• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Umfrage: Während den Ladepausen wird gegessen, eingekauft und getrödelt

29.04.2026 in Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

IONITY-station-in-the-evening

Bild: Ionity

Elektroautos fahren lokal emissionsfrei, aber begünstigen sie womöglich ungesunde Ernährung? Neue Befragungsdaten von Civey im Auftrag von DA Direkt legen nahe: Ladepausen verlängern den Rasthof-Aufenthalt und verleiten zum Snacken.

„Schnell eine Wurst, ein Brötchen oder ein Schokoriegel – dazu ein zuckerhaltiger Softdrink. Während der Akku geladen wird, neigen viele Befragte dazu, eine Zwischenmahlzeit einzunehmen oder zu naschen, um die Wartezeit zu überbrücken. Wird das zur Regel, kann die süße Ladepause zu Übergewicht führen: ‚Ladepositas‘“, so die Studienautoren. Außerdem vergleicht die Auswertung des Direktversicherers Annahmen von Verbrenner-Fahrern mit den Alltagserfahrungen von E-Autobesitzern.

Jeder Zweite snackt während der Ladezeit

So gibt mehr als jeder zweite E-Autofahrer an, während des Ladevorgangs zu snacken oder zu essen. 31 Prozent erledigen Einkäufe oder Besorgungen, ein Viertel der Befragten ruhen aus oder genehmigen sich ein Nickerchen. Nur 6 Prozent nutzen die Zeit für Bewegung oder körperliche Ertüchtigung. Ein möglicher Grund: Die Aufenthaltsqualität an Ladestationen ist oft ausbaufähig, Sanitäranlagen fehlen und Überdachungen zum Schutz vor Sonne und Regen sind ebenfalls meist Mangelware.

Unter den Störfaktoren bei öffentlichen Ladestationen dominieren unübersichtliche Preisstrukturen und Bezahlmöglichkeiten, zu wenige Schnellladesäulen (DC-Lader) sowie eine geringe Aufenthaltsqualität vor Ort. Vermisst werden häufig Sanitäranlagen bei größeren Ladeparks sowie Überdachungen zum Schutz vor Regen oder Hitze während des Ladevorgangs.

„Langeweile beim Laden macht offenbar hungrig. Und wenn das Umfeld ungemütlich und die Aufenthaltsqualität gering sind, wird im Auto gerne gesnackt – nicht selten zu viel, zu fett und zu süß. Das kann langfristig zu Übergewicht führen – und kurzfristig kann zu schwere Kost die Konzentrationsfähigkeit auf der Weiterfahrt negativ beeinflussen“, sagt Silvia Künnemann, Leiterin Product & Customer Experience bei DA Direkt.

Gleichwohl rückt die praktische Erfahrung mit Elektroautos auf Langstreckenfahrten manches Vorurteil über die Elektromobilität in ein anderes Licht. Demnach empfinden 86 Prozent der E-Auto-Fahrer einen Stopp von bis zu 20 Minuten noch als angenehm, wenn sie in dieser Zeit mindestens 200 Kilometer Reichweite nachladen. 35 Prozent bleiben selbst bei bis zu 30 Minuten entspannt. Ganz anders sieht es bei den Verbrenner-Fahrern aus. 43 Prozent von ihnen geben 10 Minuten als Toleranzgrenze für einen Ladestopp an, wobei die Frage für sie hypothetischer Natur ist.

„Die alltägliche Praxis relativiert viele Vorurteile“

„Zwischen Erwartung und Wirklichkeit liegt Erfahrung und die alltägliche Praxis relativiert viele Vorurteile. E‑Fahrer akzeptieren längere Ladefenster, solange Ladetempo und Reichweitengewinn stimmen. Dann wird der Ladestopp zum planbaren Teil der Gesamtreisezeit, der mitunter als willkommene Pause akzeptiert wird“, so Künnemann.

Ein ähnlich geteiltes Bild zeigt sich bei der Bewertung der Ladeinfrastruktur. Diese empfinden 38 Prozent der E-Autofahrer als gut. Unter den Verbrenner-Fahrern gehen lediglich 10 Prozent davon aus, auf ein ausreichendes Angebot zu treffen, wenn sie elektrisch unterwegs wären.

Die Kehrseite dieser Ergebnisse: „Selbst unter den elektrisch reisenden Autofahrern ist die Mehrheit von der Ladeinfrastruktur in Deutschland nicht vollends überzeugt. Ein Viertel beklagt aktuell eine zu geringe Zahl an Schnelllademöglichkeiten – während gleichzeitig immer mehr Fahrzeuge auf den Markt kommen, die bis zu 400 kW Spitzenleistung und damit mit hohem Tempo geladen werden können. Hier zeigen die Ergebnisse klaren Handlungsbedarf für Investitionen in die Infrastruktur auf. Der Ausbau der Infrastruktur muss mindestens mit dem technischen Fortschritt bei den Ladegeschwindigkeiten mithalten“, sagt Künnemann.

Luft nach oben gibt es auch für die in Deutschland komplizierten Bezahlsysteme an den Ladesäulen. Für jeden Zweiten sind die intransparente Preisstruktur und unübersichtliche Bezahlmöglichkeiten seitens der Anbieter der größte Schmerzpunkt. Häufig werden spezifische Apps verlangt – eine einfache EC-Kartenzahlung wird hingegen kaum angeboten.

„Für Verbraucherinnen und Verbraucher zählt am Ende vor allem Verlässlichkeit – beim Laden, beim Fahren und bei den Kosten. Genau deshalb brauchen wir eine Infrastruktur, die mit dem tatsächlichen Nutzungsverhalten Schritt hält und Planungssicherheit schafft“, sagt Künnemann.

Newsletter

Via: DA Direkt
Antrieb: Elektroauto

China warnt EU vor Folgen des Industrial Accelerator Act

Polestar: Emissionen pro verkauftem Fahrzeug in 5 Jahren um 31 Prozent gesenkt

Auch interessant

DAT Barometer April 2026: E-Auto-Prämie führt kaum zu vorgezogenen Käufen

Astra-Sports-Tourer-Plug-in-Hybrid

ZSW-Auswertung: Weltweit nun über 74 Millionen Elektro-Pkw auf den Straßen

BYD-Atto3

Elektro-Mietwagen in Deutschland 2025 rund 15 Prozent günstiger als Verbrenner

AutoBild kürt Image-Sieger 2026: Genesis ganz vorn, BMW dominiert, China drängt nach

Genesis

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    29.04.2026 um 10:46

    Das gilt wohl im Wesentlichen für Tesla Fahrer, weil deren Ladezeiten im Konkurrenzvergleich immer mehr nach hinten rutschen. Selbst unser Buzz ist in 26 Minuten auf 80 %. Beim Porsche sind es 16 Minuten. Als Diät-Programm sind Teslas Schwachlastlader glücklicherweise zum größten Teil in Gewerbegebieten ohne Infrastruktur.

    Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de