschirmt! So wie die meisten wissen, dass ich nicht auf eine heiße Kochplatte greife, oder in eine Kettensäge lange, oder eine Flasche Schnaps auf Ex trinke…
Aber ja, manche machen es trotzdem. Ist das nun Unwissenheit oder Dummheit oder beides?
Mäx meint
Klar klar, es ist mal wieder nur die Unfähigkeit der Behörden.
Hat nichts mit Geologie, Widerstand in der Bevölkerung in einem dicht besiedeltem Land zu tun usw.
Die Voraussetzungen von Olkiluoto hat man eben nicht in Deutschland, daher dauert der Prozess nun mal länger.
Dazu hat man auch noch grob die doppelte Menge der Kapazität dort zu entsorfen.
Herfa Neurode: Ja genau, das ist alles kein Problem, weil das was völlig anderes ist als der hochradioaktive Abfall den man einlagern muss.
Hochgiftig != Hochradioaktiv
atamani meint
@Max
JA, es ist die Unfähigkeit der Behörden, und vor allem der POLITIK!
Trittin hat 2000 die Endlagersuche infach gestoppt, die Exploration VERBOTEN! Dazu wurden die Anforderungen geändert, und das sehr gut explorierte Gorleben einfach ausgeschlossen. Dieses Endlager wäre in in jedem Land zulassungsfähig. Nur Dtld weiß wiedermal, wie es angeblich besser geht? Oder ist es etwa politische Absicht? Ist es Absicht, dass der völlig fachfremde Grünen Politiker Kühn die Behörde führt, und das Geld für Anti Atom Kampagnen rauswirft, als für die eigentliche Aufgabe, die Endlagerung verwendet?
Finnland hat ein Endlager, bei viel schlechteren Voraussetzungen. Die nächst größere Stadt ist z.B viel weniger weit entfernt, als in Gorleben oder Herfa Neurode!
Die Menge ist für die Entsorgung egal, denn die Mengen sind gering. Der Giftmüll Herfa Neurode ist alleine 100 mal so viel!
Echt? Giftmüll ist also kein Problem, aber hochradioaktiver Abfall? Na dann erkläre mal, wieso! Nach 1000 Jahren liegt die Strahlung nur noch 5Fach über dem von Natururan! Während das hochgiftige Arsen EWIG hochgiftig bleiben wird!
Aber was interessieren schon Fakten! Sieht man ja, wie hier Fake News verbreitet werden!
Mäx meint
Geschlossenes Granitgestein in Olkiluoto vs. Salzstock, ohne ausreichendes Deckgebirge (Wassereintritt möglich) sowie eventuelle Bewegungen des Salzstocks in Gorleben.
Es ist also keine Willkür der Politik, sondern fundierte Gründe die gegen Gorleben sprachen.
Fake-News von dir also?
Wenn die Mengen so gering sind, warum kann Finnland in Ihrem tollen Endlager nicht einfach den ganzen Abfall aller Länder aufnehmen, gegen Vergütung versteht sich?
Ist die Menge vielleicht doch ein Problem, auch wenn sie kleiner ausfällt als alles was z.B. in Herfa bereits eingelagert ist?
Giftmüll ist eben was völlig anderes als hochradioaktiver Abfall, der Wärme beim Zerfall erzeugt. Dafür eignet sich Herfa-Neurode mit dem Salzstock eben nicht.
Daher sind die hochgiftigen, aber kalten Abfälle in dem Sinne weniger problematisch, ja.
Du verharmlost.
Faktisch korrekt, ist das ganze im Endlager aber hochkonzentriert.
Die Werte würden immer noch weit über dem liegen, was zulässig ist.
Die hochradioaktiven Abfälle müssen über 100.000++ Jahre von der Umwelt abgeschottet bleiben.
Jeder der was anderes erzählt verbreitet…na…du kannst es dir sicher denken…Fake-News.
atamani meint
@Max
Fakten:
Granit oder Salz ist nicht entscheidend. Es gibt mehrere Länder, die auf Salz setzen. Herfa Neurode ist ebenfalls Salz.
