Simon Loos setzt den Ausbau seines elektrischen Fuhrparks fort: Der niederländische Logistikdienstleister hat erneut einen Großauftrag bei Mercedes-Benz Trucks platziert und 75 Mercedes-Benz eActros 600 bestellt. Damit wächst die Zahl der E-Lkw in der Flotte auf insgesamt 210 Fahrzeuge. Mit diesem Schritt betreibt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge die größte E-Lkw-Flotte der Niederlande und eine der größten Europas.
Man zeige damit, dass elektrischer Transport eine dauerhaft wichtige und zunehmend größere Rolle im operativen Geschäft einnimmt, so Simon Loos. Die erste Bestellung über 75 eActros 600 im Herbst 2024 habe sämtliche Erwartungen erfüllt, berichtet Fuhrparkmanager Wim Roks. „Schon während der Auslieferung der ersten Bestellung haben wir begonnen, die Fahrzeuge im praktischen Einsatz zu evaluieren.“
Mit mehr als 3000 Mitarbeitern und rund 1200 Lkw an über 60 Standorten in den Niederlanden beschreibt sich Simon Loos als einer der führenden Logistikdienstleister des Landes. Die neu bestellten 75 eActros 600 sollen in der Lebensmitteldistribution zum Einsatz kommen. Darunter sind auch einige dreiachsige Fahrzeuge, die für Netzwerktransporte und die Getränkeversorgung vorgesehen sind.
Mittlerweile sind etwa zwei Drittel der ersten Order ausgeliefert. Sobald die letzten Fahrzeuge im Einsatz sind, soll die Auslieferung der zweiten Tranche mit den weiteren eActros 600 starten. „Wir wollen weiter vorankommen – nicht stehen bleiben“, erklärt Roks. Die Anschlussbestellung unterstreiche den Erfolg des eActros 600 im täglichen Einsatz und die Strategie von Simon Loos, den E-Fuhrpark zügig auszubauen.
„Die Entwicklung schreitet beeindruckend schnell voran. Bereits Ende 2021 hat Simon Loos als erstes Unternehmen in Europa den eActros 300 der ersten Generation in Betrieb genommen. Ende dieses Jahres werden insgesamt 150 eActros 600 in seiner Flotte unterwegs sein. Die Akzeptanz von E‑Transport hängt maßgeblich von den Praxiserfahrungen solcher Vorreiter ab. Dass sie sich in dieser Größenordnung für den eActros 600 entscheiden, zeigt, wie bewährt das Fahrzeug im täglichen Einsatz ist“, sagt Eric Brok, CEO Daimler Truck Nederland B.V.

M. meint
Ein schöner Erfolg für Daimler, und ein guter Tag für die Elektromobilität im Gütertransport.
Offensichtlich funktioniert nicht nur der Truck, sondern Elektromobilität generell, auch wirtschaftlich, trotz der hohen Mehrkosten beim Kauf.
R2D2 meint
vom Actros laufen pro minute ein Truck vom Band, im zweischichtbetrieb. Nur mal zur Einordnung wie elemtar die meldung ist.
M. meint
Das bezweifle ich, bis du hier eine belastbare Quelle für diese Zahl angibst.
MK meint
@R2D2:
Das Daimler Truck Werk in Worth ist das größte LKW-Werk der Welt. Weltweit werden auch nur da Actros gebaut (Teiweise als CKD-„Bausatz“ ausgeliefert und dann woanders aus Zollgründen endmontiert). Dieses Werk schafft im Schichtbetrieb maximal 470 Fahrzeuge am Tag (inkl. CKD)…laut Daimler Truck also alle 3 Minuten eines (offensichtlich hat man da schon im 3-Schicht-Betrieb gerechnet bei der „bis zu“ -Angabe). Dort wird dann aber nicht nur der Actros exklusiv gebaut, sondern in diesen „bis zu“ 470 Fahrzeugen pro Tag sind auch Econic, Atego, Arocs, Antos, Unimog und Zetros enthalten.
R2D2 meint
oooooohhh gooott. ich habe Actros geschrieben, aber LKWs gemeint. steinigt mich für meine unwissenheit… und statt einer minute sind es drei minute. ins Gefängnis mit mir! vorh vierteilen….
man was für Leute hier unterwegs sind. unfassabar.
M. meint
Du wolltest den Erfolg von 75 auf einen Schlag verkauften eActros mittels angeblicher riesiger Bauzahlen relativieren, aber du hast die Fakten nicht auf deiner Seite.
Nicht schlimm, irgendwas nicht zu wissen, aber dann hält man besser die Füße still, statt FakeNews zu verbreiten.
MK meint
@R2D2:
Naja, Sie haben die angebliche Produktionsmenge des Actros mal eben locker verzigfacht, denn Hauptprodukt in dieser „alle 3 Minuten ein LKW“ in Wörth ist der Atego und wir reden wie gesagt von einer „bis zu“-Anzahl wenn das Werk zu 100% ausgelastet wäre…
Nur mal zur tatsächlichen Einordnung: In ganz Deutschland (viermal mehr Einwohner als die Niederlande) wurden im ganzen Jahr 2024 laut Kraftfahrtbundesamt 519 neue Fahrzeuge der Modellreihen Actros, Arocs und Antos zugelassen. Ein Viertel davon, weil eben nur ein Viertel an Einwohnern, wären 130 Actros pro Jahr, die in den Niederlanden zu erwarten sind. Davon machen 75 Stück über der Hälfte aus. Damit sollte die Relevanz dieser Bestellung klar werden.
MK meint
Und während andere grade nahezu täglich mit ihren Kunden über die Treibstoffaufschläge bei den Transportpreisen verhandeln, wird bei dieser Spedition die Entwicklung des Ölpreises in immer mehr Aufträgen irrelevant.
ap500 meint
@MK ? Die Waren im LKW werden mit Öl hergestellt.
M. meint
Und das soll den Spediteur jetzt kratzen, was der Kunde da für die Rohstoffe gezahlt hat? Der karrt das Zeug von A nach B. Und dafür muss ER kein „Öl“ kaufen.
Außerdem… nicht alles wird aus Öl hergestellt.
Echt.
Christian meint
Nicht aus, aber mit.
M. meint
Aha. Erzähl mal.
Olivenöl
Fertigpizza
Äpfel
Blumenkohl
Aufbackbrötchen
In den Verpackungen, je nach Recyclingrate, aber sonst?
Mäx meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
MK meint
@ap500:
Ein paar…aber darum geht es überhaupt nicht, weil die dem Spediteur nie gehören und sein Transportpreis nicht davon abhängt. Aber wenn Sie sich schon mal mit Transporten beschäftigt haben, sollte Ihnen der Begriff „Dieselfloater“ etwas sagen…darüber wird regelmäßig der Transportpreis gemäß der Dieselpreis-Entwicklung angepasst. Und grade haben viele Speditionen das Problem, dass der Intervall für dieses „regelmäßig“ viel zu groß ist und sie in die Insolvenz treiben würde. Also wurde grade in einer großen wichtigen Branche aus einem Automatismus ein gigantisches Konstrukt aus Millionen von Individualverhandlungen, die irgendwer führen muss und dann natürlich wiederum auch zu Kostenauswirkungen bei den Speditions-Kunden führen.
Josef Warmuth meint
Deshalb sollte man es nicht sinnlos verbrennen!😉