Im März 2026 wurden laut den Analysten von Benchmark Mineral Intelligence weltweit 1,75 Millionen Elektrofahrzeuge (reine Stromer + Plug-in-Hybride) verkauft. Damit erreichten die globalen E-Verkäufe im ersten Quartal des Jahres insgesamt 4,0 Millionen Einheiten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang von 3 Prozent. Im Monatsvergleich stiegen die Verkäufe im März um 66 Prozent, im Jahresvergleich um 3 Prozent.
Regional entfielen im ersten Quartal 2026 1,9 Millionen E-Verkäufe auf China, 1,2 Millionen auf Europa, 0,32 Millionen auf Nordamerika und 0,6 Millionen auf den Rest der Welt. Während Europa im Jahresvergleich um 27 Prozent zulegte und der Rest der Welt um 79 Prozent wuchs, verzeichneten China mit minus 21 Prozent und Nordamerika mit minus 27 Prozent deutliche Rückgänge.
Europa überschritt im März 2026 nach Angaben von Benchmark erstmals die Marke von einer halben Million verkaufter E-Fahrzeuge. Die Verkäufe stiegen um 72 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Als Treiber werden erneuerte Förderprogramme und höhere Benzinpreise im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten genannt. Sowohl batterieelektrische Fahrzeuge als auch Plug-in-Hybride erreichten Rekordvolumina.
In Nordamerika lagen die E-Verkäufe im ersten Quartal 2026 um 27 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Für die USA wird ebenfalls ein Minus von 27 Prozent genannt, für Kanada ein Rückgang um 25 Prozent. Gleichzeitig verzeichnete der US-Markt im März 2026 mehr als 100.000 Verkäufe und damit den höchsten Monatswert seit dem Wegfall von hohen Steuergutschriften Ende des dritten Quartals 2025.
In China verdoppelten sich die E-Verkäufe im März 2026 gegenüber dem Februar nahezu, nachdem der Februar wegen des chinesischen Neujahrs schwächer ausgefallen war. Dennoch bleibt der chinesische Markt im ersten Quartal 2026 seit Jahresbeginn um 21 Prozent im Minus. Zugleich exportierte China im ersten Quartal erhebliche Mengen an batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden, während der Binnenmarkt weiter unter Druck stand. Diese Exportmengen schlugen sich jedoch nicht in gleichem Umfang in Zulassungen nieder, sodass die Bestände im Ausland stiegen.

Thomas meint
Für ein Hangover-Quartal in China ist das kein schlechtes Ergebnis. Die März-Zahlen zeigen ja wohin die Reise geht.
Dank der erneuten Fossil-Krise in diesem Jahr werden wir weltweit neue Höchststände von eAutos am Ende des Jahres sehen.
eBikerin meint
„ Dank der erneuten Fossil-Krise in diesem Jahr werden wir weltweit neue Höchststände von eAutos am Ende des Jahres sehen.“
Würden wir auch ohne diese „Krise“. Die Autos werden immer besser und das Angebot immer breiter. Ist einfach eine ganz logische Entwicklung. Der aktuelle Iran Krieg beschleunigt das nur etwas.