NEIN, Gorleben war natürlich geeignet, wie selbst die Atomkritischen Experten Sailer und König festgestellt haben! Es war die nachträgliche Änderung des §36 StandAG der Gorleben unmöglich gemacht hat. So wurde z.B die neu Dicke einer Schützenden Tonschicht von 300Metern gefordert. Vorher waren es nur 100Meter. In Herfa Neurode sind es übrigens auch nur 100Meter! Und in der Schweiz(nicht gerade für Laschheit bekannt) sind es ebenfalls nur 110Meter! Dtld fprdert jetzt nicht ein GEEIGNETES Endlager, es fordert DAS BESTE!
Es ist logisch, dass dadurch die Kosten massiv steigen! Wir bauen zukünftig nicht das passende, sondern das BESTE! Am Ende baut man dann wahrscheinlich gar nichts, weil das Geld ausgeht! So wie inzwischen überall. Bei Rente, Krankenkassen, Infrastruktur usw.
Atommüll darf nicht im Ausland endgelagert werden, laut einer EU Richtlinie!
Es gilt das Verursacherprinzip! Aber vielleicht baut ja jemand für uns…er könnte viel Geld verdienen! Aber ob das BASE das zulässt? Die wollen ja ihren Kuchen abhaben!
NEIN, Giftmüll ist eben nicht viel anders. Erstens gibt es auch Giftmüll, der Wärmegeschützt(durch Eigenerzeugung) gelagert werden muss.
Zweitens klingt Atommüll Jahrzehnte ab! Die Wärmeentwicklung ist dann gering. Und gerade Salzgestein hat eine gute Wärmeleitfähigkeit. Das war ja einer der Hauptgründe, wieso man Salzgestein als Endlager gewählt hatte!
Und nein, natürlich sind die hochgiftigen Abfälle nicht weniger Problematisch, da sie erstens EWIG hochgiftig sein werden, und alleine in Herfa Neurode in 100 FACHER Menge vorkommen! Die 10 anderen Giftmüll Endlager kommen ja noch dazu!
Bereist nach 5000Jahren hat Atommüll den Großteil seiner Gefährlichkeit verloren. Ein langer Zeitraum, aber im Verhältnis zu Giftmüll ein NICHTS!
Und dann wäre da ja noch die Option der Transmutation. Auch da war Dtld in der Forschung mal führend. Nun sind es andere. Es gibt bereits AKW, die mit 100% Atommüll laufen! Das wäre Nachhaltigkeit pur! Leider nicht in Dtld!
Selbst die EU Kommission und Ursula mussten ja jüngst eingestehen, dass der Atomausstieg ein Fehler war.
Es wird nicht mehr viele Menschen geben, die das anders sehen…außer den ewig Gestrigen…
Mäx meint
Mit Salz hast du aber gewisse Schwierigkeiten, die es zu beachten gilt.
Daher ist Salz eher ungeeigneter als andere Gesteine wie z.B. der Granit in Finnland oder der Ton in der Schweiz.
Find dich damit ab, dass die Untersuchungen in Gorleben ergeben haben, dass eine Kontamination über die Dauer nicht auszuschließen ist.
Schlussendlich wird das Endlager in der Schweiz nicht in Salz und nicht mit 110m Deckgestein gebaut, sondern in einen besonderen Ton mit 800-900m Deckgestein realisiert.
Wichtig für Atommüll ist die Wasserdichtigkeit, die bei Salzgesteinen nicht gegeben ist. Daher ja entsprechendes Deckgestein welches den Wassereintritt verhindern soll (nicht gegeben in Gorleben).
Nicht die Wärmeleitfähigkeit ist ein Problem, sondern was mit dem Gestein passiert bei viel Wärmeeintrag…daher ist Salzgestein schlechter geeignet oder eben nur unter bestimmten Voraussetzungen die es gilt einzuhalten.
Ich werde jetzt auch nicht mehr antworten, weil du ständig neue Punkte aufmachst (so wie immer) die eine Diskussion endlos in die Länge ziehen.
Wir waren mal bei Gefährlichkeit von Atommüll die du versuchst zu relativieren. Dann bei Endlager, deren Suche und Voraussetzungen, die du herunterspielst.
Nun sind wir bei Transmutation. Auf dem Papier gut, aber kein Ersatz für ein Endlager, nur für die Reduzierung des Volumens an hochradioaktiven Abfalls. Nachhaltiger aber mehr nicht.
