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Coca-Cola elektrifiziert komplette Pkw- und Transporter-Flotte in Deutschland

15.04.2026 in Fuhrpark von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

ccep-de-elektro-flotte

Bild: Coca-Cola

Mitarbeiter von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) fahren elektrisch zu ihren Kunden: Deutschlands größter Getränkehersteller hat seine komplette Pkw- und Kleintransporter-Flotte mit 1600 Fahrzeugen auf Elektroantrieb umgestellt.

„Wir sind sehr stolz, unsere gesamte Pkw- und Transporter-Flotte wie geplant elektrifiziert zu haben – trotz erheblicher Lieferengpässe während der Corona-Pandemie und zu Beginn des Ukraine-Kriegs“, sagt Sven Boomgaarden, Geschäftsführer Customer Service & Supply Chain von CCEP DE. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu unserer Verpflichtung im Rahmen der EV100-Initiative und setzen ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität in Deutschland.“

Die Umstellung erfolgte – wie 2021 geplant – pünktlich zum Ende des vergangenen Jahres. Das hat nun ein internes Audit bestätigt. CCEP DE hatte sich 2021 der EV100-Initiative der Climate Group angeschlossen. Damit einher geht die Verpflichtung, europaweit alle Pkw und Transporter bis 2030 auf Elektro- oder Hybridantrieb umzustellen. Bis 2025 hat sich der Anteil elektrischer oder hybrider Pkw, Transporter und Lkw bei dem Unternehmen nach eigenen Angaben in Europa auf 55,5 Prozent erhöht.

Die Emissionen der Pkw- und Transporter-Flotte von CCEP DE machten 2025 etwa 25 Prozent der direkten Emissionen des Unternehmens aus und sind ein wichtiger Hebel, um die Klimaziele von CCEP DE zu erreichen. Die absoluten Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sollen bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent gegenüber 2019 reduziert werden.

Um die Umstellung zu unterstützen, hat CCEP DE bis zum Ende des vergangenen Jahres an seinen 23 Standorten insgesamt 170 Ladesäulen installiert und dafür rund 1,3 Millionen Euro investiert. Zusätzlich wurde die Anschaffung von 480 Wallboxen für Mitarbeiter unterstützt, die einen Dienst- oder Funktionswagen nutzen.

Die Flotte besteht aus Elektrofahrzeugen der Marken Hyundai, Opel, Škoda, BMW und weiteren. Darunter befinden sich Pkw für Verkaufsberater sowie Transporter für Servicetechniker, die Verkaufsequipment wie Getränkeschankanlagen installieren, warten oder reparieren. Das erste E-Fahrzeug ist seit Dezember 2021 im Einsatz.

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Via: Coca-Cola
Tags: Dienstwagen, Elektro-Transporter, Emissionen, NachhaltigkeitAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    16.04.2026 um 18:16

    Reines ESG. So kommst du mit den Werten schnell in den grünen Bereich. Aber kann uns egal sein, aus welchen Gründen Firmen Elektroautos einflotten. Mir persönlich gefällt daran besonders, dass hier ein amerikanisches Unternehmen auf Tesla verzichtet

    Antworten
    • Future meint

      16.04.2026 um 19:42

      Vor ein paar Tagen hat hier jemand geschrieben, dass die Teslas in Deutschland fast nur von Privatpersonen gekauft werden. Dazu gehören aber nach meinem Eindruck auch sehr viele Freiberufler und Selbstständige. Vermutlich liegt es daran, dass diese anspruchsvolle Käuferschaft mehr auf das Preis-Leistungsverhältnis achtet. Bei den Flottenkunden in den Untermehmen spielt das alles weniger eine Rolle. Insofern wird sich die Produktion der deutschen Fabrik wohl doch noch sehr positiv entwickeln, was uns alle freuen sollte wegen der schönen Arbeitsplätze und der ganzen heimischen Wertschöpfung. In Spanien freut man sich dagegen auf viele neue Modelle aus dem VW-Konzern, die jetzt alle dort produziert werden sollen, wie Forococheselectricos, ein großes spanisches Portal, heute als Topnachricht vermeldet. So hat doch wieder jeder was von der schönen Produktion.

      Antworten
      • MK meint

        17.04.2026 um 15:51

        @Future:
        Sie brauchen eine aktuelle Meldung, um zu Wissen, dass Kleinwagen des VW Konzerns in Spanien gebaut werden?
        Nur mal so als Hinweis: Die Produktion des Polo ist im Frühjahr 1984 nach Spanien gewandert. Seit über 40 Jahren schon wurde kein Klein- oder Kleinstwagen des VW-Konzerns mehr in Serie in Deutschland gefertigt.