Dazu noch im Forschungsstadium.
hu.ms meint
Der punkt ist doch, dass das endlager keine gemeinde haben will !
Unser land ist einfach zu dicht besiedelt um ein endlager auf dem staatsgebiet zu betreiben.
Das ist in USA, Russland und China mit ihren wüsten und tundren sicher anders.
Unabhängig davon war es schon in der 60gern falsch, überhaupt AKW zu bauen und in betrieb zu nehmen ohne dass es eine endlösung für den strahlenden abfall gab.
Jeff Healey meint
Hallo Thorsten,
das ist sachlich wie inhaltlich falsch:
Der Atomausstieg wurde nicht von den Grünen in die Wege geleitet, sondern weit vorher, unter Bundeskanzlerin Merkel, CDU.
Des Weiteren war das Laufzeitende der letzten deutschen AKW schon überschritten, zum Beispiel waren die letzten Lieferketten für die Uranbrennstäbe längst unterbrochen. Es gab in jeder Hinsicht keine Möglichkeit einer Umkehr zu Atomstrom.
Davon abgesehen war und ist Atomstrom niemals günstig, sondern hoch subventioniert. Von den hohen Sicherheitsrisiken und den Ewigkeitskosten für die Endlagerung radioaktiven Abfalls gar nicht erst zu reden. Versuchen Sie mal einen Versicherer für neue Atomkraftwerke aufzutreiben. Viel Glück.
atamani meint
@Jeff Healy
Atomausstieg war 2002 unter Rot/Grün! Laufzeitverlängerung wurde unter Schwarz/gelb 2010 beschlossen. Im Anschluss Verfassungsklage von SPD/Grünen!
2011 nach Fukushima Rücknahme der Laufzeitverlängerung durch Schwarz/Gelb unter Zustimmung von Rot/Grün (Linke hatte dagegen gestimmt)!
Geschichtsfälschung gab es oft in Dtld. Deshalb ist es wichtig bei der Wahrheit zu bleiben!
Natürlich war die Laufzeit nicht überschritten. Die USA haben die Laufzeiten inzwischen auf bis zu 80 Jahre verlängert! Westinghouse hatte angeboten, innerhalb von 6 Monaten zu liefern!
Sie können gerne die Haushaltsposten für die angeblichen Subventionen nennen. Wie immer wird NICHTS kommen! NICHTS!
Natürlich mussten die Atomkraftwerke versichert sein. Siehe Atomgesetz § 13 AtG
@Ecoment
Es ist dreist, wie Leute wie Jeff Healey hier versuchen, öffentlich Fake News zu verbreiten!
SEDE meint
Die AKWs wurden nur versichert, weil die BRD der GmbH&Co KG als Bürge dahinter stand. Die Kraftwerksbetreiber haben sich geweigert, die Kraftwerke weiter zu betreiben. Die Grünen haben daran keine Schuld.
michelken meint
Es ist richtig, dass unter Kanzler Schröder die Koalition aus Rot-Grün im Jahr 2001 den Atomausstieg bis 2022 gegen Schwarz-Gelb durch den Bundestag gebracht hat.
Schwarz-Gelb verlängerte dann in 2010 den Ausstiegstermin um 17 Jahre.
Mit Fukushima wurde durch Schwarz-Gelb diese Verlängerung dann 2011 zurückgenommen und es galt wieder 2022.
Insoweit waren irgendwie wohl alle am Ausstiegsbeschluss beteiligt…
atamani meint
@SEDE
Und gleich Geschichtsfälschung 2.0 hinterher!
NEIN, die Kraftwerksbetreiber haben bereits 2002 erwähnt, dass sie GEGEN diese Entscheidung sind, und sie für falsch halten!
Ist öffentlich sogar in der damaligen Pressekonferenz nachles und nachhörbar!
Und die BRD stand nicht als Bürge dahinter. Die Haftungsfrage war im Atomgesetz eindeutig geregelt.
sede meint
@ atamani
02.12.2024 2. Untersuchungsausschuss — Ausschuss — hib 827/2024
Dissonanzen unter den Atomkraftwerksbetreibern
Berlin: (hib/HLE) Unter den deutschen Atomkraftbetreibern herrschten offenbar unterschiedliche Auffassungen über die Möglichkeiten des Weiterbetriebs der letzten drei deutschen Atomkraftwerke, die aufgrund der Gesetzeslage Ende 2022 abgeschaltet werden sollten, wegen der durch den Ukraine-Krieg erwarteten Energieprobleme aber dann doch bis zum 15. April 2023 in Betrieb blieben. Während PreussenElektra bereit war, sein Kraftwerk Isar 2 auch über den mehrmonatigen Streckbetrieb hinaus weiter zu betreiben, war der RWE-Konzern weniger geneigt, sein Kraftwerk Emsland noch länger zu betreiben. Dies wurde bei den Vernehmungen im 2. Untersuchungsausschuss am vergangenen Donnerstag deutlich.
atamani meint
@SEDE
Es geht um den Ausstieg 2002! Das war der Atomausstieg!
Und da waren ALLW Betreiber dagegen! ALLE!
2023 ging es nur um eine kurze Verlängerung!
Da wollten die Betreiber Sicherheiten, die das BMWi nicht gewähren wollte, weil die unter Habeck gar keine Verlängerung wollten!
#Fakten mein Freund…und zur Versicherung schweigt er natürlich…eine Rücknahme der Fake News wäre aber anständig gewesen!
Future meint
Ich habe damals auch Merkel gewählt, damit sie die Atomkraft endlich abschaltet. Den teuren Atomstrom muss Frankreichs Regierung heute stark subventionieren, damit die Menschen sich das dort leisten können. Aber es gibt ja jetzt wieder genügend Träumer im Deutschland, die gerne neben einem Atommüllendlager oder einem Miniatomkraftwerk leben würden. »Jesus« hätte sich bestimmt auch für die Sonne und den Wind entschieden.
atamani meint
@Future
Könnten sie die Haushaltsposten für diese Angeblichen Subventionen mal nennen?
EDF hat die letzten 3 Jahre Rekordgewinne gefahren!
Frankreich hat 8 MAL!! WENIGER CO2 bei Strom als Dtld!
Schade dass ihnen der Kampf gegen den Klimawandel scheinbar völlig egal ist!
Isar 2 hat zuletzt für 4 Cent produziert! Es gibt nichts günstigeres!
Gut dass sie Sonne und Wind mit Religion vergleichen. Das kommt dem nahe!
Paule meint
Frankreich subventioniert seinen Atomstrom massiv und gilt als das europäische Land, das seine Kernenergie am stärksten dauerhaft staatlich unterstützt. Ohne diese staatlichen Hilfen, Risikoteilungen und Schuldenübernahmen des hoch verschuldeten Staatskonzerns EDF (Électricité de France) wäre der Betrieb und der Bau neuer Atomkraftwerke (wie der EPR2-Reaktoren) nach Ansicht von Experten wirtschaftlich nicht tragbar.
Der staatliche Energieversorger EDF ist hoch verschuldet, und der Staat muss regelmäßig finanziell einspringen.
Paule meint
Frankreich subventioniert seinen Atomstromsektor massiv, wobei genaue Gesamtsummen aufgrund komplexer Finanzierungsstrukturen variieren. Berichte deuten auf mehrere Milliarden Euro jährlich hin, darunter Unterstützung für den Betreiber EDF, Laufzeitverlängerungen und garantierte Strompreise (ARENH-Mechanismus). Die Kosten für den Bau neuer EPR-Reaktoren gelten als extrem hoch.
Wichtige Punkte zur Finanzierung:
Betreiberunterstützung: Neben direkten Hilfen, wie 300 Millionen Euro für die Atomkraft (genehmigt im April 2024), stützt der Staat den Betreiber EDF.
ARENH-Mechanismus: Bis Ende 2025 müssen 25-30 % des Atomstroms zu einem vergünstigten Tarif (ca. 4,2 Cent/kWh) an Wettbewerber abgegeben werden, was indirekt den Endverbraucherpreis stützt, aber für EDF oft unter den Produktionskosten liegt.
Neubau-Kosten: Der Neubau, wie in Flamanville, ist extrem teuer (über 23 Mrd. Euro).