        Antworten
      • MK meint

        17.04.2026 um 16:01

        @Future:
        Spannend übrigens, dass Sie hier plötzlich unter allen möglichen Artikeln suggerieren, dass deutsche Hersteller mit Modell-Neuanläufen Produktionen ins Ausland verlagern würden…vor Allem, weil irgendwie die „jüngste“ Produktionsverlagerung, auf die Sie dabei bisher gestoßen sind, der Vito/VLE ist, der letztes Jahr feiern konnte, schon seit 30 Jahren nicht mehr in Deutschland gebaut zu werden.
        Und wenn Sie tatsächlich darauf hinauswollen, wie toll tesla doch eigentlich ist: ist Ihnen eigentlich bewusst, dass alleine die großen Komponentenwerke VW Baunatal und Mercedes Untertürkheim JEWEILS mehr Mitarbeiter haben als Tesla in Deutschland insgesamt…und übrigens auch teile für die im Ausland gebauten Fahrzeuge fertigen? So kommen die Akkuzellen für zumindest einen Teil der Cupra Raval/ID.Polo aus dem VW Werk Salzgitter, die Elektromotoren aus besagtem VW Werk Baunatal. Wenn Sie also versuchen, solche Argumente aufzumachen, würde ich Ihnen vielleicht eine andere Herangehensweise empfehlen: Nicht „Wo findet die Endmontage statt?“…die macht bei modernen Autos vielleicht 5% bis 10% der Wertschöpfung aus…sondern „Wie viel Prozent der Wertschöpfung findet in welchem Land statt?“

        Antworten
  2. Future meint

    15.04.2026 um 21:14

    Sehr gut macht das Coca Cola. Ich finde, sie sind seit Jahren ähnlich engagiert wie Amazon – und das in vielen Weltmärkten. In der Logistik setzen Coca Cola und auch Amazon seit Jahren bereits vermehrt viele schwere elektrische Trucks von Volvo, Renault und Mercedes ein. Ich freue mich darauf, sobald diese Unternehmen vermelden, dass alle ihre Trucks nur nich elektrisch unterwegs sind.

    Antworten
  3. LMdeB meint

    15.04.2026 um 11:30

    Gut! Wie sieht’s denn bei Fritz aus?

    Antworten
    • MK meint

      15.04.2026 um 12:55

      @LMdeB:
      Ich weiß auf jeden Fall, dass die seit Jahren viel ID.4 fahren.
      Auf der Website findet man bisher nur das „Nachhaltigsupdate 2024“ (CocaCola hat ja auch bis Mitte April 2026 gebraucht, um 2025 auszuwerten), wonach man bis Ende 2024 schon einen Elektrofahrzeuganteil über den Gesamtfuhrpark von 95% reicht hatte (CocaCola wirbt in diesem Bericht hier ja mit einem Anteil von 55,5% Ende 2025 gerechnet auf den Gesamtfuhrpark des europäischen Konzernanteils)
      => Fritz ist CocaCola hier meilenweit voraus
      100% Elektromobilität bis Ende 2025 bestätigt man übrigens in dem Bericht, dazu betont man, dass man auf Plastikflaschen verzichtet und schon 2024 zu 100% Ökostrom auch für die Abfüllung eingekauft habe.

      Antworten
  4. Waldbauer meint

    15.04.2026 um 10:42

    Ein Tropfen auf den heißen Stein bei dem ganzen Plastikmüll den die produzieren. Aber immerhin…. macht sich gut nach außen …

    Antworten
    • M. meint

      15.04.2026 um 12:55

      Ich trinke die säurehaltige Zuckerbrühe nicht.
      Daher bin ich evtl. nicht informiert.
      Haben die noch pfandfreie Einwegflaschen?
      Ändert aber nichts daran, dass die Autos jetzt weniger Dreck machen als bisher.

      Antworten
      • Future meint

        15.04.2026 um 21:18

        Zu Coca Cola gehören doch nicht nur Süßgetränke, sondern auch viele Mineralwassemarken und sogar Kaffeesorten. Insofern kann man auch als gesundheitsbewusster Konsument bei Coca Cola etwas einkaufen und damit das nachhaltge Engagement des Unternehmens unterstützen.

        Antworten
        • M. meint

          16.04.2026 um 14:39

          Es ging um Plastikmüll.
          Hast du überlesen, hm?

        • Tinto meint

          16.04.2026 um 17:13

          Wurde Coca Cola an die Chinesen verkauft, oder warum macht Future Werbung für das Unternehmen?

        • Future meint

          16.04.2026 um 19:48

          Du redest abfällig von »Zuckerbrühe«, @M., und darauf habe ich geantwortet, denn der Konzern ist eben mehr als das.

          Nun, @Tinto, hast du immer noch nicht verstanden, dass die PR-Meldungen hier im Portal alle »Werbung« oder sogar Lobbyismus sind? Jetzt weißt du es. Natürlich gefallen mir solche Meldungen sehr, wenn Unternehmen keine schmutzigen Verbrenner mehr aus Wolfsburg in den Flotten haben. So kann es also gern weitergehen mit der guten sauberen Antriebswende.

    • Tommi meint

      16.04.2026 um 08:08

      Steter Tropfen höhlt den Stein. Ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung.

      Antworten

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