Zukunft: Ab 2026 soll der Preis für Atomstrom auf 70 Euro pro MWh steigen.
Es gibt Stimmen, die die finanzielle Belastung durch die Atomkraft als „Desaster“ bezeichnen, während Frankreich dennoch an der Technologie festhält und sogar neue Reaktoren plant
Future meint
@atamani: Paule hat die Fakten ja bereits genannt. Von meiner Seite kann ich noch ergänzen, dass kein privater Investor in Frankreich Atomkraftwerke bauen würde. Das wirtschaftliche Risiko wäre viel zu groß. Daher muss das alles der Staat tun.
Frankreich hat so viel Küste – aber den ersten Offshore Windpark gibt es erst seit 2022. Aber Frankreich baut auch hier aus, denn man hat wohl begriffen, dass die Küsten so viel schönen Wind haben.
In Deutschland hat Atomenergie keine Chance mehr. Sogar in den blaunen Landkreisen will doch keiner mehr das Endlager im Vorgarten haben.
atamani meint
@Paule
Und wieder Märchen öffentlich verbreiten!
Es war klar, dass sie KEINE Haushaltsposten dazu nennen können. Stattdessen einfach Fake News! Wieso können sie KEINE Haushaltsposten nennen? Wieso können sie es nicht?
NEIN, Frankreich subventioniert seinen Atomstrom eben NICHT massiv. Wie sogar die FAZ feststellen musste! Zitat: „Korrekturhinweis: In einer früheren Fassung wurden Frankreichs Subventionen für die Atomkraft auf 400 bis 600 Milliarden Euro beziffert. Tatsächlich sind es zwei Milliarden Euro. Wir bitten dies zu entschuldigen. (ast)“
In 4 Jahren! Das sind ca 500Millionen PRO JAHR! Zum Vergleich, Erneuerbare bekommen in Frankreich 6,2-7,7 MRD!!! Euro Subventionen. Und in Dtld waren es 2024 sogar 18,5Mrd€!
Also in Dtld bekommen Erneuerbare in 11 TAGEN!!! mehr Subventionen, als Atomkraft in EINEM Jahr!
Fakten! Und kein Geschwurbel!
EDF ist natürlich auch nicht hoch verschuldet.- Die Nettoschulden betragen 51,5Mrd€! Ein normaler Wert!
EDF konnte in den letzten Jahren Rekordgewinne einfachren, in den letzten 20 Jahren hat man ausser 2022 IMMER Gewinn gemacht!
Das Wissen von Paule ist leider sehr eingeschränkt…
Der ARENH Mechanismus war eben KEINE Subvention für den Atomsektor. Sondern genau das GEGENTEIL! Der AKW Strom musste UNTER Marktwert abgegeben werden. Peinlich Paule, sehr peinlich solche Basics schlicht nicht zu kennen!
70€ pro MWh leigt weit unter den deutschen Börsenpreisen. Die durschnittliche PV EEG VErgütung liegt bei ca 15ct/kwh! Selbst neue WKA bekommen bis zu 11,3Cent!
Blöd diese Fakten. Die kennen sie jetzt. Werden sie sich nun korrigieren?
Frankreich hat 20 bis heute 8 MAL!!! WENIGER CO2 als Dtld. und geringeren Kosten! Ein 5er Schüler sollte dem 1er Schüler nicht erklären, wie es geht…
atamani meint
@Future
NEIN, PAULE hat KEINE FAKTEN geliefert!
Wie auch DU konnte er KEINE Haushaltsposten nennen! Stattdessen einfaches Geschwurbel, Fake News und Unwahrheiten!
EDF feiert die letzten Jahre Rekordgewinne, der Atomstrom wird kaum subventioniert (ca 500Mio/Jahr), EDF ist Rekordexporteur Europaweit, Frankreich ist der wichtigste Stromlieferant für Dtld.
Daneben hat Frankreich 8 mal WENIGER CO2 bei Strom, viel geringere Kosten und muss die nächsten Jahre viel investieren, aber im Vergleich zu Dtld Peanuts!
FAKTEN!
Ben meint
Ja stimmt und als Atom begeisterter hilft du bei der Sache mit und lagerst den Atommüll in deinem Keller und bist Vorsitzender der Bürgerinitiative „Atomkraft in unserem Dorf“, richtig ?
Btw.warum sollte man eigendlich, wie Frankreich, Strom für 0,68€/kWh produzieren das deutsche System mit 0,04€/kWh ist bischen günstiger.
eBikerin meint
„wie Frankreich, Strom für 0,68€/kWh produzieren“
hast du dazu eigentlich irgendeine verlässliche Quelle? Laut Strom Report lag der durchschnittliche Strompreis 2025 in Frankreich bei 26,6 cent. Da sind Netzentgelte etc mit drin. 2024 hat Frankreich 570 TWh auf Atomstrom gewonnen.
Wenn du nun nur die Differenz zu Strompreis und deinen Kosten rechnest, merkst du dass das nicht stimmen kann.
Future meint
Der französische Staat subventioniert den Strompreis massiv, um die Kosten für Haushalte und Unternehmen niedrig zu halten. Dies geschieht primär durch Eingriffe in den Markt und direkte finanzielle Unterstützung des staatlichen Energieversorgers Électricité de France (EDF). Es gibt dazu viele Berichte zum Nachlesen.
eBikerin meint
Falsche Antwort Future – die Aussage von Ben mit den 68 cent kann man mit einer einfachen Rechnung wiedergeben. Übrigens gibts es auch viele Berichte das die EDF seit 2023 gute Gewinne einfährt und damit die Schulden massiv abgebaut hat. Übrigens hat der Liebe Paule hier geschrieben, dass die Stromkosten für AKW Strom dieses Jahr auf 7 cent die kWh steigen werden. 7 cent ! Das ist etwas anderes als 68 cent, oder?
Ralf meint
Nur will keiner das strahlende Endlager für die Abfallprodukte des „sauberen“ Stroms in seiner Nähe – warum wohl? Das bringt doch auch Arbeitsplätze?!
Future meint
Vielleicht hat das mit dieser verbreiteten Naturromantik im Land zu tun. Die Leute wollen auch nicht, dass in der Nähe nach Gas gebohrt wird. Es ist den Deutschen lieber, dass die Umwelt woanders in der Welt zerstört wird für den heimischen Hunger nach Öl und Gas. Ich verstehe das nicht. Wer fossile Energie will, der muss Umweltschäden eben auch vor der Haustür akzeptieren.
Tinto meint
Die Nordsee ist jetzt nicht so weit weg, jedenfalls nicht von dir. Aber es geht nur um die Kosten. Sind wir doch froh dass in Weitfortistan Öl und Gas fast kostenlos aus der Erde sprudelt, sonst sähe ganz Deutschland längst aus wie die Regionen mit Braunkohletagebau. Deshalb, bete jeden Tag dafür dass die Lithiumvorkommen hierzulande nicht abgebaut werden.
Der Umwelt zuliebe.
Dirk meint
Und Argumentation mit Lügen und Unwissenheit hat auch noch nie geklappt. Das ist AfD-Niveau.
SEDE meint
Thorsten, dein ernst? Nach Fokushima 2011 hat die Perle aus der Uckermark alles wieder zurück gedreht und den Ausstieg wieder eingeführt. Das war auch der Grund, neben S21 dass die Grünen den Ministerpresidenten stellen. Und 2023, nachdem der Uran ausgelutscht war, sind die AKWs planmäßig abgeschaltet worden. Die Kraftwerksbetreiber haben sich geweigert, diese unkontrolierbare Energie weiter zu betreiben. Die Grünen haben gar nichts gemacht. Du drehst dir die Wahrheit auch so, dass es passt, oder?
M. meint
„Mehr als 1% Windstrom passen doch gar nicht ins Netz“ (e.on, 1992)
„Mehr als 5% Windstrom passen doch gar nicht ins Netz“ (Brüderle, 1996)
„Mehr als 20% Windstrom passen doch gar nicht ins Netz“ (IHK, 2007)
Wenn Politik gegen Physik versucht wurde – war es dann nicht hier?
Ist ist das die typische Grünen-Klientel, oder ist das eher eine andere Richtung?
Was ist mit der CxU, bei der „hässliche“ Windräder die Landschaft verschandeln, die (in Form von Reiche, Altmayer usw. die deutsche PV-Industrie begraben haben – und aktuell schon wieder gegen EE arbeiten?
Was da ständig getan wird: mit der Verteidigung des Status Quo die Unmöglichkeit der Veränderung zu unterstellen, auch nachdem schon mehrfach bewiesen wurde, dass es physikalisch geht, wenn man es politisch wollte.
R2D2 meint
Auch das kapieren die Grünen nicht. Erdöl und Sprit an der Tankstelle gehören zusammen, sind aber NICHT das EINZIGSTE. Die gesamte Wirtschaft, alle Abläufe, inkl. Medizin, Ernährung, Forschung…. sogar der Ausbau der EEs funktioniert auf Basis von Erdöl. Oder wie werden die Propeller, Rotoren, Generatoren, PV Bretter, Aluprofile hergestellt?
Ich kann nur empfehlen in der Schule mehr aufzupassen und weniger aus dem Fenster zu schauen. Ferner ist auch die Auswahl der Schule sehr wichtig, denn da tummeln sich zu viele links grüne Tendenzen herum. Sogar in der Kita bereits.
Gunnar meint
„Oder wie werden die Propeller, Rotoren, Generatoren, PV Bretter, Aluprofile hergestellt?“
Wenn es schon bestehende Windparks/Solarparks gibt, die die Energie dafür liefern, braucht es keinen weiteren Einsatz von Öl oder Gas, um die Energie für die Produktion bereit zu stellen. Und du wirst erstaunt sein, es gibt mittlerweile so einige Produktionsanlagen, die nur mit 100% EE Strom laufen.
eBikerin meint
“ Und du wirst erstaunt sein, es gibt mittlerweile so einige Produktionsanlagen, die nur mit 100% EE Strom laufen.“
In Deutschland? Wohl nur rechnerisch, ausser die verfügen über ein eigenes Wasserkraftwerk.
Oder das sind sehr sehr kleine Produktionsanlagen.
lanzu meint
Es gibt mehr als Strom. Allerdings ist es auch da keine prinzipielle Unmöglichkeit. Nur sollte man dafür nicht allzu viele biologischen Stoffe energetisch nutzen, sondern als chemische Ausgangsprodukte.
paule@gmail.com meint
Du hast es echt verstanden, worauf es ankommt. Habe es mir gar nicht getraut, das bei den Leuten hier zu sagen.
Erdöl ist einer der jüngsten Rohstoffe in der Menschheitsgeschichte. Und so richtig fällt mir keine Anwendung ein, bei der man keine Alternative finden würde.
Paule meint
Ich lach mich schlapp! 🤣
Tt07 meint
Tipp 1 lösch deinen Kommentar besser…es wird sonst ziemlich peinlich
Und da du sicher nicht selbst drauf kommst, helfe ich gerne aus:
Tipp 2 Es heißt: „ das Einzige“ und nicht „das Einzigste“
Es tummeln sich hier einfach zu viele ungebildete, braune Gestalten herum
Paule meint
Gibt es den Hyperlativ nicht mehr?
Dirk meint
:-D :-D :-D
Made my day!
SEDE meint
Im BaWü heißt es immer noch „wie“ und nicht „als“ und EINZIGSTES ist bei uns DEUTSCH. So wie die Pfälzer MIR und DIR verwenden und nicht „Meins“ und „Deins“. Komm einfach klar damit. So was nennt man Dialekt, dass du einfach nicht kennst oder hast.
Tt07 meint
Ganz ruhig bleiben, und wenn in BW WIE statt ALS gesagt wird, ist es es grammatikalisch trotzdem falsch. Und da wir grad in der Deutschstunde sitzen, schau dir mal deinen letzten Satz an: es ist „der Dialekt“ und nicht „das Dialekt“. Aber ich bin mir sicher, du wirst damit irgendwann auch klar kommen.
Tt07 meint
Tipp 1 ruf deinen Kommentar besser zurück, wird sonst ziemlich peinlich
Und da du sicher nicht selbst drauf kommst, helfe ich gerne aus:
Tipp 2 Es heißt: „ das Einzige“ und nicht „das Einzigste“.
Den Rest hat Gunnar ja schon versucht dir zu erklären..
Paule meint
Gibt es den Hyperlativ nicht mehr??
Justin Case meint
Da schreiben sie wieder. Die Ahnungslosen, die immer schon wussten, was richtig ist. Selbst ein Superlativ von Einzig.
Passt.
R2D2 meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Ben meint
Es geht darum das Öl nicht sinnlos zu verbrennen sondern Hauptsächlich für die von dir genannten Dinge zu verwenden somit würde DE auch nicht 80Mrd/Jahr dafür ausgeben und Kosten senken.
eBikerin meint
„somit würde DE auch nicht 80Mrd/Jahr dafür ausgeben“
Deutschland gibt nichts für Öl aus, sondern verdient daran.
„Kaufen“ also bezahlen tun die Konzerne das Öl – diese verwenden es dann irgendwie – und verkaufen das fertige Produkt wieder.
Zu behaupten „Deutschland“ würde Geld ausgeben und wenn man kein Öl mehr importieren würde , wäre wie von Zauberhand mehr Geld da ist schlicht Unsinn.
Sorry. Ach ne – kein sorry
Dirk meint
Du hast faktisch Recht, aber dann halt: die Deutschen. Und was die Kunden für fossile Treibstoffe ausgeben macht sich in Teilen auf den Weg zu den Öldiktaturen und ist somit weg aus unserer Volkswirtschaft.
eBikerin meint
„und ist somit weg aus unserer Volkswirtschaft.“
Genauso wie wenn du dir ein Handy kaufts, einen Computer, ein Chinesisches, Koreanisches, Japanisches Auto, ein Solarpanel und neuerdings auch eine Wärmepumpe oder eine Rolex aus der Schweiz. Eine der wenigen Ausnahmen dürften wohl der original Serrano und original Parma Schinken sein – dafür exportieren wir ja die Schweineschenkechenl nach Spanien und nach Italien.
SEDE meint
R2D2, kannst du bitte mit deine Beleidigungen etwas reduzieren? Wir haben über 60% EE im Stromnetz, der Rest ist Kohle und Erdgas. Ausser Paulanerbiergarten (Grünebashing, Rückwärtsgewandheit) und Beleidigungen kommt nicht viel und soll wohl überspielen, dass du sehr oft Kreide holen musstest, wenn Argumente dran waren. Oder weist du nicht was ein Argument ist?
R2D2 meint
wir haben NICHT 60% EE im Netz, sondern übers Jahr verteilt, das produziert. Wohin das mit den EEs geht, kannst JEDEN Tag live im Internet verfolgen… für viel Geld (das wir bezahlen) ins Ausland. Bei Flaute und Schittwetter kaufen wir fossile und atomare Energie aus dem Ausland… wieder für Geld.
Wie nennt man so ein Verhalten eigentlich?
derJim meint
Nein, weiß er nicht. Die Diskussion habe hatten wir hier doch schon sehr oft mit ihm.
M. meint
Vielleicht hätte es auch an deiner Schule Physik statt Polemik geben sollen – jetzt ist es aber zu spät.
Dann wären dir Dinge wie „Wirkungsgrad“ untergekommen – also die Antwort auf die Frage, wie man Material wie Erdöl sinnvoll(er) nutzen kann.
Dann käme man auf die Idee, dass man (es gibt andere Möglichkeiten, aber das ist eine sehr einfache) aus Erdöl und anderen Stoffen Windräder bauen kann. Die erzeugen dann viele Jahre lang Strom.
Oder, man verbrennt es. Dann ist es gleich weg, und braucht man direkt neues.
Den Unterschied kann man in einfachen Zahlen ausdrücken:
Windstrom: 10 bis 15 g CO2 / kWh
PV: 40 bis 50 g CO2 / kWh
Strom aus Gas (GuD): 490 g CO2 / kWh
Strom aus Steinkohle: >1000 g CO2 / kWh
Spätestens an der Stelle braucht man aber keine tiefschürfende Schulbildung mehr. 3. Klasse Grundschule und nicht völlig desolate Noten in Grundrechenarten, das würde eigentlich reichen. Aber hier kann man ja nichts voraussetzen.